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Spielberichte Premier League 7. Abend


Simon Whitlock 8:6 Mervyn King

Simon Whitlock holte sich mit dem 8:6 über Mervyn King in einem spannenden Spiel seinen dritten Premier League Sieg. Es sah zunächst nach einem deutlichen Sieg für Whitlock aus, als er 3:0 in Führung gehen konnte, aber dann gewann King sechs der folgenden sieben Legs und führte selbst mit 6:4, er hatte dabei auch ein herausragendes 161er Finish geworfen. Im folgenden Leg hatte King Probleme mit den Doppeln und Whitlock konnte den Rückstand verkürzen und schaffte es anschließend die nächsten drei Legs zum Sieg zu gewinnen. Letzte Woche gegen James Wade hatte er aus einem ähnlich deutlichen Vorsprung zu Beginn noch eine Niederlage hinnehmen müssen.

"Heute Abend musste ich unbedingt gewinnen, gerade nach der Niederlage letzte Woche", kommentierte Whitlock. "Mervyn ist bei diesem Turnier wirklich in Schwung, es ist toll, dass ich ihn schlagen konnte. Nachdem ich schon letzte Woche meinen 4:1 Vorsprung gegen James Wade noch vergeben hatte, dachte ich diese Woche nach meiner 3:0 Führung und dem folgenden 6:4 für Mervyn, nein, bloß nicht schon wieder, aber ich konnte das Spiel noch einmal herumreißen."

Whitlock startete sensationell, er eröffnete mit einem 11-Darter inklusive einem Score über 171 Punkte und einem 98er Finish. Die nächsten beiden Legs holte er sich mit der Doppel 20, bevor King ebenfalls mit einem 11-Darter, in dem er sein erstes Maximum warf, reagieren konnte. King hielt im nächsten Leg seinen Wurf und glich dann mit der Doppel 4 zum 3:3 aus. Nach einer weiteren 180 konnte er mit einem 68er Checkout selbst die Führung übernehmen und baute sie gleich mit einem 14-Darter auf 5:3 aus, nachdem der Australier seine Doppel zum Ausgleich nicht getroffen hatte. Mit Hilfe einer 180 und der Doppel 16 konnte Whitlock im nächsten Leg wieder herankommen, aber King antwortete mit einem tollen 161er Finish zum 6:4. Im folgenden Leg traf er die Doppel 16 nicht, die ihm schon einmal einen Punkt gesichert hätte, und Whitlock schnappte sich das Leg. Er konnte auch das nächste Leg trotz einer 180 von King holen und glich damit wieder aus. Er traf zwar anschließend das Bullseye für ein 164er Checkout nicht, sicherte sich das Leg aber mit der Doppel 8 und ging 7:6 in Führung, hatte also schon einen Punkt sicher. Im entscheidenden Leg erarbeitete er sich mit Scores von 180 und 140 Punkten einen Vorsprung und gewann das Spiel, und damit beide Punkte, mit der Doppel 10.

"Ich wusste, dass ich einen guten Start ins Spiel brauchen würde und den hatte ich dann auch", sagte Whitlock. "Dann hatte ich diesen kleinen Einbruch, aber ich erholte mich wieder. Ich fühlte mich gut, sogar als ich mit 4:6 zurücklag. Die 161 schmerzte schon, aber ich gab nicht nach und nutzte danach meine Chancen."

James Wade 8:5 Terry Jenkins

Der Titelverteidiger James Wade holte sich mit seinem 8:5 über Terry Jenkins seinen zweiten Sieg in dieser Saison. Wade hatte in Brighton letzte Woche zum ersten Mal gewonnen und zeigte bei seinem Sieg über den Finalisten von 2007 wieder eine starke Vorstellung. Aus einem Spielstand von 2:2 erspielte er sich einen 7:3 Vorsprung und machte schließlich mit einem 11-Darter alles klar. Im ersten Leg traf Wade die Doppel 10 für sein 140er Finish nicht, und das Leg fiel mit der Doppel 20 gegen den Wurf an Jenkins. Wade antwortete mit einer 180 und holte sich Leg zwei mit der Doppel 5, ebenfalls gegen den Wurf. Er sicherte sich auch das dritte Leg mit der Doppel 1, traf dann aber wieder die Doppel nicht, und Jenkins war mit der Doppel 13 erneut am Zug. Die beiden folgenden Legs teilten sich die beiden Spieler und gingen mit 3:3 in die Pause. Nach der Pause konnte Wade einen Gang höher schalten, er holte sich vier Legs in Folge und warf dabei auch einen 13-Darter und eine 180. Jenkins kämpfte sich mit seinen beiden besten Legs des Spiels, einem 14- und einem 13-Darter noch einmal zurück und konnte auf 5:7 herankommen. Auch im nächsten Leg erzielte er noch einmal eine 180, aber Wade hielt dagegen und holte sich mit einem 11-Darter den Sieg.

"Das war ein seltsames Spiel, teilweise waren meine Scores so gut, dass es gar nichts ausmachte, dass ich die Doppel nicht traf", kommentierte Wade. "Wenn mein Finishing so gut gewesen wäre wie meine Scores, hätte ich ein sehr gutes Spiel gespielt, so hatte ich Glück, dass ich Terry auf dem falschen Fuß erwischte. Jetzt habe ich zwei Spiele nacheinander gewonnen, werde aber deshalb nicht übermütig. Über die letzten sechs Monate habe ich keine wirklich guten Darts gespielt, so langsam wird es wieder besser. Ich arbeitet härter daran und hoffentlich wird sich das auch zeigen."

