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Steve Beaton

Steve Beaton

Steve Beaton wurde am 5. April 1964 (Alter heute 53 Jahre) in North Walsham, England geboren. Seine Profikarriere begann er 1991 bei der British Darts Organisation(BDO), ehe er 2001 zur Professional Darts Corporation(PDC) wechselte.

Steve spielt gegenwärtig mit 22 Gramm schweren Darts der Marke Winmau. Sein Spitzname lautet „The Bronzed Adonis“ und seine Einlaufmusik ist Stayin' Alive von den Bee Gees.

Steve begann bereits im Jahr 1972 mit dem Dart spielen, also im Alter von acht Jahren. Im Jahr 1984 nahm er dann sogar zum ersten Mal an einem Major Turnier teil, den World Masters. Dort unterlag er jedoch in Runde eins John Lowe. Sein erstes Finale erreichte er beim British Gold Cup 1991, wo er sich allerdings Dennis Priestley geschlagen geben musste. Bereits in der ersten Runde endete sein WM-Debüt. Im Jahr 1992 traf er hierbei auf Chris Johns und verlor 1:3. Ein wenig besser liefen die World Masters des gleichen Jahres. Steve errang Siege über John Mack und Robert Bailie, ehe er im Viertelfinale Alan Warriner-Little unterlag. Etwas überraschend dann Beatons klasse Performance bei der WM 1993. Ein 3:1-Sieg über Davy Richardson eröffnete für ihn das Turniergeschehen. Sehr stark dann auch der Sieg über Dennis Priestley in Runde zwei, ebenfalls lautete der Endstand hier 3:1. Der 4:1-Erfolg über Bob Anderson unterstrich seine klasse Leistung nochmal. Im Halbfinale war dann jedoch Schluss, Steve musste sich Alan Warriner-Little mit 2:5 geschlagen geben. Mit einem Sieg über Andy Fordham gewann Steve dann sein erstes Turnier, den British Pentathlon 1993. Nachdem er auch das British Matchplay, die Denmark Open und Belgium Open für sich entscheiden konnte, waren beim World Masters 1993 alle Augen auf Steve Beaton gerichtet. Siege über Peter Johnstone(2:1) und Martin Phillips(2:0) brachten ihn zumindest schon mal ins Viertelfinale. Dort gelang ihm ein 3:1-Erfolg über Kevin Kenny, welchem er ein 3:1 über Ian Carpenter folgen ließ und so ins Finale einzog. Dort traf er auf Les Wallace, hielt dem Druck stand und sicherte sich durch ein erneutes 3:1 seinen ersten Major Titel.

Nach der wirklich starken Phase im Jahr 1993 sollte die Weltmeisterschaft 1994 für Steve ebenso erfolgreich werden, jedoch gab es Ernüchterung. Er schied nach einem 2:3 gegen Nick Gedney bereits nach der ersten Runde aus. Besser lief es wieder beim World Masters. Tolle Siege über George Federico, Les Wallace, Roland Scholten und Martin Adams brachten den „Bronzed Adonis“ erneut ins Finale dieses Major Events. Jedoch ging der Stern des Richie Burnett gerade auf, welcher diese Partie mit 3:2 auch für sich entscheiden konnte. Die Weltmeisterschaft 1995 lief dann wieder sehr mau. Erneut flog Steve in der ersten Runde raus. Er unterlag Dave Askew mit 2:3. Durch einen Sieg über Kevin Painter im Finale gewann Beaton dann die Dutch Open 1995.

