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Dimitri Van den Bergh


Dimitri Van den Bergh ist ein belgischer Dartspieler, der am 8. Juli 1994 in Antwerpen geboren wurde. Er ist auch unter seinem Spitznamen „The Dreammaker“ und für seine Tanzeinlagen beim Walk-On bekannt. Dimitri startete seine Karriere im Jahr 2012 bei der BDO und erreichte dort bei den Luxembourg Open direkt das Viertelfinale. Nachdem er 2013 die British Teenage Open für sich entscheiden konnte und das Finale der Catalonian Open erreichte, entschied er sich, sich auf der PDC Challenge Tour auszuprobieren. Dort konnte er gleich sein erstes Turnier gewinnen und erreichte ein weiteres Mal das Halbfinale, sodass er endgültig den Schritt zu den Profis wagte. Nachdem er es dort verpasste sich eine Tour Card zu erspielen, war er vor allem auf der Development und Challenge Tour aktiv, konnte bei der Development Tour sogar drei Turniere für sich entscheiden. Am Ende beendete er die Youth Tour auf dem ersten Platz und bekam so seine zweijährige Tour Card. Seine Erfolge beschränkten sich aber auch in den folgenden Jahren eher auf die Development Tour. Im Jahr 2016 gab er sein WM-Debüt, wo ihm sogar ein Sieg gegen Ian White gelang. Aber vor allem durch seine Tanzmoves beim Walk-On wurde er einer breiteren Masse bekannt. Gegen Ende 2017 hatte Dimitri dann eine richtig starke Phase. Zunächst erreichte er beim World Series Finale sein erstes Viertelfinale bei einem Major Turnier, dann sicherte er sich gegen Josh Payne den Titel bei der Junioren-WM. Auch bei der Weltmeisterschaft der Herren konnte er voll überzeugen und ins Viertelfinale einziehen, verlor in einem an Spannung kaum zu überbietenden Match gegen den späteren Weltmeister Rob Cross mit 4:5. 2018 machte er wieder einen Sprung und erreichte auf Schalke im Rahmen der World Series sein erstes Finale und verteidigte seinen Juniorenweltmeistertitel gegen Martin Schindler.

Nach einer weiteren guten Weltmeisterschaft 2019 mit dem Einzug in das Achtelfinale spielte er im folgenden Jahr seine ersten beiden Finals bei Pro Tour Events und durfte als einer der Contender ein Spiel in der Premier League 2019 bestreiten, wo er James Wade ein Unentschieden abnehmen konnte. Das anschließende Viertelfinale bei der Weltmeisterschaft 2020 und die Corona-Pause, welche der Belgier bei Peter Wright verbrachte, sorgten dann zu einem spielerischen Wandel Van den Berghs und dem endgültigen Karrieredurchbruch. Mit dem völlig überraschenden Sieg beim World Matchplay 2020 konnte sich der „Dreammaker“ in die Liste der Major-Turnier-Sieger eintragen und machte damit „seinen eigenen Traum wahr“. In der Folge war er ein immer gefragter Mann auf dem Circuit, erreichte ein weiteres Achtelfinale bei der Weltmeisterschaft 2021 und durfte das erste Mal komplett an der Premier League teilnehmen. Beim World Matchplay 2021 scheiterte er knapp im Finale an der Titelverteidigung, dafür konnte der Belgier seinen ersten Pro Tour Titel im Jahr 2021 gewinnen und legte zum Ende der Tour noch einen zweiten Sieg nach, sodass er sich mittlerweile auf dem fünften Platz der Order of Merit befindet.

Dimitri Van den Bergh Fakten
Name Dimitri Van den Bergh Spitzname The Dreammaker
Geburtsort Antwerpen, Belgien Geburtstag 8.7.1994
Darts Unicorn 22g Besonderheit Tanzmoves beim Walk-On
BDO 2012-2013 PDC 2013-heute

Der Beste der Youth Tour(2012-2015)

Dimitri Van den Bergh entschied sich zu Beginn seiner Karriere im Jahr 2012 zunächst erst mal bei der BDO zu starten. Dort konnte er auch bei den Luxembourg Open überzeugen, als er es bis ins Viertelfinale schaffte. Er nahm das Selbstvertrauen mit in die British Teenage Open im Jahr 2013 wo er im Halbfinale Fallon Sherrock und im Endspiel Billy Longshaw jeweils mit 3:0 besiegte. Er entschied sich dafür sich auch auf der PDC Challenge Tour auszuprobieren und dort gelang ihm gleich im ersten Turnier der Sieg, nachdem er im Endspiel Reece Robinson locker 4:0 besiegte. Ein weiteres Mal erreichte er dort noch das Halbfinale, bevor er sich nach verpasster WM-Qualifikation bei der BDO für einen Wechsel in die Professional Darts Corporation entschied.

Dimitri spielte die Q-School im Jahr 2014, verpasste es allerdings sich die Tour Card zu sichern. So musste er sich auf der Challenge Tour austoben und machte vor allem im Development-Bereich von sich reden. Dort konnte er 2014 gleich drei Turniere gewinnen, schlug dort in den Endspielen Shaun Narain, Adam Hunt und Adam Smith-Neale. So beendete er die Youth Tour auf dem ersten Platz und bekam damit ab dem Jahr 2015 eine zweijährige Tour Card. Erfolge sollten sich im Herrenbereich jedoch zunächst nicht einstellen. Stattdessen bewies er sich weiterhin auf der Development Tour, wo er gegen Rhys Griffin bzw. Josh Payne zwei weitere Turniersiege verbuchen konnte. Bei den Herren überraschte er, als er sich durch Siege gegen unter anderem Vincent van der Voort und Mervyn King für das World Series Finale 2015 qualifizierte, auch wenn er dort in der ersten Runde mit 3:6 an Max Hopp scheiterte.


