William O’Connor


William O’Connor ist ein irischer Dartspieler, der am 15. Juli 1986 in Limerick geboren wurde. Er ist auch unter seinem Spitznamen „The Magpie“ bekannt. Das erste Mal fiel William beim Tom Kirby Memorial im Jahr 2009 auf als er direkt das Finale erreichte. Nachdem er im Anschluss in der BDO keine Erfolge verbuchen konnte, entschied er sich schnell den Weg über die PDC einzuschlagen. Schon bei seinem ersten Major Event, den UK Open 2010, überraschte er mit einer guten Performance, die jedoch in der Runde der letzten 32 endete. Er konnte sich danach auf der Pro Tour ein paar Mal in Viertelfinals spielen, die größeren Erfolge verbuchte er dann aber eher in seinem Heimatland bei regionalen Turnieren. Im Jahr 2015 bekam O’Connor dann nochmal einen kleinen Karriereschub. Neben dem Achtelfinale bei den UK Open erreichte er auch sein erstes Viertelfinale auf der European Tour. Auch 2017 kam er wieder ins Achtelfinale der UK Open und erreichte zudem zum ersten Mal ein Halbfinale auf der Pro Tour. Sein bis dahin größter Erfolg war jedoch das Erreichen eines Endspiels auf der European Tour im Jahr 2018, wodurch er auch sein Debüt bei der Europameisterschaft geben durfte.

William O’Connor Fakten
Name William O’Connor Spitzname Magpie
Geburtsort Limerick, Irland Geburtstag 15.7.1986
Darts 22g Winmau Walk-On Song Irish Rover

Das Auf und Ab des Iren(2009-2016)

William O’Connor überzeugte gleich bei seinem ersten größeren Auftritt. Beim Tom Kirby Memorial 2009 erreichte „The Magpie“ überraschend das Endspiel und musste sich nur Aodhagen O’Neill geschlagen geben. Er wollte sich dann international beweisen, verpasste aber die Qualifikation für die BDO-WM, da er an Robbie Green scheiterte. Auch beim World Masters 2009 war ihm kein Erfolg vergönnt, er verlor direkt gegen Martin Phillips. Er schnupperte daher auch mal bei einem PDC Event rein, hielt dort gut mit und entschied sich nach einigen guten Ergebnissen im regionalen Bereich den Schritt zum Profiverband zu wagen. Dort gelang ihm bei seinem ersten Major Event, den UK Open 2010, auch direkt ein Achtungserfolg. Durch einen 9:7-Sieg über Peter Wright erreichte er die Runde der letzten 32, scheiterte erst an James Wade. Auch bei Players Championship Events war er gut, spielte sich 2011 gleich zwei Mal in Viertelfinals, schlug dabei unter anderem Terry Jenkins.

Mit seinen gebrachten Leistungen war er der konstanteste Ire, sodass er auch regelmäßig zum World Cup of Darts eingeladen wurde, um sein Land dort zu vertreten. Sonderlich weit kam er dabei allerdings nie. Seinen bis dahin größten Erfolg feierte William bei den UK Open 2015. Dort errang er Siege über Dean Winstanley, Mark Webster und Ian White, sodass er sich bis ins Achtelfinale spielte. Auch wenn dort gegen Stephen Bunting Schluss war, nahm er den Schwung mit in die nächsten Monate. So gelang ihm auch auf der European Tour ein toller Erfolg. Bei den German Darts Masters schlug er unter anderem erneut Ian White und spielte sich sogar bis ins Viertelfinale. Dort war Michael van Gerwen dann aber einen Tick zu stark und so schied O’Connor nach dem 4:6 aus. Diese gute Phase ließ im Anschluss jedoch wieder nach und so schwamm er für längere Zeit unter dem Radar.

