Richie Burnett

Richie Burnett

Richie Burnett wurde am 7. Februar 1967 (Alter heute 51 Jahre) in Cwmparc, Wales geboren. Er begann seine Profikarriere 1994 bei der British Darts Organisation(BDO) und wechselte im Jahr 1999 zur Professional Darts Corporation(PDC).

Gegenwärtig spielt Richie mit Darts der Marke Red Dragon. Sein Spitzname lautet "The Prince of Wales" und seine Einlaufmusik ist Dakota von den Stereophonics.

Bereits im Jahr 1983 fing Richie mit dem Dart spielen an. Sein erstes großes Turnier waren die World Masters im Jahr 1985. Dort unterlag er jedoch Russell Stewart in der ersten Runde mit 1:2. Die große Zeit des „Prince of Wales“ war nach dem Split im Jahr 1994. Die WDC-Spieler spielten ihre eigenen Turniere und Richie erklomm in der BDO die Leiter des Erfolges. Er konnte die Dutch Open, Welsh Open und Denmark Open für sich entscheiden. Nach Siegen über Dave Askew(4:1), Steve Beaton(4:2) und im Finale Ronnie Baxter(5:4) sicherte er sich auch den Titel des British Matchplay 1994. Doch Burnett hatte noch nicht genug. Bei den World Masters schlug er Denis Ovens, Andy Jenkins, Helge Knapskog und auch Andy Fordham auf dem Weg ins Finale. Dort traf er auf Steve Beaton, welchen er ebenfalls, durch ein 3:2, schlagen konnte und sich so den ersten Major Titel seiner Karriere sichern konnte.

Burnett hatte aber noch nicht genug. Als heißestes Eisen der BDO gab er sein Debüt bei der Weltmeisterschaft 1995. Dort traf er in der ersten Runde auf Peter Wright und schlug ihn mit 3:1. Auch Russel Stewart(3:2) und Paul Hogan(4:2) konnte er bezwingen. Im Halbfinale bekam er es dann mit Andy Fordham zu tun, welchen er recht souverän mit 5:2 schlagen konnte. Raymond van Barneveld wartete dann im Finale. Erneut war Richie der bessere Spieler und sicherte sich bei seiner ersten Weltmeisterschaft direkt den Titel! 6:3 war der Endstand. In der Folge konnte er erneut die Welch Open sowie das British Pentathlon für sich entscheiden, nachdem er in den Finals Martin Adams bzw. Steve Beaton bezwang. Als Favorit ging er auch in die World Masters 1995. Es sah auch alles nach einer Titelverteidigung aus. Er schlug Oyvind Aasland(2:0), Stefan Eeckelaert(3:1), Ronnie Baxter(3:1) und Raymond van Barneveld(3:2) um sich erneut für das Finale zu qualifizieren. Dort unterlag er dann Erik Clarys überraschend deutlich mit 0:3.

Richie Burnett galt trotz allem auch als Favorit für eine Titelverteidigung bei der Weltmeisterschaft 1996. Bei seiner zweiten WM schlug er Wayne Weening in seinem Auftaktmatch mit 3:0. Auch Roland Scholten in der zweiten Runde stellte kein Problem für Richie dar, 3:1 gewann er das Match. Nach dem 4:2-Erfolg über Ronnie Baxter sowie dem 5:2 über Les Wallace, war der „Prince of Wales“ tatsächlich erneut im Finale. Er traf dort auf Steve Beaton. In seinem zehnten WM-Match der Karriere musste der Waliser dann jedoch seine erste Pleite einstecken. Er unterlag dem „Bronzed Adonis“ mit 3:6 und verlor den Titel. In der Folgezeit war Richie zwar weiterhin einer der besten Spieler in der BDO, jedoch gelangen ihm keine Turniersiege mehr. Oftmals erreichte er Halbfinals und Finals, doch der entscheidende Sieg wollte einfach nicht mehr gelingen. So zum Beispiel auch bei den World Masters 1996. Mit einer weißen Weste, ohne jeglichen Satzverlust, erreichte Richie nach Siegen über Bobby George, Co Stompé, Stefan Nagy und Andy Fordham das Finale. Dort unterlag er jedoch Colin Monk mit 2:3. Überraschend früh dann auch sein WM-Aus im Jahr 1997. Nach seinem 3:1-Erfolg über Peter Hinkley, schied Richie bereits in der zweiten Runde aus. Er unterlag dort Leo Laurens mit 0:3. Beim einmalig ausgetragenen Battle of the Champions im Jahr 1997, als er auf Phil Taylor traf, unterlag er ebenfalls mit 1:4.

