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Las Vegas Desert Classic

Las Vegas Desert Classic


Spielberichte Runde 2

James Wade 8:4 Andy Hamilton

James Wade kämpfte sich in die Viertel-Finale der Desert Classics durch, er besiegte Andy Hamilton mit 8:4.
Die Nummer zwei der Welt ließ ihrem Sieg über Phillip Hazel am Donnerstag nun eine überzeugende Vorstellung gegen Hamilton folgen und bezwang ihn, obwohl Hamilton im Laufe des Spiels zwei 10-Darter warf.

Hamilton fing gut an, warf gleich eine 180 und konnte seinen Wurf zum 2:1 halten, Wade glich mit seiner zweiten Doppel 10 zum 2:2 aus.
Der Linkshänder schaltete einen Gang höher, erzielte einen 11-Darter gegen den Wurf und holte sich auch die folgenden beiden Legs, wobei er in jedem Leg ein Maximum warf. Damit lag er 5:2 in Führung.
Hamilton reagierte mit einem 10-Darter in Leg 8 und einem weiteren in Leg 10 und konnte auf 6:4 herankommen, verfehlte aber anschließend wohl Spiel entscheidend vier Mal die Doppel. Wade nutzte das und machte die Doppel 20 zur 7:4 Führung aus und holte sich mit dem nächsten Leg in einem 13-Darter auf der Doppel 14 den Sieg und einen Platz unter den letzten Acht.

"Andy hatte einige Fehlwürfe und ich nutzte das aus!" sagte Wade. "Ich denke, ich kann noch besser spielen und ich weiß auch, dass ich das tun muss, wenn ich hier gewinnen möchte, ich genieße dieses Turnier und freue mich auf mein nächstes Spiel."

Phil Taylor 8:0 Dennis Priestley

Phil Taylor schlug Dennis Priestley rücksichtslos ohne Legverlust und war nach dem sehr emotionalen Sieg den tränen nahe. Das Duo rivalisiert seit 20 Jahren in der Weltspitze des Sport, aber Taylor zeigte bei der Vernichtung von Priestleys Hoffnungen keinerlei Gefühle. Taylor gestand Priestley im Laufe des Spiels gerade einmal zwei Würfe auf Doppel zu und ist weiter auf Kurs zu seinem 5.Desert Classic Titel.

"Ich habe mich nicht dabei wohl gefühlt, aber ich musste es ja tun", kommentierte Taylor unter Tränen. "Dennis spielte nicht so gut, wie er kann und mir macht es keinen Spaß, ihn so schlagen. Er hätte es mit mir aber genauso gemacht und ich musste ja meinen Job erledigen, aber es ist schon schwierig, einen Kollegen so zu schlagen. Er ist ein guter Freund und er tut mir wirklich leid."

Taylor landete mit seinem zweiten Wurf eine 180 und holte sich das erste Leg mit der Doppel 16. Anschließend warf er zwei 13-Darter und führte 3:0. Ins vierte Leg stieg er mit Scores über 140 und 180 Punkten ein und sicherte sich das Leg mit der Doppel 20. In Leg 5 verfehlte Priestley seinerseits die Doppel 20 und auch dieses Leg fiel zum 5:0 an Taylor.
Priestley erzielte im 6.Leg eine 180, aber Taylor ließ ihm keine Chance auf den Leggewinn, sondern machte selbst mit der Doppel 4 aus. Dann warf er einen 14-Darter und ihm fehlte nur noch ein Leg zum Sieg.
Im letzten Leg hatte Taylor nach zwei Würfen über 137 Punkte noch 32 Punkte Rest, die er im zweiten Anlauf traf und somit seinen Viertel-Final Platz sicher hatte.

Adrian Lewis 8:1 Peter Manley

Adrian Lewis stürmte mit 8:1 an Peter Manley vorbei in die Viertel-Finale der Desert Classics. In den letzten beiden Jahren hatte Manley Lewis bei den Desert Classics schlagen können, aber dieses Jahr zeigte der junge Spieler Reife und Klasse in seinem Spiel. Er erzielte 5 Maxima und holte sich acht Legs nacheinender zum Sieg, nachdem Manley mit einem Leggewinn gestartet war.

Der Titelgewinner von 2003 hatte sich nach zwei Fehlwürfen von Lewis das erste Leg gegen den Wurf mit seinem Lieblingsdoppel, der Doppel 20 gewonnen. Er hatte auch die Chance sich das zweite Leg zu holen, traf aber die Doppel 20 nicht und Lewis machte 121 Punkte auf dem Bullseye aus und konnte ausgleichen.
Ins dritte Leg stieg Lewis mit einem Maximum ein und traf die Doppel 20 zur 2:1 Führung, er wiederholte das im folgenden Leg, diesmal gegen den Wurf und baute seinen Vorsprung weiter aus. Dann warf er seine dritte 180 im dritten Leg nacheinander, strafte Manley erneut für eine verpasste Doppel 20 für ein 118er Finish und lag mit 4:1 vorne.
Manleys Doppelprobleme gingen weiter und Lewis baute seinen Vorsprung mit der Doppel 8 weiter aus. Mit einem 86er Zwei-Dart Checkout behielt er seinen Kurs bei, ließ einen 14-Darter folgen, warf noch einmal eine 180 und machte mit der Doppel 5 schließlich alles klar.