Der Wunsch nach mehr(2017-heute)

Erst 2017 wurde es, erneut mit einer tollen Leistung bei den UK Open, wieder besser. Wieder reichte es für das Achtelfinale, ehe er bei einem Players Championship Event sogar noch einen drauf legte. Dort kam er erstmals bis ins Halbfinale eines Pro Tour Events und verlor nur gegen den späteren Sieger Rob Cross. Die guten Leistungen nahm er mit ins Players Championship Finale, wo er unter anderem Dave Chisnall schlug und im Achtelfinale nur minimal mit 9:10 an Justin Pipe scheiterte. Dennoch reichte es für William um 2018 sein WM-Debüt zu geben, wo er aber direkt in der ersten Runde mit 1:3 an Steve Beaton scheiterte. Einen noch größeren Erfolg feierte er im Verlauf des Jahres, als er beim European Matchplay Siege über unter anderem Rob Cross, Kim Huybrechts und Mensur Suljovic einfuhr und sich so ins Finale spielte. Dort verlor er zwar deutlich mit 2:8 gegen Michael van Gerwen, dennoch reichte es um sich erstmals auch für die Europameisterschaft zu qualifizieren.

William O‘Connor Chronologie

William O‘Connor wurde am 15. Juli 1986 (Alter heute 32 Jahre) in Limerick, Irland geboren. Er begann seine Profikarriere 2009 direkt bei der Professional Darts Corporation(PDC).

Gegenwärtig spielt White mit 22 Gramm schweren Darts der Marke Winmau. Sein Spitzname lautet "The Magpie" und seine Einlaufmusik ist „The Irish Rover“ von The Pogues & The Dubliners.

Im Jahr 2009 machte William O’Connor seine ersten Schritte auf der größeren Bühne und fiel dort sofort positiv auf. Beim Tom Kirby Memorial 2009 schlug er Mark Willis, Sean Marshall und Benny Grace um sich bis ins Finale zu spielen. Dort unterlag er allerdings Aodhagen O’Neill mit 3:7 und verpasste so seinen ersten Turniersieg. Er versuchte sich danach für die BDO Weltmeisterschaft zu qualifizieren, scheiterte trotz eines 2:1-Erfolges über Zoran Lerchbacher sehr früh. Bereits in der zweiten Runde des Qualifikationsturnieres verlor er mit 0:2 gegen Robbie Green. Etwas Lospech hatte William dann beim World Masters 2009, als er schon in der ersten Runde auf Martin Philips traf. Gegen diesen unterlag er direkt mit 1:3 und musste daher wieder nach Hause fahren. Er entschied sich danach den Weg in der PDC zu gehen und konnte auch direkt bei einem Players Championship Event überzeugen. Siege über Ian White, Michael Smith und Scott Rand brachten ihn bis ins Achtelfinale, wo er dem damaligen WM-Zweiten Simon Whitlock mit 4:6 unterlag. Auch sein UK Open Debüt im Jahr 2010 verlief durchaus positiv. Nach dem 6:0 gegen Stuart Monaghan bezwang er auch Mark Frost(6:3) und Peter Wright(9:7) um in die Runde der letzten 32 einzuziehen. Dort verlor er dann allerdings mit 3:9 gegen James Wade und schied aus.

Im Jahr 2010 gab er dann sein Debüt in Dublin beim World Grand Prix. Gegen Barrie Bates in der ersten Runde hatte er jedoch keine große Chance, unterlag mit 0:2. Zusammen mit Mick McGowan vertrat er 2010 dann auch erstmals sein Heimatland beim World Cup of Darts, wo sich das Team mit 6:3 gegen die Slowakei durchsetzte. Gegen Australien im Achtelfinale war trotz guter Leistung mit dem 5:6 aber Schluss. Devon Peterson, Mark Walsh, Adam Smith-Neale und Terry Jenkins konnte er dann bei einem Players Championship Event im Jahr 2011 bezwingen um es bis ins Viertelfinale zu schaffen. Dort verlor er zwar gegen den späteren Sieger Mervyn King mit 1:6, jedoch konnte er die gute Leistung etwas später im Jahr nochmal wiederholen. Dieses Mal waren Reece Robinson, Steve Hardy, Colin Osborne und Jamie Caven seine Opfer, ehe er mit 3:6 an Ronnie Baxter scheiterte. Nachdem die UK Open und der World Grand Prix 2011 nicht so gut liefen und er in einer kleinen Krise steckte, konnte er gemeinsam mit Mick McGowan beim World Cup 2012 mal wieder einen kleinen Erfolg verbuchen. Sie besiegten das Team aus Malaysia mit 5:2. Wieder war aber gegen Australien Schluss, William verlor sein Einzel gegen Paul Nicholson klar mit 0:4. Einen durchaus starken Erfolg feierte er dann bei einem UK Open Qualifier, bei dem er es bis ins Viertelfinale schaffte und auf dem Weg erneut Terry Jenkins und auch Dean Winstanley schlug. Erst gegen Kevin Dowling war Schluss. Bei den UK Open selbst scheiterte er in der Runde der letzten 64 mit 3:9 gegen Michael van Gerwen. Auch 2012 wartete er dann noch auf einen Sieg beim World Grand Prix, aber wenigstens einen Satz holte er beim 1:2 gegen Vincent van der Voort. Eine bittere Pleite erlebten er und Connie Finnan beim World Cup 2013, als sie dem Team aus Japan im Achtelfinale mit 3:5 unterlagen.