Erfolgreicher lief dann wieder die BDO Weltmeisterschaft im Jahr 1998. Nach Siegen über Marshall James und Kevin Painter(beide 3:1) stand er im Viertelfinale Peter Johnstone gegenüber. 5:2 gewann Burnett das Match und zog ins Halbfinale ein. Auch dort zeigte er sich siegreich, er besiegte Roland Scholten klar mit 5:1. Im Finale gegen Raymond van Barneveld ging es sehr eng zu, Richie hatte sogar die Möglichkeit den Titel zu gewinnen. Am Ende unterlag er dem Niederländer jedoch mit 5:6. Beim World Masters des gleichen Jahres reichte es nur für die Runde der letzten 64. Franz Thaler und Bernd Hebecker konnten von Richie zwar jeweils 2:0 besiegt werden, gegen Danny Cunningham unterlag er dann aber seinerseits mit 0:2. Nachdem er dann bei der BDO Weltmeisterschaft 1999 eine herbe 0:3-Pleite in der ersten Runde gegen Ronnie Baxter einstecken musste, entschied er sich zu einem Wechsel in die PDC.

Richie Burnett Nach seinem Wechsel hatte Richie allerdings zunächst einige Probleme. Er unterlag beim World Matchplay Peter Manley in der ersten Runde direkt mit 4:10. Beim World Masters 1999 erlebte Richie dann erneut ein Debakel. Bereits in der zweiten Runde musste er sich Alan Warriner-Little geschlagen geben. Einen ersten Erfolg feierte der Waliser dann aber beim World Matchplay 2000. Er fuhr Siege über Les Fitton(10:7), Dennis Priestley(14:12) und Rod Harrington(16:13) ein und kam so bis ins Halbfinale. Dort aber unterlag er Phil Taylor mit 9:17. Beim World Grand Prix reichte es zumindest für die zweite Runde, nachdem er Roland Scholten mit 3:1 bezwang. Doch dann schied er mit einer 0:3-Pleite gegen Alan Warriner-Little aus dem Turnier aus. Auch die World Masters im Jahr 2000 liefen nicht sonderlich erfolgreich. Bereits in der Runde der letzten 32 verlor Richie gegen Co Stompé mit 0:2.

Im Jahr 2001 gab Richie dann sein Debüt bei der PDC Weltmeisterschaft. Ihm gelang in der ersten Runde ein 3:2-Sieg über Steve Brown, jedoch verlor er bereits in Runde zwei mit 2:3 gegen Keith Deller und schied aus. Sein erstes Finale eines Major Turnieres in der PDC erreichte Burnett beim World Matchplay 2001. Siege über Bob Anderson(10:6) und Dennis Priestley(15:13) brachten ihn ins Viertelfinale. Dort traf er auf Andy Jenkins, welchen er mit 16:13 relativ knapp besiegen konnte. Locker hingegen Richies Sieg im Halbfinale gegen Steve Beaton. 17:6 lautete der Endstand. Im Finale stand er dann Phil Taylor gegenüber. Dieser war dann doch eine Nummer zu groß, „The Power“ siegte mit 18:10. Weniger erfolgreich verlief dann jedoch der World Grand Prix. Nach einem 2:0-Sieg über Doug McCarthy unterlag er Kevin Painter in der zweiten Runde deutlich mit 0:3. Doch er konnte im Jahr 2001 auch seinen ersten Turniersieg nach seinem Wechsel feiern. Die Witch City Open gingen an den „Prince of Wales“, nachdem er im Finale Chris Mason schlagen konnte. Stark dann auch seine Performance beim World Masters. Franz Thaler, Sebastien Gagnon, Steve Beaton, Alex MacKay und Richie Davies konnte er auf dem Weg ins Viertelfinale bezwingen. Dort traf er auf Paul Watton, welchen er mit 3:1 ebenfalls in die Schranken weisen konnte. Im Halbfinale unterlag er dann jedoch dem späteren Sieger, Raymond van Barneveld, mit 2:4.