Seinen größten Erfolg erlebte Steve bei der BDO Weltmeisterschaft 1996. Nach zwei lockeren 3:0-Erfolgen über Co Stompé und John Part, folgte ein erneut sehr deutliches 4:1 gegen Martin Adams. Im Halbfinale bestätigte er seine tolle Leistung mit einem 5:3-Sieg im Duell mit Andy Fordham, womit er im Finale dem bei Weltmeisterschaften bis dahin noch ungeschlagenen Titelverteidiger, Richie Burnett, gegenüberstand. Und Steve gelang tatsächlich der Sieg. Mit 6:3 gewann „The Bronzed Adonis“ und durfte sich von da an Weltmeister nennen. Auch die Dutch Open 1996 gingen wieder an Steve Beaton. Er siegte in dieser Auflage im Finale gegen Paul Williams. Die Weltmeisterschaften von 1997 und 1998 liefen dann auch wieder relativ erfolgreich für Steve. Zwar konnte er den Titel nicht erneut erringen, kam aber immerhin bis ins Halbfinale bzw. Viertelfinale. Steve nahm zudem auch am World Matchplay 1998 teil. Dort landete er nach Siegen über Shayne Burgess(8:4) und Alan Warriner-Little(10:8) im Viertelfinale. Dann war jedoch Schluss, da er recht deutlich mit 6:13 Chris Mason unterlag. Eher mau verliefen dann jedoch die Weltmeisterschaften 1999-2001. Steve kam nie über die zweite Runde hinaus, womit er deutlich hinter seinen Ansprüchen zurückblieb. Dennoch entschied er sich in der Folge zu einem Wechsel in die PDC.

Sein erstes Turnier dort war erneut das World Matchplay. In der Auflage von 2001 konnte er direkt überzeugen. Zunächst schlug er Peter Manley mit 10:8. Dem folgte ein knapper 15:13-Sieg über Roland Scholten, sowie das 16:7 gegen Cliff Lazarenko. Im Halbfinale bekam er mit Richie Burnett zu tun, verlor aber gegen den „Prince of Wales“ deutlich mit 6:17. Verfrüht musste Beaton beim World Grand Prix abreisen. Bereits nach der zweiten Runde war für ihn Schluss. Ein 2:1 in Runde eins gegen Ronnie Baxter eröffnete das Turnier für Steve, allerdings verlor er im zweiten Match gegen John Lowe mit 1:3.

Im Jahr 2002 nahm Steve Beaton erstmals an einer Weltmeisterschaft unter dem Banner der PDC teil. Dort war er in Runde eins noch siegreich, als er Bob Anderson knapp mit 4:3 schlagen konnte. In der zweiten Runde folgte dann aber ein ernüchterndes 0:6 gegen John Part, womit das Ausscheiden Gewissheit war. Das World Matchplay lief dann ebenfalls wieder sehr ernüchternd für Steve. Bereits in der ersten Runde scheiterte er mit einem 8:10 gegen Cliff Lazarenko. Ein 0:2 gegen John Part bedeutete auch das Erstrundenaus bei World Grand Prix. Besser lief es erst wieder bei den World Masters, als ihm Siege gegen u.a. John Part, Peter Manley, Martin Adams und Andy Fordham gelangen. Dadurch landete er im Halbfinale, wo er dann jedoch Mark Dudbridge 5:6 unterlag. Ein bitteres Erstrundenaus folgte dann erneut bei der Weltmeisterschaft. In der Auflage von 2003 verlor „The Bronzed Adonis“ in seinem Auftaktmatch mit 3:4 gegen Dave Askew. Trotz eines deutlichen 8:2-Erfolges über Richie Burnett konnte Steve mit dem Verlauf der UK Open nicht zufrieden sein. Bereits im Achtelfinale schied Beaton nach einem 7:9 gegen Roland Scholten aus. Noch schlechter lief es beim World Matchplay. Dort musste er nach nur einem Match die Koffer packen. Diese Partie fand gegen Denis Ovens statt und Steve unterlag knapp mit 9:10.

Nachdem auch beim World Grand Prix keine Besserung in Sicht war, er unterlag Phil Taylor mit 0:2 in der ersten Runde, fehlte Beaton auch das ganz große Selbstvertrauen bei der Weltmeisterschaft 2004. Dennoch gelang ihm ein deutliches 4:0 in der ersten Runde gegen Jamie Harvey. Jedoch war in der zweiten Runde schon wieder Schluss. Der gab er sich Mark Dudbridge mit 1:4 geschlagen. Etwas überraschend war demzufolge Steves Performance bei den UK Open 2004. Dort siegte er gegen Dave Askew, Erik Clarys, Peter Evison und Kevin Painter um bis ins Halbfinale vorzudringen. Dort musste er sich zwar dem späteren Sieger, Roland Scholten, mit 4:8 geschlagen geben, aber dennoch machte die Leistung ihm neuen Mut. So gelang ihm auch ein Sieg beim World Matchplay, als er in Runde eins Paul Williams mit 10:7 besiegte. In der zweiten Runde traf er dann jedoch auf Phil Taylor und verlor mir 4:13. Dies warf Steve aber keineswegs zurück. Auch beim World Grand Prix zeigte er seine alte Stärke. Er war in seiner ersten Runde Paul Williams mit einem 2:1 aus dem Turnier. Auch gegen Peter Manley war er erfolgreich, 3:1 war der Endstand. Ein knappes 4:3 gegen Chris Mason brachte Steve erneut in das Halbfinale eines Major Turnieres. Dort unterlag er Alan Warriner-Little denkbar knapp mit 5:6.

