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Adrian Lewis

Adrian Lewis Adrian Lewis wurde am 21. Januar 1985 (Alter heute 31 Jahre) in Stoke-on-Trent/England und somit im selben Ort wie Phil "The Power" Taylor geboren. Er begann seine Profikarriere 2003 in der British Darts Organisation(BDO) wechselte aber wenig später zur Professional Darts Corporation(PDC).

Gegenwärtig spielt Lewis mit 21 Gramm schweren Target Darts. Sein Spitzname lautet "Jackpot" und seine Einlaufmusik ist Reach Up von den Perfecto Allstarz.

Lewis wurde durch Freunde auf das Darts spielen aufmerksam. Es zählte zu den Gewohnheiten des ehemaligen Fahrlehrers freitags nach der Arbeit mit ebenjenen in einen Pub zu gehen. Dort stellten sich dann ein paar seiner Freunde ans Board und er machte einfach mit.

In seinem ersten Turnier, den British Teenage Open 2003, ausgerichtet von der BDO, konnte er direkt seinen ersten Sieg feiern. 2003 kam dann auch der Wechsel zur PDC, bei der sich ebenfalls früh Erfolge einstellten.

Schnell wurde Phil Taylor auf den jungen Adrian aufmerksam und nahm ihn unter seine Fittiche. Bis zur PDC World Championship of Darts 2007 trainierten die beiden fast 30 Stunden in der Woche zusammen. Da die starken Leistungen Taylors und "Jackpot's" dadurch eher schwächer wirkenden Ergebnisse sich negativ auf seine Mentalität auswirkten, gingen die Beiden nach der oben genannten Weltmeisterschaft getrennte Wege.

Lewis gab 2004 sein TV-Debüt bei den UK Open in Bolton. Er flog bereits in der dritten Runde nach einer knappen 7:8-Niederlage gegen Dennis Harbour aus dem Turnier. Sein nächster Auftritt vor laufenden TV-Kameras ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Beim Las Vegas Desert Classic 2004 traf er in Runde 1 ausgerechnet auf seinen Mentor Phil Taylor. Lewis verlor das Match mit 0:2. Beim World Grand Prix 2004 konnte Adrian dann endlich seinen ersten Sieg im TV feiern, nachdem er in der ersten Runde den ehemaligen Weltmeister Richie Burnett mit 2:0 besiegte. In Runde 2 war dann aber auch hier Schluss.

Bei den UK Open 2005 schaffte Lewis einen Whitewash, als er Colin Monk mit 11:0 deklassierte. Generell kam im Jahr 2005 sein Durchbruch. Auch wenn er sich nicht für die WM qualifizieren konnte, gelangen ihm einige Achtungserfolge. So erreichte er beim World Matchplay zum ersten Mal ein Viertelfinale in einem Major Turnier. Er unterlag dort dem späteren Sieger Colin Lloyd relativ knapp mit 13:16. Dieser Erfolg gab ihm allerdings Aufwind. Er erreichte zum ersten Mal die Top 32 der PDC und schaffte es als erster Spieler überhaupt beide Pro Tour Events eines Wochenendes zu gewinnen. Desweiteren bekam er in dem Jahr auch seinen Spitznamen "Jackpot". Dieser enstand beim Las Vegas Desert Classic 2005. Lewis verlor in der ersten Runde zwar mit 0:2 gegen Kevin Painter, aber dadurch blieb das Turnier natürlich dennoch in seinem Gedächtnis haften. Er spielte in einem Casino an einem einarmigen Banditen. An diesem konnte er dann tatsächlich den Jackpot in Höhe von $72.000 gewinnen. Die Casinomitarbeiter wollten daraufhin seinen Ausweis sehen. Da Adrian Lewis zu dem Zeitpunkt noch keine 21 Jahre alt war, durften die Mitarbeiter ihm den Jackpot allerdings nicht auszahlen.