Tanzend zum Durchbruch(2016-heute)

Seine gute Entwicklung hatte zur Folge, dass Dimitri sich erstmals für eine Weltmeisterschaft qualifizieren konnte. Bei der Auflage von 2016 nutzte er das Rampenlicht und unterhielt die Zuschauer im Alexandra Palace mit netten Tanzeinlagen beim Walk-On. Zudem gelang ihm ein toller 3:1-Sieg gegen Ian White, sodass der Belgier begann sich einen Namen zu machen. Auch wenn er eine Runde später gegen Benito van de Pas ausschied, gab ihm dies nochmal eine ganze Menge mehr Selbstvertrauen. Sein größtes Problem war in den anderthalb Jahren danach jedoch, dass er trotz richtig guten Leistungen häufig die Matches nicht gewann. Oft dominierte er mit tollen Scores seine Gegner, traf dann aber die Doppel nicht mehr und gab Vorsprünge aus der Hand. Dennoch erreichte er bei einem Players Championship Turnier in Barnsley 2016 erstmals das Halbfinale. Er scheiterte dort erst an Michael van Gerwen.

Ein tolles Debüt gab Dimitri Van den Bergh im gleichen Jahr beim Grand Slam of Darts, wo er allerdings durch ein 9-Dart-Shootout gegen Robert Thornton mit nur fünf Punkten Rückstand bereits nach der Gruppenphase ausschied. Auf den Players Championship Events und der European Tour zeigte Dimitri in den Monaten danach hier und da mal gute Leistungen, doch für richtig Aufsehen sorgte er erst Ende 2017. Dort konnte er beim World Series Finale Michael Smith und Raymond van Barneveld schlagen und damit zum ersten Mal in das Viertelfinale eines Major Turnieres einziehen, auch wenn er jenes gegen James Wade verlor. Er sicherte sich nur wenig später den Titel des Juniorenweltmeisters gegen Josh Payne und spielte dann bei der WM das bisherige Turnier seines Lebens. Nachdem er unter anderem Mensur Suljovic mit 4:0 besiegte, hatte er im Viertelfinale gegen Rob Cross einen 1:4-Rückstand aufgeholt und führte im entscheidenden neunten Satz sogar mit 1:0. Er vergab dann minimal ein 132’er Finish auf der Doppel-16 und verlor danach noch 4:5. Er schied damit gegen den späteren Weltmeister aus, war aber endgültig einer breiten Masse bekannt.

Dies führte auch dazu, dass er zu den German Darts Masters in die Arena auf Schalke eingeladen wurde. Dort konnte er auch vollends überzeugen und erreichte sogar das Endspiel, welches er jedoch gegen Mensur Suljovic verlor. Er spielte auch weiterhin die Development Tour, wo er vier Endspiele erreichte und auch zwei gewann. Zudem gab er sein Debüt beim World Cup of Darts, wo er zusammen mit Kim Huybrechts das Halbfinale erreichte. Die Weltmeisterschaft 2019 lief dann abermals erfolgreich für den jungen Belgier. Nach einem soliden 3:0 Auftaktsieg gegen den Amerikaner Chuck Puleo folgte ein 3:1 Erfolg gegen Jonny Clayton. Erst im Achtelfinale musste sich Dimi mit 1:4 gegen Luke Humphries geschlagen geben. Dies galt als endgütiger Startschuss für eine erfolgreiche Karriere. Van den Bergh qualifizierte sich nun immer häufiger für die Majorturniere und konnte auch auf der European Tour immer mal wieder sein Können aufblitzen lassen. Auch bei der Junioren-WM zeigte er erneut sein Potential und verteidigte als erster PDC-Spieler überhaupt diesen Titel im Endspiel gegen Martin Schindler, ehe er im selben Jahr erstmals im Finale eines Pro Tour Events stand und Ende des Jahres dieses noch einmal wiederholte. Seinen bisher besten TV-Auftritt von der WM 2018 konnte er bei der Auflage der Weltmeisterschaft 2020 wiederholen. Nach einem 3:0 Sieg gegen Josh Payne folgten Erfolge gegen Luke Woodhouse (4:2) und Adrian Lewis (4:3), ehe im Viertelfinale mit 3:5 gegen Nathan Aspinall Endstation war.

