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Michael van Gerwen

Michael van Gerwen Michael van Gerwen wurde am 25. April 1989 (Alter heute 27 Jahre) in Boxtel/Niederlande geboren. Er begann 2003 mit dem Dartsport.

Aktuell spielt er mit 25 Gramm schweren Darts und trägt den Spitznamen "Mighty Mike". Seine Einlaufmusik ist "Seven Nation Army" von The White Stripes.

Er gewann viele Jugend Titel und war auch Mitglied der niederländischen Jugendnationalmannschaft.

Noch vor seinem 18. Geburtstag stand "Mighty Mike" auf Platz 3 des BDO/WDF Rankings und hatte die Winmau World Masters 2006 gewonnen.

2006 war er der Ranglistenerste des Niederländischen Dartverbandes, hätte somit an der PDC Weltmeisterschaft teilnehmen können. Er entschied sich für Lakeside und die BDO, schied aber nach einer enttäuschenden Leistung schon in der ersten Runde aus.

Noch in der Nacht des Lakeside Finales gab er zusammen mit Jelle Klaasen und Vincent van der Voort den Wechsel zur PDC bekannt und sorgte damit für einigen Wirbel in der Dartszene.

Van Gerwen startete auf Platz 88 in der Weltrangliste der PDC. Er feierte sein Debüt bei der Professional Darts Corporation am 20.1.2007 mit dem Players Championship in Gibraltar. Er besiegte Andy Hamilton in Runde eins, bevor er im Achtelfinale gegen seinen Landsmann Roland Scholten unterlag. Tags darauf gewann er in der ersten Runde gegen Raymond van Barneveld und verlor anschließend im Viertelfinale gegen Alan Warriner-Little.

Michael van Gerwen Beim Masters of Darts gelang van Gerwen ein 3:0 Sieg gegen Phil Taylor. Er holte alle drei Sätze im entscheidenden Leg, und zwar mit 14, 12 und 12 Darts. Im Halbfinale gelang ihm gegen Raymond van Barneveld sein erster Neundarter, er verlor dennoch die Partie.

Michael van Gerwen gab sein Fernsehdebüt bei den UK Open 2007, wo er unter den letzten 32 gegen Colin Osborne verlor. Er konnte sich danach nicht für die Las Vegas Desert Classic 2007 qualifizieren und verlor in der zweiten Runde des World Matchplay mit 12:14 gegen Ronnie Baxter, obwohl ihm nach einer 12:10 Führung nur ein Leg zum Sieg fehlte. Seine, bis dahin, beste Leistung lieferte er bei der PDC Dart WM 2008 ab, als er zwar in der ersten Runde gegen Taylor unterlag, aber zuvor einen Matchdart vergeben hatte.

Der Niederländer beendete seine Durststrecke, als er am 11.4.2009 beim Players Championship in Taunton das Finale gegen seinen Landsmann Vincent van der Voort mit 6:3 gewann, was ihm ein Preisgeld von 6000 £ einbrachte.

Bei der Premiere der PDC U-21 Weltmeistschaft schaffte es van Gerwen in das Finale, unterlag dort jedoch dem Engländer Arron Monk mit 4:6.

Michael van Gerwen Beim World Matchplay 2012 gelang Mighty Mike erneut das perfekte Spiel, diesmal beim 13:9 Sieg über Steve Beaton im Achtelfinale. Im Halbfinale der PDC Dart WM 2013 schaffte er gegen James Wade einen weiteren Neundarter. Im sofort anschließenden Leg warf er acht weitere perfekte Darts, verfehlte die Doppel 12 jedoch knapp am Draht. Ihm gelangen also 17 perfekte Darts in Folge. Damit übertraf er den bisherigen Rekord von Phil Taylor, der zwei Jahre zuvor 16 perfekte Darts geworfen hatte. Michael van Gerwen verlor am Neujahrstag 2013 das Finale der Weltmeisterschaft gegen Phil Taylor mit 4:7 Sätzen.

