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Glen Durrant

Glen Durrant
Glen Durrant

Glen Durrant ist ein englischer Dartspieler, welcher am 24. November 1970 in Middlesbrough geboren wurde. Aktuell läuft Durrant mit dem Spitznamen „Duzza“ und dem Walk-on „Reach Up“ von Perfecto Allstarz auf die Bühnen der BDO. Momentan wirft der Engländer 24 Gramm schweren Darts der Marke Harrows.

Die Karriere Durrants begann im Jahr 2004, wo er an seinem ersten World Masters teilnahm. Dort unterlag er Dietmar Burger jedoch direkt mit 0:3. Doch „Duzza“ wagte im Folgejahr einen weiteren Anlauf. Nach vier Siegen musste er sich dieses Mal erst im Achtelfinale knapp gegen Martin Adams (2:3) geschlagen geben. Außerdem spielte Durrant seine erste UK Open, wo er die zweite Runde erreichte. Dann wurde es zunächst ruhig um den Engländer. Erst 2009 nahm er mit den UK Open wieder an einem größeren Turnier teil. Dort zog er in die dritte Runde ein, wo ihn Terry Jenkins stoppte. 2011 spielte Durrant dann seine ersten beiden WDF Turniere. Hier war jeweils in der zweiten Runde Endstation. Doch das World Masters im selben Jahr war ein Durchbruch für den Engländer. Er marschierte bis in das Viertelfinale und verlor dort gegen Martin Adams. Und auch bei den British Open im Anschluss zeigte er eine gute Leistung. Dieses Mal führte es ihn nach vier Siegen (unter anderem gegen Ted Hankey) sogar bis in das Halbfinale. Außerdem folgte das erste Finale für „Duzza“. Dies absolvierte er bei der England Classic Early Bird, wo er im Finale gegen Darren Webster den Kürzeren zog.

Die ersten größeren Erfolge folgten dann im Jahr 2012. Bei den UK Open musste der 46-jährige zwar in der Vorrunde eine Niederlage einstecken, dafür führte es ihn bei den British Open bis in das Halbfinale. Dort verlor er erst gegen Robbie Green mit 2:5. Zwar musste sich „Duzza“ bei zwei Open-Turnieren noch jeweils im Halbfinale geschlagen geben, dafür machte er dies bei der England Classic besser. Er besiegte im Finale Scott Waites mit 5:2 und schlug zuvor auch Martin Adams. Somit steckte sich Durrant seinen ersten größeren Turniersieg ein. Auch bei dem England Matchplay lief es super. Erneut kam eine Finalteilnahme auf das Konto des Engländers (Niederlage gegen Martin Atkins). Nach einem guten World Masters, wo er bis in die fünfte Runde einzog, erlangte er schon bei den Jersey Open einen zweiten Turniersieg. Hier bezwang er James Wilson im Finale mit 4:1. Im Folgejahr gingen die guten Ergebnisse für Durrant weiter. Neben einem Viertelfinale und drei Halbfinals kam er bei der Welsh Classic bis in das Finale, wo er James Wilson dieses Mal unterlag. Außerdem ergatterte sich „Duzza“ bei der England Classic einen weiteren Titel. Hier traf er schon wieder auf James Wilson und besiegte ihn knapp mit 6:5. Des Weiteren spielte der Engländer zwei Major Turniere mit. Zwar wurde er bei den WDF World Cup Singles schon in der zweiten Runde von Wesley Harms (0:4) gestoppt, dafür schaffte er bei den World Masters den Einzug bis in das Achtelfinale. Somit durfte Durrant seine erste Weltmeisterschaft spielen. Nach einem 3:0-Erfolg über Mike Day schied er in der zweiten Runde gegen Alan Norris (1:4) aus dem Turnier.