Adrian Lewis Sein WM-Debüt gab der Engländer dann bei den World Darts Championship 2006. Auch hier erreichte er prompt das Viertelfinale. Auf dem Weg dorthin konnte er Dave Honey, Dennis Priestley und Roland Scholten schlagen, ehe gegen den späteren Finalisten Peter Manley das Aus kam. Dieses Match blieb lange im Gedächtnis. Lewis warf eine Blind 180, das heißt, er warf den letzten Dart und drehte den Kopf noch während der Dart in der Luft war zu Peter Manley. Manley gewann zwar den Satz, störte dann aber Lewis während dieser werfen wollte, indem er etwas sagte. Dies veranlasste Adrian die Bühne zu verlassen, allerdings kam er wenig später wieder zurück, nur um das Match dann mit 3:5 zu verlieren.

Bei der World Series of Darts 2006 nahm er mit den anderen 15 bestplatzierten PDC-Spielern, sowie 16 amerikanischen Qualifikanten, teil. Durch seine dort gezeigten Leistungen machte er die anderen Spieler auf sich aufmerksam, die Lewis von da an als ernsthafte Bedrohung für die kommenden Jahre wahrnahmen. Adrian besiegte Jim Widmayer, Colin Lloyd, Denis Ovens und Dennis Priestley, ehe er sich im Finale Phil Taylor mit 13:5 geschlagen geben musste. Er konnte seine Platzierung im Jahr 2006 auch weiter verbessern, indem er viele Pro Tour Events für sich entschied und bei den UK Open erneut das Viertelfinale erreichte. Im Achtelfinale schlug er in einem spannenden Match Wayne Mardle mit 11:10, im Viertelfinale folgte dann das Aus gegen John MaGowan. In den Jahren darauf spielte Lewis dann wenig konstant. So gelang es ihm häufig nicht, nach großen Siegen die Leistung im nächsten Match zu bestätigen. Beim World Matchplay 2007 beispielsweise gewann er im Viertelfinale mit 16:14 gegen den damaligen Sieger der WM, Raymond van Barneveld, verlor aber im Halbfinale deutlich mit 17:7 gegen den späteren Turniersieger James Wade. Bei der genannten WM erreichte er zum ersten Mal das Viertelfinale, in welchem er Andy Jenkins unterlag. Dennoch bekam er die Wild Card für die Premier League Darts 2007, die er als Siebtplatzierter abschloss.

Auch 2008 erreichte er das Viertelfinale der World Darts Championship, er verlor dort gegen Kevin Painter. Bei den European Darts Championship zeigte er starke Auftritte. Er konnte unter anderem Raymond van Barneveld mit 9:2 besiegen, doch auch hier war ihm der Sieg nicht vergönnt. Im Finale unterlag er ein Mal mehr Phil Taylor. Seine starke Performance brachte ihm jedoch die Teilnahme am Grand Slam of Darts 2008 ein, bei dem er jedoch schon der Gruppe ausschied. Paul Nicholson war der Mann, der Adrian Lewis aus der WM 2009 warf. Bereits in Runde 2 musste sich "Jackpot" mit 3:4 geschlagen geben. Doch nach dieser Niederlage ging es wieder aufwärts. Seine Form verbesserte sich und er konnte nach drei Jahren ohne Turniersieg im September des gleichen Jahres ein Players Championship Turnier in Österreich gewinnen. Hierbei warf er im Finale einen 9-Darter. Ein weiterer Players Championship Titel folgte nur wenig später in Irland, ehe er auch in TV-Turnieren wieder größer auftrumpfte. Er erreichte das Viertelfinale in den Las Vegas Desert Classic, dem World Matchplay und dem World Grand Prix 2009. 2010 setzte sich die Serie fort. Er erreichte die Viertelfinals bei der WM, den Players Championships und den UK Open. Beim World Grand Prix of Darts besiegte er im Halbfinale Phil Taylor mit 5:4, was ihm vor laufenden TV-Kameras zuvor noch nie gelang. Im Finale unterlag er jedoch James Wade mit 3:6.