John Part 8:7 Jelle Klaasen

John Part konnte sich im entscheidenden Leg knapp gegen Jelle Klaasen durchsetzen und steht im Viertel-Finale. Der Champion von 2006 behauptete sich im entscheidenden Lag eines epischen Kampfes, in dem die Führung ständig hin- und herging.

Part war zu beginn mit 2:1 in Führung gelegen, dann holte sich Klaasen das vierte Leg mit der Doppel 16 und sicherte sich das fünfte Leg gegen den Wurf mit einem 76er Zwei-Dart Finish. Mit der Doppel vier zog er auf 4:2 davon, verfehlte im anschließenden Leg aber viermal die Doppel, so dass Part mit der Doppel 9 wieder herankommen konnte.
Ins folgende Leg stieg Part mit einer 180 ein und machte 100 Punkte in einem 12-Darter zum Ausgleich aus. Mit der Doppel 18 übernahm er wieder die Führung.
Die beiden nächsten Legs gingen dann wieder an den Holländer, der dabei auch ein 96er Zwei-Dart Finish warf und Klaasen war wieder vorne. Er traf dann das Bullseye für sein nächstes Finish nicht und Part glich wieder aus.
Mit einem 14 Darter ging Part seinerseits 7:6 in Führung, das 14.Leg fiel mit der Doppel 2 wieder an Klaasen, der erneut ausgleichen konnte. Im entscheidenden Leg warf Klaasen zwei Mal 140 Punkte, traf dann aber das Bullseye für ein 84er Finish zum Spielgewinn nicht, Part machte 80 Punkte mit der Doppel 10 aus und hatte den Sieg in der Tasche.

"Das war hart, ein tolles Spiel," kommentierte Part. "Es ist immer schwer gegen ihn zu spielen und das Spiel war die ganze Zeit über sehr ausgeglichen - ich hatte Glück, dass er das Bullseye nicht traf. Er wirft hohe Finishes und ich dachte, er würde auch das Bullseye treffen, aber glücklicherweise traf er es nicht und ich nutzte meine Chance."

Gary Anderson 8:3 Wes Newton

Gary Anderson wird nach seinem 8:3 Sieg über Wes Newton nun in einem reizvollen Spiel auf Phil Taylor treffen. Nachdem der Schotte am Mittwoch schon gegen Wayne Mardle gewonnen hatte, besiegte er diesmal in einem starken Spiel Wes Newton, der sich nie von seinem frühen 0:4 Rückstand erholte.

Anderson begann gleich mit einem 110er Checkout und führte nach drei Doppel 18 Finishes mit 3:0. Im vierten Leg warf er eine 140 und eine 180, traf die Doppel 12 und hatte sich auch dieses Leg in einem 13-Darter gesichert.
Im fünften Leg leistete er sich sechs Fehlwürfe, so dass Newton mit der Doppel 8 endlich sein erstes Leg holen konnte. Mit der Doppel 20 stellte Anderson seinen alten Vorsprung wieder her und warf im folgenden Leg eine 180, bevor das Leg mit der Doppel 2 ebenfalls an ihn fiel.
Im achten Leg warfen beide Spieler eine 180 aber wieder war es Anderson der 90 Punkte mit zwei Darts für einen 11-Darter ausmachen konnte und damit 7:1 vorne lag. Die nächsten beiden Legs gingen dann an Newton, der wieder Hoffnung schöpfte, aber im 11.Leg verwarf er drei Darts auf den Leggewinn und Anderson konnte mit der Doppel 20 alles klar machen.

"Das war kein tolles Spiel, wir spielten beide etwas orientierungslos, ich bin froh, dass ich weiter bin", sagte Anderson. "Wes verfehlte ein paar Doppel und ich nutzte meine Chancen. Jetzt kann ich es kaum erwarten, am Samstag auf Phil zu treffen. Er gibt hier den Standard vor und ich weiß, dass ich wirklich jede noch so kleine Chance, die er mir bietet wahrnehmen muss."

Raymond van Barneveld 8:2 Co Stompe

Raymond van Barneveld verpasste in seinem Spiel gegen Co Stompe nur knapp einen Neun-Darter. Der Champion von 2007 zog mit seinem überlegenen Sieg über seinen Landsmann in die Viertel-Finale ein und erzielte dabei beinahe seinen dritten Neun-Darter im Fernsehen.
Er führte mit 5:2 und eröffnete dann das 8.Leg mit zwei 180ern, traf dann die Tripel 20 und die Tripel 19 nur um hauchdünn die Doppel 12 zu verfehlen. Auch wenn ihm dadurch der 10 000 Pfund Bonus verwehrt blieb, gelang es ihm doch seinen Sieg klar zu machen und weiter bei der Jagd auf den 30 000 Pfund Sieger Scheck dabei zu sein.

