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Ein primitiver Darter

Darts Beim Versuch ein besserer Dartspieler zu werden, bin ich im Kreis gegangen und wieder dort angekommen, wo ich losgelaufen war.

Während der letzten zwei Jahre habe ich alles geübt und studiert was ich über das Dartspielen finden konnte. Ich habe mir Videos angesehen und die Technik anderer Spieler beobachtet. Ich stellte alle Fragen und habe mir die Antworten angehört.
Um besser zu werden habe ich den Sport logisch und technisch in Angriff genommen.

Es war eine lohnende Reise mit vielen Erkenntnissen und Verbesserungen. Ich kann jedem, der daran interessiert ist in diesem Sport sein Können zu steigern, nur dazu raten auch diesen Weg zu gehen. Trotzdem stehe ich wieder hier, zurück am Anfang. Wie ist das möglich?

"Es ist möglich statt in sprachlichen Vorstellungen, in Bildern, Formen, Mythen, Göttern, Landschaften, Farben, Naturphänomenen, in Vorstellungen von Tätigkeiten und Vorführungen zu denken. Alle primitiven Weltbilder entstehen so, die verbale Sprache verweist darauf".

Jaspers

Hier, wieder ganz am Anfang verstehe ich, dass Darts tatsächlich ein konzeptueller Sport ist, auf dessen Merkmale, wie Jaspers es darlegt, die verbale Sprache nur hinweisen kann. Schon seit Beginn der Zeitrechnung und tatsächlich bevor es Worte gab, haben unsere Vorfahren Dinge aufgehoben und sie auf Ziele geworfen.

Dennoch gibt es unzählige Worte, Beispiele und Analogien um zu erklären, wie ein Objekt, ein Dart, durch die Luft geworfen werden kann, um ein Ziel zu treffen., etwas, was unsere Vorfahren, so glaube ich, sehr gut bewältigten, bevor die Aerodynamik, parabolische Kurven oder Newtons Bewegungsgesetze erfunden waren.

Vielleicht haben Leute wie ich, nachdem sie andere beim Werfen beobachtet hatten gefragt: "Wie geht das?" Und haben dann die angebotenen Erklärungen aufgeschrieben. Vielleicht hat auch jemand, der wirklich wusste wie, versucht sein Wissen mit anderen zu teilen und ein Buch geschrieben. Ein Buch voller Worte, die auf eigene Aktionen und absolut individuelles Verständnis hinweisen und von jedem Leser anders interpretiert werden.

So hören sich also Leser wie ich Erklärungen über Fokus, Konzentration, Training, Bewegungslosigkeit, Beständigkeit und richtige Mechanik an, um dann festzustellen, dass es überall Ausnahmen gibt. Worte sind vollkommen ungeeignet um das Wesentliche eines Dartwurfs auf ein Ziel einzufangen.

Wenn man noch einen Schritt weitergeht, wird man feststellen, dass Worte tatsächlich die eigene Fähigkeit, einen Gegenstand auf ein Ziel zu werfen, beeinträchtigen. Da Worte nicht die Handlung selbst sind, wird beim Versuch gleichzeitig zu denken und zu werfen unsere Aufmerksamkeit zwischen den Worten, die wir benutzen und dem, was wir tun, aufgeteilt, so dass wir keines der beiden Dinge mit der notwendigen Hingabe tun können. Außerdem, selbst wenn wir uns zu 100% auf die Worte konzentrieren und jede Unze Sinn aus ihnen herauspressen, würden unsere Interpretationen dennoch fehlerhaft sein. Wäre es möglich, dass Worte tatsächlich die Bedeutung von Handlungen befördern könnten, könnten wir uns alle hinsetzten und lesen und die Erfahrungen würden direkt auf uns übergehen, aber so ist es ja nicht. Worten gelingt es nie, persönliche Erfahrungen direkt weiterzugeben.

Also stehe ich hier, wieder ganz am Anfang, ein primitiver Darter ohne Erklärungen, die mich leiten könnten, ohne Worte, die mir auf dem Weg der vor mir liegt helfen könnten. Nehmt einfach Eure Darts und werft.

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