2013 steigerte sich Michael van Gerwen weiter. Er schloss die Tabelle der Premier League Darts als Spitzenreiter ab, um sich später den Titel durch einen 10:8 Finalsieg gegen Phil Taylor zu sichern. Der Premier League Sieg wurde mit 150.000 £ honoriert. Van Gerwen gewann weitere Turniere der ProTour Serie sowie die European Open in Düsseldorf, ehe er beim Debüt der Darts Masters in Dubai noch einen Erfolg verbuchen konnte. Er setzte sich unter den besten acht Dartspielern der Welt durch und errang ein Preisgeld von 65.000 $.

Seine gute Form setzte sich auch weiter fort. Bei den UK Open 2013 schlug er in seiner Auftaktpartie in Runde drei Mervyn King mit 9:5. Auch Michael Mansell und Terry Jernkins kamen nicht gegen den Niederländer an, beide verloren mit 3:9. Erst im Viertelfinale musste sich „Mighty Mike“ geschlagen geben. Phil Taylor gewann das Aufeinandertreffen mit 10:7. Dies brachte van Gerwen aber nicht aus dem Konzept. Bei den European Darts Championship schlug er in der ersten Runde den Belgier Kurt van de Rijck locker mit 6:1. Im Achtel- und Viertelfinale spielte er dann zwei Mal einen 104’er Average und besiegte damit Mervyn King(10:3) und Jelle Klaasen(10:7). Das Halbfinale war jedoch seine letzte Partie in diesem Turnier. Adrian Lewis war einen Tick besser und schlug Michael knapp mit 11:8. Auch beim World Matchplay folgte das Halbfinalaus gegen Lewis. Zunächst sah noch alles gut aus, als er Colin Lloyd(10:7), Peter Wright(13:3) und Dave Chisnall(16:11) bezwingen konnte, doch Lewis war erneut zu stark für ihn. In einem erneut extrem engen Match siegte schließlich der Engländer mit 17:15.

Es folgte wenig später der World Grand Prix, welcher besser gar nicht hätte starten können für Michael van Gerwen. Zwei glatte Siege, 2:0 und 3:0, gegen John Part und Raymond van Barneveld ließen ihn zu einem absoluten Favoriten auf den Turniersieg werden. Dann gings aber letztlich schneller als gedacht. Dave Chisnall besiegte Michael im Viertelfinale mit 3:2 um später auch ins Finale einzuziehen. Die Championship League Darts war das nächste große Turnier. In der fünften Vorrundengruppe schaffte Michael die Qualifikation für die Gewinnergruppe, nachdem er zuvor bereits in zwei Finals den Kürzeren zog. In der Gewinnergruppe sollte es dann ähnlich laufen. Er schloss die Gruppe auf Platz zwei ab, besiegte im Halbfinale Richie Burnett mit 6:2, nur um im Finale dann 3:6 gegen Phil Taylor zu verlieren. Wie immer blieb van Gerwen seiner Linie treu und zeigte er auch bei Grand Slam of Darts 2013 wieder starke Leistungen. Seine Gruppe mit Kim Huybrechts, Dean Winstanley und Vincent van der Voort schloss er mit drei Siegen als erster ab. Wie so oft war es dann aber Adrian Lewis, welcher das Aus für „Mighty Mike“ bedeutete. 8:10 unterlag der Niederländer dem Engländer. Die Generalprobe zur WM 2014, die Players Championship Finals, sollten dann jedoch wieder ein Lächeln ins Gesicht von van Gerwen zaubern. Einem 6:1 gegen Jamie Lewis folgte endlich mal wieder ein Sieg gegen Adrian Lewis in Runde zwei. 9:6 gewann der Niederländer und zog so ins Viertelfinale ein wo er auf Wes Newton traf. Auch hier behielt Michael die Oberhand, gewann 9:4 und zog so ins Halbfinale gegen Andy Hamilton ein. Nach einem 10:5 stand Michaels Finalteilnahme fest, er traf auf Phil Taylor. Auch gegen „The Power“ behielt van Gerwen dieses Mal die Oberhand und setzte sich mit 11:7 durch um seinen nächsten Major Titel zu gewinnen.

