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Cody Harris

Cody Harris ist ein neuseeländischer Dartspieler, der am 10. Oktober 1985 in Auckland geboren wurde. Er ist auch unter seinem Spitznamen „The Codestar“ bekannt. Erstmals ins Rampenlicht trat Cody Harris beim World Cup of Darts 2016. Dort traf er mit Warren Parry auf das Team aus Schottland um den damaligen Weltmeister Gary Anderson. Harris spielte überragend, checkte unter anderem 125 Punkte und war quasi im Alleingang dafür verantwortlich, dass die Schotten im wahrsten Sinne alles reinwerfen mussten. In den Folgejahren spielte er zunächst in seiner Heimatregion weiter. Nachdem er sich dann aber 2018 für die Weltmeisterschaft der PDC qualifizieren konnte, entschied er sich die Turniere in England zu spielen und wechselte endgültig zur PDC. Die ganz großen Erfolge blieben zwar bislang noch aus, ein paar gute Ergebnisse auf der Challenge Tour und ein Halbfinale auf der Pro Tour waren aber drin.

Cody Harris Fakten
Name Cody Harris Spitzname Codestar
Geburtsort Auckland, Neuseeland Geburtstag 10.10.1985
Darts 21g Shot Walk-On Thunder
BDO 2009-2017 PDC 2018-heute

Der plötzliche Durchbruch(2001-2017)

Spieler die in Neuseeland und Australien unterwegs sind, sind inzwischen durch die Turniere der World Series of Darts meist recht schnell auch in Europa bekannt. Als dies noch nicht der Fall war, veranstaltete die PDC aber auch schon Turniere in Ozeanien. So zum Beispiel 2001, als die New Zealand Open ausgetragen wurden. Ein damals 16-jähriger junger Mann nahm an diesem Turnier teil. Cody Harris war sein Name und er zeigte damals unglaubliche Leistungen gegen die in seiner Region erfahreneren Spieler. Er konnte unter anderem Puehu Teinaki, Barry Whittaker und Robert Grant bezwingen und so erreichte er bei seinem allerersten größeren Turnier gleich das Endspiel. Dort unterlag er Alan Thompson zwar klar mit 0:4, dennoch schien eine große Karriere bevorzustehen. Er hatte auch die besten Voraussetzungen, denn in seiner Familie war Darts das große Thema. So fing auch Cody bereits mit 8 Jahren an im Verein zu spielen. Nach seinem ersten großen Finale wurde es dann allerdings ruhiger um Harris. Erst ab dem Jahr 2012 konnte er wieder von sich reden machen, als er im ozeanischen Raum die Turniere dominierte.

Cody versuchte sich sowohl für die PDC- als auch die BDO-WM zu qualifizieren, jedoch gelang ihm das nicht. Für eine andere Art der Weltmeisterschaft konnte er sich dann aber doch qualifizieren, nämlich den World Cup of Darts. Dort gab Cody im Jahr 2016 sein Debüt, an der Seite vom deutlich erfahreneren Warren Parry. In der ersten Runde ging es dann direkt gegen Favorit Schottland und es schien eine unlösbare Aufgabe zu sein. Doch Cody zeigte keinerlei Berührungsängste. Er spielte fantastische Darts, checkte schon im Auftaktleg 125 Punkte und brachte Neuseeland fast im Alleingang mit 3:1 in Führung. Er legte Warren Parry durch sehr viele Tripletreffer auch immer wieder Finishes hin, doch die Schotten wussten zu antworten und drehten die Partie dennoch auf 3:5. Die Bekanntheit von Harris wuchs aber über Nacht enorm. Für Harris ging es danach allerdings zunächst mal wieder zurück. Bis auf wenige Ausnahmen spielte er weiterhin nur in seiner Heimatregion, dominierte dort aber weiterhin die Szene.

Der Schritt ins Ungewisse(2018-heute)