Adrian Lewis Bei der PDC World Darts Championship 2011 konnte er sein erstes Major Turnier gewinnen. Er schlug im Finale Gary Anderson mit 7:5 und durfte sich von da an Weltmeister nennen. Im Finale gelang ihm außerdem ein 9-Darter. Er ist der erste Spieler, dem das in einem WM-Finale gelang. Nach diesem großen Triumph folgten allerdings viele Rückschläge. Er erreichte zwar das Finale der Premier League Darts, wo er gegen Gary Anderson mit 4:10 unterlag, jedoch begannen die Fans ihn immer öfter auszupfeifen. Dies schlug sich auf seine mentalen Fähigkeiten nieder, sodass in der Folge bei vielen Turnieren das frühe Aus kam. Erst zum Ende des Jahres, mit Blick auf die WM, wurde er wieder stärker. Dies führte schlussendlich dazu, dass er entgegen der Erwartungen seinen WM-Titel verteidigte. Mit einem 7:3 besiegte er im Finale Andy Hamilton, der damals ein unglaubliches Turnier spielte. In der Folge schien Lewis neue Kraft zu schöpfen und gewann mit Phil Taylor zusammen den World Cup of Darts für England. Sie besiegten im Finale Australien(Simon Whitlock & Paul Nicholson) durch ein Sudden Death Leg beim Stand von 3:3 im Finale.

Adrian Lewis Nach diesem kurzen Aufwind folgte jedoch wieder der Abwärtstrend. Lewis zeigte immer schwächere Leistungen und konnte nur noch selten bei Turnieren überzeugen. Bei der WM 2013 waren es ähnliche Vorzeichen wie im Vorjahr, doch dieses Mal konnte er seinen Titel nicht verteidigen. Für Lewis kam das Aus im Viertelfinale gegen Michael van Gerwen, welcher es bis ins Finale schaffte. Bitter war diese Niederlage vor allem deshalb, weil Lewis in diesem Match zum ersten Mal nach langer Zeit wieder an seine Topform anknüpfen konnte. Anders als bei der WM konnte er seinen Titel beim World Cup of Darts verteidigen. So schlugen er und Phil Taylor die Huybrechts-Brüder Ronny und Kim aus Belgien um den Titel weiterhin im Besitz von England zu halten. Nach einem erneuten Tief in der Premier League Darts 2013 gelang ihm bei den European Darts Championship 2013 der erste alleinige Sieg bei einem Major-Event der PDC seit seinem WM-Triumph 2012. Nicht nur konnte er dort Michael van Gerwen mit 11:8 im Halbfinale schlagen, er besiegte auch Simon Whitlock in fulminanter Art und Weise mit 11:6 im Finale. Lewis war zurück und zeigte sich danach wieder in blendender Form. Beim World Matchplay 2013 traf er im Halbfinale erneut auf Michael van Gerwen. Das Match hatte hohes Tempo. Lewis zeigte sechzehn 180'er und kam nach einem 14:15-Rückstand zurück um 17:15 zu gewinnen. Er zeigte, dass er mental wieder voll auf der Höhe ist. Im Finale gab es allerdings kein Vorbeikommen an seinem früheren Mentor Phil Taylor. Zwar konnte Lewis mit einem Drei-Dart-Average von 105,92 und neunzehn 180'ern ein unglaubliches Match zeigen, "The Power" jedoch spielte wie vom anderen Stern und hatte am Ende einen Drei-Dart-Average von 111,23 und siegte letztendlich mit 18:13. Nach seinem ersten Sieg nach mehr als einem Jahr bei einem Players Championship Tournament im Oktober, zeigte er sich auch beim Masters noch in toller Form. So schlug er Kim Huybrechts und Robert Thornton, ehe er im Halbfinale Raymond van Barneveld in einem tollen Match mit 10:9 besiegen konnte. Das Finale am selben Abend ging jedoch mit 9:1 deutlich an Phil Taylor.