Für die Weltmeisterschaft 2005 hatte sich Steve nach diesem durchaus starken Jahr einiges vorgenommen. Allerdings musste er bereits nach seinem ersten Match wieder nach Hause fahren. Gegen Andy Hamilton unterlag „The Bronzed Adonis“ mit 2:4 und schied direkt aus. Überraschend auch seine frühe Niederlage bei den UK Open. In der Runde der letzten 96 unterlag er Gary Welding mit 3:5. Auch beim World Matchplay folgte ein Aus nach seinem ersten Match. Er verlor mit 6:10 gegen Denis Ovens. Immerhin bis ins Viertelfinale schaffte es Steve beim World Grand Prix. Er besiegte auf dem Weg dorthin John Part(2:0) und Gary Welding(3:1), ehe er dann Colin Lloyd knapp mit 3:4 unterlag. Überraschend deutlich unterlag Steve dann auch in der ersten Runde der PDC Weltmeisterschaft 2006. Mit 0:3 verlor er gegen Jan van der Rassel. Mit 6:8 unterlag Steve dann Keith Deller in seinem ersten Match bei den UK Open. Er lief seiner guten Form weit hinterher. Ebenfalls in der ersten Runde folgte das Aus beim World Matchplay. 6:10 war der Endstand gegen Chris Mason. Zumindest einen Sieg fuhr Beaton beim World Grand Prix ein. Er besiegte Mark Dudbridge mit 2:0. In Runde zwei schied er, nach einem 1:3 gegen Roland Scholten, aber schon wieder aus dem Turniergeschehen aus.

Ähnlich lief auch die PDC World Darts Championship 2007. Steve ging siegreich aus der ersten Runde, nachdem er Gerry Convery locker mit 3:0 abfertigte. Gegen Terry Jenkins lieferte er sich ein packendes Duell, unterlag am Ende jedoch mit 3:4. Erneut sehr unglücklich verliefen die UK Open. Gegen Adrian Gray verlor Steve sein erstes Match mit 7:11. Auch beim World Matchplay kam das Aus in der ersten Runde. Adrian Lewis war zu stark und siegte 10:4. Daraufhin verpasste Steve die Qualifikation für den World Grand Prix. Doch bei der Weltmeisterschaft mischte er wieder mit. Allerdings verlief die Auflage von 2008 wie die aus dem Vorjahr. Nach einem lockeren 3:0-Erfolg(gegen Steve Evans), verlor er denkbar knapp mit 3:4 gegen James Wade in Runde zwei. Nach den UK Open, die erneut schwach liefen, Steve schied in der Runde der letzten 96 gegen Matt Clark aus, zeigte Steve auch beim World Matchplay keine Leistungssteigerung. Er verlor ebenfalls in seinem ersten Match, diesmal mit 6:10 gegen Phil Taylor. Das nächste Erstrundenaus folgte beim World Grand Prix. Beaton unterlag Mark Walsh mit 1:2.