Richie Burnett Bis ins Viertelfinale kam Richie bei der Weltmeisterschaft 2002. Er schlug zunächst Peter Evison mit 4:1, in der Folge dann auch Dennis Ovens mit 6:4. Gegen Colin Lloyd sollte dann jedoch Schluss sein, „Jaws“ gewann die Partie mit 6:4. Enttäuschend verliefen dann die Las Vegas Desert Classics, bei denen Richie direkt in der ersten Runde mit 0:2 gegen John Part verlor. Desaströser war das World Matchplay 2002. Wieder schied Burnett in der ersten Runde aus, aber diesmal sehr deutlich. 1:10 unterlag er Chris Mason. Nachdem auch beim World Grand Prix nichts zusammenlief, er unterlag Ronnie Baxter mit 0:2, schien klar, Richie steckte in einer Krise. Zur Weltmeisterschaft 2003 wollte er unbedingt wieder zu besser Form finden. Er startete gegen Keith Deller und erlebte ein sehr enges Match. Am Ende war Richie durch einen 4:3-Erfolg aber der strahlende Sieger. Auch gegen Simon Whitlock gab es ein enges Match, welches aber erneut Burnett für sich entschied, 5:3 in dem Fall. Im Viertelfinale folgte dann jedoch das Aus, als er mit 2:5 an Kevin Painter scheiterte. Wenig erfolgreich auch die UK Open 2003. Zwar gelang Richie ein 5:1-Sieg in seinem ersten Match gegen Alan Caves, jedoch unterlag er schon eine Runde später Steve Beaton deutlich mit 2:8. Ein Sieg über Dennis Priestley reichte Richie nicht um sich für das Viertelfinale der Las Vegas Desert Classics zu qualifizieren. Die Niederlage gegen Dennis Smith bedeutete das Vorrundenaus. Erneut nur durchschnittlich zeigte sich Richie beim World Matchplay 2003. Nachdem er Cliff Lazarenko in der ersten Runde noch 10:3 besiegen konnte, verlor er bereits eine Runde später mit 10:13 gegen Colin Lloyd. „Jaws“ war es auch, der Burnett aus dem World Grand Prix warf. Die Partie fand in der ersten Runde statt und ging mit 2:0 an Lloyd.

Richie Burnett Eine schlimme Krise deutete sich an, denn auch bei der WM 2004 unterlag Burnett schon in seinem ersten Match. Mit 3:4 verlor er gegen Simon Whatley. Die Bestätigung dieser Krise gab es bei den UK Open 2004. In Runde eins gab es ein 3:5 gegen Eamon Davies. Burnett fiel in den Rankings immer weiter ab. Wenigstens mal wieder ein paar Siege errang Richie bei den Las Vegas Classics 2004. Er besiegte Colin Lloyd mit 2:1 und Dennis Priestley 3:1, ehe er im Viertelfinale John Part mit 1:3 unterlag. Beim World Matchplay folgte dann jedoch wieder ein Erstrundenaus. Gegen Roland Scholten verlor der „Prince of Wales“ mit 7:10. Gleiches Bild auch beim World Grand Prix, als er Adrian Lewis mit 0:2 unterlegen war. Die Weltmeisterschaft 2005 versprach auch keine Besserung, er verlor mit 3:4 gegen Mark Dudbridge.

Nach dem Aus bei den UK Open 2005 in der Runde der letzten 64(4:8 gegen Mark Thomson), verpasste Richie es sich für die großen Turniere zu qualifizieren. Als auch die Weltmeisterschaft durch ihn nicht erreicht wurde, war er komplett am Boden zerstört. Es kam raus, dass er an Dartitis litt. Dies ist ein Zustand, vom Redaktionsleiter des World Darts Magazin, Tony Woods, in den Wortschatz aufgenommen, bei dem ein Dartspieler aus unerklärlichen Gründen einen großen Leistungsabfall beklagt. Er verpasst das rechtzeitige Loslassen des Dartpfeils. Es hat psychologische Ursachen und hängt in gewisser Weise damit zusammen, dass der Spieler zu sehr über das nachdenkt was er tut, es ist vergleichbar mit Yips im Golf. Ein anderer Spieler der daran litt war Eric Bristow. Dartitis führte bei Burnett dazu, dass er so gut wie gar nicht mehr bei Turnieren vor TV-Kameras zu sehen war, er qualifizierte sich einfach nicht mehr. Lediglich bei den UK Open trat er regelmäßig auf, mit überschaubaren Erfolgen. Ein kleines Hoch erlebte er im Jahr 2007. Er schaffte die Qualifikation zur Weltmeisterschaft, unterlag dort jedoch direkt Alex Roy mit 0:3. Bei den UK Open desselben Jahres kam er immerhin bis ins Achtelfinale. Auf dem Weg dorthin schlug er Eddie Hughes, Chris Thompson, Peter Greek, Jelle Klaasen und Sam Rooney. Gegen Vincent van der Voort unterlag er dann jedoch mit 5:11. Erwähnenswert waren seine Leistungen erst wieder im Jahr 2010, als er bei zwei Players Championship Turnieren in Deutschland das Finale erreichte. Sie fanden am am selben Wochenende statt, er verlor jedoch beide Finals mit 4:6 gegen Mark Webster und Simon Whitlock.