The Dream comes true – Angekommen in der Weltspitze (2020-heute)

Die Erfolge in den vergangenen Jahren ließen Dimitri Van den Bergh Stück für Stück die Weltrangliste hochklettern. So ging er voller Euphorie in das Tour-Jahr 2020, welches durch die Corona-Pandemie aber schnell ausgebremst wurde. Der Belgier sah aber auch in dieser Zwangspause einen Nutzen und verbrachte die Monate des Stillstands bei Peter Wright, um mit ihm zu leben und zu trainieren. Als es im Juli 2020 nach viermonatiger Pause wieder los ging, glaubten alle nicht, welche Geschichte daraus entstehen würde. Van den Bergh trat als Qualifikant beim World Matchplay an und nahm sehr souverän mit einem 10:5 Erfolg seine Auftakthürde in Person von Nathan Aspinall. Mit einem knappen 11:9 Sieg gegen Joe Cullen spielte er sich in das Viertelfinale, wo er mit 16:12 Adrian Lewis bezwang. Ein unfassbar spannendes Halbfinale ging dann erneut zu Gunsten des Belgiers aus, indem er Glen Durrant 17:15 besiegte. Dimitri stand somit aus dem Nichts in seinem ersten Majorfinale, wo er auf keinen geringeren als Gary Anderson traf. Doch der „Dreammaker“ hielt Stand, überwindete den Schotten mit 18:10 und machte seinen Traum zur Wirklichkeit, indem er seinen ersten Majortitel einfuhr.

Das restliche Jahr auf der Pro Tour lief eher mittelmäßig, dafür spielte sich Van den Bergh auf den größeren Bühnen immer häufiger in einen wahrlichen Rausch. Mit Kim Huybrechts erreichte er erneut das Halbfinale für Team Belgien beim World Cup of Darts und mit dem Grand Slam gab es einen dritten sehr guten Auftritt vor den laufenden Kameras. Van den Bergh überstand mit drei 5:1 Erfolgen seine Gruppe als Erster gegen Ricky Evans, Nathan Aspinall und Wayne Warren, schlug anschließend Jonny Clayton mit 10:3 im Achtelfinale und sicherte sich erneut gegen Nathan Aspinall (16:15) das Halbfinalticket. In einer hauchdünnen Partie gab er sich hier dann James Wade mit 15:16 geschlagen. Auch die Weltmeisterschaft 2021 lief für den Belgier wieder zufriedenstellend. Siege gegen Paul Lim (3:0) und Jermaine Wattimena (4:0) brachten ihn in das Achtelfinale, wo er an einem gut aufgelegten Dave Chisnall mit 2:4 scheiterte.

Van den Bergh spielte sich mit dem Jahr 2020 souverän in die Top 10 der Welt und wurde somit auch das erste Mal zur Premier League eingeladen. Hier gelang ihm nach einer guten ersten Phase das Überstehen der Judgement Night. Im zweiten Teil stellten sich die Erfolge dann aber ein, sodass es nicht für die Final Four reichte. Ansonsten kam Dimi 2021 eher langsam ins Rollen. Dies sollte sich dann Ende April allerdings ändern, wo ihm sein erster Turniersieg auf der Pro Tour gelang. Im Finale schlug er dafür Dirk van Duijvenbode mit 8:7. Drei Monate später trat er als Titelverteidiger beim World Matchplay an und legte genauso überzeugend los wie schon 2020. Erfolge über Devon Petersen (10:5), Dave Chisnall (11:8), Gerwyn Price (16:9) und Kryszstof Ratajski (17:9) brachten ihn in sein zweites Finale in Folge. Hier unterlag er dann allerdings Peter Wright mit 9:18. Dennoch sprang Dimitri durch diesen Erfolg in die Top Fünf der Welt. Ein weiterer Pro Tour Titel folgte im Oktober bei einem Payers Championship Turnier, wo er Adrian Lewis im Finale mit 8:5 bezwang. In der heißen Phase vor der Weltmeisterschaft machte der Belgier bei den World Series Finals noch einmal richtig auf sich aufmerksam und spielte sich in sein zweites Majorfinale des Jahres. Hierfür besiegte er Jose de Sousa, Kim Huybrechts und Kryszstof Ratajski. Das Finale ging mit 6:11 an Jonny Clayton. Dennoch ist von Van den Bergh erneut ein gutes WM-Ergebnis zu erwarten und als Nummer 5 der Welt geht er mit leichten Geheimfavoritentipps ins Rennen.

Dimitri Van den Bergh Chronologie

Dimitri Van den Bergh
Dimitri Van den Bergh

Dimitri Van den Bergh ist ein belgischer Dartprofi, der am 8. Juli 1994 in Antwerpen geboren wurde. Er trägt den Spitznamen „The Dreammaker“ und läuft mit dem Walk On „Happy“ von Pharell Williams auf die Dart-Bühnen, zu dem er gerne eine Tanzeinlage zeigt. Er ist für die Belgier wohl das zweite „Kind der PDC Europe“ (nach Kim Huybrechts), denn der aktuell 28-Jährige macht in seiner bisherigen Karriere vor allem bei den European Tour Events auf sich aufmerksam.

Die Karriere von Van den Bergh begann im Jahr 2012, als er das erste Mal an kleinen WDF Turnieren teilnahm. Dort kam er unter anderem in das Viertelfinale. Daran wollte er 2013 anknüpfen. Er nahm weiter erfolgreich an kleinen WDF Turnieren teil, bei denen er einmal das Finale erreichte, reiste zur German Open und wurde Sieger der British Teenage Open. So erhielt er einen Platz für das World Masters, bei dem er jedoch in der ersten Runde ausschied (gegen Asko Niskala mit 1:3). Außerdem spielte der „Dreammaker“ 2013 seine ersten drei Turniere bei der Challenge Tour, wobei er direkt eins gewann und einmal das Halbfinale erzielte.

