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Premier League Darts

2010 Whyte & Mackay Premier League Darts


Spielberichte Premier League Erster Abend


Ronnie Baxter 7:7 Terry Jenkins

Terry Jenkins kämpfte sich zurück ins Spiel und holte sich im ersten Spiel der Premier League 2010 noch ein Unentschieden gegen Ronnie Baxter. Baxter, der zuletzt 2006 die Premier League gespielt das Spiel schon gewonnen zu haben, als er 7:5 in Führung ging. Es gelang ihm aber nicht über die Ziellinie zu kommen und Jenkins konnte sich die beiden letzten Legs holen.

Zu Beginn des Spiels hatten beide Spieler Probleme sich ihre Legs mit dem Wurf zu sichern., Jenkins holte sich das erste Leg gegen den Wurf, weil Baxter die Doppel nicht traf, Baxter rächte sich in Leg zwei . Im dritten Leg warfen beide Spieler eine 180, das dann in einem 11-Darter mit 81er Finish an Jenkins fiel. Baxter erzielte in den folgenden beiden Legs je eine 180 und ging mit 3:2 in Führung. Auch im 6.Leg warf Baxter eine 180, aber Jenkins hielt dagegen. Nach der Pause warfen beide Spieler einen 15-Darter zum 4:4. Das nächste Leg konnte sich Baxter mit der Doppel 16 gewinnen und das Glück ließ ihm auch im folgenden Leg nicht in Stich, dass er gegen den Wurf zum 6:4 holte. Jenkins schnappte sich Leg 9 ebenfalls gegen den Wurf, vergab dann aber drei Chancen auf den Ausgleich. Baxter holte sich das Leg und hatte damit schon einen Punkt sicher. Aber Jenkins gab nicht auf und gewann das 13.Leg mit der Doppel 20 und war im entscheidenden Leg zu stark, so dass er sich mit der Doppel 8 das Unentschieden erzielen konnte.

"Ich bin über das Unentschieden sehr glücklich, weil ich damit schon einmal in der Tabelle einen Punkt stehen habe, aber mit meiner Leistung bin ich gar nicht zufrieden," sagte Jenkins. "Am Anfang hätte ich drei oder vier Legs holen sollen, aber Ronnie warf zum richtigen Zeitpunkt ein paar 180er."

Baxter meinte: "Zu Beginn des Spiels konnte keiner von uns seine Legs mit dem Wurf gewinnen, aber ich hatte den Eindruck, ich hätte alles unter Kontrolle. Als ich mit 7:5 führte wollte ich eigentlich ein gutes Leg spielen, das gelang mir aber nicht. Terry ließ sich nicht abschütteln und holte sich das Unentschieden."

Mervyn King 8:5 Adrian Lewis

Mervyn King begann seinem Premier League Auftritt mit einer starken Vorstellung. Der Finalist von 2009 machte genauso weiter, wie er die Saison 2009 beendet hatte, mit einem Durchschnitt von 101.39 kämpfte er sich an dem Spieler aus Stoke vorbei. Lewis begann des Spiel wie immer explosiv und holte sich die beiden ersten Legs ohne dass King Widerstand leisten konnte. Im ersten Leg hatte er in einem 13-Darter einen Score über 177 Punkte, Leg 2 war ein 12-Darter inklusive 180. King reagierte im dritten Leg und warf selbst einen 12-Darter mit 121er Bullseye Finish und bestrafte Lewis in Leg 4 für verfehlte Doppel. Mit einem 14-Darter gegen den Wurf holte sich Lewis die Führung zurück. Als Antwort holte sich King drei Legs in Folge und benötigte für keines der Legs mehr als 15 Darts. Lewis antwortete mit zwei Maxima, die ihm die folgenden beiden Legs einbrachten und glich dann mit einem 100er Checkout aus. Daraufhin schaltete King einen Gang höher und sicherte sich die folgenden drei Legs zum Sieg. Mit einem 14-Darter mit 180 holte er sich das erste Leg, das nächste war ein 13-Darter mit abschließender Doppel 1 und mit der Doppel 4 machte er seinen Sieg klar.

"Sogar als ich in Rückstand geriet verlor ich nicht meinen Glauben an mein Können und ich geben ja ohnehin nie auf," kommentierte King. "Ich verwende neue Darts und muss mich erste an sie gewöhnen, aber Sie können mir glauben - da gibt es noch sehr viel Potential sich zu verbessern. Es ist auf jeden Fall sehr schön, einen Durchschnitt von über 101 zu erzielen und sein erstes Spiel zu gewinnen, das ist wirklich für mich ein guter Start in dieses Turnier."

Lewis räumte ein: "Das war ein enttäuschender Start für mich, aber es ist ja nur eines von 14 Spielen und hoffentlich läuft es nächste Woche besser für mich. Ich habe Mervyn zu viel Raum gelassen und selbst keine gute Leistung angeliefert. Da gab es zu viele schlampige Darts, die ihm Chancen eröffneten und die hat er genutzt."