Richie Burnett Im Jahr 2011 schaffte Richie nach vier Jahren endlich mal wieder die Qualifikation zur Weltmeisterschaft. Dort aber verlor er wieder in der ersten Runde, dieses Mal mit 2:3 gegen Alan Tabern. Auch an den ersten Players Championship Finals des Jahres 2011 nahm er teil, verlor jedoch erneut in Runde eins. Wes Newton war sein Gegner, welcher mit 6.4 gewann. Erneut ins Achtelfinale schaffte es Richie bei den UK Open 2011. Colin Lloyd und Joe Murnan konnte er schlagen, unterlag dann aber knapp mit 7:9 gegen James Wade. Bei einem Players Championship Turnier in den Niederlanden war es dann mal wieder so weit. Richie Burnett konnte ein Turnier für sich entscheiden! Er bezwang Jerry Hendriks(6:1), Dave Smith, Denis Ovens(beide 6:2) und Paul Nicholson(6:4) um sich ins Viertelfinale zu spielen. Dort schlug er dann Kevin Painter knapp mit 6:5. Auch im Halbfinale war er siegreich, er nahm Revanche an Mark Webster, als er ihn mit 6:2 besiegte. Im Finale schlug er dann noch Dave Chisnall mit 6:4 und sicherte sich den Triumph.

Richie schien endgültig wieder zurück zu sein. Auch beim World Grand Prix lieferte er plötzlich wieder super Leistungen ab. Er besiegte überraschend Gary Anderson in der ersten Runde mit 2:1. Dem folgten Siege über Denis Ovens(3:1) und Mark Hylton(4:1). Im Halbfinale traf er dann jedoch auf Phil Taylor, gegen den er dann mit 2:5 unterlag. Die zweiten Players Championship Finals im Jahr 2011 liefen dann wie die ersten. Burnett traf auf Wes Newton und unterlag. 3:6 war dieses Mal der Endstand. 2012 konnte er dann nach 2005 erstmals wieder einen Sieg bei einer WM bejubeln. Der Waliser bezwang seinen Landsmann, Mark Webster, mit 3:2 und zog in die zweite Runde ein. Dort verlor er jedoch mit 1:4 gegen John Part. Mit Mark Webster zusammen trat Richie dann für sein Land beim World Cup of Darts 2012 an. Die beiden schafften es bis ins Halbfinale, wo sie dann jedoch England(Phil Taylor und Adrian Lewis) mit 1:5 unterlagen.

Richie Burnett Bei den UK Open konnte er Ian White mit 9:8 besiegen, ehe er Peter Wright mit 4:9 unterlag. Ein Halbfinale erreichte Richie dann mal wieder bei einem European Tour Event im Jahr 2012, den European Darts Open.. Mit 6:2 schlug er Andy Jenkins, ein 6:3 feierte er gegen Scott Rand. Im Achtelfinale gelang der 6:2-Erfolg über Michael van Gerwen, auch James Hubbard schlug er mit diesem Ergebnis. Erst im Halbfinale unterlag er dann Raymond van Barneveld mit 4:6. Ein bitteres Erstrundenaus erlitt Richie dann beim World Matchplay, er verlor 5:10 gegen James Wade. Bei seinem Debüt bei den European Darts Championship im Jahr 2012, gelang Burnett gegen Co Stompé ein 6:3-Erfolg. In der zweiten Runde verlor er dann jedoch 8:10 gegen Colin Lloyd. Lospech dann beim World Grand Prix. Richie bekam es bereits in der ersten Runde mit Adrian Lewis zu tun und verlor mit 1:2. Beim Versuch sich für die Finalgruppe der Championship League of Darts 2012 zu qualifizieren, versagte Richie bereits beim ersten Anlauf. Er erreichte nur Platz sieben und schied direkt aus. Auch bei den Players Championship Finals sollte es nicht sonderlich erfolgreich laufen. Mit 3:6 verlor Burnett gegen Adrian Lewis in Runde eins.