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Ohne große Hoffnungen ging Steve Beaton in die Weltmeisterschaft 2009 und ohne große Leistungen kam er wieder heraus. Alan Tabern besiegte den „Bronzed Adonis“ mit 3:0. Er nahm außerdem an den Players Championship Finals 2009 teil, unterlag dort jedoch auch wieder in der ersten Runde. Mit 2:6 verlor er gegen James Wade. Wenig überraschend daher auch das Erstrundenaus Beatons bei den UK Open 2009. Mit 2:6 verlor er gegen Andy Roberts. In dieser Phase seiner Karriere lief so gut wie nichts zusammen. Fast schon überraschend kam daher sein Erfolg in der ersten Runde des World Matchplay. Er besiegte Colin Osborne mit 10:7. Gegen Mervyn King in der zweiten Runde verlor er dann jedoch mit 8:13 und schied wieder aus. Gegen Osborne war er auch bei den US Open siegreich. Nach dem 6:1 über Dan Lauby schlug er Colin mit 6:2 und zog ins Achtelfinale ein. Dort war Wes Newton zu stark, welcher Steve mit einem 6:2 aus dem Turnier schmiss. Auch beim World Grand Prix reichte es für das Achtelfinale. Nach dem 2:0 gegen Ronnie Baxter traf er dort auf Jacko Barry, verlor jedoch knapp mit 2:3. Dennoch hatte er Selbstvertrauen getankt. Bei einem Players Championship Turnier in Nuland holte er Siege über Wayne Mardle, Dennis Smith, Denis Ovens, Steve Hine, Kevin Painter und Vincent van der Voort um ins Finale vorzudringen. Dort traf er auf Wes Newton und schlug ihn auch mit 6:1 um seinen ersten Turniersieg als PDC-Spieler zu feiern. In diesem Aufwind kam Steve auch zu den European Darts Championship 2009. Es war seine Premiere dort und er zeigte direkt eine klasse Performance. Mit Siegen über Adrian Lewis(6:2) und Michael van Gerwen(9:7) erreichte er das Viertelfinale. Dort bekam er es mit Mark Walsh zu tun, welchen er mit einem 10:6 ebenfalls bezwingen konnte. Ein sehr knappes 11:10 über James Wade brachte ihn dann tatsächlich ins Finale, wo er auf Phil Taylor traf. Diese Auseinandersetzung verlor er deutlich mit 3:11. Dennoch schaffte es Steve Beaton beim Grand Slam of Darts 2009 teilzunehmen. In seiner Gruppe siegte er gegen Co Stompé und verlor gegen Gary Anderson. Im entscheidenden Match gegen Kevin McDine war klar, der Sieger würde weiterkommen. Steve behielt die Nerven und gewann mit 5:4. Ein deutliches 1:10 gegen Simon Whitlock bedeutete dann aber das Aus im Achtelfinale.

Steve Beaton Die Weltmeisterschaft 2010 lief dann jedoch wieder eher durchschnittlich. Nach einem 3:0-Sieg zum Auftakt gegen Carlos Rodriguez, unterlag er Andy Hamilton mit 1:4. Ähnlich auch der Verlauf bei den Players Championship Finals. In Runde eins war Steve noch siegreich, als er Tony Eccles 6:2 schlagen konnte. Doch bereits in der zweiten Runde schied er aus. Er verlor gegen den späteren Sieger Paul Nicholson mit 5:8. Enttäuschend verliefen die UK Open. Zwar gelang Beaton nach 2004 endlich mal wieder ein Sieg bei diesem Major Turnier, er besiegte Ricky Evans 6:2, jedoch flog er schon eine Runde später durch ein 3:9 gegen Jamie Caven aus. Ähnlich auch der Turnierverlauf beim World Matchplay 2010. Nach einem 10:3 über Paul Nicholson traf er in Runde zwei auf Phil Taylor. Dieser war zu stark und gewann gegen Steve mit 13:4. Bei der Championship League of Darts 2010 nahm Steve an der sechsten Qualifikationsgruppe teil. Er wurde Zweiter und kam ins Halbfinale. Zwei 6:3-Erfolge über Wayne Jones und Vincent van der Voort brachten ihn somit in die Gewinnergruppe. Dort erreichte er den vierten Platz und kam somit ebenfalls ins Halbfinale. Allerdings unterlag er dort dem späteren Sieger, Phil Taylor, sang- und klanglos 0:6. Der Grand Slam verlief dann sehr stark für Beaton. Nachdem er gegen Ronnie Baxter verlor, holte er zwei wichtige Sieger gegen Paul Nicholson und Arron Monk. Auch im Achtelfinale zeigte er sich stark, er besiegte Ted Hankey mit 10:6. Überraschend dann sein Viertelfinalerfolg. Mit einem knappen 16:14 gelang Beaton die große Sensation, er warf Phil Taylor raus. Im Halbfinale unterlag er dann jedoch dem späteren Sieger Scott Waites mit 9:16.

