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Premier League Darts

2010 Whyte & Mackay Premier League Darts


Spielberichte 13. Abend


Adrian Lewis 7:7 Ronnie Baxter

Adrian Lewis hielt mit seinem Unentschieden seine geringen Hoffnungen auf einen Play-off Platz am Leben, Baxter steht immer noch unter den Top vier. Lewis muss auf entsprechende Ergebnisse der anderen Spieler warten und braucht aus seinem Spiel gegen den Tabellenführer Phil Taylor einen überzeugenden Sieg. Baxter konnte durch den Punktgewinn seinen Play-off Platz behalten, er vergab insgesamt acht Matchdart in den letzten beiden Legs des Spiels und ermöglichte so Lewis das Unentschieden.

Bereits in den ersten Legs des Spiels wurde er von Lewis für sein schlechtes Finishing bestraft, der 3:1 in Führung gehen konnte. Baxter warf dann eine 180 und holte sich mit der Doppel 20 das fünfte Leg gegen den Wurf, bevor er noch vor der Pause mit einem 88er Bullseyefinish ausgleichen konnte. Aus der Pause kam Lewis mit einer 180 zurück und konnte sich das siebte Leg mit einer Doppel 3 schnappen. Baxter glich aber in einem 14-Darter gleich wieder aus. Mit einem 86er Finish holte sich Lewis die Führung wieder zurück. Baxter glich mit der gleichen Punktzahl erneut aus und führte nach einem 100er Checkout zum ersten Mal in diesem Spiel. Mit der Doppel 7 zog er auf 7:5 davon, vergab aber im folgenden Leg vier Darts auf die Doppel 16 und die Doppel 8, so dass Lewis mit der Doppel 5 wieder herankommen konnte. Im entscheidenden Leg stand Baxter als Erster auf einem Finish, vergab aber wieder vier Matchdarts, dieses Mal auf die Doppel 20 und die Doppel 10, und Lewis konnte sich ein Unentschieden sichern.

"Das Doppel zum Sieg ist manchmal sehr schwer zu treffen und Du weißt nie, ob der Dart wirklich hineingeht", räumte Baxter ein. "Oft geht es nur um eine Draht-Breite und heute Abend traf er eben auf der falschen Seite. Aber ich habe einen Punkt geholt und das könnte Ende nächster Woche entscheidend sein."

Lewis meinte: "Wir hatten beide ziemlich viel Druck heute Abend, und ich bin von meiner Leistung enttäuscht. Wahrscheinlich hatte ich am Ende noch Glück, dass es für ein Unentschieden gereicht hat, ich hätte eigentlich vor der Pause 5:1 führen müssen, darauf hätte ich aufbauen können. Aber so ist es nicht gekommen, und ich konnte einfach nicht mehr gewinnen."

Raymond van Barneveld 8:5 Mervyn King

Durch seine 5:8 Niederlage gegen Raymond van Barneveld sind Mervyn Kings Play-off Hoffnungen leicht angeknabbert. Dem Finalisten von 2009 steht nun am nächsten Donnerstag ein entscheidendes Spiel gegen Simon Whitlock ins Haus, nachdem er zum ersten Mal in dieser Saison zwei Mal hintereinander verloren hat. Im Gegensatz zu ihm, hat Raymond van Barneveld nun in dieser Saison zum ersten Mal zwei Spiele hintereinander gewonnen, was sein Selbstvertrauen nach seinem Neun-Darter Sieg gegen Terry Jenkins letzte Woche weiter stärkt. Der Holländer erwischte einen tollen Start und ging 4:0 in Führung und behielt auch die Nerven, als King ausgleichen konnte. Von den letzten fünf Legs holte er sich vier. Van Barneveld warf im ersten Leg eine 177 und sicherte sich das Leg gegen den Wurf mit der Doppel 20. Leg zwei ging in einem 11-Darter mit 180 an ihn. Im dritten Leg verfehlte King das Bullseye und van Barneveld baute seine Führung gegen den Wurf weiter aus, und mit Hilfe einer weiteren 180 hatte er vier Legs Vorsprung. Van Barneveld hatte auch noch einen Dart auf das 5:0, traf aber die Doppel 20 nicht, und King kam mit dem gleichen Doppel endlich aus den Startlöchern. Er ließ eine 180 und ein 80er Finish folgen, sicherte sich nach der Pause mit einem 130er Finish ein drittes Leg und konnte mit der Doppel 20 ausgleichen. Van Barneveld antwortete mit einem 12-Darter, der ihn wieder nach vorne brachte, und er gewann auch mit einem 76er Checkout das nächste Leg zum 6:4. Mit der Doppel 16 holte sich King sein fünftes Leg. Im folgenden Leg warfen beide Spieler eine 180, aber van Barneveld hatte beim Finish die Nase vorne und damit schon einen Punkt gewonnen. Mit der Doppel 10 sicherte er sich auch den zweiten Punkt und seinen zweiten Sieg in Folge.

"Es war letzte Woche für mich eine große Erleichterung, dass ich gewinnen konnte, das gab mir viel Selbstvertrauen", meinte van Barneveld. "Ich war entschlossen, auch heute Abend zu gewinnen und ich hoffe, dass ich in der Tabelle noch so weit wie möglich nach vorne komme. Mervyn ist ein guter Freund, aber ich muss meinen Job erledigen, und ich will nicht als Tabellenletzter da stehen, ich musste diesen Sieg haben."