Ronnie Baxter 8:4 Raymond van Barneveld

Nach seinem unangefochtenen 8:4 Sieg über Raymond van Barneveld liegt Ronnie Baxter jetzt auf dem zweiten Tabellenplatz. Für den Spieler aus Lancaster war es sein dritter und bisher überzeugendster Sieg in der Premier League, mit Checkouts über 164 und 124 Punkten ist er weiter auf Kurs Richtung Play-off Platz.

Van Barneveld begann eigentlich gut, er warf im ersten Leg einen 13-Darter mit zwei 180ern, konnte sich aber von einem 1:5 Rückstand nicht mehr erholen. Im zweiten Leg traf er das Bullseye für ein 123er Finish nicht und hatte auch im dritten Leg Fehlwürfe auf Doppel. Baxter holte sich beide Legs mit der Doppel 5 und der Doppel 2, die ihn in Führung brachte. Mit einem Score über 177 Punkte und der Doppel 20 baute er den Vorsprung weiter aus, zeigte dann ein 124er Finish und konnte nach weiteren Fehlwürfen des Holländers mit einem vier Leg Vorsprung in die Pause gehen. Das siebte Leg nach der Pause konnte van Barneveld gewinnen, aber Baxter antwortete darauf mit einem tollen 164er Finish zum 6:2. Mit einem Zwei-Dart 96er Finish und einem 74er Checkout leistete van Barneveld Widerstand, aber Baxter sicherte sich zuerst mit der Doppel 20 einen Punkt und machten dann mit der Doppel 17 alles klar.

"Das war eine sichere Vorstellung", meinte Baxter. "Raymond ist ein sehr guter Spieler, aber das war nicht der Barney, den ich kenne und der mich so oft geschlagen hat. Er muss sehen, dass er zu seiner Bestform zurück findet, aber wir haben ja alle schlechtere Phasen. Als er im ersten Leg die zwei Maxima warf, dachte ich, er hätte seine Probleme überwunden, aber man kann sich ja nie sicher sein. Ich lag auch schon in Führung und konnte mir keine Punkte holen, aber diesmal blieb ich dran und tat was ich konnte."

Phil Taylor

Phil Taylor 8:4 Adrian Lewis

Phil Taylor führt nach seinem 8:4 Sieg über Adrian Lewis die Tabelle der Premier League mit fünf Punkten Vorsprung an. Taylor ist jetzt schon seit sieben Spielen ungeschlagen. In der zweiten Hälfte des Spieles vernichtete er Lewis, von einem 3:3 Pausenstand schaffte er es, innerhalb kürzester Zeit zu einer 7:3 Führung. Der 15-fache Weltmeister beendete das Spiel mit einem Durchschnitt von 105.25 Punkten und liegt nun zur Hälfte der Spielzeit mit 13 Punkten mit deutlichem Vorsprung vor Mervyn King und Ronnie Baxter, die sich den zweiten Platz teilen.

Lewis hatte einen guten Start ins Spiel und gewann das erste Leg in einem 13-Darter. Er konnte seinen Vorsprung auf 2:0 ausbauen, nachdem Taylor im zweiten Leg sechs Fehlwürfe auf Doppel hatte. Mit einer 180 und der Doppel 5 konnte Taylor sein erstes Leg gewinnen, und mit der Doppel 20 erzielte er den Ausgleich. Lewis reagierte mit einer eigenen 180 und holte sich die Führung mit der Doppel 10 zurück. Mit einem 14-Darter glich Taylor erneut aus. Nach der Pause sicherte sich Taylor mit einer Kombination von Bullseye und Doppel 16 das siebte Leg. Im achten Leg stand Lewis nach Scores über 140, 180 und 131 Punkten auf 50 Punkten Rest, vergab aber fünf Darts auf den Leggewinn, und Taylor schnappte sich das Leg mit einer Doppel 12 zum 13-Darter. Er ließ einen weiteren 13-Darter und einen überragenden 10-Darter folgen, vergab dabei zwar einen Neun-Darter, was ihn aber nicht zu beeinträchtigen schien. Nach der Doppel 16 für einen 14-Darter führte er mit 7:3. Lewis konnte sich mit der Doppel 20 noch ein viertes Leg holen, aber Taylor ließ ihm keine weitere Chance mehr, beantworte eine 180 von Lewis mit einem eigenen Maximum und beendete das Spiel mit der Doppel 20 für einen 12-Darter.

"Ich hatte den Eindruck, dass Adrian recht gut spielte, aber er vergab ein paar Darts auf die Doppel, und nach dem siebten Leg war mir klar, dass er ziemlich unter Druck stand", sagte Taylor. "Das Leg schmerzte ihn, und er hörte gar nicht mehr auf darüber zu jammern. Ich nutzte meinen Vorteil. Aber es geht ja auch darum, Erfahrung zu sammeln und das tut er jede Woche. Er wirft 140er und 180er wie sonst keiner. Er ist einer der Besten, die ich je gesehen habe, aber er braucht jetzt einfach noch Erfahrung."

Lewis meinte: "Ich war sehr enttäuscht über mein Finishing. Mein Scoring war nicht schlecht, aber ich habe zu viele Darts auf Doppel verworfen, und das gab ihm immer wieder Spielraum. Wir begannen beide ziemlich unbeständig. Ich hatte damit gerechnet, dass er gleich durchstarten würde, das brachte mich aus dem Konzept. Und nach der Pause begann ich mit 180 und 140 und hatte dann fünf Fehlwürfe auf Doppel, das darf nicht passieren. Ich hatte Druck auf ihn ausgeübt, aber ich konnte das nicht durchhalten und das ärgert mich. Ich muss in der zweiten Saisonhälfte besser spielen und besser finishen."

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