Cody war sogar so gut, dass ihm das gelang, woran er vorher stets scheiterte. Er qualifizierte sich mit einem Sieg über seinen ehemaligen Doppelpartner Warren Parry für die PDC Weltmeisterschaft des Jahres 2018. Dort holte er einen Sieg in der Vorrunde, schied dann aber mit 1:3 gegen Ian White aus. Dennoch war das für ihn das Signal es bei der PDC zu versuchen. Er entschied sich die Turniere in England zu spielen und sich an der Q-School zu probieren. Zwar holte er zunächst keine Tour Card, auf der Challenge Tour holte er aber schon im Mai seinen ersten Sieg durch ein 5:2 im Finale gegen Yordi Meeuwisse. Er gab auch sein Debüt bei den UK Open, was allerdings noch nicht so rund lief, und er holte bei einem Players Championship Event Siege über Gary Eastwood und Simon Whitlock. Alles in allem zeigte er gute Leistungen und war so auch bei der WM 2019 wieder mit dabei, wo er Martin Schindler aus dem Turnier warf und dann in einer sehr ausgeglichenen Partie nur knapp mit 2:3 an Jamie Lewis scheiterte. Er gewann zwar auch für das Jahr 2019 keine Tour Card, verpasste diese als Ranglistendritter der Challenge Tour nur hauchdünn, konnte aber auch in dem Jahr einen weiteren Sieg auf ebenjener Tour einfahren und sein Debüt auf der European Tour feiern. Außerdem ließ er sein Potenzial bei einem Players Championship Turnier in Hildesheim aufblitzen, bei dem er sensationell bis ins Halbfinale vorstieß und erst dort am späteren Sieger Brendan Dolan scheiterte.

Cody Harris Chronologie

Cody Harris trat bereits im Jahr 2001 das erste Mal in Erscheinung. Bei den New Zealand Open, einem Event der PDC, konnte er Siege gegen Pueho Teinaki, Barry Whittaker und Robert Grant einfahren und so direkt bei seinem ersten größeren Turnier das Endspiel erreichen. Dort unterlag er Alan Thompson allerdings mit 0:4. Danach war er acht Jahre lang nicht mehr bei größeren Turnieren, ehe er bei den Canterbury Open 2009 durch einen Sieg gegen Keith McElhiney das Viertelfinale erreichte. Dieses verlor er aber 1:3 gegen Stan Westwood. 2012 sollte dann sein erster größerer Turniersieg folgen. Cody spielte die Auckland Open und erreichte dort sogar das Finale. Gegen Sam Bryant konnte er sich dort durchsetzen und so holte er sich erstmals den Titel. Diesen sollte er in den folgenden beiden Jahren gegen Rodney Moreland beziehungsweise Mike Day verteidigen. Ersterem verpasste er im Endspiel gar einen 5:0-Whitewash. Cody war der dominierende Mann in Ozeanien. Er gewann 2014 auch erstmals die New Zealand Open, wo er im Endspiel Craig Pullen mit 5:1 bezwang. Im Jahr darauf gewann er dann auch noch die North Island Masters, erneut die New Zealand Open, die New Zealand National Championships und die Sydney Masters. Logisch, dass er sich auch für eine Weltmeisterschaft qualifizieren wollte. An der PDC-Quali scheiterte er im Halbfinale am späteren Qualifikanten Rob Szabo. Bei der BDO-Qualifikation reichte es nur zu einem Sieg gegen Antony Lopez, ehe er in der Runde der letzten 128 mit 1:2 an Paul Jennings scheiterte. Harris gab 2015 aber auch sein Debüt beim World Masters. Dort gelangen ihm Siege gegen Tim Nicoll, Tatu Pehkonen, George Federico und Sven Wens, ehe er in der Runde der letzten 32 mit 0:3 gegen Scott Waites verlor.

Im Jahr 2016 nahm Cody Harris dann erstmals am World Cup of Darts teil. Zusammen mit Warren Parry traf er in Runde eins auf Schottland. Harris spielte stark und brachte sein Team fast alleine mit 3:1 in Front, am Ende unterlag das Team gegen Gary Anderson und Robert Thornton aber doch mit 3:5 und musste wieder nach Hause fahren. Er wurde dann aber auch erstmals zu den World Series Events in Auckland und Sydney eingeladen, verlor dort aber jeweils mit 2:6 gegen Raymond van Barneveld und Michael van Gerwen in der ersten Runde. Auch im Jahr 2017 nahm Harris dann wieder am World Cup of Darts teil. Dieses Mal kam er mit Rob Szabo und traf auf die belgischen Gebrüder Huybrechts. Nach einem 2:5 stand auch hier wieder die Heimreise nach nur einer Runde an. Bei den Auckland Masters scheiterte er mit 4:6 nur recht knapp an Simon Whitlock, bei den Melbourne Masters holte er gegen Phil Taylor auch immerhin drei Legs, verlor aber ebenso. Wichtiger war aber der Sieg beim WM-Quali-Event in Neuseeland. Nachdem er im Halbfinale Rob Szabo mit 6:2 besiegt hatte, behielt er auch gegen Warren Parry im Entscheidungsspiel die Nerven und gewann mit 7:2.