2014 begann dann die Karriere bei der PDC. Der Belgier erspielte sich die Tour Card und somit konnte er in den nächsten zwei Jahren bei allen Pro Tour Turnieren der PDC antreten. Vor allem spielte er dabei die Development Tour und die Challenge Tour. Hier erlangte er immer wieder Erfolge. Von den 16 Challenge Tour Events kehrte er zwar meist ohne Erfolg zurück, bei der Development Tour schaffte er dafür drei Turniersiege, sowie ein Finale und zwei Viertelfinals. Doch auch seine ersten Players Championship Turniere nahm Van den Bergh mit. Bei allen vier Teilnahmen scheiterte er aber in der ersten Runde. Die Formkurve zeigte jedoch nach oben. Er qualifizierte sich für vier European Tour Events, wo er zweimal die zweite Runde erreichte. In Hildesheim verlor er seine Erstrundenpartie mit 2:6 gegen Ronnie Baxter. In Veldhoven gewann er vor heimischer Kulisse zunächst gegen Josh Payne (6:2), bevor gegen Mervyn King mit einem Whitewash Schluss war. Gegen Andrew Gilding (2:6) scheiterte der „Dreammaker“ in der ersten Runde in Leipzig. Seinen zweiten Einzug in eine zweite Runde erzielte der Belgier in Gibraltar. Dort gelang ihm zunächst ein 6:4-Sieg gegen Mark Webster, bevor er Brendan Dolan mit 4:6 unterlag. Doch das Highlight für Van den Bergh war die Jugendweltmeisterschaft bei der PDC. Dort musste er sich erst im Achtelfinale gegen Reece Robinson mit 3:6 geschlagen geben. Zuvor besiegte er Paddy Meaney (6:5) und Nicholas Day (6:1).

2015 ging der Aufstieg für den Mann aus Antwerpen weiter. Die Development Tour verlief ähnlich erfolgreich wie im Vorjahr. 2015 zeigte die Bilanz zwei Siege und ein Viertelfinale. Auf der Players Championship Tour erzielte er deutlich mehr Erfolge als im Vorjahr. Bei 20 Teilnahmen standen ein Achtelfinale und zweimal die dritte Runde zu Buche. Wie bereits erwähnt kann Dimitri Van den Bergh als „Kind der PDC Europe“ bezeichnet werden. 2015 qualifizierte er sich erneut für vier European Tour Events. In Gibraltar schied er in der zweiten Runde gegen seinen Landsmann Kim Huybrechts (5:6) aus, nachdem er Dirk van Duijvenbode mit 6:5 bezwungen hatte. Auch bei der European Darts Open erzielte Van den Bergh einen Sieg (6:3 gegen Christian Kist), bevor er mit 5:6 gegen Robert Thornton verlor. Bei den Dutch Darts Masters konnte der „Dreammaker“ jedoch nicht an seine Form anknüpfen. Dort unterlag er in der ersten Runde David Pallett mit 4:6. Aber bei den European Masters lief es wieder besser. Ihm gelang ein 6:2-Sieg gegen Paul Milford, bevor er gegen Ian White mit 4:6 aus dem Turnier flog. Bei der Jugendweltmeisterschaft steckte der Belgier dann einen großen Rückschlag ein. Er ging als einer der Favoriten in das Turnier, musste sich aber direkt in der ersten Runde geschlagen geben. Besser lief es dann wieder bei dem Qualifikationsturnier für das World Series Finale, wofür er die Teilnahme erlangte. Dort schied Van den Bergh jedoch in der ersten Runde gegen den Deutschen Max Hopp aus. Aufgrund seiner guten Leistungen ergatterte sich der „Dreammaker“ einen Startplatz für die Weltmeisterschaft 2016. Dort zeigte er dann in seiner Erstrundenpartie das wohl bisher wichtigste Spiel seiner Karriere. Er besiegte Ian White mit 3:1 in Sätzen und zog somit in die zweite Runde ein, in der er dann mit 2:4 gegen Benito van de Pas verlor. Aufgrund der guten Leistungen sprang der Belgier in der Weltrangliste unter die Top 64 und hatte somit die nächste Tour Card automatisch sicher.

An das erfolgreiche Jahr 2015 wollte der Belgier ein Jahr darauf anknüpfen. Er nahm an 15 Development Turnieren teil, bei denen er eins gewann und dreimal das Viertelfinale erzielte. Bei den Players Championship Turnieren lief es nochmal besser. Er spielte einige Male die dritte Runde und schaffte einmalig den Einzug in ein Halbfinale. Dabei besiegte er Devon Petersen mit 6:4, Jan Dekker mit 6:3, Ronny Huybrechts ebenfalls 6:3, Chris Dobey mit 6:4 und Cristo Reyes mit 6:3, bevor ihn Michael van Gerwen mit 3:6 stoppte. Durch diese Erfolge qualifizierte sich Van den Bergh für das Players Championship Finale im November 2016. Außerdem ging es auf der European Tour weiter. Bei den Dutch Darts Masters (5:6 gegen John Henderson) und den German Darts Masters (3:6 gegen Daryl Gurney) unterlag er zwar in der ersten Runde, aber bei den Austrian Darts Open (1. Runde: 6:1 gegen Wayne Jones, 2. Runde 4:6 gegen Terry Jenkins), den European Darts Open (1. Runde: 6:2 gegen Jeffrey de Graaf, 2. Runde: 3:6 gegen Kim Huybrechts) und der European Darts Trophy (1. Runde 6:3 gegen Mervyn King, 2. Runde: 0:6 gegen Michael Smith) zog er jeweils in die zweite Runde ein. Auch bei der Youth-WM zeigte der „Dreammaker“ eine starke Leistung. Nach Siegen über Callan Rydz (6:5), Aaron Knox (6:5), Callum Loose (6:5) und Ted Evetts (6:4) musste sich Van den Bergh erst im Halbfinale gegen Corey Cadby geschlagen geben. Zudem ergatterte er sicheinen Startplatz für den Grand Slam of Darts, bei dem er im November 2016 antrat.

