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Peter Wright

Peter Wright Peter Wright wurde am 10. März 1970 (Alter heute 47 Jahre) in Livingston, Schottland geboren. Er begann seine Profikarriere im Jahr 1995 bei der British Darts Organisation(BDO).

Peter spielt aktuell mit 26 Gramm schweren Darts der Marke Red Dragon. Sein Spitzname lautet "Snakebite" und seine Einlaufmusik ist Don't Stop the Party von Pitbull.

Peter Wright trat bei den BDO World Darts Championship das erste Mal so richtig in Erscheinung. Dort verlor er allerdings bereits in der ersten Runde gegen den späteren Weltmeister Richie Burnett mit 1:3. Danach war es lange ruhig um ihn. Die einzige erwähnenswerte Leistung folgte erst sieben Jahre später, als er in das Halbfinale der England Open einzog.

Young Peter Wright

2004 folgte dann sein Wechsel zur Professional Darts Corporation. Dort erreichte er bei den Eastbourne Open das Finale, welches er allerdings mit 1:2 gegen Denis Ovens verlor. Auch die England National Open liefen halbwegs gut, er erreichte das Halbfinale, welches er aber gegen Paul Carter mit 2:3 verlor. Sein erstes Major Turnier unter dem Banner der PDC waren die UK Open im Jahr 2005. Dort nahm er ab der zweiten Runde am Turniergeschehen teil und besiegte John Watson mit 4:3. Nach Runde drei war allerdings Schluss. Er verlor sein Match gegen Dave Smith knapp mit 4:5 und schied so aus dem Turnier aus. Aufgrund seines eher geringen Erfolgs spielte „Snakebite“ bis 2008 nur wenige Events. Erst 2009 ging es dann bergauf. Bei den Las Vegas Desert Classics gab der Schotte sein Fernsehdebüt. Allerdings verlor er bereits in det ersten Runde gegen Colin Lloyd(3:6) und schied somit aus dem Turnier aus. Beim Las Vegas Players Championship Turnier erreichte er aber das Halbfinale und besiegte auf dem Weg dorthin unter anderem Dennis Smith, Colin Lloyd, Peter Manley, Dennis Priestley und Co Stompé. In der Runde der letzten Vier verlor er dann jedoch mit 2:6 gegen den späteren Sieger Ronnie Baxter. Diese guten Leistungen brachten Peter die Teilnahme am World Matchplay 2009 ein, wo er aber schon in der ersten Runde gegen Terry Jenkins mit 4:10 verlor.

Peter Wright Weil er sich auch danach stark in Players Championship Turnieren zeigte, qualifizierte sich Wright für die PDC World Darts Championship 2010. Doch auch da folgte das Aus in Runde eins, nachdem er Michael van Gerwen mit 1:3 unterlag. Im Jahr 2010 gab Wright auch sein Debüt bei den Players Championship Finals. Dort verlor er aber erneut in der ersten Runde, diesmal mit 2:6 gegen Wes Newton. Nach der Finalteilnahme an einem UK Open Qualifier Tournament(welches er mit 2:6 gegen Phil Taylor verlor) qualifizierte sich „Snakebite“ für die UK Open. Dort folgte das Ausscheiden aber erneut sehr früh. Er startete in der dritten Runde ins Turnier und unterlag direkt William O’Connor mit 7:9.

Peter Wright Bei der Weltmeisterschaft im Jahr 2011 konnte Wright dann endlich seinen ersten WM-Sieg feiern. Er besiegte den Niederländer Co Stompé in der ersten Runde mit 3:1. Auch Runde zwei überstand Peter. Er besiegte dort Paul Nicholson durch ein 4:2 um im Achtelfinale auf Phil Taylor zu treffen. „The Power“ war aber eine Nummer zu groß für Wright und so gewann Taylor letztlich 4:1. Bitter, denn Wright spielte seinen besten 3-Dart-Average im Turnier gegen eben jenen Phil Taylor. Nach Siegen über Peter Hudson und Joe Cullen erreichte Peter dann das Achtelfinale der UK Open 2011. Dort verlor er aber mit 7:9 gegen Mark Hylton. Bei seiner zweiten Teilnahme am World Matchplay schied „Snakebite“ erneut nach der ersten Runde aus. Simon Whitlock war zu stark für ihn und so verlor Peter letztlich mit 7:10. Sein 3-Dart-Average war aber sehr nah an dem von Simon. Ein 6:5-Sieg über John Part und ein 10:5 im Duell der Schotten gegen Gary Anderson brachten Wright ins Viertelfinale der European Darts Championship. Dort stand er wieder Simon Whitlock gegenüber und erneut hatte Wright das Nachsehen. Er verlor 4:10. Bei einem Players Championship Turnier in Derby erreichte Peter das Finale. Auf dem Weg besiegte er unter anderem Wes Newton und Paul Nicholson. Das Finale verlor er gegen seinen Landsmann Gary Anderson mit 2:6. Mit viel Selbstvertrauen und als der auf Platz 20 der Order of Merit gesetzter Spieler wollte Wright dann bei den Players Championship Finals 2011 überzeugen. Nach einem 6:4 gegen Denis Ovens unterlag er aber schon in der zweiten Runde Wes Newton denkbar knapp mit 6:8 und das obwohl Peter fast einen 100’er 3-Dart-Average spielte.

