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Premier League Darts

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Spielberichte Premier League 9. Abend


Adrian Lewis 8:6 Raymond van Barneveld

Adrian Lewis holte sich mit dem spannenden 8:6 über Raymond van Barneveld seinen zweiten Sieg gegen den Holländer in dieser Premier League Saison. Vor zwei Monaten hatte Lewis im Spiel gegen van Barneveld eine seiner besten Vorstellungen im Fernsehen bisher überhaupt gezeigt, dieses Mal ließ er mit einer reifen Vorstellung die, den Holländer unterstützenden, Zuschauer verstummen. Van Barneveld, bejubelt von der Mehrheit der 6000 Zuschauer, kämpfte sich von einem 4:1 Rückstand noch zu einer 6:5 Führung, aber dank seines starken Finishes konnte Lewis die letzten drei Legs des Spiels für sich entscheiden. Sein Sieg stärkt seine Position im Kampf um die Play-off Plätze.

Van Barneveld erwischte einen idealen Start, warf eine 180 im ersten Leg des Spiels und traf die Doppel 18 für einen 13-Darter, obwohl auch Lewis ein Maximum erzielen konnte. Der junge Spieler aus Stoke holte sich das zweite Leg mit einem 83er Finish gegen den Wurf, nachdem der Holländer das Bullseye nicht getroffen hatte, sicherte sich mit der Doppel 7 die 3:1 Führung und gewann Leg fünf erneut gegen den Wurf in einem 13-Darter. Lewis hatte auch die Chance auf einen 5:1 Pausenstand, traf dann aber das Bullseye für sein 130er Finish nicht, und van Barneveld verkürzte mit einem 67er Finish auf 2:4. Nach der Pause stieg der fünffache Weltmeister mit einem 104er Checkout wieder ins Spiel ein und glich anschließend mit der Doppel 8 aus. Lewis antwortete mit einem schönen 11-Darter einschließlich Maximum und holte sich die Führung zurück. Im folgenden Leg hatte er drei Fehlwürfe auf Doppel, und van Barneveld nutzte die Chance um mit der Doppel 8 wieder auszugleichen. Im elften Leg vergaben beide Spieler einige Chancen auf den Gewinn, bevor es sich van Barneveld im neunten Anlauf mit der Doppel 5 schnappen konnte. Er stand auch im nächsten Leg nach einem Score über 162 Punkte bereits auf einem Finish, aber Lewis kam ihm mit einem 127er Bullseye Checkout zuvor und glich zum 6:6 aus. Dann warf Lewis seine vierte 180 und übernahm mit der Doppel 10 wieder die Führung. Mit einem 14-Darter inklusive einer weiteren 180 machte er seinen Sieg klar.

"Die Zuschauer standen alle hinter Raymond, und das war wahrscheinlich das schwerste Spiel, das ich bisher in meiner Karriere zu überstehen hatte", meinte Lewis. "Noch nie in meinen Leben war ich so verängstigt. Ich zitterte wie Espenlaub, aber ich denke, ich habe in meinem Spiel ein bisschen Reife gezeigt. Ich bin sehr zufrieden damit, wie ich gespielt habe. Es war wirklich schwer, und ich spürte den Druck. Raymond hatte immer wieder gute Phasen und konnte Druck auf mich aufbauen, ich bin sehr dankbar für den Sieg. Die 127 war enorm wichtig, wenn ich das Leg verloren hätte, hätte er wahrscheinlich gewonnen."

Simon Whitlock 8:3 Terry Jenkins

Terry Jenkins' Premier League Alptraum setzte sich mit seiner sechsten Niederlage in Folge gegen Simon Whitlock fort. Jenkins, der 2007 im Finale der Premier League stand, konnte nicht verhindern, dass seine Pechsträne gegen den Australier anhielt, der in seiner ersten Saison weiter Anspruch auf einen Play-off Platz erhebt.

Whitlock erspielte sich schnell eine 3:0 Führung, im ersten Leg strafte er Jenkins für einen Fehlwurf auf die Doppel 20. Jenkins hatte eine 180 geworfen, schaffte es aber nicht, das Leg gegen den Wurf zu gewinnen. Mit der Doppel 8 baute Whitlock seinen Vorsprung aus, und mit der Doppel 20 holte er sich ein drittes Leg. Im vierten Leg warfen beide Spieler Scores von 180 und 140 Punkten, und Jenkins gewann sein erstes Leg mit einem 11-Darter. Er konnte noch vor der Pause sein zweites Leg gewinnen und seinen Rückstand auf 2:4 verkürzen. Whitlock erwies sich nach der Pause als der stärkere Spieler und holte sich die folgenden drei Legs ohne nennenswerte Gegenwehr. Er warf dabei zwei Maxima, ein 100er Finish und profitierte von einigen Fehlwürfen Jenkins' auf die Doppel 16. Das zehnte Leg ging an Jenkins, der damit noch im Spiel blieb, aber im nächsten Leg warf Whitlock gnadenlos ein 106er Finish zum Sieg. Er steht jetzt auf Platz vier der Tabelle.

"Es ist toll gegen Terry einen Sieg zu holen", sagte Whitlock. "Ich wusste ja, dass das hier ein ganz harter Wettkampf sein würde. Das zeigt sich auch in jeder Woche. Ich versuche mich immer nur auf die laufende Woche zu fokussieren, aber ich bin ziemlich zuversichtlich. Die schottischen Zuschauer waren fantastisch und die Atmosphäre war einfach toll."