Dort konnte er auch überzeugen und holte sich gegen Gerwyn Price und Scott Mitchell zwei Siege. Gegen Robert Thornton verlor er allerdings und gegen diesen musste dann ein 9-Dart-Shootout die Entscheidung bringen. Dimitri warf zwei 100’er und eine 140, verlor damit am Ende aber 340:345 und schied damit nach der Gruppenphase aus. Gerwyn Price schien dem Belgier aber zu liegen, denn auch bei den Players Championship Finale konnte er ihn besiegen, dieses Mal mit 6:5. Er schied aber nur eine Runde später gegen Christian Kist mit 2:6 aus.

Dimitri ging mit Selbstvertrauen in die Weltmeisterschaft 2017 und konnte dort auch durchaus eine gute Leistung abrufen. Gegen Cristo Reyes unterlag er am Ende aber dennoch, da er in den entscheidenden Momenten einfach nicht zur Stelle war. Das Endergebnis hieß 2:3 und so musste Van den Bergh nach der ersten Runde nach Hause fahren. Auf der European Tour konnte Dimitri immer mal wieder richtig gute Leistungen zeigen. So zum Beispiel bei der Gibraltar Darts Trophy, wo er nach Erfolgen gegen Antony Lopez und James Wade erst im Achtelfinale mit 5:6 am späteren Sieger Michael Smith scheiterte. Auch bei den European Darts Open reichte es für das Achtelfinale. Nach dem 6:0-Whitewash gegen Matt Clark schlug Dimitri Simon Whitlock mit 6:5. Gegen Gerwyn Price verlor er aber dieses Mal mit 3:6 und schied damit aus. Mit solchen Ergebnissen hatte Van den Bergh keine Probleme sich für die Europameisterschaft zu qualifizieren, dort verlor er aber schon in der ersten Runde mit 1:6 gegen Jonny Clayton. Dafür lieferte er beim World Series Finale umso besser ab. Er schlug in der ersten Runde Michael Smith mit 6:1 und warf danach auch Raymond van Barneveld durch ein 6:4 aus dem Turnier. Im Viertelfinale war erst Schluss, er verlor dort gegen James Wade mit 6:10. Bei der Juniorenweltmeisterschaft im Jahr 2017 lief es für Dimitri dann fantastisch. Er konnte sich bis ins Finale vorkämpfen und schlug auf dem Weg dorthin Qingyu Zhan, Rhys Griffin, Scott Dale, Ted Evetts und Luke Humphries. Im Endspiel bekam er es dann mit Josh Payne zu tun und behielt die Nerven. Mit einem 6:3 sicherte er sich den Juniorenweltmeistertitel.

Davon angestachelt ging Dimitri Van den Bergh mit viel Selbstvertrauen in die Weltmeisterschaft des Jahres 2018. Nach dem 3:1-Auftakterfolg über Stephen Bunting konnte er gegen Jan Dekker mit dem 4:2 in der zweiten Runde nachlegen. Im Achtelfinale bekam er es dann mit Mensur Suljovic zu tun und kam mit der Situation gegen einen Freund zu spielen besser zurecht, fertigte den Österreicher mit 4:0 ab. Im Viertelfinale traf er dann auf Rob Cross und lag bereits mit 1:4 aussichtlos zurück. Er kämpfte jedoch und kam tatsächlich noch zurück. Er glich zum 4:4 aus und führte im Entscheidungssatz mit 1:0. Dann vergab er jedoch knapp ein 132’er Finish auf der Doppel-16 und Cross drehte das Spiel noch. Mit dem 4:5 musste sich Van den Bergh also aus der WM verabschieden. Etwas überraschend folgte dann bei den UK Open das frühe Aus in der ersten Runde nach einem 3:6 gegen Lee Evans.