Bei der Weltmeisterschaft im Jahr 2013 gelang Richie ein 3:2-Sieg gegen James Hubbard. Jedoch verlor er dann gegen Andy Hamilton mit 1:4 und schied erneut früh aus. Wie schon im Vorjahr erreichten Richie Burnett und Mark Webster beim World Cup of Darts 2013 für Wales das Halbfinale. Erneut unterlagen sie dort dem Team aus England(Phil Taylor und Adrian Lewis). Richie gewann mit 4:3 gegen Adrian Lewis, jedoch verlor Webster gegen Taylor. Auch das Doppel ging verloren. Wenig erfolgreich verliefen die UK Open. Nach dem 5:4 gegen Ricky Sudale schlug er auch seinen Landsmann Mark Webster. 9:2 war der Endstand. Doch gegen Steve West verlor er dann mit 6:9 und verabschiedete sich wieder frühzeitig aus dem Turnier. Auch der World Grand Prix lief nicht gut. Ein Erstrundenaus nach einer 0:2-Pleite gegen Kevin Painter war das Resultat. Bei der Championship League of Darts 2013 zeigte er sich dann allerdings wieder in einer fantastischen Verfassung. In seinem ersten Versuch sich zu qualifizieren, konnte er direkt die Gruppe gewinnen. Im Halbfinale schlug er dann Kim Huybrechts 6:3, im Finale gelang ihm ein 6:3-Erfolg über Gary Anderson. Auch in der Gewinnergruppe erreichte er durch den dritten Platz das Halbfinale. Dort unterlag er jedoch Michael van Gerwen mit 2:6. Die Players Championship Finals liefen dann jedoch wieder eher schlecht als recht. Direkt in der ersten Runde unterlag er Robert Thornton 4:6.

Richie Burnett Bei der Weltmeisterschaft im Jahr 2014 zeigte Richie mal wieder ein paar gute Ergebnisse. Einem 3:1 gegen Dean Winstanley folgte das überraschend deutliche 4:1 über Andy Hamilton. Sehr knapp verlor er dann aber mit 3:4 gegen Ian White und schied somit im Achtelfinale aus. Als bekanntester Spieler nahm Richie bei den Las Vegas Open teil und konnte den Turniersieg erringen. Einen Sieg errang er bei den UK Open jedoch nicht. Direkt in seinem ersten Match verlor er mit 5:9 gegen Kevin Painter. Bis ins Viertelfinale kamen Burnett und Mark Webster beim World Cup of Darts 2014. Sie scheiterten dort, trotz eines Sieges von Richie gegen Paul Nicholson, mit 1:2. Eine durchschnittliche Leistung zeigte Richie dann beim World Matchplay. Er bezwang in der ersten Runde Brendan Dolan recht überzeugend mit 10:4. Weniger überzeugend dann jedoch die Leistung in der zweiten Runde. Mit 2:13 verlor er gegen James Wade und flog so aus dem Turniergeschehen. Bei einem Players Championship Turnier in Crawley kam „The Prince of Wales“, nach Siegen über Ricky Evans, Joe Cullen, Michael van Gerwen, Vincent van der Voort und Steve Beaton ins Halbfinale. Auch dort gelang ihm ein knapper Erfolg über Brendan Dolan, 6:5 war das Ergebnis. Im Finale unterlag er dann allerdings Gary Anderson in einem engen Match mit 5:6. Überzeugend zeigte sich Burnett dann auch beim World Grand Prix. In der ersten Runde warf er Simon Whitlock aus dem Turnier und konnte seine gute Leistung gegen Terry Jenkins ebenfalls bestätigen. Er siegte mit 3:1 und kam ins Viertelfinale. Dort bekam er es mit Stephen Bunting zu tun. Aufgrund einiger Fehler und zu wenig Konstanz verlor er die Begegnung letztendlich mit 1:3 und schied aus.

Tobias Gürtler

Richie Burnett Fakten
Name Richie Burnett Spitzname Prince of Wales
Geburtsort Cwmparc, Wales Geburtstag 7.2.1967
Darts Red Dragon Darts PDC seit 1999

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