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Price und van Gerwen ziehen ins Endspiel ein

Das Finale der Players Championship Finals 2019 war nur noch wenige Stunden entfernt. Doch bevor es dazu kam, mussten erst die beiden Halbfinals absolviert werden. Die Rollenverteilung war dabei eindeutig: Sowohl Gerwyn Price (gegen Chris Dobey) als auch Michael van Gerwen (gegen Ian White) gingen hochfavorisiert in die Vorschlussrunde. Gespielt wurde dabei in der leicht verlängerten Distanz „best of 21 Legs“.

Dobey und White machen den Favoriten das Leben schwer

Über die Formstärke des Gerwyn Price ist schon alles gesagt worden, überraschender kam daher der Durchmarsch von Chris Dobey. Der Engländer verlor in vier Spielen nur acht Legs und erreichte so sein zweites Major-Halbfinale im laufenden Jahr. Dobey kam großartig in die Partie hinein, gewann die ersten drei Durchgänge allesamt und zeigte dabei auch Checkouts von 96 und 99 Punkten. Price hatte bis dato das Nachsehen und erhielt erst im vierten Durchgang eine Chance, die er auf der Doppel-4 wahrnehmen konnte. „Hollywood“ stellte allerdings sofort den alten Abstand wieder her und lag zur ersten Pause mit 4:1 vorne. Der „Iceman“ spielte bisher ungewohnt schwach und hatte sich nun einiges vorgenommen. Ihm gelangen tatsächlich drei (!) 11-Darter nacheinander, wobei er den letzten mit einem 100er-Finish abschloss. Dobey brachte sich mit einem 96er-Checkout zwar wieder in Front, doch Price war nun vollends im Match angekommen. Er löschte 132 Punkte via Triple-20, Triple-16 und Doppel-12, beendete so einen 12-Darter und stellte den ausgeglichenen 5:5-Zwischenstand her. Nach der Pause ging der Waliser dank eines Breaks zum ersten Mal selbst in Führung, doch Dobey zeigte eine gute Reaktion. Der Engländer nutzte einen der wenigen Fehler des Gegners zum sofortigen Rebreak und verteidigte das darauffolgende Anwurfleg mit einem 116er-Finish. Da die nächsten beiden Legs gerecht aufgeteilt wurden, führte Dobey zu diesem fortgeschrittenen Zeitpunkt mit 8:7. Price kam wenige Minuten später mit einem 12-Darter zurück auf die Bühne und beobachte anschließend, wie Dobey vier Pfeile am äußeren Ring vorbeisetzte. Der Weltranglistendritte erwischte Sekunden später mit dem letzten Dart die Doppel-5 und bejubelte ein wichtiges Break. Letzten Endes zeigte er noch einen 14- und einen 13-Darter, mit dem er den 11:8-Sieg perfekt machte. Price kam schließlich auf einen Schnitt von 100 Punkten, der ihm zum Erfolg über einen ebenfalls stark aufspielenden Dobey verhalf.

Nun wurde der Finalgegner von Gerwyn Price gesucht. Ein Kandidat für diesen Platz war Ian White, der seinen Fluch am Nachmittag endlich gebrochen hatte und zum ersten Mal ein TV-Halbfinale vor sich hatte. Nun ging es jedoch gegen die Nummer eins der Welt, Michael van Gerwen. White erhielt schon im ersten Leg eine hervorragende Breakmöglichkeit, konnte 32 Rest aber mit drei Darts nicht auf Null bringen. Der Engländer konterte mit einem 13-Darter, durfte sich dann ein 123er-Bullfinish seines Konkurrenten anschauen und patzte wenig später erneut dreifach auf Doppelfelder. Van Gerwen holte sich auf der Doppel-1 doch noch das Break, erwischte zudem auch die doppelte 10 und ging mit einem 4:1 in die erste Unterbrechung. White kam mit einem 13-Darter wieder heran, doch dann zauberte „Mighty Mike“ einen 10-Darter ins Board, sodass der vorherige Abstand wiederhergestellt war. Da die nächsten drei Legs ausnahmslos vom jeweils anwerfenden Profis eingefahren wurden, führte van Gerwen zu diesem Zeitpunkt mit 6:4. Weil White nach der Pause ein Break produzieren konnte, hoffte er auf den Ausgleich. Doch der amtierende Weltmeister machte diese Hoffnungen mit einem 130er-Bullfinish gleich wieder zunichte und konnte dieses Break auch sogleich bestätigen. Auf das verlorene nächste Leg reagierte van Gerwen mit einem 112er-Highfinish zum 9:6. White wollte die Bühne aber nicht frühzeitig verlassen, zeigte ein sehenswertes 141er-Highfinish und entschied auch das 18. Leg der Partie für sich. Van Gerwen hatte sich vorher schon in die Position gebracht, um nur noch ein Erfolgserlebnis zum Weiterkommen zu benötigen. Am Ende machte der Niederländer mit einem 11-Darter alles klar und gewann unterm Strich mit 11:8.

Players Championship Finals


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