Trotzdem wurde er zu den German Darts Masters im Rahmen der World Series Tour eingeladen. Dort konnte er mit einem 6:0 gegen Martin Schindler starten und legte überraschend einen 8:3-Erfolg über Michael van Gerwen nach. Auch gegen Gary Anderson war er siegreich, gewann mit 8:7 und zog ins Finale ein. Dort unterlag er dann aber Mensur Suljovic mit 2:8. Erstmals durfte er zudem Belgien beim World Cup of Darts vertreten. Dort gewann er zusammen mit Kim Huybrechts mit 5:4 gegen Irland. Gegen Finnland waren die beiden nach zwei Einzelsiegen bereits die Sieger und so standen sie im Viertelfinale. Dort war es gegen England sehr eng. Nachdem Huybrechts mit 2:4 gegen Rob Cross verloren hatte, behielt Dimitri die Nerven und schlug Dave Chisnall 4:3 um das entscheidende Doppel zu erzwingen. Dort waren die Belgier stärker und siegten klar mit 4:0. Im Halbfinale war dann jedoch Schluss. Gegen die Niederlande konnte Van den Bergh die Niederlage seines Kollegen nicht ausgleichen, verlor mit 2:4 gegen Raymond van Barneveld. Nach einem bitteren Erstrundenaus beim World Series of Darts Finale, wo er mit 2:6 an Jamie Lewis scheiterte, gewann er gegen Lee Budgen und Geert Nentjes noch zwei Development Tour Events und freute sich danach auf den Grand Slam of Darts. Dort siegte Van den Bergh gegen Ryan Searle und Mark McGeeney und zog damit trotz 4:5-Niederlage gegen Rob Cross als Gruppenzweiter ins Achtelfinale ein. Dort siegte er mit 10:6 gegen Stephen Bunting, ehe er jedoch im Viertelfinale die Segel streichen musste. Mit 9:16 unterlag er Mensur Suljovic. Stark war seine Performance bei der Junioren-Weltmeisterschaft. Er gewann seine Gruppe gegen Patrick Kovacs und Keelan Kay und schlug danach auch Melvin de Fijter, Thomas Lovely, Christian Bunse und Ted Evetts um erneut ins Endspiel einzuziehen. Gegen Martin Schindler holte er dort dank eines 6:3-Sieges erneut den Titel und verteidigte damit als erster PDC-Spieler den Junioren-WM-Titel. Beim Players Championship Finale hingegen schied er bereits in der ersten Runde nach einem 2:6 gegen James Wilson aus.

Nach dem Viertelfinale im Vorjahr wollte Dimitri Van den Bergh auch bei der Weltmeisterschaft 2019 wieder groß auftrumpfen. Gegen Chuck Puleo holte er direkt einen 3:0-Sieg und gegen Jonny Clayton legte er ein 3:1 nach. Dann aber bekam er es mit Luke Humphries zu tun, der wie er im Vorjahr ein herausragendes Turnier spielte. Dimitri musste sich am Ende mit 1:4 geschlagen geben und schied aus. Dafür erreichte er Anfang 2019 sein erstes Endspiel auf der Pro Tour. Siege über Chris Dobey, Antonio Alcinas, James Wade, Stephen Burton, Matt Edgar und Rob Cross brachten ihn ins Endspiel, welches er aber mit 3:8 gegen Glen Durrant verlor. Trotzdem nahm er den Schwung mit in die UK Open 2019, wo er mit einem 6:0 gegen Kirk Shepherd startete. Danach schlug er auch Ricky Evans(10:5) und Mensur Suljovic(10:9) um ins Achtelfinale einzuziehen. Dort entwickelte sich gegen Steve Beaton eine enge Partie, die Van den Bergh letztlich mit 8:10 verlor.

Beim ersten European Tour Turnier des Jahres ging es erneut gut los. Nach einem 6:1 Sieg über Richie Edhouse schob Dimitri einen 6:3 Erfolg gegen Adrian Lewis nach, ehe er im Achtelfinale gegen Daryl Gurney einen Whitewash hinnehmen musste. Durch gute Leistungen in den letzten Monaten und vor allem bei den Weltmeisterschaften erhielt Van den Bergh einen Platz im Contender Modell der Premier League und durfte ein Spiel in der besten Dartsliga der Welt bestreiten. Gegen James Wade zeigte er dort ein gutes Spiel und nahm dem Routinier ein Unentschieden ab. Anschließend kam jedoch ein kleines Euphorietief. Auf der European und Players Championship Tour musste der Belgier viele schnelle Niederlagen hinnehmen. In dieser Zeit erreichte er in den Turnieren maximal die zweite Runde. Auf der großen Bühne fühlte sich der „Dreammaker“ dafür immer wohler. Mit Kim Huybrechts ging er erneut beim World Cup of Darts an den Start. Nachdem die Beiden die Auftakthürde Hong Kong souverän mit 5:1 nehmen konnten, besiegten sie das deutsche Duo durch zwei Einzelsiege. Im Viertelfinale war dann allerdings Endstation. Die beiden Einzel gingen gegen die Schotten verloren. Doch wie schon oft führten solche Ergebnisse zu einem Aufschwung im Spiel des Belgiers. Beim anschließenden Players Championship Turnier ging es nach Siegen über Madars Razma, John Henderson, Peter Wright und Mark McGeeney bis in das Viertelfinale, wo er an Nathan Aspinall scheiterte. Nur einen Tag später legte er noch eins drauf, bezwang dieses Mal Dawson Murschell, Simon Whitlock, Ted Evetts, Andy Boulton und William O’Connor, ehe er erst im Halbfinale Jose de Sousa unterlag.