Bei der PDC Weltmeisterschaft 2012 flog Peter bereits in der ersten Runde aus dem Turnier. 1:3 unterlag er dem Niederländer Jelle Klaasen. Eine Ehre wurde Peter dennoch zu teil. Er vertrat zusammen mit Gary Anderson Schottland beim World Cup of Darts 2012. Allerdings schieden beide bereits in der zweiten Runde gegen Südafrika raus. Peter gewann sein Match gegen Devon Petersen zwar mit 4:1, Anderson seines gegen Shawn Hogan mit 4:3, aber im Doppel unterlagen die beiden dann 3:5. Im Sudden Death Leg gewannen ebenfalls die Südafrikaner und so folgte das Aus. Ein 4:0 gegen Andy Brown und ein 9:7 gegen John Part brachten Wright in die vierte Runde der UK Open 2012. Dort spielte er gegen Richie Burnett und gewann mit 9:4. Im Achtelfinale stand er dann kurz vor der faustdicken Überraschung. Er führte mit 8:6 gegen Raymond van Barneveld und war kurz davor ihn zum ersten Mal zu besiegen. Er stand bei 138 Rest, traf mit dem ersten Dart die Triple-20, dann die 18 und so hatte er 60 Rest. Eine einfache 20 hätte ihm Tops zum Match für die nächste Aufnahme gelassen, er traf aber erneut die Triple-20 und überwarf sich somit. Am Ende verlor er das Match tatsächlich noch 8:9 und schied somit aus. Seinen ersten Players Championship Titel gewann Wright bei einem Event in Killarney, Irland wo er im Finale Robert Thornton 6:1 besiegte und einen Average von 107 spielte. Durch die guten Leistungen des Jahres qualifizierte sich Wright auch für die Players Championship Finals wo er in der ersten Runde Colin Lloyd 6:5 besiegte. Auch die zweite Runde gestaltete der Schotte sehr erfolgreich und besiegte Wayne Jones 10:7. Im Viertelfinale unterlag er aber dem späteren Finalisten Kim Huybrechts mit 6:10 und schied somit aus.

Peter Wright Bei der Weltmeisterschaft 2013 startete Wright gut ins Turnier als er Arron Monk mit 3:0 besiegte. Dann sollte er in der zweiten Runde auf Michael van Gerwen treffen, welcher ihn als „nicht gut genug“ beschrieb. Wright gewann die ersten beiden Sätze, doch van Gerwen holte sich dann 12 der folgenden 14 Legs um 4:2 zu gewinnen. Nach dem WM-Aus spielte Wright vor allem bei den UK Open Qualifier Events starkes Dart und ging mit Selbstvertrauen ins Turnier. Dort stieg er in der dritten Runde ins Turnier ein und besiegte direkt Gaz Cousins mit 9:4. Gegen Stephen Bunting und Steve West in den folgenden Runden hatte der Schotte ebenfalls keine Probleme und so zog er ins Viertelfinale ein. Dort stand er Adrian Lewis gegenüber und ihm gelang ein 10:6-Erfolg gegen „Jackpot“. Eine starke Leistung, welche ihn in sein erstes Major Halbfinale der PDC brachte. In diesem musste er sich aber dem späteren Turniersieger Phil Taylor mit 5:11 geschlagen geben. Nach Siegen über Gary Anderson, Kevin Painter und im Finale Wes Newton sicherte sich Wright in Crawley seinen zweiten Players Championship Titel. Im Match gegen Anderson spielte er dabei einen 3-Dart-Average von 118,66 und gewann das Match klar 6:0. Einen kleinen Rückschlag gab es bei den European Darts Championship 2013, als Wright bereits in der ersten Runde mit 4:6 gegen Colin Lloyd verlor. Auch beim World Matchplay reichte es nicht für eine gute Platzierung. Nach einem 10:6-Sieg über Kim Huybrechts musste sich „Snakebite“ einem übermächtigen Michael van Gerwen mit 3:13 geschlagen geben. Nach drei Finalteilnahmen bei Players Championship Turnieren nahm Wright auch am World Grand Prix 2013 teil, verlor aber bereits in der ersten Runde mit 0:2 gegen Wes Newton. Peter stand aber erstmals in seiner Karriere in den Top 16 der Order of Merit, was ihm einen Platz bei den Masters einbrachte. Jedoch reichte es auch hier nicht für einen langen Aufenthalt im Turnier. In der ersten Runde verlor er gegen Michael van Gerwen mit 2:6.