Michael van Gerwen Die PDC World Darts Championship 2014 begann eher wenig zufriedenstellend für Michael van Gerwen. Nachdem er bereits selbstbewusst für Runde eins einen 3-Dart-Average von über 100 ankündigte, blieb er hinter seinen eigenen Erwartungen zurück. Dennoch besiegte er den Österreicher Zoran Lerchbacher klar und deutlich 3:0. Auch Kevin McDine in der zweiten Runde war kein Hindernis, van Gerwen siegte 4:1. Erst der Schotte Gary Anderson erwies sich als erste echte Zerreißprobe für Michael. Anderson spielte unglaublich starkes Dart und van Gerwen musste sich wirklich strecken um mitzuhalten. Am Ende siegte der Niederländer knapp aber nicht unverdient 4:3 und zog so ins Viertelfinale ein. Dort wartete mit Mark Webster ein ehemaliger Weltmeister. Es schien alles nach einer klaren Sache auszusehen nachdem Michael schon früh sehr deutlich führte, aber Webster kämpfte sich zurück. Dennoch verlor er letztlich 3:5. Das Halbfinale wurde dann von vielen als das „vorgezogene Finale“ tituliert. Michael van Gerwen gegen Adrian Lewis. Es entwickelte sich eine einseitige Partie in der Lewis es vergab die Doppel zu treffen. So entschied Michael das Spiel klar mit 6:0 für sich. Im Finale kam dann das Aufeinandertreffen mit dem Überraschungsfinalisten Peter Wright aus Schottland. Wieder ging Michael deutlich in Führung, aber wieder ließ er seinen Gegner zurückkommen. Nach einem guten Spiel holte sich Michael van Gerwen dann aber dank eines 7:4-Triumphs seinen ersten Weltmeistertitel und wurde zugleich zum ersten Mal die Nummer eins der PDC Order of Merit. Desweiteren qualifizierte er sich für die Premier League Darts 2014.

Mit den German Darts Championship in Hildesheim fand dann aber erst mal ein European Tour Event statt. Dort unterlag Michael seinem Landsmann Jelle Klaasen bereits im Viertelfinale mit 5:6. Ganz anders liefen die Dutch Masters. In seinem Heimatland, den Niederlanden, trumpfte „Mighty Mike“ groß auf, schlug unter anderem Wes Newton(6:3) und Brendan Dolan(6:4), ehe ihm auch im Finale ein Sieg gelang. Er bezwang Mervyn King 6:4 und sicherte sich so den Titel. Beim ersten Major Turnier 2014, den UK Open, zeigte sich Michael wieder von seiner starken Seite. Er bestand seine ersten Prüfungen nahezu unbeschadet, schlug Andy Hamilton mit 9:5 und Mark Webster 9:4. Schwieriger wurde es dann im Viertelfinale, wo ihm Ian White gegenüber stand. Der Mann aus Stoke-on-Trent machte es MVG sehr schwer, dennoch siegte der Weltmeister von 2014 mit 10:8. Doch im Viertelfinale war gegen einen unglaublich stark aufgelegten Terry Jenkins dann Schluss. Wieder endete das Match 10:8, diesmal aber verlor Michael van Gerwen.