Ein weiteres Finale gelang ihm im August 2019 auf der Pro Tour. Nach einem engen 6:5 Sieg gegen Joe Cullen zum Auftakt, überwand er die Hürden Rowby-John Rodriguez (6:3), Justin Pipe (6:4), Simon Whitlock (6:1), Ron Meulenkamp (6:5) und Ian White (7:6). Nach drei gewonnenen Decidern gab er den Wichtigsten allerdings ab, im Finale verlor er mit 7:8 gegen Kryszstof Ratajski. Die Pro Tour beendete er anschließend mit vielen Erst- und Zweitrunden-Niederlagen, gleiches galt auch für die European Tour. Dennoch gelang es Van den Bergh in der heißen Phase des Jahres an vielen Majorturnieren teilzunehmen. Beim World Grand Prix folgte allerdings das Erstrundenaus gegen Mervyn King mit 1:2 in den Sätzen. Dasselbe Ergebnis folgte auch bei der Europameisterschaft (3:6 gegen Dave Chisnall) und bei den Players Championship Finals (2:6 gegen Stephen Bunting). Als Junioren-Weltmeister durfte Dimitri erneut am Grand Slam of Darts teilnehmen. Doch auch hier schien sein aktueller Flow verschwunden. Er unterlag Gerwyn Price (2:5) und Robert Thornton (4:5). Der Sieg gegen Mikuru Suzuki (5:1) reichte dabei nicht zum Überstehen der Gruppenphase. Nach den eher mauen Ergebnissen aus den letzten Monaten hatte man Dimitri Van den Bergh für die Weltmeisterschaft weniger auf dem Zettel. Doch der sympathische Belgier bewies all seinen Kritikern das Gegenteil. Er schlug Josh Payne mit 3:0 und Luke Woodhouse mit 4:2 in den Sätzen. Im Achtelfinale entfachte sich ein Krimi gegen Adrian Lewis, welchen Dimitri mit 4:3 für sich entscheiden konnte und somit erneut im Viertelfinale stand. Dort war dann allerdings Schluss. Mit 3:5 unterlag er Nathan Aspinall.

Der Start in das Jahr 2020 lief dagegen eher schleppend. In den ersten sechs Players Championship Turnieren kam Van den Bergh ein Mal in die zweite Runde und ein Mal in das Achtelfinale. Bei den UK Open lief es dann aber wieder besser. Siege gegen Rhys Hayden (10:5), Matthew Edgar (10:4) und Kyle McKinstry (10:8) brachten ihn dort in das Viertelfinale, welches er gegen Gerwyn Price mit 5:10 verlor. Anschließend kam die Corona-Pandemie, die einen Spielbetrieb für vier lange Monate verhinderte. Doch Dimitri Van den Bergh nutzte diese Zeit, um an seinem Spiel zu arbeiten. Er blieb in England, quartierte sich bei Peter Wright ein und lernte, so der Belgier, vor allem im mentalen Bereich viel dazu. Wie viel diese Monate wert waren, konnte niemand ahnen, doch beim World Matchplay 2020 schlug die Stunde des Dimitri van den Bergh. Er bezwang zunächst Nathan Aspinall mit 10:5 und Jonny Clayton mit 11:9. Im Viertelfinale gelang ihm ein 16:12 Sieg gegen Adrian Lewis, ehe er im Halbfinale einen Thriller mit 17:15 gegen Glen Durrant gewann und somit in seinem ersten Major-Turnier seiner Karriere stand. Dort traf er auf den zweifachen Weltmeister Gary Anderson. Doch der „Dreammaker“ sah seinen Traum vor Augen und konnte diesen erfüllen. Durch einen 18:10 Sieg im Finale kürte er sich zum Majorturnier-Sieger als World Matchplay Champion.

Die anschließende Pro Tour Phase lief hingegen eher schwächer. Auf der gesamten Tour reichte es maximal für das Achtelfinale und auf der European Tour nicht für die Qualifikation zur Europameisterschaft. Bei den World Series Finals kam es zum Erstrundenaus gegen Glen Durrant (3:6) und nach einem 2:0 Sieg gegen Michael Smith war beim World Grand Prix in der zweiten Runde Endstation gegen Dirk van Duijvenbode (1:3). Dafür lief es auf den anderen großen Bühnen sensationell. Mit Kim Huybrechts gab es das dritte gute Ergebnis in Folge beim World Cup of Darts. Das belgische Duo bezwang zunächst die Tschechen mit 5:4, ehe sie die Letten und anschließend die Kanadier schlagen konnte. Erst im Halbfinale unterlagen sie dem englischen Team.

Ein weiteres Halbfinale folgte für Van den Bergh beim Grand Slam of Darts. In seiner Gruppe überrannte er Ricky Evans, Nathan Aspinall und Wayne Warren jeweils mit 5:1 und kam als Gruppenerster in das Achtelfinale. Dort überwältigte er Jonny Clayton mit 10:3 und lieferte sich im anschließenden Viertelfinale einen harten Kampf mit Nathan Aspinall. Van den Bergh gewann dieses Spiel im Decider und musste sich im Halbfinale gegen James Wade ebenfalls im Decider geschlagen geben. Bei den Players Championship Finals hingegen gab es das Aus in der ersten Runde gegen Ryan Searle (2:6). Für die Weltmeisterschaft 2021 nahm sich Van den Bergh wieder einiges vor und es sah zunächst nach dem nächsten richtig guten Abschneiden für den Belgier aus. In den ersten beiden Runden gegen Paul Lim und Jermaine Wattimena blieb er ohne Satzverlust und gewann jeweils mit 3:0 und 4:0. Dave Chisnall erwischte im Achtelfinale dann aber den besseren Tag. In einem sehr guten Spiel unterlag Dimitri mit 2:4, spielte aber dennoch wieder einiges an Preisgeld für die Weltrangliste ein, schoss in die Top Zehn der Welt und wurde 2021 das erste Mal für die Premier League eingeladen.