Peter Wright Sein erstes Major Finale bei der PDC erreichte Wright bei den World Darts Championship 2014. Er startete stark in das Turnier und gewann mit 3:0 gegen Joe Cullen, dabei spielte er den besten 3-Dart-Average aller Erstrundenteilnehmer. Nach Siegen über Per Laursen(4:2) und Michael Smith(4:3) traf er im Viertelfinale auf Wes Newton. Nach einem 0:2-Rückstand behielt Wright auch hier die Oberhand und gewann schließlich knapp mit 5:4. Nachdem er im Halbfinale verdient und deutlich mit 6:2 gegen den Australier Simon Whitlock gewann, stand Wright also erstmals in einem WM-Finale. Dort wartete Michael van Gerwen. Obwohl sich Wright nach 0:4 und 2:5 immer wieder zurückkämpfte, war „Mighty Mike“ letztlich doch zu stark und gewann das Match schließlich 7:4. Trotz der Niederlage stand Wright nach der WM auf Platz 7 der Order of Merit und bekam zum ersten Mal eine Wild Card für die Premier League Darts.

Dort zeigte Peter eine fantastische Leistung, blieb über die ersten sieben Spieltage ohne jegliche Niederlage. Am Ende verpasste er das Halbfinale als Fünfter jedoch knapp. Überraschend auch das frühe Aus bei den UK Open. Nach einem 9:8-Erfolg über Michael Smith, scheiterte „Snakebite“ nur eine Runde später mit 5:9 an Aden Kirk. Erstmals durfte Wright wenig später Schottland beim World Cup of Darts vertreten. Zusammen mit Robert Thornton bezwang er dabei Russland mit 5:1. Auch gegen Schweden war es eine klare Sache. Mit 2:0 gewann Schottland, Peter steuerte einen 4:0-Sieg gegen Magnus Caris bei. Im Viertelfinale folgte jedoch das Aus. Gegen Nordirland unterlag Wright Brendan Dolan 2:4, auch das Doppel verloren die Schotten und schieden so aus. Einen tollen Erfolg feierte Peter bei den European Darts Open. Nach Siegen über Michael Smith(6:1), Justin Pipe, Andy Hamilton(beide 6:2) und Kevin Painter, erreichte er das Finale dieses European Tour Events. Dort bezwang er auch noch Simon Whitlock mit 6:2 und sicherte sich den Titel.

Premier League Darts

Beim World Matchplay lief es hingegen mehr schlecht als Recht. Gegen Stephen Bunting verlor Peter direkt seine erste Partie mit 6:10 und schied aus. Ähnliches Bild beim World Grand Prix. Zunächst gewann Peter hier mit 2:1 gegen Jamie Caven, unterlag in der zweiten Runde aber erneut Stephen Bunting. Der Endstand lautete 2:3. Bis ins Viertelfinale ging es bei den European Darts Championship. Auf dem Weg dorthin bezwang Peter Benito van de Pas(6:5) und Kim Huybrechts(10:5), verlor dann jedoch mit 7:10 gegen Raymond van Barneveld. Mit 7:10 unterlag er auch Justin Pipe, allerdings in der ersten Runde des Masters 2014. Somit ein weiteres frühes Aus für den Schotten. Zumindest auf den zweiten Rang seiner Gruppe rettete er sich beim Grand Slam of Darts. Nach einem 5:2-Sieg über Brendan Dolan verlor Peter 4:5 gegen Michael Smith. Gegen Whitlock musste er siegen und tat dies mit 5:3. Im Achtelfinale war Phil Taylor allerdings zu stark, Peter verlor 4:10 und schied aus. Auch bei den Players Championship Finals ging es nicht sehr weit. Peter gewann zwar 6:2 gegen Benito van de Pas, verlor allerdings nur eine Runde später mit 5:10 gegen Vincent van der Voort.