Michael van Gerwen Bei den Player’s Championship Turnieren in Barnsley gab es eine kleine Gefühlsachterbahn für Michael. Nachdem er sich am ersten Tag bereits in der dritten Runde Darren Webster geschlagen geben musste, gewann er das Turnier an Tag zwei. Er schlug unter anderem John Part, Michael Smith und Kim Huybrechts, bevor im Finale auch noch das 6:1-Sieg gegen Dean Winstanley folgte. Weniger erfolgreich lief es in Crawley. Nachdem er am ersten Tag zumindest noch das Achtelfinale erreichte, wo er in einem sehr starken Match einem noch stärkeren Phil Taylor 5:6 unterlag, verlor er am zweiten Tag bereits sein zweites Match, ebenfalls mit 5:6, gegen Adam Hunt. Auch in Wigan lief es nicht besonders rund. An Tag eins verlor er im Achtelfinale James Hubbard mit 4:6, am zweiten Tag schied er sogar in der ersten Runde aus. Dort gewann Michael Barnard mit 6:2. In Berlin lief es dann aber wieder besser. Bei den German Darts Masters zeigte Michael seine ganze Klasse, schlug Jyhan Artut(6:0), David Pallett(6:3), Steve Beaton(6:0) und Adrian Lewis(6:3) um sich für das Finale zu qualifizieren. Dort traf er auf Phil Taylor und zeigte erneut eine sehr starke Leistung, verlor jedoch letztlich mit 4:6.

Ebenfalls sehr erfolgreich lief die Premier League Darts 2014. Michael van Gerwen dominierte die Vorrunde nach Belieben und zeigte somit früh, dass er seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen wollte. Er schloss die Tabelle als Erster mit vier Punkten Vorsprung ab und qualifizierte sich bereits sehr früh für das Halbfinale. Dort bekam er es mit Gary Anderson zu tun. Beide Spieler zeigten eine klasse Leistung. In einer engen Partie siegte am Ende MVG und zog ins Finale ein. Gegner war sein Landsmann Raymond van Barneveld. „Mighty Mike“ kam nicht an seine Leistung aus dem Halbfinale heran und verlor das Endspiel mit 6:10. Die beiden Niederländer traten dann auch gemeinsam für ihr Land beim World Cup of Darts 2014 an. Gegen Daniele Petri und Marco Brentegani siegte das Duo mit 5:2. Ebenfalls sehr locker siegten sie gegen Spanien, 2:0 war der Endstand. Knapper sollte es im Viertelfinale werden. Die Niederlande trafen auf die Belgier Kim und Ronny Huybrechts. Nachdem van Gerwen mit 2:4 gegen Kim Huybrechts, konnte Raymond sein Einzelmatch gegen Ronny gewinnen, ehe das Doppel mit 4:0 an Oranje ging. Auch Nordirland im Halbfinale war eine Hürde. MVG unterlag Brendan Dolan direkt 3:4. Erneut holte Barney die Kohlen aus dem Feuer, besiegte Michael Mansell mit 4:0. Das Doppel gewannen die Niederländer mit dem gleichen Ergebnis und zogen so ins Endspiel gegen England ein. Dort gewann MVG mit 4:0 gegen Phil Taylor, RVB siegte mit dem gleichen Ergebnis gegen Lewis, ehe Michael den Turniersieg mit einem 4:2 gegen Adrian Lewis klar machte. Tränen gab es beim World Matchplay. Michael startete gut ins Turnier. Er bezwang in der ersten Runde Steve Beaton mit 10:7. Sehr locker siegte er gegen Ian White, 13:4 war der Endstand. In zwei knapperen Begegnungen bezwang er dann Dave Chisnall(16:12) und Simon Whitlock(17:13). Im Endspiel traf er auf Phil Taylor, fand jedoch erst viel zu spät ins Match. Am Ende unterlag der Niederländer 9:18 und konnte seine Emotionen nicht zurückhalten.

