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Premier League Darts

2010 Whyte & Mackay Premier League Darts


Spielberichte Premier League 6. Abend


Phil Taylor 8:3 Terry Jenkins

Taylor spielte bei seinem 8:3 Sieg über Terry Jenkins zum ersten Mal in dieser Saison in Top Form. Er erzielte mit 106.79 den bisher höchsten Durchschnitt der diesjährigen Premier League und bliebt weiter ungeschlagen. Jenkins holte sich seine drei Legs alle mit Finishes über 100 Punkten, musste aber letztendlich dafür bezahlen, dass er im dritten Leg die Doppel nicht getroffen hatte und sich dadurch keine frühe Führung hatte sichern können.

In einem explosiven Start holte sich Taylor das erste Leg mit einem 141er Finish, Jenkins reagierte darauf mit einem 118er Checkout, vergab aber im folgenden Leg zwei Darts auf die Doppel 20. Taylor sprang für ihn ein und holte sich auch das nächste Leg gegen den Wurf mit der Doppel 8 zum 3:1. Mit einem 116er Checkout konnte sich Jenkins ein zweites Leg schnappen, aber Taylor warf eine 180 und sicherte sich das 4:2 mit der Doppel 14. Nach der Pause stieg er mit einem 11-Darter wieder ein, warf im folgenden Leg erneut eine 180 und baute seine Führung mit einem Zwei-Dart 86er Finish auf 6:2 aus. Mit der Doppel 16 zog er auf 7:2 davon und hatte damit schon einen Punkt sicher. Mit einem Bullseye Finish über 122 Punkte konnte Jenkins noch ein drittes Leg gewinnen, er konnte aber nicht mehr verhindern, dass Taylor schon im nächsten Leg nach einem weiteren Maximum mit der Doppel 5 alles klar machte.

"Das waren wieder zwei Punkte für die Tabelle, und das ist es was im Augenblick zählt; ich will ganz sicher sein, dass ich in die Play-offs komme und wenn möglich an der Tabellenspitze stehen", meinte Taylor. "Terry ist ein schwieriger Gegner, weil er so sympathisch ist. Mir hat das Spiel richtig Spaß gemacht. Ich habe von der Bühne heruntergesehen und richtig meinen Spaß gehabt, so könnte ich noch zehn Jahre weiter machen. Ich werde nächste Woche in Birmingham gegen Adrian Lewis spielen und es kaum erwarten."

Raymond van Barneveld 7:7 Mervyn King

Raymond van Barneveld kämpfte sich von einem 3:6 und einem 5:7 Rückstand wieder zurück ins Spiel und holte sich gegen Mervyn King noch ein Unentschieden. Der holländische Star hatte letzte Woche seine Premier League mit einem Durchschnitt von 107 gegen Terry Jenkins eigentlich erst so richtig gestartet, konnte in Brighton aber nicht an diese Leistung anknüpfen und musste King immer wieder davon ziehen lassen. Dann zeigte er aber doch noch die Qualitäten eines fünffachen Weltmeisters, holte sich vier der letzten fünf Legs und konnte noch einen Punkt gewinnen.

Die ersten beiden Legs gingen nach Fehlwürfen van Barneveld's an King, im ersten Leg hatte der Holländer vier Fehlwürfe auf Doppel, im zweiten traf er das Bullseye für sein 164er Checkout nicht. Im dritten Leg erzielte er einen Score von 177 Punkten und holte sich mit der Doppel 16 sein erstes Leg, traf dann aber erneut das Bullseye für sein Finish nicht, dieses Mal über 128 Punkte, King traf die Doppel 8 und führte 3:1. Leg fünf fiel mit der Doppel 20 an van Barneveld, King reagierte mit einem 121er Checkout und konnte mit der 4:2 Führung in die Pause gehen. Das siebte Leg ging an van Barneveld, nachdem dieser ein Maximum geworfen hatte und King die Doppel 4 nicht traf, aber mit einem 12-Darter und einem sensationellen 142er Finish sicherte sich der Engländer die nächsten beiden Legs und führte 6:3. In den folgenden beiden Legs hatte King Probleme mit den Doppeln und van Barneveld konnte mit der Doppel 10 und der Doppel 18 den Rückstand auf 5:6 verkürzen. Ins zwölfte Leg stieg King mit einer 180 ein und traf dies Mal sicher das Doppel, das ihm einen Punkt garantierte, aber Leg 13 schnappte sich van Barneveld, der dann auch das entscheidende Leg in einem 13-Darter zum 7:7 gewinnen konnte.

"Nachdem ich ja schon mit 5:7 zurücklag bin ich natürlich froh, dass ich noch einen Punkt holen konnte, aber mit meiner Leistung bin ich nicht zufrieden", resümierte van Barneveld. "Ich habe in den ersten Legs ein paar Doppel nicht getroffen und hatte das ganze Spiel über genügend Chancen. Mervyn hatte ein paar tolle Finishes. Er hat jede Chance genutzt, ich muss mich mit dem Unentschieden zufrieden geben."

King sagte: "Mit einem 6:3 Vorsprung sollte ich eigentlich gegen niemanden mehr verlieren, aber ich habe in den entscheidenden Legs ein paar Doppel nicht getroffen. Raymond spielte gut und tat was nötig war, aber ich bin sehr enttäuscht."