Die guten Leistungen auf dem Weg zur Weltmeisterschaft weckten in Steve natürlich auch Ansprüche. Diesen konnte er beim größten Turnier des Jahres jedoch nicht gerecht werden. In der Auflage von 2011 unterlag er schon in der ersten Runde Mark Hylton mit 2:3 und verabschiedete sich früh aus dem Turnier. Auch bei den ersten Players Championship Finals 2011 lief es nicht sonderlich besser. Zwar gelang ihm hier ein Sieg, er bezwang Adrian Lewis mit 6:4, jedoch war bereits eine Runde später Schluss. 6:8 verlor er gegen Terry Jenkins. Nur bis in die Runde der letzten 32 schaffte es Steve bei den UK Open 2011. Er besiegte auf dem Weg dorthin Scott Rand, Steve Werrett und Jamie Caven. Dann aber unterlag er John Bowles knapp mit 8:9. In Runde zwei beim World Matchplay sollte für Steve Beaton das Turnier beendet sein. Zunächst gelang ihm ein klasse 10:3-Erfolg über Terry Jenkins, jedoch unterlag er dann Mark Webster mit 7:13. Nach seiner tollen Premiere bei der Championship League of Darts im Vorjahr, lief es auch 2011 super. Wieder startete Beaton in der Qualifikationsgruppe sechs. Er gewann sie, unterlag dann im Halbfinale aber Vincent van der Voort mit 5:6. In der siebenten Quali-Gruppe wurde er Zweiter, schlug im Halbfinale dann John Part mit 6:5, sowie Kevin Painter im Finale 6:4. Damit war er wieder für die Gewinnergruppe qualifiziert. Dort erreichte er wie im Vorjahr den vierten Platz, womit er erneut für das Halbfinale qualifiziert war. Und wieder war sein Gegner Phil Taylor und zum wiederholten Mal unterlag Steve Beaton. Anders als im Vorjahr allerdings nicht 0:6, sondern immerhin „nur“ 1:6. Auch der Grand Slam lief wieder gut. In einer Gruppe mit Phil Taylor, Mervyn King und James Hubbard, erreichte Steve als Zweiter das Achtelfinale. Durch eine 8:10-Pleite gegen Paul Nicholson schied Beaton dort aber aus. Ein bitteres Erstrundenaus bei den zweiten Players Championship Finals, der Generalprobe zur WM, sorgte für Ernüchterung beim „Bronzed Adonis“. Er verlor mit 2:6 gegen Mark Webster.

Steve Beaton Eine erneut eher durchschnittliche Weltmeisterschaft spielte Steve 2012. Er besiegte in der ersten Runde Magnus Caris knapp mit 3:2. Gegen Simon Whitlock in der zweiten Runde(1:4) hatte er allerdings keine Chance. Eine 2:4-Niederlage in der Vorrunde der UK Open gegen John Jukes war dann einfach nur blamabel für Beaton. Besser lief es beim World Matchplay, zumindest etwas besser. In der ersten Runde bezwang Steve Kevin Painter mit 10:6, gegen einen starken Michael van Gerwen unterlag er dann jedoch 9:13. Ebenfalls in der zweiten Runde schied Steve beim World Grand Prix 2012 aus. Einem 2:0 gegen Andy Smith folgte die knappe 2:3-Pleite gegen Andy Hamilton. Die Championship League of Darts lief dann nicht so erfolgreich wie die vorherigen zwei Auflagen. Beaton nahm erst in der achten Qualifikationsgruppe teil. Dort wurde er Vierter und kam nach einem 6:5-Erfolg über Michael van Gerwen auch ins Finale. Dort aber unterlag er Mark Walsh 5:6 und kam somit nicht in die Gewinnergruppe. Ohne jeglichen Punkt schied Steve beim Grand Slam of Darts schon in der Gruppenphase aus. Er unterlag Ted Hankey, Robert Thornton und Michael van Gerwen. Einem überraschenden 6:5 gegen Raymond van Barneveld folgte dann das Aus bei den Players Championship Finals 2012. Er unterlag in Runde zwei Mervyn King mit 7:10.