Spätestens 2014 musste man Durrant nun immer auf dem Zettel haben. Neben Viertelfinals bei der British Classic, den Antwerp Open, dem England Matchplay und der Jersey Classic, sowie Halbfinalteilnahmen bei den Scottish Open, den Isle of Man Open, den Polish Open, den BDO International Open und den England Open, zog der Engländer in vier weitere Finalspiele ein. Bei den England Masters unterlag er Gary Robson im Finale mit 3:7. Zuvor besiegte er unter anderem Jeffrey de Graaf und Wesley Harms. Auch bei den Jersey Open zog Durrant den Kürzeren. Hier musste er sich Scott Mitchell mit 5:6 geschlagen geben. Die besseren Enden hatten die Finals bei den Middleback Open und den Northern Ireland Open. Hier behielt er die Oberhand gegen Mick Seaton und Martin Philips. Auch die Major Turniere kamen in diesem Jahr nicht zu kurz. Bei den WDF Europe Cup Singles stand am Ende das Viertelfinale auf dem Papier und bei den World Masters ging es noch eine Runde weiter. Nach Siegen über Brian Dawson, Jeffrey de Zwaan und Scott Mitchell zog er dieses Mal im Halbfinale gegen Martin Philips den Kürzeren und schied aus. Die positive Bilanz des Jahres bestätigte sich auch bei der Lakeside WM. Hier flog er erst im Halbfinale gegen Martin Adams denkbar knapp mit 5:6 raus. Zuvor bezwang er Karel Sedlacek (3:1), Jamie Hughes (4:1) und Darryl Fitton (5:2).

Glen 'Duzza' Durrant

Aber diese Ergebnisse waren Durrant noch nicht genug. Er arbeitete weiter an sich und schaffte im Jahr 2015 gleich fünf Turniersiege. Dies waren die Denmark Open (Sieg gegen Phil Blackwell), die Welsh Open (Sieg gegen Scott Waites), das England Classic (Triumph gegen Jim Williams), das England Matchplay (Oberhand gegen Gary Robson) und die Zuiderduin Masters, wo er bei seiner ersten Teilnahme Martin Adams im Finale schlug. Außerdem gelangen „Duzza“ drei weitere Finalteilnahmen. Diese verlor er gegen Dennis Habour (Isle of Man Open), Wesley Harms (England Open) und Scott Waites (British Classic). Außerdem standen bei den weiteren kleineren Turnieren am Ende des Jahres noch zwei Viertelfinals und zwei Halbfinals zu Buche. Durch die vielen Erfolge konnte Durrant seine Karriere im Jahr 2015 auch durch einen Majorsieg krönen. Nach Siegen über John Norman Junior (3:0), Mark McGeeney (3:0), Martin Philips (3:1) und Thomas Junghans (5:1) stand der Engländer im Finale des World Masters und besiegte dort Larry Butler mit 7:3 für seinen ersten Majortriumph. Dafür schied er bei den WDF World Cup Singles schon in der dritten Runde aus. So ging Durrant bei der Weltmeisterschaft 2015/2016 als kleiner Favorit in das Turnier. Diese Rolle sah man nach Whitewash-Siegen über Dean Reynolds und Larry Butler auch bestätigt. Doch im Viertelfinale unterlag „Duzza“ dem späteren Weltmeister Scott Waites knapp mit 4:5 und wurde auf das nächste Jahr vertröstet.

Glen Durrant beim Grand Slam of Darts 2016

Das Jahr 2016 zeigt nun die Dominanz Durrants in der BDO. Durch die Liste seiner Turniersiege könnte man sogar einen Vergleich mit Michael van Gerwen bei der PDC wagen. So entschied der Engländer die Denmark Open, die Denmark Masters, die England Open, den BDO Gold Cup, die European Darts Open, die Swedish Open, das England Masters, das England Matchplay und auch das British Classic allesamt für sich. Bei allen weiteren kleinen Turnieren erreichte Durrant außerdem mindestens das Viertelfinale. So hatten Ryan Joyce, Conan Whitehead, Paul Hogan, Mark McGeeney, Jamie Hughes, Ross Montgomery und Scott Mitchell keine Chance dem Engländer seine Titel wegzunehmen. Jedoch schied „Duzza“ völlig entgegen seiner eigentlichen Leistung bei den WDF Europe Cup Singles in der ersten Runde aus. Hier verlor er mit 3:4 gegen Steve Lennon. Trotzdem geben die Ergebnisse aus 2016 eine klare Begründung, warum Durrant dieses Jahr bei dem Grand Slam of Darts antritt und von den BDO Spielern die besten Chancen hat. Außerdem geht der Engländer ganz klar als Favorit in die Weltmeisterschaft 2016/2017.

Jonathan Schütte

Glen Durrant Fakten
Name Glen Durrant Spitzname Duzza
Geburtsort Middlesbrough, England Geburtstag 24.11.1970
BDO seit 2005 Darts 24g Harrows

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