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Spielberichte 14. Abend


James Wade 8:5 Terry Jenkins

Titelverteidiger James Wade konnte sich mit einem 8:5 Sieg über Terry Jenkins für die diesjährigen Play-offs qualifizieren. Terry Jenkins beendet die Saison als Tabellenletzter. James Wade, Nummer drei der Welt, verlor seine ersten drei Spiele, erholte sich aber wieder und spielte sich mit seinem fünften Sieg in Folge doch noch unter die Top 4. Wade's Sieg bewirkte, dass Jenkins, Finalist 2007, nach drei Niederlagen in Folge nun am unteren Ende der Tabelle steht.

Beide Spieler zeigten zu Beginn des Spiels Nerven. Sie teilten sich die vier ersten Legs, die ersten beiden wurden je mit der Doppel 10 gewonnen, die beiden folgenden mit der Doppel 20. Leg fünf holte sich Jenkins mit einer weiteren Doppel 20, aber dann steigerte sich Wade und konnte davon ziehen. Im sechsten Leg erzielte er eine 180, die ihm zum Ausgleich verhalf. Dann bestrafte er Jenkins für ein nicht getroffenes Doppel und ging gegen den Wurf in Führung. Er baute seinen Vorsprung mit der Doppel 20 auf 5:3 aus, bevor es Jenkins gelang, mit der Doppel 4 wieder heran zu kommen. Wade konnte ein sechstes Leg mit einem möglicherweise Spiel entscheidenden 110er Checkout gewinnen. Jenkins legte selbst auch zu und reagierte mit einem 11-Darter. Er stand im 12.Leg bereits auf einem Finish, aber mit einer erneuten Doppel 20 kam ihm Wade zum 7:5 zuvor. So konnte Jenkins nur noch um ein Unentschieden spielen. Er stellte sich ein 141er Finish, für das er aber die Doppel 12 verfehlte, und Wade machte mit der Doppel 18 alles klar.

James Wade "Soviel Druck habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht gehabt", räumte Wade anschließend ein. "Es ist meine eigene Schuld, dass ich überhaupt in diese Situation gekommen bin, aber ich will die Trophäe unbedingt verteidigen. In den Play-offs ist alles wieder total offen. Meine Form wird gerade wieder besser, mal sehen, was in Wembley passieren wird." Er fügte hinzu: "Das 110er Finish war extrem wichtig und hat mich das Spiel gewinnen lassen. Es war sicher nicht mein bestes Spiel, aber ich habe meinen Job erledigt, das ist das Einzige, was zählt."

Raymond van Barneveld 8:2 Ronnie Baxter

Mit einer vernichtenden 2:8 Niederlage wurden Ronnie Baxter's Hoffnungen auf einen Play-off Platz vernichtet. Baxter hätte eine Niederlage in seinem letzten Spiel verhindern müssen, um unter den Top 4 zu bleiben. Er erzielte zwar höhere Scores als sein Gegner, traf aber reihenweise die Doppel nicht. So konnte sich van Barneveld durch sein überlegenes Finishing seinen dritten Sieg nacheinander holen und seine enttäuschende Saison doch noch positiv beenden.

Baxter begann gut und sicherte sich das erste Leg in einem 13-Darter, er traf auch die Doppel 20 auf Anhieb. Van Barneveld konnte mit der Doppel 9 ausgleichen und ging nach drei Fehlwürfen seines Gegners mit 2:1 in Führung. Nach zwei weiteren Fehlwürfen Baxter's, baute die Nummer zwei der Welt den Vorsprung mit der Doppel 16 auf 3:1 aus und nach einem 120er Finish führte er mit drei Legs Vorsprung. In den folgenden beiden Legs hatte auch Barneveld mit seinen Doppeln zu kämpfen, aber Baxter war selbst zu unsicher, um davon profitieren zu können, obwohl er je zwei zusätzliche Versuche hatte, und van Barneveld nutzte das zum 6:1. Auch im achten Leg setzte sich van Barneveld durch. Dann gelang es Baxter, mit der Doppel 6 noch ein Leg zu gewinnen. Er konnte aber van Barneveld nicht mehr entscheidend aufhalten, und der Holländer holte sich nach Scores über 180 und 137 Punkte schon im nächsten Leg mit der Doppel 3 endgültig den Sieg.

"Ich bin sehr froh darüber, dass ich mit einem Sieg aufhören konnte", sagte van Barneveld. "Es ist enttäuschend, nicht unter den letzten 4 zu stehen, aber trotzdem kann ich jetzt auf dem hier Erreichten aufbauen."