Adrian Lewis Mit Christian Kist, Richie George und Ronny Huybrechts hatte Adrian Lewis beim Grand Slam of Darts 2013 eine unberechenbare Gruppe erwischt. Diese sollte sich auch als solche herausstellen. Einem 5:2-Sieg gegen Richie George folgte eine 3:5-Pleite gegen den Belgier Ronny Huybrechts. Somit stand Lewis gegen Kist unter Druck, denn beide hatten zwei Punkte auf dem Konto, nur der Sieger würde hierbei in die nächste Runde einziehen. Das Glück auf seiner Seite hatte hierbei aber der Engländer. Lewis gewann 5:3 und zog ins Achtelfinale ein. Dort gab es das Duell mit Michael van Gerwen. Lewis zeigte einen 105’er Average und setzte sich knapp mit 10:8 durch. Auch Kim Huybrechts konnte ihm nicht das Wasser reichen. Lewis gewann 16:11 um im Halbfinale auf Phil Taylor zu treffen. Beide brannten ein Dartspektakel ab, zeigten ein unfassbares Match, welches letztlich zu deutlich an Phil Taylor ging. „The Power“ gewann 16:9 und zog ins Finale ein. Lewis spielte einen 110’er Average, Taylor einen 109’er. Außerdem brach Lewis hierbei den Rekord von den meisten 180’ern in einem Match. Dieser stammte aus dem Jahr 2007 als Raymond van Barneveld im WM-Finale gegen Taylor 31 warf. Lewis warf 32 und das in 32 weniger Legs als damals im WM-Finale. Bei den Players Championship Finals, der Generalprobe vor der WM 2014, erreichte „Jackpot“ nach einem 6:3 über Kevin Painter die zweite Runde in der Michael van Gerwen wartete. Der Niederländer gewann das Aufeinandertreffen mit 9:6 um später auch das Turnier zu gewinnen.

Adrian Lewis Die WM 2014 startete perfekt für Lewis. Er besiegte Dennis Smith mit einem Whitewash glatt 3:0. Smith gewann nicht ein einziges Leg. Ein tolles Match in der zweiten Runde gegen Vincent van der Voort ging dann mit 4:1, vielleicht etwas zu deutlich, an Adrian. Auch Mervyn King unterlag dem Mann aus Stoke-on-Trent 1:4. Im Viertelfinale traf Lewis auf James Wade, es war die Neuauflage des legendären WM-Halbfinals von 2012 in dem es Windprobleme gab. Lewis ließ nichts anbrennen und warf Wade deutlich mit 5:1 aus dem Turnier. Ähnlich deutlich lief es auch im Halbfinale, dieses Mal aber gegen Adrian. Sein Gegner, der spätere Weltmeister Michael van Gerwen, spielte zwar keine viel höheren Scores als Lewis, traf die Doppel aber deutlich besser. Somit musste sich Lewis am Ende 0:6 geschlagen geben und flog aus dem Turnier. Adrian Lewis qualifizierte sich dennoch zum siebten Mal für die Premier League Darts 2014.

Dort verpasste er es allerdings sich für das Halbfinale zu qualifizieren. Nach durchwachsenen Leistungen reichte es nur für den sechsten Platz. Deutlich besser lief es bei den UK Open. Adrian bezwang Ronnie Baxter(9:5), Ronny Huybrechts(9:8) und Raymond van Barneveld(9:2) um ins Viertelfinale einzuziehen. Er traf in der Runde der letzten acht auf den Österreicher Mensur Suljovic und zog mit 10:3 siegreich vom Board. Auch Mervyn King konnte er bezwingen, 10:6 hier der Endstand. Das Finale gegen Terry Jenkins war dann eine unglaublich einseitige Angelegenheit. Lewis siegte klar mit 11:1 und sicherte sich den Titel.