"Ich warf einen Neun-Darter bei der Weltmeisterschaft und dieses Jahr habe ich auch schon einen geworfen - es wäre schön gewesen, wenn es geklappt hätte", meinte van Barneveld. "Es wäre toll gewesen, aber ich bin auch über den Sieg glücklich."

Van Barneveld begann hervorragend, er eröffnete das Spiel mit einer 180 und einem 113er Checkout und stieg auch ins zweite Leg mit einer 180 ein. Beide Spieler vergaben jede Menge Chancen Leg 2 zu gewinnen, bevor van Barneveld schließlich die Doppel 2 traf. Ein Doppel 16 Finish verhalf ihm zum Gewinn von Leg 3.
Leg vier ging in einem 13-Darter mit der Doppel 20 an Stompe, darauf reagierte van Barneveld mit einer weiteren 180 und einem Zwei Dart 76er Finish. Im folgenden Leg warf Stompe eine 180 und beendete es mit einem 84er Finish und konnte seinen Rückstand auf 2:4 verringern.
Dann allerdings verwarf er fünf Darts auf Doppel und van Barneveld war wieder an der Reihe. Auch wenn van Barneveld in Leg in Leg 9 den Neun-Darter nicht erzielen konnte, ging das Leg doch in 11 Dart mit der Doppel 3 an ihn und er holte sich auch das folgende Leg mit der Doppel 8. Mit einem 14-Darter auf der Doppel 16 holte er endgültig den Sieg.

"Co ist ein sehr guter Spieler aber er verfehlte ein paar Doppel, ließ mich ins Spiel und jetzt bin ich froh über den Sieg", kommentierte van Barneveld. "Ich bin oft genug selbst mein schlimmster Gegner, aber wenn ich es schaffe, einen Neun-Darter zu werfen und genügend Selbstvertrauen habe, gibt es keinen Grund, warum ich das Turnier nicht gewinnen sollte."

Terry Jenkins 8:3 Colin Lloyd

Terry Jenkins holte sich mit einem klaren 8:3 Sieg über Colin Lloyd einen Platz in den Viertel-Finalen. Jenkins zeigte sich in ähnlicher Form, wie beim Finale der Desert Classics 2007 und erzielte bin seinem Spiel gegen die ehemalige Nummer 1 der Welt einen Durchschnitt von 102.

Jenkins begann das Spiel gleich mit einer 180 und einem 13-Darter, holte sich mit der Doppel 10 gegen den Wurf Leg 2 und ging mit einem 124er Finish auf dem Bullseye mit 3:0 in Führung. Dann verwarf er zwei Dart auf den Gewinn des vierten Legs und Lloyd konnte mit der Doppel 4 sein erstes Leg gewinnen.
Lloyd seinerseits stand im nächsten Leg schon auf einem Finish, musste aber zusehen, wie Jenkins die Doppel 20 ausmachte. Die folgenden beiden Legs fielen jeweils mit der Doppel 20 an Lloyd, aber Jenkins legte einen Zahn zu und machte seinen Hoffnungen ausgleichen zu können ein Ende. Jenkins warf zwei 180er in einem 11-Darter zum 5:3 und machte dann im neunten Leg 135 Punkte mit der Doppel 12 aus. Im zehnten Leg warf Lloyd eine 180 aber Jenkins kam ihm mit einem 71er Finish wieder zuvor und gewann das Spiel im folgenden Leg mit der Doppel 8.

Mervyn King 8:7 Kevin Painter

Mervyn King warf Kevin Painter in einem spannenden Spiel, dass bis in ein Entscheidungs-Leg ging, aus dem Turnier. Der Finalist der Premier League 2009 setzte seinen Lauf Richtung Titelgewinn mit einem denkbar knappen Sieg fort, er ließ Painter keine Chance auf seinen Matchdart.

King fing brillant an, indem er 131 Punkte gegen den Wurf ausmachte und Finishes auf der Doppel 16 und der Doppel 8 zur 3:0 Führung folgen ließ. Im Leg vier traf er die Doppel 20 nicht und Painter holte sich das Leg mit der Doppel 4. Painter warf dann ein tolles 146er Finish und einen 13-Darter, strafte anschließend King für fünf Fehlwürfe und übernahm selbst mit 4:3 die Führung.
King konnte mit der Doppel 10 wieder ausgleichen, warf dann ein Maximum und holte sich mit der Doppel 16 die Führung wieder zurück. Dann antwortet King mit einem Score über 171 Punkte der ihm 32 Punkte Rest ließ auf eine 180 von Painter zum 6:4. Aber Painter schlug mit einem 14-Darter mit 82er Checkout zurück.
Nach einer weiteren 180 lag King mit 7:5 vorne und hatte seinen Platz im Viertel-Finale schon fast sicher, aber Painter gab nicht auf und warf einen weiteren 14-Darter mit 84er Finish und machte anschließend 120 Punkte zum Ausgleich aus. Im entscheidenden Leg war er zuerst am Wurf und warf 140 Punkte, aber King hatte drei Würfe über 100 Punkte und stand auf einem Finish. Mit der Doppel 20 in einem 13-Darter holte er sich doch noch den Sieg.

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