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Spielberichte, Fünfter Spieltag


Tiger verdrängt lebhaften Bristow

Peter Evison gelang es gerade so, den wieder erstarkten Bristow in Reading mit 7:5 zu besiegen. Der "Fen Tiger" erholte sich noch rechtzeitig von einem 0:2 Rückstand , nachdem Bristow seine frühere Kunst aufblitzen lassen hatte, im ersten Leg zwei 140er geworfen hatte und 82 Punkte ausgemachte hatte, bevor Evison mit einem 100er Checkout wieder heran kam. Beim Stand von 3:3 gab Bristow den Zuschauern noch einmal Grund zum Jubeln, er warf eine 180 und wenn er auch dieses Leg und auch das nächste verlor, zeigte er doch, dass er noch über seine alte Kampfstärke verfügt, wenn es um die Doppel geht. Er traf die Doppel 10 zum 5:4 und ließ eine weitere 180 im 11.Leg folgen, die ihm zum 5:6 verhalf. Aber im entscheidenden Leg hatte Evison die besseren Darts und mit einem 64er Finish holte er sich den Sieg.

"Irgendwie wusste ich schon vorher, dass das heute ein schweres Spiel würde", sagte der 44 Jahre alte World Masters Sieger aus West Drayton. "Eric hatte immer wieder starke Phasen, er spielte sehr gut, das hatte ich schon den ganzen Tag vorhergesehen. Man sollte Eric nie abschreiben, deshalb gehört er ja zu den Legenden. Ich war schon beunruhigt und er hätte ein Unentschieden erreichen können. Es lastete ein ganz schöner Druck auf mir, ich bin ja hier zuhause. Wenn ich mich so umschaute sah ich eine Menge Leute, die ich kannte. Du bist einfach nie qualifiziert, bevor die Qualifikation herum ist. Ich will meine nächsten beiden Spiele auch gewinnen und dann habe ich es geschafft."

Bristow fühlte sich durch seine gute Leistung ermutigt und meinte: "Ich bin enttäuscht, dass ich verloren habe, aber es hat mit heute Abend Spaß gemacht und ich habe meine besten Darts gespielt. Ich wünschte nur, ich hätte 4:2 in Führung gehen können und das hätte ich wirklich tun sollen."

Endlich ein Hoch von John Lowe

Endlich konnte auch John Lowe in der Legends League einmal Top Form zeigen und besiegte Bobby George deutlich mit 7:2. "Old Stoneface" hatte seine bisher vier Spiele alle verloren und sich auf dem letzten Tabellenplatz der Liga festgesetzt, rettete aber mit seiner bisher bei weitem besten Vorstellung seinen Ruf. Es war eine Vorstellung, mit der er die meisten Spieler aller Organisationen hätte schlagen können, er warf drei 180er und fand endlich zu seiner Treffsicherheit auf die Doppel zurück, die ihn vor seinem Auftritt in Reading völlig im Stich gelassen hatte.

"Der Unterschied heute Abend war wahrscheinlich mein Stolz", meinte der Veteran aus Chesterfield. "Ich wusste, dass nur ein Sieg meine Hoffnungen aufrecht erhalten konnte. Ich habe bei den Exhibitions hervorragend gespielt und vielleicht habe ich in der Legends League einfach zu viele Ausreden benutzt, statt einfach so gut zu spielen, wie ich es kann. Bobby hat es zugelassen, dass ich gut gespielt habe und eigentlich war ich sogar ein bisschen enttäuscht, weil ich dachte, ich hätte auch noch besser spielen können! Ich habe schon auch ein paar 41er geworfen, sonst wäre auch mein Durchschnitt noch höher ausgefallen."

Cowboy besiegt Deller

Mit seinem 7:2 Sieg über Keith Deller hat Bob Anderson dafür gesorgt, dass jeder der acht Spieler zumindest mathematisch noch eine Chance hat, sich für die Finalnacht am 22.August in Purfleet zu qualifizieren. Dem "Limestone Cowboy" gelang es nach seinem 6:6 Unentschieden gegen Dave Whitcombe dieses Mal wieder eine bessere Leistung zu zeigen. Nach dem Spiel in Batley war er über seine Leistung frustriert gewesen. Dieses Mal spielte er wieder überzeugender und bewies, dass er nicht umsonst von den Sponsoren als Favorit gehandelt wird.

"Was ich in Batley versäumt habe, habe ich heute Abend nachgeholt", kommentierte der sechzig-jährige aus Clevedon. "ich habe dieses Mal meine Chancen wahrgenommen und das war der große Unterschied. Die letzten zwei Wochen habe ich hart an meinen Doppeln gearbeitet. Keith hatte auch Chancen, hat aber nichts daraus gemacht, und das darf man sich bei diesem Spiel nicht erlauben. Du musst selbst töten, damit Du nicht getötet wirst. Er hätte auf jeden Fall das erste Leg gewinnen können. Ich weiß schon, was man machen muss, um ein Spiel zu gewinnen, schließlich bin ich seit 30 Jahren dabei und ich glaube, das habe ich heute Abend auch bewiesen."

Cliff beendet Whitcombes Siegesserie

Cliff Lazarenko fügte Dave Whitcombe mit dem 7:4 die erste Niederlage in der League of Legends zu. Whitcombe, der an den ersten drei Abenden siegreich von der Bühne gehen konnte, wurde schon letztes Mal in Batley von Bob Anderson in seinem Run aufgehalten und musste jetzt mit ihm den Tabellenplatz tauschen. Nachdem die ersten beiden Legs geteilt worden waren, setzte "Big Cliff" zum Überholen an und stürmte zum 5:3 davon. Der Pubbesitzer aus Kent kam ins Spiel zurück, aber dann zeigte der Spieler aus Wellingborough ein hervorragendes 114er Finish auf der Doppel 20, stellte damit den alten Vorsprung wieder her und holte sich mit der Doppel 10 endgültig den Sieg.

"Wir beide verzettelten uns immer wieder, aber keiner von uns gab auf," sagte Lazarenko. "Ich bin sehr zufrieden, dass ich nach einem nicht überwältigenden Spiel dieses Ergebnis geschafft habe. Im 10.Leg hat Dave eine 180 geworfen und sich ein niedriges Finish stehen lassen, aber dann habe ich das 114er Finish geworfen und das war Spiel entscheidend. Ihr habt gesehen, wie ich auf der Bühne reagiert habe, das war schon etwas Besonderes. Wenn wir beide gut gespielt hätten, wäre ich mit einem Unentschieden zufrieden gewesen und hätte das als tolles Ergebnis betrachtet. Aber natürlich bin ich mehr als zufrieden damit, wie es jetzt ausgegangen ist."


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