Steve Beaton WM

Wieder nur bis in die zweite Runde reichte es bei der Weltmeisterschaft 2013. Er besiegte Kyle Anderson zunächst recht locker mit 3:0. Gegen James Wade verlor er dann aber mit 2:4 und musste seine Koffer packen. Auch bei den UK Open lief nicht viel zusammen. Steve verlor sein Auftaktmatch mit 7:9 gegen Joe Palfreyman. Als er auch beim World Matchplay bereits nach einem Match ausschied(8:10 gegen Brendan Dolan), trauten ihm die Wenigsten etwas zu. Dann aber zeigte er sich überraschend stark bei den German Darts Masters. Bei diesem European Tour Event schlug er in der ersten Runde Mick Todd mit 6:0. Auch Paul Amos hatte keine Chance, Steve siegte verdient 6:1. Nach den Siegen über Jamie Caven(6:1) und Brendan Dolan(6:2) stand er bereits im Halbfinale. Dort schlug er Simon Whitlock mit 6:3 um im Finale auf Mervyn King zu treffen. In einer engen Partie gewann Steve am Ende mit 6:5 und sicherte sich seinen zweiten Turniersieg unter dem Banner der PDC. Etwas Lospech hatte Steve beim World Grand Prix, als er es in Runde eins mit James Wade zu tun bekam. Beaton unterlag 1:2. Die Championship League of Darts lief dann erneut nicht so erfolgreich. Er begann in der siebenten Qualifikationsgruppe und erreichte durch seinen zweiten Platz das Halbfinale. Dort unterlag er Gary Anderson mit 3:6. In der achten Qualifikationsgruppe belegte er den sechsten Platz und verpasste somit die Teilnahme an der Gewinnergruppe. Zumindest in die zweite Runde kam Steve bei den Players Championship Finals. Er besiegte zunächst James Wade mit 6:5, unterlag dann aber Wes Newton 3:9.

Steve Beaton

Ein bitteres Erstrundenaus erlebte Steve bei der Weltmeisterschaft 2014. Er traf auf den Südafrikaner Devon Petersen und unterlag mit 1:3, ein erneut enttäuschendes WM-Ergebnis. Ebenfalls enttäuschend liefen die UK Open. „The Bronzed Adonis“ verlor mit 6:9 gegen Brendan Dolan und musste nach nur einem Match wieder nach Hause fahren. Ein weiteres Erstrundenaus erlebte Steve beim World Matchplay. Er verlor direkt mit 7:10 gegen Michael van Gerwen. Lospech hatte Steve beim World Grand Prix, wo er auf Phil Taylor traf. Er verlor direkt mit 0:2. Genauso sah es bei den European Darts Championship aus, dort traf Steve erneut auf Phil Taylor und wieder verlor er. 2:6 war das Endergebnis, womit Steve ein weiteres Aus nach nur einer Runde einstecken musste.

Besser wurde es auch nicht bei den Players Championship Finals. Steve verlor erneut zum Auftakt. Gegen Stephen Bunting war nichts zu holen und so schied Beaton nach dem 3:6 direkt aus.

Sehr deutlich war auch Steves Aus bei der Weltmeisterschaft 2015. Er traf in der ersten Runde auf den Australier Kyle Anderson und musste eine 0:3-Pleite einstecken. Nachdem die WM also so frühzeitig beendet war, wollte er zumindest bei den UK Open eine gute Figur machen. Er traf allerdings aufgrund von ein wenig Lospech direkt auf Peter Wright und unterlag dem späteren Finalisten mit 5:9.

Steve Beaton knüpft an glorreiche World Matchplay Zeiten an und wirft Jelle Klaasen aus dem Turnier

Tobias Gürtler

Steve Beaton Fakten
Name Steve Beaton Spitzname Bronzed Adonis
Geburtsort North Walsham, England Geburtstag 5.4.1964
Darts 22g Winmau PDC seit 2001
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