Nach einem 5:0-Auftaktsieg gegen Thailand, bekam es Team England(Lewis und Phil Taylor) im Achtelfinale des World Cup of Darts 2014 mit den USA zu tun. „Jackpot“ unterlag zwar Darin Young mit 1:4, der Sieg von Phil über Larry Butler, sowie der Erfolg im Doppel reichten aber zum Weiterkommen. Gegen Südafrika lief es lockerer, nach dem 2:0 und zwei Erfolgen im Einzel stand England im Halbfinale. Dort ging es gegen Australien. Lewis unterlag Paul Nicholson mit 2:4 und machte es somit nochmal spannend. Im Doppel war England aber zu gefestigt. Gepaart mit dem Erfolg von Taylor gegen Simon Whitlock stand der Einzug ins Finale fest. Gegen die Niederlande unterlag Adrian dabei sowohl gegen Raymond van Barneveld(0:4) als auch gegen Michael van Gerwen(2:4) und somit stand die Niederlage fest. Mit einem klaren 10:0-Sieg über Andrew Gilding startete „Jackpot“ in das World Matchplay. Er legte ein 13:8 gegen Mervyn King nach, flog jedoch bereits im Viertelfinale raus. Er unterlag dabei Gary Anderson mit 8:16. Ähnlich durchwachsen auch sein Auftritt beim World Grand Prix. Lewis konnte sein Erstrundenmatch gegen Daryl Gurney zwar 2:1 gewinnen, unterlag allerdings nur eine Runde später mit 2:3 gegen Kevin Painter. Als Titelverteidiger zu den European Darts Championship angereist, musste Adrian Lewis ein bitteres Aus in der ersten Runde verkraften. Mit 4:6 unterlag er dem Niederländer Jelle Klaasen. Sehr viel besser lief es auch beim Masters 2014 nicht. Zunächst bezwang Lewis Kim Huybrechts mit 10:4, nur um im Anschluss mit 6:10 gegen James Wade zu verlieren. Große Enttäuschung beim Grand Slam of Darts. Durch Niederlagen gegen Rowby-John Rodriguez und Keegan Brown stand das Aus schon nach zwei Partien fest. Der 5:2-Sieg gegen Dave Chisnall änderte auch am letzten Platz des zweifachen Weltmeisters nichts mehr. Die Generalprobe zur Weltmeisterschaft, die Players Championship Finals, verliefen hingegen sehr zufriedenstellend. Lewis erreichte nach Erfolgen über Dave Chisnall(6:2), Andy Smith(10:3), Jamie Cave(10:9) und Wes Newton(11:6) das Endspiel. Dort unterlag er jedoch Gary Anderson mit 6:11.

Premier League 2015

Die Weltmeisterschaft 2015 schien ebenfalls etwas Großes für „Jackpot“ bereit zu halten. Er startete mit einem 3:0 über David Pallett ins Turnier und legte gegen Keegan Brown mit 4:2 nach. Auch gegen Raymond van Barneveld zeigte er eine brillante Leistung, warf sogar einen 9-Darter. Dennoch unterlag er in diesem Achtelfinale mit 3:4 und musste nach Hause fahren. Beim Masters 2015 konnte er Ian White in der ersten Runde mit 10:4 schlagen. Es folgte ein 10:8 gegen Peter Wright, ehe er im Halbfinale mit 6:11 an Michael van Gerwen scheiterte. Katastrophal dann die Leistung von Lewis bei den UK Open. Als Titelverteidiger angereist unterlag Lewis bereits in seinem ersten Match Raymond van Barneveld mit 3:9. Auch in der Premier League Darts 2015 lief nicht viel zusammen. Er konnte sich am neunten Spieltag so gerade noch vor dem Ausscheiden retten und sich im Turnier halten.