Michael van Gerwen Premier League Darts Trost sollte es beim World Grand Prix geben. Michael startete mit einem lockeren 2:0 gegen Vincent van der Voort in das Turniergeschehen. Auch gegen Dean Winstanley setzte er sich vergleichsweise locker mit 3:1 durch. Das Viertelfinale gegen Mervyn King war hingegen sehr eng und umkämpft. Das bessere Ende hatte aber MVG, welcher mit 3:2 gewann. Ein klares 4:0 im Halbfinale gegen Stephen Bunting beförderte van Gerwen ins Endspiel, wo James Wade auf ihn wartete. Obwohl beide eine ähnlich starke Leistung zeigten, war es letztlich „Mighty Mike“, der den Titel holte. Mit 5:3 gewann der Niederländer. Seine Siegesserie ging auch bei den European Darts Championship weiter. Michael erreichte erneut das Finale und schlug auf dem Weg dorthin Justin Pipe(6:3), Brendan Dolan(10:8), Dave Chisnall(10:5) und Raymond van Barneveld(11:6). Im Endspiel bekam er es mit Terry Jenkins zu tun, welcher allerdings keine Chance hatte. Michael gewann klar mit 11:4. In dieser brillanten Form wollte er auch beim Masters 2014 abräumen. Allerdings lief es nicht nach Plan. Einem knappen Auftakterfolg gegen Raymond van Barneveld, MVG siegte 10:9, folgte das 10:7 gegen Dave Chisnall. Im Viertelfinale kam jedoch das Aus. Mervyn King erwies sich als zu stark und so verlor der Niederländer mit 9:11. Auch beim Grand Slam of Darts sollte es nicht für den ganz großen Wurf reichen. MVG gewann seine Gruppe mit Darren Webster, Jan Dekker und Kim Huybrechts zwar souverän und schlug im Achtelfinale auch klar mit 10:4 gegen Terry Jenkins, im Viertelfinale flog der Niederländer allerdings schon raus. Er traf auf einen starken Kim Huybrechts, welcher sogar einen 9-Darter warf, und Michael am Ende mit 16:10 bezwang. Noch früher verabschiedete sich van Gerwen bei den Players Championship Finals aus dem Turnier. Nach dem 6:2 gegen Raymond van Barneveld, verlor er bereits in Runde zwei mit 7:10 gegen Terry Jenkins.

German Darts Championship

Die Weltmeisterschaft 2015 sollte ihm neuen Mut geben, zumindest war das der Plan. Es sah auch gar nicht schlecht aus. Michael begann mit einem 3:1-Sieg über Joe Cullen. Zwei 4:1-Erfolge gegen Sascha Stein und Terry Jenkins folgten. Auch ein starker Robert Thornton konnte dem damaligen Titelverteidiger nichts anhaben, MVG siegte mit 5:2. Doch im Halbfinale unterlag er trotz guter Leistung dem späteren Weltmeister Gary Anderson mit 3:6. Beim Masters, dem ersten PDC-Turnier 2015, deutete van Gerwen eine starke Form an. Er besiegte auf dem Weg ins Finale Wes Newton(10:5), Dave Chisnall(10:9) und Adrian Lewis(11:6). Im Endspiel folgte der 11:6-Sieg über Raymond van Barneveld. Michael bestätigte die gute Form indem er so gut wie jedes Turnier im Frühjahr 2015 für sich entscheiden konnte. Er gewann die European Tour Events in Hildesheim, Gibraltar und München. Und auch die UK Open waren vor ihm nicht sicher. Einem 9:3 über Paul Nicholson folgte dort ein 9:4 gegen Paul Hogan. Auch gegen Kim Huybrechts konnte er sich klar durchsetzen, 9:2 war da der Endstand zugunsten von MVG. Nach dem 10:5 gegen Devon Petersen stand er schließlich im Halbfinale, wo Andrew Gilding sein Gegner war. „Goldfinger“ zeigte eine fantastische Performance, doch van Gerwen blieb die Ruhe selbst und gewann am Ende mit 10:8. Auch im Finale war das bessere Ende auf seiner Seite. Michael sicherte sich erstmals den UK Open Titel, indem er Peter Wright mit 10:5 schlug. In der Premier League lief es ebenfalls äußerst erfolgreich. In den ersten neun Spieltagen blieb er ungeschlagen und führte die Tabelle an.