Phil Taylor 8:4 Ronnie Baxter

Ronnie Baxter jagte Phil Taylor einen gehörigen Schrecken ein, bevor es Taylor doch noch gelang, seine Siegesserie in der Premier League weiterzuführen. Taylor, der die Premier League schon vier Mal gewinnen konnte und der die Nummer 1 der Welt ist, sah beim Stand von 3:4 gegen Baxter in der ausverkauften Halle in Schottland schon nach dem klaren Verlierer aus. Aber er kämpfte sich zum Ausgleich und konnte dann noch einen Gang höher schalten, gewann fünf Legs in Folge und bleibt damit an der Tabellenspitze.

Auch wenn Taylor das erste Leg mit der Doppel 20 gewinnen konnte, setzte sich der Trend seiner langsamen Starts in Spiele weiter fort, er hatte ziemlich mit seinen Doppeln zu kämpfen. Im folgenden Leg vergab er fünf Darts auf Doppel und Baxter konnte ausgleichen. Im dritten Leg waren es zwei Fehlwürfe, so dass Baxter mit der Doppel 20 in Führung gehen konnte. Im folgenden Leg warf Baxter eine 180, Taylor behielt die Nerven und glich zum 2:2 aus, bevor er mit der Doppel 10 die Führung übernahm. Schon im nächsten Leg setzten sich seine Doppel-Probleme fort. Baxter fasste wieder Hoffnung, mit einem 104er Finish glich er aus und konnte nach weiteren Fehlwürfen auf Doppel von Taylor mit einer Doppel 5 mit seinem dritten Dart wieder in Führung gehen. Mit einem 74er Zwei-Dart Finish holte sich Taylor den Ausgleich und warf dann einen Spiel entscheidenden 11-Darter gegen den Wurf, um selbst wieder nach vorne zu gehen. In den folgenden beiden Legs war es Baxter, der mit den Doppeln zu kämpfen hatte. Taylor traf jeweils mit seinem letzten Dart die Doppel 20 und die Doppel 16 und hatte damit schon einen Punkt sicher. Er war jetzt aber nicht mehr aufzuhalten und holte sich mit der Doppel 10 den Sieg. Damit ist er weiter auf Kurs zu einem erneuten Premier League Titel.

"Ich bin sehr glücklich, dass ich noch gewinnen konnte", kommentierte Taylor. "Meine Doppel waren schrecklich, aber als ich sie dringend gebraucht habe, habe ich getroffen. Wenn ich noch drei Darts in der Hand hatte, traf ich nicht, hatte ich nur noch einen, ging der ins Ziel. Das war ein merkwürdiges Spiel. Ich hatte mir nie Sorgen gemacht, dass ich verlieren könnte, dachte aber immer wieder, es würde in einem Unentschieden enden. Ich war froh, dass ich gegen Ende doch noch zu meinem Spiel fand und gewinnen konnte."

James Wade 8:4 Mervyn King

Der Titelverteidiger James Wade entfachte mit einem 8:4 Sieg über Mervyn King seine Hoffnung auf die Titelverteidigung wieder. Der Linkshänder konnte an den ersten acht Spieltagen lediglich zwei Siege verzeichnen, er bleibt aber den Play-off Anwärtern Simon Whitlock und Adrian Lewis nach diesem sauberen Sieg gegen King mit nur einem Punkt Rückstand dicht auf den Fersen. Wade warf in diesem Spiel sieben 180er und hatte eine Checkout Quote von 42 Prozent, damit ließ er dem auf Tabellen Platz zwei liegenden Mervyn King keine Chance.

Die ersten drei Legs des Spiels verliefen nahezu identisch: Wade warf jeweils eine 180 und holte sich das Leg mit der Doppel 10, im dritten warf er ein 131er Finish. Im vierten Leg erzielte King eine 180 und stand schon auf 40 Punkten Rest, aber Wade machte 81 Punkte aus und führte mit 4:0. Im fünften Leg warf Wade seine vierte 180, aber King konnte es sich mit der Doppel 8 holen. Auch das folgende Leg ging an King, nachdem die Nummer drei der Welt Fehlwürfe auf Doppel hatte und so ging es mit 4:2 für Wade in die Pause. Wade warf nach der Pause erneut ein Maximum und baute den Vorsprung erst auf 5:2 und dann mit einem 106er Checkout in einem 12-Darter auf 6:2 aus. King antwortete mit einem 13-Darter, aber Wade stellte mit der Doppel 10 sicher, dass er zumindest mit einem Punkt nach Hause gehen würde. Im nächsten Leg erzielte King das höchste Finish des Abends, er machte 161 Punkte aus und kam noch einmal auf 4:7 heran, aber Wade ließ sich nicht mehr aufhalten und holte sich mit einem 11-Dart einen sicheren Sieg.

"Ich freue mich wirklich über den Sieg", sagte Wade. "Mein Scoring war nicht durchweg gut, aber mein Finishing war das bisher beste in dieser Saison. Ich bin immer noch im Rennen um die Top Vier Plätze, aber es ist ja allen bekannt, dass ich es mir diese Saison selber dadurch schwer gemacht habe, dass ich gleich die ersten drei Spiele verloren habe. Ich hätte mich nicht selbst in diese Situation bringen müssen, aber ich habe immer noch eine Chance."

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