Raymond van Barneveld 8:5 James Wade

Der holländische Star Raymond van Barneveld verurteilte Titelverteidiger James Wade zu einer Niederlage. Van Barneveld rächte sich für seine Halbfinal Niederlage in der letzten Saison mit einer sicheren Vorstellung an dem Linkshändler - es war Barnevelds erstes Auftreten seit der Weltmeisterschaft. Wade stand zu Beginn besser dar und führte 3:2, aber in der Mitte des Spiels hatte van Barneveld eine starke Phase und konnte vier Legs in Folge gewinnen, die ihm zu einem entscheidenden 6:3 Vorteil verhalfen. Mit einer 180 im sechsten Leg hatte er zur Pause den 3:3 Ausgleich erzielt. Das war anscheinend eine Initialzündung - nach der Pause ging er mit der Doppel 10 in Führung. Wade warf in den beiden folgenden Legs je eine 180, vergab aber seine Darts auf die Doppel, was van Barneveld für sich nutzte und nach einem 11-Darter mit eigenem Maximum lag er mit drei Legs vorne. Ins 10.Leg stieg van Barneveld mit Scores über 140, 140 und 145 ein, traf dann aber in fünf Anläufen die Doppel nicht und Wade schnappte sich das Leg noch. Wade vergab nach einer 180 im folgenden Leg seine Chance noch näher heranzukommen und van Barneveld sicherte sich mit der Doppel 16 schon einmal einen Punkt. Mit der Doppel 20 fiel noch ein Leg an Wade, aber im 13.Leg verfehlte er dieses Doppel und van Barneveld konnte sich mit der Doppel 4 den Sieg sichern.

"Ich bin sehr glücklich über den Sieg und auch zufrieden mit meiner Leistung, ich weiß aber, dass ich mich im Verlaus des Turniers noch steigern werde," sagte van Barneveld. "Ich arbeite im Augenblick hart an meiner Fitness und trainiere auch sehr gut, das hat sich schon ein bisschen gezeigt. Die O2 Arena ist ein unglaublicher Ort um Dart zu spielen und auf diesem Niveau will ich auch spielen. Es ist ein toller Veranstaltungsort und ich freue mich darauf, in den nächsten drei Monaten in solchen Arenen zu spielen."

Wade erklärte: "Ich habe gut angefangen, konnte aber den Druck auf Raymond nicht aufrecht erhalten und das ist enttäuschend. Aber es kommen ja noch 13 Spiele und ich habe noch jede Menge Chancen, das wieder auszubügeln."

Phil Taylor 8:3 Simon Whitlock

Phil Taylor kam für den Auftakt der Premier League direkt aus seinem Krankenbett in die O2 Arena. Taylor hatte den größten Teil der Woche mit einem Virus im Bett verbracht, stellte aber seine gesundheitlichen Probleme hintan und holte sich wie bei der Weltmeisterschaft vor einem Monat einen Sieg über Simon Whitlock. Am Nachmittag vor dem Spiel reiste Taylor nach London und sein fehlendes Training zeigte sich auch, er spielte unter seinen Möglichkeiten, er gewann aber trotzdem sieben der letzten acht Legs des Spiels und holte sich den Sieg. Taylor warf im ersten Leg eine 180, verfehlte dann die Doppel 16 und Whitlock schnappte es sich mit der Doppel 20. Im zweiten Leg traf er das Doppel zum Leggewinn, dann übernahm Whitlock mit einem 13-Darter wieder die Führung. In einem schwachen Leg konnte sich Taylor mit der Doppel 5 durchsetzen und ausgleichen. Dafür war das folgende Leg ein schöner 12-Darter Taylors mit 180 und 121er Finish gegen den Wurf zur 3:2 Führung. Beide Spieler warfen im sechsten Leg eine 180, wieder waren es Taylors Doppel Probleme, die ihm das Leg kosteten und so ging es mit 3:3 in die Pause. Das siebte Leg ging in einem 12-Darter mit 122er Finish an Taylor, das folgende Leg mit der Doppel 20. Eine Doppel 16, im dritten Anlauf, bescherte ihm das 6:3 und mit 2 weiteren 12 Dartern machte Taylor alles klar.

Premier League Darts"Ich habe seit rund einer Woche keinen Dart mehr geworfen und musste mich sehr konzentrieren, um mich durchzukämpfen," sagte Taylor. "Ich wurde im Lauf des Spiels besser, aber Simon hat auch keine Top Leistung gezeigt. Ich denke, wir werden uns beide im Laufe der nächsten Wochen verbessern, ich bin nächste Woche in Bournemouth mit Sicherheit besser, ich habe ja jetzt Zeit, um mich wirklich zu erholen. Und ich muss auch besser werden, weil das dieses Jahr eine fantastische Premier League ist mit wahrscheinlich dem bisher stärksten Teilnehmerfeld, aber das war ja erst der Anfang." Er fügte hinzu: "Die O2 Arena ist wirklich ein fabelhafter Austragungsort, wahrscheinlich der eindrucksvollste, an dem ich je gespielte habe und natürlich ein toller Beginn für die diesjährige League."

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