Seine erste Niederlage musste er erst am 11. Spieltag hinnehmen, als er Raymond van Barneveld mit 3:7 unterlag. Platz eins in der Tabelle gab er am Ende aber nicht mehr ab und ging somit als top gesetzter Spieler ins Halbfinale. Dort bekam er es erneut mit Raymond van Barneveld zu tun, gegen welchen er mit 10:8 gewinnen konnte. Das Finale gegen Gary Anderson verlor er jedoch mit 7:11. Gemeinsam erreichten sie das Halbfinale des World Cup of Darts. Nach Siegen über die USA, Südafrika und Nordirland mussten sie sich dort Schottland mit 1:2 geschlagen geben. Weit erfolgreicher verlief für Michael das World Matchplay. Dort startete „The Green Machine“ mit einem souveränen 10:4 ins Turnier. Es folgten der 13:2-Erfolg gegen Jamie Lewis und ein knapperes 16:13 gegen Ian White. Das 17:12 gegen Peter Wright beförderte ihn ins Finale, ehe er auch dieses mit einem 18:12 gegen James Wade gewinnen konnte.

Michael van Gerwen schien fast unbesiegbar, Niederlagen im Jahr 2015 waren eine Seltenheit. So auch beim World Grand Prix, bei dem er nach Siegen gegen Keegan Brown, Kim Huybrechts, Jamie Lewis und Mark Webster erneut das Finale eines Majors erreichte. Robert Thornton war dort sein Gegner, welcher allerdings zu keiner Sekunde den Glauben an sich und seine Qualitäten verlor. Es entwickelte sich ein echter Kampf, welchen am Ende tatsächlich Thornton für sich entschied. Michael verlor mit 4:5. Die Niederlage stachelte Michael nur noch mehr an. Bei den European Darts Championship startete er mit einem 6:3 gegen Jeffrey De Zwaan ins Turnier und legte gegen Cristo Reyes mit 10:3 nach. Das 10:4 gegen Dave Chisnall und das 11:7 gegen Peter Wright führten den Niederländer ins Finale, wo Gary Anderson auf ihn wartete. Der Schotte führte schon mit 10:7, Michael aber kam zurück und gewann die Partie noch 11:10. Beim Grand Slam of Darts gab es ebenfalls nichts zu holen gegen „Mighty Mike“. Nach drei Siegen in der Gruppenphase gegen Kim Huybrechts, Steve West und Mark Oosterhuis, schlug er auch Steve Beaton, erneut Kim Huybrechts und Michael Smith deutlich, um ins Finale einzuziehen. Durch den fantastischen 16:13-Sieg im Endspiel hatte MVG alle Major Turniere der PDC gewonnen. Umso leichter fielen ihm die Siege beim World Series Finale gegen Peter Wright im Endspiel sowie der Titelgewinn bei den Players Championship Finals, wo er sich am Ende gegen Adrian Lewis durchsetzen konnte.

Michael van Gerwen ist neben Phil Taylor, Adrian Lewis, Raymond van Barneveld, Gary Anderson und James Wade einer der sechs PDC Top Guns, die nach folgenden Kriterien ausgewählt wurden

  • mindestens zwei PDC-Majorturniere gewonnen
  • mindestens zwei weitere Male das Finale
    eines PDC-Majorturniers erreicht
  • mindestens zwei weitere Male das Halbfinale
    eines PDC-Majorturniers erreicht
  • insgesamt mindestens zehn Turniersiege
    auf der Pro Tour verbucht

Aufgrund dieser Leistung haben wir eine Statistik mit Karriereverlauf, Erfolgsbilanz und eine Übersicht aller Majorfinals für Michael van Gerwen erstellt.

Michael van Gerwen Karriere (PDF, 1.002 kB)

Michael van Gerwen Fakten
Name Michael van Gerwen Spitzname Mighty Mike
Geburtsort Boxtel Geburtstag 25.4.1989
Darts 25.3g van Gerwen Spielt seit 2003

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