Adrian Lewis 8:6 Ronnie Baxter

Adrian Lewis lag mit 4:6 zurück holte sich aber gegen Ronnie Baxter noch einen bemerkenswerten Sieg. Diesen zweiten Sieg der laufenden Saison krönte der junge Spieler mit einem 118er Finish im entscheidenden Leg, eine gute Ausgangsposition für sein Spiel gegen Phil Taylor in Birmingham nächste Woche.

Baxter erwischte einen brillanten Start und holte sich die beiden ersten Legs jeweils mit einem 84er Finish und das dritte Leg mit einem 73er Checkout. Für seine 3:0 Führung hatte er gerade einmal 37 Darts gebraucht. Mit der Doppel 8 kam dann Lewis aus dem Startlöchern und verkürzte seinen Rückstand mit einem 86er Finish gegen den Wurf auf 2:3. Mit der Doppel 16 holte sich Baxter das sechste Leg und nach der Pause bestrafte er Lewis für verfehlte Doppel und führte 5:2. Die nächsten beiden Legs gingen trotz Maxima von Baxter an Lewis, er antwortet jedes Mal mit einer eigenen 180 und warf auch noch ein 95er Bullseye Finish. Im zehnten Leg traf er dann die Doppel 20 zum Ausgleich nicht, und Baxter konnte mit der Doppel 10 noch einmal seine Führung auf 6:4 ausbauen. Mit der Doppel 16 kam Lewis aber erneut heran und mit einem tollen 127er Finish auf dem Bullseye sicherte er sich im folgenden Leg den Ausgleich. Nachdem Baxter im 13.Leg die Doppel 4 nicht traf, konnte Lewis mit der Doppel 12 mit seinem dritten Dart erstmals in Führung gehen und hatte schon einen Punkt sicher. Im entscheidenden Leg war Baxter zuerst auf einem Doppel, er vergab aber drei Darts auf den Ausgleich, und Lewis holte sich mit Tripel 20, Single 18 und Doppel 20 den Sieg.

"In den ersten drei Legs war Ronnie so gut, dass es schon ein bisschen unheimlich war", sagte Lewis. "Er konnte immer dagegen halten oder mich sogar übertrumpfen, ganz egal, was ich warf. Das zeigt, dass man hier wirklich bei jedem Spiel in Top Form antreten muss. Ich wusste, dass ich, wenn ich weiter kämpfen würde, doch ein gutes Ergebnis erzielen könnte und baute Druck auf ihn auf, er hätte aber ein Unentschieden schon holen können. Dann verwarf er aber diese drei Darts auf die Doppel 20 und ich nutzte die Chance. Manchmal braucht man auch etwas Glück und heute Abend hatte ich es."

James Wade

James Wade 8:4 Simon Whitlock

Titelverteidiger James Wade holte sich mit seinem 8:4 über Simon Whitlock seinen ersten Sieg in der laufenden Saison, und das nach einem 1:4 Rückstand. Es sah schon nach einer weiteren Niederlage für James Wade aus, als Whitlock sich früh eine deutliche Führung erkämpfte. Aber die Nummer drei der Welt kämpfte sich schrittweise zurück ins Spiel, konnte erst ausgleichen und dann noch den Sieg schnappen. Wade gewann dazu sieben Legs in Folge.

Im ersten Leg traf Wade die Doppel 10 nicht und es fiel mit der Doppel 20 an Whitlock. Auch im zweiten Leg kämpfte der Linkshänder mit den Doppeln, konnte es mit der Doppel 2 dann aber doch noch gewinnen. Im dritten Leg warf Whitlock eine 180 und sicherte es sich mit der Doppel 18 und mit einem sensationellen 170er Checkout, dem höchsten des Abends, das ihm 1000 Pfund einbrachte, zog er auf 3:1 davon. Auch im vierten Leg leistete sich Wade weitere Fehlwürfe auf Doppel, und erneut profitierte Whitlock mit der Doppel 8 davon. Der Druck auf den Titelverteidiger stieg, dieser behielt aber die Nerven und traf im nächsten Leg die Doppel 16. Nach der Pause schien er sich endlich auf die Doppel 20 eingeworfen zu haben und holte sich zwei Legs mit diesem Doppel zum Ausgleich. Das neunte Leg war von beiden Spielern orientierungslos, Wade gewann es schließlich mit der Doppel 1 und ging zum ersten Mal in Führung. Im folgenden Leg warf Wade drei Scores von 140 Punkten und sicherte sich das Leg trotz einer 180 von Whitlock mit der Doppel 5. Nach einer Doppel 10 hatte er schon einen Punkt sicher, und mit seiner zweiten 180 und der Doppel 20 machte er seinen ersten Sieg klar.

"Es ist eine Erleichterung zwei Punkte zu holen, ich habe mich ganz schön unter Druck gesetzt, weil ich endlich einen Sieg haben wollte. Jetzt hoffe ich, dass sich der entspannte und fließend werfende James Wade wieder zeigen wird", kommentierte Wade. "Ich habe noch eine Menge Arbeit vor mir, um in die Play-offs zu kommen. Es wie ein riesiger Berg, den ich besteigen muss, aber ich werde alles tun, um dorthin zu kommen. Hoffentlich kann ich jetzt wirklich meine beste Leistung abrufen. Ich habe dafür wirklich hart arbeiten müssen, es ist nicht immer so schwer. Als Simon nachließ, sprang ich ein. Es war kein richtiges Comeback, ich hatte ja auch vorher schon Chancen im Spiel, nutzte sie aber nicht.

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