Was folgte waren sehr schwierige Jahre für William O’Connor. Er war meist lediglich Kanonenfutter und konnte so gut wie keine nennenswerten Erfolge verbuchen. Erst bei den UK Open 2015 meldete er sich überraschend zurück, als er sein bis dahin bestes Major Event spielte. Nach Dean Winstanley schlug er dort auch Mark Webster und Ian White um sich bis ins Achtelfinale zu kämpfen. Dieses verlor er dann zwar gegen Stephen Bunting, nahm aber neues Selbstvertrauen mit. Dieses münzte er bei den German Darts Masters des gleichen Jahres in einen weiteren Erfolg um. William schlug zum Auftakt Armin Glanzer mit 6:3 und legte mit einem 6:1-Sieg über Ian White nach. Auch Vincent van der Voort schlug er noch mit 6:4, ehe er im Viertelfinale mit dem gleichen Ergebnis an Michael van Gerwen scheiterte. Um ein Haar hätte er sich 2016 dann für das World Series Finale qualifiziert, unterlag im entscheidenden Match jedoch Simon Whitlock mit 5:6 und verpasste somit das Turnier. Gegen den Australier gab es auch das Aus bei den UK Open 2017, bei denen er auf dem Weg ins Achtelfinale Steve Lennon, Mick Todd und Ronnie Baxter aus dem Weg räumte. Whitlock war beim 7:10 dann aber einfach eine Nummer zu groß. Nach einem tollen Viertelfinale auf einem Players Championship Event, konnte William einen noch größeren Erfolg nachlegen. Bei einem weiteren Players Championship Turnier im Jahr 2017 besiegte er Jan Dekker, Vincent van der Voort, Jamie Caven, Joe Cullen und Peter Wright um erstmals ins Halbfinale auf der Pro Tour einzuziehen. Auch wenn er dort dem späteren Sieger Rob Cross mit 2:6 unterlag, nahm er einiges an Schwung aus der Erfahrung mit. Beim Players Championship Finale konnte er in einer Nervenschlacht so James Wilson mit 6:5 besiegen und auch Dave Chisnall durch ein 6:3 nach Hause schicken. Erst im Achtelfinale scheiterte er mit 9:10 knapp an Justin Pipe.

Das gute Jahr 2017 sorgte für das WM-Debüt von William O’Connor bei der Auflage von 2018. Dort bekam er es in der ersten Runde mit Steve Beaton zu tun, verlor gegen den „Bronzed Adonis“ allerdings 1:3 und schied direkt wieder aus. Diesen Rückschlag musste er erst mal verdauen und so hatte er Anfang 2018 erneut eine kleine Schwächephase, aus der er jedoch umso eindrucksvoller wieder raus kam. Beim European Matchplay bezwang er zum Auftakt Martin Atkins aus Wigan und legte gegen Rob Cross einen starken 6:4-Sieg nach. Auch gegen Kim Huybrechts siegte „The Magpie“, dieses Mal mit noch etwas knapper mit 6:5. Nach dem 6:3 gegen Mensur Suljovic warf er durch ein 7:3 auch Andy Boulton aus dem Turnier und kam so in sein erstes Endspiel bei der Professional Darts Corporation. Auch wenn er dort Michael van Gerwen mit 2:8 deutlich unterlag, konnte er aus diesem Turnier wieder einiges an Selbstvertrauen gewinnen und sich für die Europameisterschaft qualifizieren.

Tobias Gürtler


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