Doch für die Play-Offs reichte es am Ende nicht, er schloss die Liga auf Rang sechs ab. Viel besser lief es beim World Cup of Darts 2015. Dort trat er mit Phil Taylor an und startete mit einem lockeren 5:0 gegen Dänemark. Auch gegen Japan und Deutschland gewannen sie zu Null. Mit Belgien kam dann ein erster richtig harter Brocken, doch erneut vermieden die Engländer das Doppel und gewannen mit 2:0. Im Finale trafen sie auf Schottland und sollten ihre Nerven behalten. Nach drei Einzelpartien und dem Doppel stand es 2:2, der Sieg von Adrian Lewis gegen Peter Wright brachte England dann aber die Trophäe. Nach einem überraschend engen Match gegen Joe Murnan, Lewis siegte 10:7, flog „Jackpot“ bereits in der zweiten Runde des World Matchplay raus. Er verlor mit 10:13 gegen Gerwyn Price. Auch beim World Grand Prix reichte es nur für Runde zwei. Nach einem 2:0 gegen Raymond van Barneveld, folgte das klare 0:3 gegen Mark Webster.

Mal wieder ein besseres Turnier zeigte Adrian bei der Europameisterschaft. Dort startete er mit einem 6:5 gegen Benito van de Pas. Auch Justin Pipe in Runde zwei konnte er bezwingen, er siegte mit 10:7. Ein enges aber überzeugendes 10:9 gegen Phil Taylor brachte ihn dann ins Halbfinale, wo er jedoch Gary Anderson mit 5:11 unterlag. Der Grand Slam of Darts begann eigentlich gar nicht so gut für Adrian. Er holte zwar einen Sieg gegen Andy Fordham, verlor allerdings gegen Michael Smith. Er brauchte also einen Sieg am letzten Spieltag gegen Wayne Jones. Er behielt die Nerven und holte sich den. Im Achtelfinale konnte er Peter Wright mit 10:7 schlagen, verlor jedoch im Viertelfinale erneut gegen Michael Smith und schied aus. Das Endergebnis war 11:16.

Im World Series Finale kam er eine Stufe weiter, erreichte das Halbfinale. Auf dem Weg dorthin schlug er Keegan Brown und Terry Jenkins, verlor dann aber 5:11 gegen Michael van Gerwen. Noch einen Schritt weiter, bis ins Endspiel, führte es Adrian bei den Players Championship Finals. Mit einem 6:3 gegen John Henderson gestartet, legte er einen klaren 10:3-Erfolg gegen Alan Norris nach. Auch Simon Whitlock(10:7) und Mensur Suljovic(11:1) scheiterten am Mann aus Stoke-on-Trent. Im Endspiel verlor Adrian allerdings erneut gegen van Gerwen, dieses Mal mit 6:11.

Tobias Gürtler

Adrian Lewis ist neben Phil Taylor, Raymond van Barneveld, Gary Anderson, Michael van Gerwen und James Wade einer der sechs PDC Top Guns, die nach folgenden Kriterien ausgewählt wurden

  • mindestens zwei PDC-Majorturniere gewonnen
  • mindestens zwei weitere Male das Finale
    eines PDC-Majorturniers erreicht
  • mindestens zwei weitere Male das Halbfinale
    eines PDC-Majorturniers erreicht
  • insgesamt mindestens zehn Turniersiege
    auf der Pro Tour verbucht

Aufgrund dieser Leistung haben wir eine Statistik mit Karriereverlauf, Erfolgsbilanz und eine Übersicht aller Majorfinals für Adrian Lewis erstellt.

Adrian Lewis Karriere (PDF, 417 kB)

Adrian Lewis Fakten
Name Adrian Lewis Spitzname Jackpot
Geburtsort Stoke-on-Trent Geburtstag 21.1.1985
Darts 21g Target Spielt seit 2003

Adrian Lewis Interview

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