PDC Dart Weltmeisterschaft

Die Weltmeisterschaft lief aber vergleichsweise gut für Peter. Er startete mit einem souveränen 3:0-Sieg gegen Gerwyn Price ins Turnier. Es folgten die klaren Erfolge über Ronny Huybrechts(4:1) und Andy Hamilton(4:0), ehe er gegen den späteren Weltmeister Gary Anderson mit 1:5 unterging. Das Masters 2015 sollte erneut nur durchschnittlich laufen. Nach einem klaren 10:1-Sieg gegen Brendan Dolan folgte das Aus nach der 8:10-Pleite gegen Adrian Lewis. Besserung gab es bei den UK Open. „Snakebite“ spielte ein fantastisches Turnier. Er schlug zum Auftakt Steve Beaton mit 9:5 und legte ein klares 9:1 gegen Raymond van Barneveld nach. Auch John Henderson konnte nichts gegen ihn ausrichten, Peter gewann 9:2. Gegen Phil Taylor zeigte er sich gefestigt und nach dem 10:6-Sieg sehr emotional, was ihn allerdings nicht daran hinderte noch eine Schippe draufzulegen und Stephen Bunting im Halbfinale einen 10:0-Whitewash zu verpassen. Im Endspiel bekam er es mit Michael van Gerwen zu tun, unterlag dem Niederländer allerdings 5:11. In der Premier League 2015 hatte Peter einige Startschwierigkeiten, die ihm letztendlich zum Verhängnis werden sollten. In der Judgement Night unterlag er Adrian Lewis und rutschte noch von Platz sieben auf Platz neun ab, schied somit aus.

Da lief es beim World Matchplay weit besser. Nach einem 10:5 gegen Kim Huybrechts in der ersten Runde, legte er in Runde zwei einen überzeugenden 13:7-Erfolg gegen Andrew Gilding nach. Auch gegen Gerwyn Price im Viertelfinale zeigte er sich souverän, gewann mit 16:7. Der spätere Sieger des Turniers, Michael van Gerwen, war im Halbfinale dann aber zu stark, Peter unterlag 12:17. Enttäuschung hingegen beim World Grand Prix. Bereits in der ersten Runde verlor Wright mit 1:2 gegen Dave Chisnall und schied aus. Die Auf’s und Ab’s gingen weiter, bei der Europameisterschaft reichte es erneut für das Halbfinale. Nach Siegen über Alan Norris(6:3), Kim Huybrechts(10:8) und John Henderson(10:4) verlor er dort erneut gegen Michael van Gerwen, dieses Mal mit 7:11.

Der Grand Slam of Darts startete gut für „Snakebite“, er gewann seine Gruppe mit zwei Siegen gegen Scott Mitchell und Mervyn King und trotz Niederlage gegen Dave Chisnall. Doch schon im Achtelfinale verlor der Schotte mit 7:10 gegen Adrian Lewis und schied aus. Bis ins Finale führte ihn der Weg im World Series Finale. Zunächst konnte er Max Hopp, James Wade und Phil Taylor besiegen, verlor aber trotz starker Leistung wieder mit 10:11 gegen Michael van Gerwen im Endspiel. Etwas überraschend folgte ein frühes Aus für Wright beim Players Championship Finale. Zwar konnte er sein Erstrundenmatch gegen Steve Beaton 6:2 gewinnen, verlor aber schon eine Runde später mit 9:10 gegen Simon Whitlock.

Tobias Gürtler

Peter Wright Fakten
Name Peter Wright Spitzname Snakebite
Geburtsort Livingston, Schottland Geburtstag 10.3.1970
Darts 26g Red Dragon Spielt seit 1995

 Peter Wright Interview

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