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Vier klare Siege am Nachmittag

Am Samstagnachmittag wurde der World Cup of Darts in Salzburg mit den ersten vier Partien der zweiten Runde fortgesetzt. Dabei wurden anders als gestern Einzel gespielt, nur wenn diese keine Entscheidung brachten, wurde noch ein Doppel angehängt. In dieser Session waren unter anderem die Mannschaften aus Österreich, Belgien und England im Einsatz. Sämtliche Partien wurden über die sehr kurze Distanz „Best of 7 Legs“ ausgetragen.

Das erste Viertelfinalticket wurde zwischen Neuseeland und Kanada ausgespielt. Bei den Nordamerikanern, die gestern mit dem Sieg über Nordirland überrascht hatten, ging Jeff Smith in das erste Einzel. Sein dortiger Gegner Haupai Puha ließ im Auftaktleg vier Breakmöglichkeiten liegen und kassierte im darauffolgenden Durchgang dann selbst das Break gegen sich. Der gestern auf die Doppel so starke Puha warf auch im dritten Leg zweimal vorbei, sodass Smith trotz eigener Probleme zum 3:0 kam. Nachdem Smith den ersten Matchdart ausgelassen hatte, verhinderte Puha per 90er-Checkout immerhin die Höchststrafe. Doch danach brachte Smith 100 Zähler auf Null und holte sich so das 4:1. Im zweiten Einzel zwischen Matt Campbell und Cody Harris stand also insbesondere der Letztgenannte unter Zugzwang. Harris legte auf der Doppel-1 vor, registrierte anschließend einen Fehldart seines Gegners und erhöhte selbst mit einem 80er-Finish. Doch Campbell wachte jetzt auf, gewann unter anderem mit einem 14-Darter die nächsten beiden Legs und stellte Parität her. Die Vorentscheidung fiel dann im fünften Leg: Harris verpasste seine einzige Chance auf der Doppel-18, Campbell kam daher zum Break und hatte am Ende keine Schwierigkeiten mehr damit, den Sack auch zuzumachen. Durch den 4:2-Sieg im zweiten Einzel zog Kanada in die nächste Runde ein.

Suljovic legt gegen de Sousa den Grundstein

Im zweiten Duell des Tages wurde Gastgeber Österreich von Portugal herausgefordert. Beide Teams schickten ihre besten Spieler zuerst ins Rennen, sodass sich im ersten Einzel Mensur Suljovic und José de Sousa gegenüberstanden. Suljovic erlebte einen positiven Beginn und entschied die ersten beiden Legs für sich, patzte danach aber neunmal auf Doppelfelder. Weil de Sousa jedoch selbst vier Chancen in den Sand gesetzt hatte, ging letztlich auch dieses Leg noch an Österreich. Jetzt riss sich de Sousa jedoch nochmal zusammen, sicherte sich sein erstes Erfolgserlebnis und kam kurz darauf mit einen 121er-Highfinish zum Break und zum 2:3. Doch dann setzte Suljovic der Aufholjagd ein Ende und nutzte seinen zweiten Matchdart. Rowby-John Rodriguez hatte nun also schon die Möglichkeit, gegen José Marques alles klar zu machen. Rodriguez ließ im Auftaktleg vier Breakchancen ungenutzt, erholte sich aber schnell davon und drehte die Partie dank Checkouts in Höhe von 84, 78 und 62 Punkten zu seinen Gunsten. Im fünften Leg erhielt Marques dann nochmal die Gelegenheit zu einem zweiten Leggewinn, verpasste Tops aber relativ deutlich. Rodriguez versenkte Sekunden später in der Doppel-7 und brachte Österreich so in das Viertelfinale.

Lettland vergibt Matchdarts, um das Doppel herbeizuführen

Danach folgte das Aufeinandertreffen der an fünf gesetzten Belgier mit dem kurzfristig nachgerückten Duo aus Lettland. Im ersten Einzel duellierten sich Kim Huybrechts und Janis Mustafejevs. Huybrechts war in dieser Partie der klare Favorit und entschied nach diesem Motto die ersten beiden Legs für sich, scheiterte anschließend jedoch knapp an 153 Restpunkten. Weil Mustafejevs Sekunden später jedoch seine ersten drei Möglichkeiten auf Doppel vergeben hatte, konnte Huybrechts doch noch auf 3:0 erhöhen. Letztlich gab es an Huybrechts‘ Sieg nichts mehr zu rütteln, und er sorgte für das 1:0 für Belgien. Auch Dimitri Van den Bergh ging als Favorit in das Einzel gegen Madars Razma und wollte ein mögliches Entscheidungsdoppel natürlich verhindern. Im ersten Leg warf er jedoch vier Breakdarts vorbei, hatte anschließend aber Glück, dass Razma im zweiten Leg selbst acht Möglichkeiten ausließ. Nachdem sich Razma jedoch die Führung zurückgeholt hatte, patzte Van den Bergh schon wieder mehrfach auf Doppel und musste in der Folge den 1:3-Rückstand akzeptieren. Da Razma im fünften Leg zwei Matchdarts versiebt hatte, meldete sich Van den Bergh nochmal zurück. Er bestätigte das hier geschaffte Break und sorgte für den Decider. Dort positionierte sich Razma bei 16 Punkten Rest, doch Van den Bergh durfte mit 103 Zählern zuerst vors Oche. Der Belgier zeigte in diesem so wichtigen Moment tatsächlich dieses Highfinish und brachte seine Nation in die nächste Runde.

Im vierten und letzten Match bekamen es die topgesetzten Engländer mit Litauen zu tun. Dabei wollte Michael Smith gegen Darius Labanauskas den ersten Schritt in Richtung Viertelfinale gehen. Labanauskas ließ im ersten Leg einen Breakdart auf der Doppel-5 liegen und musste wenig später dann das Break gegen sich hinnehmen. Labanauskas war beim Scoring klar unterlegen und daher gezwungen, hohe Finishes zu spielen. Doch er scheiterte im dritten Leg knapp an 150 Punkten, im vierten fehlte nicht viel für ein 115er-Finish. Smith war in all diesen Situationen hellwach, erwischte die gewünschten Doppelfeld und entschied das Spiel mit 4:0 für sich. Nun musste Rob Cross nur noch Mindausgas Barauskas schlagen, um für das Weiterkommen der Engländer zu sorgen. Das Eröffnungsleg ging an den Außenseiter aus Litauen, ehe Cross sich mit einem 120er-Highfinish zu Wort meldete. Barauskas spielte aber gut mit und setzte sich mit einem 82er-Checkout wieder in Front, doch Cross hatte mit einem souveränen 68er-Finish die passende Antwort parat. Nachlegen konnte der Ex-Weltmeister mit einem großartigen 10-Darter; die Ziellinie überschritt er schon wenig später dank eines Treffers in der Doppel-4. Somit setzten sich die Engländer problemlos mit 2:0 gegen Litauen durch.


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