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Stephen Bunting
Stephen Bunting bei den UK Open
Darts 1 Testberichte

Stephen Bunting Dartpfeile

Stephen Bunting ist den Kennern der Szene schon lange ein Begriff. Zuletzt brachte sich der BDO Champion 2014 nach seinem Wechsel zur PDC durch ausgezeichnete Platzierungen auch beim breiten Publikum ins Gespräch.

Klar, dass seine Darts verstärkt im Fokus stehen. Wie "The Power" oder "Jackpot" gehört Bunting zur wachsenden Target Darts Familie. Es gibt die Darts als 12g, 17g, 21g und 23g mit Stahlspitzen. Mit 12g wirft Bunting selbst.

Target Darts Verpackung
Target Verpackung

Zum Zeitpunkt des Tests gibt es auch 14g Soft Tip Darts. Das Design weicht vorn leicht von den Testdarts ab. Mit 90% Tungsten(Wolfram) Anteil und 23g kommen unsere Testdarts in der normalen Verpackung mit Sichtfenster.

Kleine Besonderheit: Auf der Rückseite versucht man in einem kleinen runden Feld mittels Relief die Oberfläche, die Target Nano Grip nennt, darzustellen. Netter Versuch. Gelingt aber nicht 100%ig. Egal. Einziger Wermutstropfen, die Darts stecken in einem Stück Schaumstoff. Leider gibt es keinen Point Guard, dieses kleine Plastikteil, in das man die Pfeile steckt. Den kann sich der weniger gut ausgerüstete Spieler jetzt malen, oder in einem Shop unserer Werbepartner bestellen.

Target Darts Verpackung
Stephen Bunting Darts

Die äußere Form der Darts ähnelt einem in die Länge gestreckten Tropfen(51mm). Vorn etwas dicker(ca. 7mm) als hinten(ca. 5,9mm). Ganz so einfach ist es aber nicht. Wenn wir jetzt die Länge, die Form und das Gewicht gemeinsam betrachten, dann stimmt da was nicht. Richtig! Der Dart kann eigentlich nicht so lang sein. Target Darts hat hier ein Problem der Tropfenform bei hohem Wolfram Anteil gelöst. Um die Länge zu erreichen ist die Bohrung für den Schaft extrem tief. Dadurch spart man Gewicht und der Pfeil erhält die erforderliche Länge. Eine schöne Lösung für Leute, die den Schwerpunkt gern weit vorn haben, aber einen langen Dart für ihren Griff benötigen. Die Gewichtskontrolle endet mit der vollen Punktzahl für den Kandidaten. Zwei Darts sind gleich schwer(23,03g) und ein Dart liegt nur ein Hundertstel darunter.

Stephen Bunting Dart

Zweite Besonderheit ist der Nano Grip. Extrem schmale abgerundete Ringe über den kompletten Barrel(Körper) geben dem Dart einen einzigartig feinen Grip, der kaum spürbar ist, und doch genügend Halt für die Finger bietet. Viel griffiger, als man zuerst vermuten mag, schwierig aber für Leute, die aus irgendwelchen Gründen nicht so feinfühlig sind.

Im Test mit den langen Schäften tun sich die Bunting Darts schwer. Ganz besonders, wenn der Spieler den Pfeil vorn greift. Dann kann das Heck in eine leichte Rotation versetzt werden. Dieses Trudeln ist natürlich extrem unerwünscht. Mit einer ruhigen und harmonischen Bewegung gelingt es aber trotzdem. Bei mittel langen oder kurzen Schäften, wenn der Schwerpunkt im vorderen Teil liegt, sind die Flugeigenschaften wesentlich gradliniger und der Dart findet willig sein Ziel. Auch bei unterschiedlichen Wurftechniken. Trotz der Form sind sie nicht zu dick um in den kleinen Feldern ausreichend Platz zu finden.

Stephen Bunting Dart
Stephen Bunting Darts in 23g sowie 17g im direkten Vergleich

Die Stephen Bunting Darts sind super Pfeile und zeigen, wie vortrefflich Darts auf die Bedürfnisse eines Spielers ausgerichtet sein können. Mit seiner leichten Tropfenform und seinem ultra feinen Grip ist er sicher etwas Besonderes. Ich bitte aber alle, die interessiert sind, ihn vorher zu testen.

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Testbericht von Armin Ostermann

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