Baxter meinte: "Meine Doppel waren heute ein Alptraum. Das Scoren war kein Problem, aber ich habe einfach die Doppel nicht getroffen. Ich war lange Zeit in den Top 4, aber meine Doppel der letzten paar Wochen haben mich um diese Platzierung gebracht. Ich habe die Saison genossen und werde mein Bestes geben, um nächstes Jahr wieder dabei zu sein."

Simon Whitlock 8:2 Mervyn King

Mit seinem 8:2 Sieg über Mervyn King sicherte sich Simon Whitlock seinen zweiten Tabellenplatz. Der Australier beeindruckte in den letzten sechs Monaten, bei der Weltmeisterschaft stand er im Januar im Finale, und jetzt überstand er den letzten Liga-Spieltag unbeschadet auf Platz zwei. Sein tolles Finishing, er traf zum zweiten Mal in dieser Saison bei acht von neun Versuchen auf Anhieb das Doppel, fegte King förmlich von der Bühne. King steht nun auf Rang vier und wird im Halbfinale auf Phil Taylor treffen.

Whitlock holte sich das erste Leg mit der Doppel 20 und Leg zwei mit einem 130er Bullseyefinish in einem 12-Darter. In Leg drei warf King eine 180, Whitlock traf zunächst nur den Draht des Bullseyes für ein 164 Finish, sicherte es sich aber dann noch mit der Doppel 8. Nach einer Doppel 19 führte er mit 4:0, bevor King mit einer Doppel 8 aus den Startlöchern kam. Whitlock wartete bereits wieder auf einer Doppel 16. Die folgenden beiden Legs teilten sich die Spieler jeweils mit der Doppel 16. Dann vergrößerte Whitlock mit dem gleichen Doppel seinen Vorsprung auf 7:2 und beendete das Spiel nach einer 180 im nächsten Leg mit einem 88er Finish. Er spielte einen Durchschnitt von 104.60.

"Mein Ziel war es, mich zu qualifizieren. Das ist mir ja auch gelungen, aber auf Platz zwei zu stehen ist schon verrückt," meinte Whitlock, "Es wäre unglaublich, wenn ich das Ganze jetzt gewinnen würde, aber natürlich fahre ich mit der Absicht nach Wembley, eben dieses zu tun. Ich spiele sehr gerne gegen James, das scheinen jedes Mal tolle Spiele zu sein. Hoffentlich kann ich diese Form behalten und mich durchsetzen."

Phil Taylor 8:1 Adrian Lewis

Mit einem 8:1 Triumph erschlug Phil Taylor sämtliche, ohnehin nur schwache, Play-off Hoffnungen von Adrian Lewis. Der ungeschlagenen Phil Taylor konnte ohne jeden Druck frei aufspielen, während Lewis entweder einen 8:1 oder einen 8:0 Sieg brauchte, um in die Play-offs zu kommen.

Lewis konnte zwar das erste Leg mit einer eröffnenden 180 in einem 11-Darter gewinnen, dann wurden aber seine Hoffnungen durch eine faszinierende Leistung Taylor's nieder gemacht. Taylor zeigte bei seinem Sturmlauf zum Sieg keine Gnade. Er holte sich Leg zwei mit Hilfe einer 180, Leg drei mit einem 88er Finish und Leg vier mit der Doppel 5. Dann traf Lewis die Doppel nicht, und Taylor strafte ihn mit der Doppel 16 zum 4:1. Taylor stürmte mit einem 71er Checkout und einem 105er Finish weiter, dem er eine zweite 180 und die Doppel 7 folgen ließ und führte 7:1. Im neunten Leg traf Lewis seine zweite 180 und stand auf 24 Punkten Rest, aber Taylor ließ ihm keine Chance und zog mit einem 80er Finish in die Play-offs ein.

"Wahrscheinlich war der Druck in diesem Match auf Adrian einfach zu groß, das hat man gemerkt. Ich habe mich auf meinen Job konzentriert und ihn erledigt", kommentierte Taylor. "Jetzt ist der erste Teil abgehakt. Ich bin begeistert, dass ich ungeschlagen geblieben bin. Aber nächste Woche sieht es ganz anders aus, und ich möchte mir unbedingt den Titel zurückholen. Mervyn wird aufdrehen müssen und im Halbfinale gut spielen müssen, weil ich sehr viel Selbstvertrauen habe und weiß, dass ich zwei, vielleicht sogar drei, Gänge höher schalten kann, wenn es notwendig ist."

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