Erstmals durfte er auch beim Masters teilnehmen. Dort unterlag er jedoch Chris Dobey mit 2:6. Der Saisonstart im Jahr 2021 lief dann nicht wirklich nach Plan. Bis zu den UK Open konnte Van den Bergh in vier Pro Tour Turnieren lediglich ein Spiel gewinnen und bei den UK Open selbst verlor er in der ersten Runde gegen Luke Woodhouse mit 5:10. Die schwachen Leistungen hielten bis zur ersten Phase der Premier League an, weshalb der Belgier als einer der größten Kandidaten für das Ausscheiden nach der Judgement Night galt. Doch bei großen Turnieren zeigte der „Dreammaker“ gefühlt eine andere Person. In den neun Spielen gelangen ihm fünf Siege sowie drei Unentschieden und damit das souveräne Einziehen in die zweite Phase der Premier League.

Aus der Premier League Erfahrung nahm der Belgier wieder einen Aufschwung mit. Im ersten Pro Tour Turnier danach zog er nach Siegen über Chris Dobey, Joe Murnan, Martijn Kleermaker, Jermaine Wattimena und Jamie Hughes in das Halbfinale ein, welches er dann im Decider gegen Luke Humphries verlor. An den folgenden Pro Tour Tagen sollte es gut weiter gehen. Er kam in das Achtelfinale und nach kurzer Verschnaufpause mit einem Zweitrundenaus sorgte er für den nächsten großen Coup seiner Karriere. Beim Players Championship Turnier 12 besiegte er Joe Brown, Ian White, Alan Soutar, Ryan Searle, Scott Mitchell, Danny Noppert und im Finale Dirk van Duijvenbode um den ersten Pro Tour Titel seiner Karriere zu feiern. Es folgte die zweite Phase der Premier League, in der Van den Bergh nicht an das Niveau aus dem ersten Durchgang herankam. In sieben Spielen reichte es nur für einen Sieg und ein Unentschieden, sodass der Belgier die Top 4 nicht erreichen konnte und ausschied.

In sein nächstes Pro Tour Finale zog der „Dreammaker“ im Juli ein. Dafür überwand er zuvor die Hürden Peter Jacques, Josh Payne, Keane Barry, Vincent van der Voort, Brendan Dolan und Jose de Sousa, ehe er im Finale Stephen Bunting unterlag. Zwei Tage später folgte ein weiteres Halbfinale, wo er am Ende gegen Brendan Dolan eine Niederlage hinnehmen musste. Danach trat Van Den Bergh das erste Mal in seiner Karriere als Titelverteidiger bei einem Majorturnier an. Beim World Matchplay erwischte er wieder eine sehr gute Woche und besiegte zunächst Devon Petersen mit 10:5 und Dave Chisnall mit 11:8. Im Viertelfinale gelang ihm ein sensationelles Spiel gegen die Nummer Eins der Welt Gerwyn Price und bezwang ihn mit 16:9. Souverän spielte er sich anschließend durch das Halbfinale gegen den Polen Kryszstof Ratajski, welchen er mit 17:9 in die Knie zwang und stand somit das zweite Jahr in Folge im Finale dieses ehrwürdigen Turniers. Dort reichte es dieses Mal aber nicht für den ganzen Weg. Van den Bergh musste sich Peter Wright mit 9:18 geschlagen geben, sprang dafür aber das erste Mal in seiner Karriere in die Top Fünf der Welt. Erneut nahm der Belgier einen guten Schwung aus dem Erfolg mit und zog im August in sein nächstes Pro Tour Halbfinale ein, wo er aber wieder gegen Peter Wright den Kürzeren zog.

Beim World Cup of Darts startete Van den Bergh wieder mit Kim Huybrechts im Team. In der ersten Runde bezwangen die beiden das griechische Duo mit 5:2, mussten sich dann aber bereits im Achtelfinale den späteren Finalisten aus Österreich mit zwei Einzelniederlagen geschlagen geben. Auch beim World Grand Prix ging es für den „Dreammaker“ nicht weit. In der ersten Runde war bereits mit einer 1:2 Niederlage gegen Ryan Searle Endstation. Doch beim Players Championship Turnier 24 gelang Van den Bergh noch ein weiterer Turniersieg im Jahr 2021. Nach Siegen über Boris Koltsov und Andrew Gildinn (je 6:2), bezwang er auch Vincent van der Voort im Decider mit 6:5. Chris Dobey (6:1), Rob Cross (6:2) und Kim Huybrechts (7:2) hatten anschließend wieder weniger Chancen und im Finale besiegte der Belgier auch Adrian Lewis mit 8:5.

Die letzten beiden großen Turniere im Vorfeld der Weltmeisterschaft 2022 waren ein Auf und Ab für Van den Bergh. Beim World Series Finale gelang ihm der Finaleinzug, nachdem er Jose de Sousa (6:3), Kim Huybrechts (10:8) und Kryszstof Ratajski (11:8) bezwingen konnte. Das Finale verlor er mit 6:11 gegen Jonny Clayton. Bei den Players Championship Finals hingegen reichte es nach einem 6:3 Erfolg gegen Madars Razma nur für die zweite Runde, wo er bereits mit 2:6 an Danny Noppert scheiterte. Dennoch kann man nach einem weiteren guten Jahr über den Belgier von einem leichten Geheimfavoriten für die Weltmeisterschaft 2022 sprechen.

Jonathan Schütte & Tobias Gürtler


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