So gab Cody Harris sein Debüt bei der PDC-WM im Jahr 2018. Nach seinem 2:1-Vorrundensieg gegen Willard Bruguier III traf er auf Ian White. Gegen diesen hielt er durchaus gut mit, verlor aber letztlich 1:3 und schied somit direkt wieder aus. Trotzdem versuchte er sich nun an den Turnieren in Großbritannien, verpasste es aber sich eine Tour Card zu sichern. Er qualifizierte sich dennoch für die UK Open 2018 und holte dort auch einen 6:1-Sieg über Tony Mitchell. Gegen Michael Barnard verlor er dann aber mit 2:6 und schied aus. Im Rahmen der Challenge Tour sollte ihm aber noch im Frühjahr sein erster Turniersieg bei der PDC gelingen. Auf dem Weg ins Endspiel räumte er David Edwards, Jamie Kelling, Matt Jackson, Reece Robinson, Nick Fullwell, Simon Preston und Jason Cullen aus dem Weg. Im Endspiel war er dann zu stark für Yordi Meeuwisse, den er mit 5:2 besiegen konnte. Standesgemäß nahm Cody Harris auch 2018 wieder am World Cup of Darts teil, dieses Mal wieder mit Warren Parry. Doch in der ersten Runde verlor das Team gegen Singapur mit 3:5 und schied sofort wieder aus. Bei den Auckland Masters 2018 verlor Harris in der ersten Runde mit 2:6 gegen Michael van Gerwen. Dafür lief es bei seinem zweiten Players Championship Turnier besser. Dort gewann er gegen Gary Eastwood und Simon Whitlock und verlor erst in der Runde der letzten 32 gegen John Henderson mit 3:6.

Nachdem er noch weitere Finals von Challenge Tour Events erreichte, schloss Harris die Rangliste auf Platz 3 ab. Weil die beiden vor ihm platzierten aber schon für die WM qualifiziert waren, rückte er nach und traf auf Martin Schindler. Diesen konnte er mit 3:2 besiegen und so in die zweite Runde einziehen. Gegen den Vorjahreshalbfinalisten Jamie Lewis lieferte er sich eine sehr enge Partie, die ebenfalls in den Entscheidungssatz ging. Diesen verlor Harris dann aber und schied nach einem 2:3 aus. Nachdem er dann unter anderem Wes Newton und Mark Barilli bezwang, stand er im Endspiel der Scottish Open 2019. Nur knapp verlor er gegen Wesley Harms und verpasste mit dem 5:6 den Titel. Nur für einen Sieg reichte es bei den UK Open 2019, wo er zunächst John Davey mit 6:5 besiegte, dann aber mit 2:6 an Adam Hunt scheiterte. Zusammen mit Haupai Puha sollte Cody Harris beim World Cup of Darts 2019 dann endlich ein Sieg gelingen. Mit 5:1 besiegten sie das Team aus Litauen und zogen in die zweite Runde ein. Dort warfen sie durch einen 4:2-Sieg im Doppel auch noch Südafrika aus dem Turnier. Gegen Japan sollte im Viertelfinale aber Schluss sein. Neuseeland verlor beide Einzel und schied somit aus. Siege über Shane McGuirk, William Borland, Jimmy McKirdy, Jimmy Hendriks, Mark Walsh, Boris Koltsov und Jason Wilson brachten Harris erneut in ein Finale auf der Challenge Tour. Dort traf er auf Martin Atkins aus Wigan und setzte sich mit 5:1 durch um sich erneut einen Titel auf dieser Tour zu sichern.

Auf einem Players Championship Turnier in Deutschland überraschte Harris dann erneut. Angefangen hatte der Tag mit einem knappen 6:5-Erfolg gegen Kim Huybrechts. Gegen Jonny Clayton legte er einen Erfolg mit dem gleichen Ergebnis nach. Auch gegen Wessel Nijman ging es ins Entscheidungsleg und wieder behielt Cody Harris die Nerven. Erst im Achtelfinale gelang Cody dann ein lockerer Sieg. Dort schlug er Marko Kantele mit 6:1 und zog ins Viertelfinale ein. Nachdem er Krysztof Ratajski mit 6:4 besiegt hatte, stand er erstmals im Halbfinale eines Players Championship Events. Dort bekam er es mit dem Nordiren Brendan Dolan zu tun. Zwar spielte Cody nicht schlecht, konnte an dem Tag dann aber nicht mit dem „History Maker“ mithalten und verlor letztlich 3:7. Beim European Matchplay gab er dann noch sein Debüt auf der European Tour und schlug Ross Smith mit 6:4. Gegen Glen Durrant eine Runde später verlor er jedoch 3:6 und schied aus.

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