Simon Whitlock

Simon Whitlock 8:4 James Wade

Simon Whitlock holte sich mit dem 8:4 über James Wade einen möglicherweise entscheidenden Sieg und steht jetzt mit einem Fuß bereits in den Play-offs. Zu Beginn des Spiels teilten sich die beiden mit 12 Punkten einen Tabellenplatz, der Weltmeisterschafts-Finalist ging als Sieger aus dem Aufeinandertreffen hervor und es reicht ihm nächste Woche ein Unentschieden, um sich für die Play-offs zu qualifizieren. Wade, der Titelverteidiger, muss in Nottingham Terry Jenkins besiegen, um noch Chancen auf einen Play-off Platz zu haben. Whitlock profitierte wieder einmal von seinem herausragenden Finishing, traf bei acht von 13 Versuchen ein Doppel und erzielte drei Finishes über 100 Punkte.

Die ersten beiden Legs des Spiels gingen gegen den Wurf, dann sicherte sich Whitlock mit einem tollen 124er Bullseyefinish Leg drei ebenfalls gegen den Wurf. Im vierten Leg warfen beide Spieler eine 180, Wade konnte es in einem 12-Darter gewinnen. Er vergab dann aber zwei Darts auf Doppel, und Whitlock holte sich mit der Doppel 8 sein drittes Leg. Leg sechs fiel mit dem Wurf und mithilfe einer 180 an Whitlock, der mit 4:2 in die Pause ging. Wade holte sich Leg sieben in einem 13-Darter inklusive 180, aber Whitlock konnte die nächsten drei Legs gewinnen und, auch Dank eines 104er Checkouts gegen den Wurf, mit 7:3 in Führung gehen. Wade bäumte sich mit einem 12-Darter mit 127er Bullsyeyfinish noch einmal auf, aber seine Hoffnungen auf ein Comeback wurden sofort von Whitlock zerschlagen, der 100 Punkte ausmachte und sich damit den Sieg sicherte.

"Ich wusste, dass ich ein gutes Ergebnis brauchen würde. Ich habe gewonnen, also bin ich zufrieden", sagte Whitlock. "Wenn man vor dem Spiel auf dem fünften Platz steht und weiß, dass man zumindest ein Unentschieden braucht, ist das schon ein enormer Druck. Ich habe in letzter Zeit an meinem Finishing gearbeitet, das konnte ich heute brauchen. Wenn mein Finishing da ist, läuft es mit dem Scoren meistens auch, und so war es heute. Es liegt jetzt alles an mir. Mervyn King wird auf mich vorbereitet sein, und das wird ein schweres Spiel, aber hoffentlich kann ich wieder gewinnen und mir einen Play-off Platz sichern."

Phil Taylor 8:5 Terry Jenkins

Nach seinem 8:5 Sieg über Terry Jenkins steht Phil Taylor nun mit zehn Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze. Damit ist Taylor weiter auf Titelkurs, es war sein elfter Sieg aus bisher 13 Spielen. Wenn er nächste Woche auch gegen Adrian Lewis gewinnen kann, zieht er ungeschlagen in die Play-offs ein. Durch seine Niederlage steht Jenkins jetzt wieder am Tabellenende, obwohl er zu Beginn durchaus mit Taylor mithalten konnte, fiel er dann doch einem typischen Taylor Lauf in der Mitte des Spiels zum Opfer.

Jenkins gewann das erste Leg des Spiels mit dem Wurf, Taylor holte sich mit einem 123er Bullseyefinish Leg zwei. Die folgenden beiden Legs teilten sich die beiden Spieler, Jenkins holte sich sein Leg mit der Doppel 10, Taylor seines in einem 13-Darter mit 174er Score. Mit der Doppel 20 ging Jenkins in Führung, traf aber in den folgenden beiden Legs die Doppel nicht. Taylor glich mit einem 104er Checkout aus und holte sich mit einem weiteren 13-Darter das 4:3. Er schloss einen 11-Darter an und sicherte sich mit der Doppel 12 noch ein drittes Leg. Dann traf er das Doppel nicht, und Jenkins strafte ihn dafür mit der Doppel 10. Das hielt Taylor aber nur kurz auf, er holte sich mit der Doppel 16 und der Doppel 19 noch zwei weitere Legs und das 7:4. Jenkins kam noch einmal zurück und spielte sein bestes Leg des Spiels in einem 14-Darter. Taylor ließ ihm aber keine Chance ins Spiel zurückzufinden, mit einem 11-Darter beendete er das Spiel schon im folgenden Leg.

"Ich bin glücklich über den Sieg und darüber, dass mir erneut eine gute Leistung gelungen ist", meinte Taylor. "Es war nicht ganz einfach, weil ich ja schon qualifiziert bin und Terry ohnehin die Play-offs nicht mehr erreichen kann und so kein Druck auf ihm lastete. Aber es gelang mir, mich zu konzentrieren und meinen Job zu erledigen. Die Atmosphäre war gut und den Fans schien das Spiel zu gefallen. Terry ist ein beständiger Spieler, aber es liegt eine enttäuschende Saison hinter ihm, und er versucht wieder dahin zu kommen, wo er sein könnte. In diesem Spiel zeigte er das zum Teil schon."

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