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League of Legends


League of Legends

Spielberichte, Dritter Spieltag


Dave Whitcombe marschiert weiter

Dave Whitcombes Erfolgsquote bei der League of Legends beträgt weiter 100%, der Tabellenführer hat nun von bisher drei Spielen drei gewonnen, nachdem er auch Eric Bristow im Hilton Metropole Hotel in Birmingham besiegen konnte.

Seinen 54.Geburtstag feierte der Pub-Besitzer aus Sittingbourne mit einem 7:3 Triumph über Eric Bristow und führt weiter mit einem Punkt Vorsprung vor Bob Anderson die Tabelle an.

Es war seine Rache für die beiden Niederlagen, die ihm Eric Bristow in den Finalen der Weltmeisterschaften in den 1980ziger Jahren zugefügt hatte. Der Crafty Cowboy hat bisher nur seinen Sieg über Bobby George am Eröffnungsabend auf seinem Konto.

Mit einer Doppel 10 gegen den Wurf konnte Whitcombe seine Führung auf 3:1 ausbauen, im nächsten Leg traf er fünfmal hintereinander die Tripel 20 und zog mit der Doppel 16 auf 4:1 davon.

Eine weitere 180 verhalf ihm zum 5:1 und als er auch das nächste Leg gewinnen konnte, schaute es schon nach einem frühen Sieg für ihn aus.

Dann aber traf Bristow die Doppel 4, die Whitcombe dreimal verfehlt hatte und mit einer 180 im folgenden Leg konnte der fünffache Weltmeister den Vorsprung auf drei Legs schrumpfen lassen.

Damit war sein Comeback dann aber auch beendet, denn Whitcombe konnte mit der Doppel 3 das Spiel endgültig gewinnen.

„Heute lastete der ganze Druck auf mir, weil jeder mir erzählte, ich würde gewinnen und ich war ganz schön nervös da oben“, sagte Whitcombe. „Wahrscheinlich lag das auch an meinen bisherigen Ergebnissen gegen ihn, er war immer so etwas wie eine Nemesis für mich und einigen der Legs hat man diesen Druck sicher auch angemerkt. Aber ich sagte mir, ich bringe das unter Dach und Fach und jetzt bin ich natürlich begeistert, weil ich Eric geschlagen habe und drei von drei Spielen gewonnen habe.“

Der „Cowboy“ ist zu stark für Cliff

Bob Anderson bleibt in der League of Legends ungeschlagen, nachdem er sich 6 Legs nacheinander holte und mit 7:2 gegen Cliff Lazarenko gewinnen konnte.

Nach drei Spieltagen hat der „Limestone Cowboy“ ein Unentschieden und zwei Siege für sich zu verzeichnen und konnte zeigen, warum er immer noch auf höchstem Niveau spielte, bevor er sich entschloss an diesem Turnier teilzunehmen.

„Big Cliff“ führte schon mit 2:1, brachte dann aber gegen Bob Anderson keinen Fuß mehr auf den Boden. Er hatte ziemlich mit dem Geräuschpegel des Publikums zu kämpfen.

„Ich bin glücklich, dass ich gewonnen habe. Cliff ist sehr schwer zu schlagen“, sagte der Weltmeister von 1988 aus Clevedon. „Er hat mich irgendwie bei der 3:2 Führung gegen den Wurf wieder ins Spiel kommen lassen und dann habe ich nicht mehr lockergelassen.“

Bobby blendet in Birmingham

Bobby George konnte mit einer brillanten Vorstellung in Birmingham mit 7:3 über Peter Evison seinen ersten Sieg in der League of Legends verzeichnen.

Der Showstar aus Essex war sehr enttäuscht gewesen, dass er seine ersten beiden Spiele verloren hatte, warf aber gegen den in guter Form spielenden „Fen-Tiger“ hervorragende Scores.

Evison gab nicht auf und blieb im Spiel, als er die beiden Legs vor und nach der Pause holen konnte und damit zum 3:3 ausgleichen konnte, aber seine Hoffnungen, er könnte gewinnen, musste er schnell begraben.

George warf nur so zum Spaß eine 140 nach der anderen und ging mit 4:3 in Führung in einem Leg, das er mit Würfen von 140, 180 und 125 Punkten begann. Für seinen Gegner gab es dann keine Chance mehr.

Als er mit 6:3 in Führung ging streckte der 62-Jährige schon jubelnd seine Arme in den Himmel und wenn auch sein letztes Checkout etwas unkonventionell war, er warf Doppel 1, Doppel 19 für seine letzten 40 Punkte, sicherte es ihm doch den dringend nötigen Sieg.

„Ich habe leine Ahnung, was bisher mit mir während des Turniers los war und diesmal habe ich mir nur gesagt, dass es jetzt aber Zeit ist, endlich loszulegen, “ sagte George. „Ich traf eine Tripel 20 nach der anderen und das gibt einem ganz schön Selbstvertrauen. Ich bin wirklich froh, dass ich gewonnen habe, ich will ja nicht dastehen, wie ein Idiot. Ich weiß, wenn ich meine Finishes so sicher treffe wie meine Scores heute Abend, dann werden sich die anderen ganz schön anstrengen müssen, wenn sie mich schlagen wollen.

Deller kann sich im Hilton Hotel freuen

Keith Deller vergrößerte im Metropole Hilton Hotel in London John Lowes Unglück noch, in dem er dem dreimaligen Weltmeister seine dritte Niederlage nacheinander zufügte.

Der Profispieler aus Suffolk gewann mit 7:4 und kann jetzt schon zwei Siege auf seinem Konto verzeichnen und scheint damit auf Kurs zu den Halb-Finalen zu sein.

Wieder einmal musste Lowe für verfehlte Doppel teuer bezahlen, er traf im vierten Leg einfach nicht und geriet mit 1:3 in Rückstand.

Beim Stand von 4:2 konnte sich Deller zwei aufeinander folgende Legs sichern und warf dabei auch seine erste 180. Lowe erholte sich kurzzeitig noch einmal und konnte auf 6:4 herankommen, warf dabei unter anderem 165 Punkte, die ihn auf 36 Punkten Rest ließen, aber im 11 Leg holte sich der Weltmeister von 1983 mit seinem ersten Dart auf die Doppel 5 den Sieg.

„Jetzt bin ich zurück in der Spur“, meinte Deller. „Mein Selbstvertrauen war etwas erschüttert, nachdem ich letzte Woche gegen Peter Evison verloren hatte und meine Doppel heute gegen John waren auch nicht so gut, wie sei eigentlich sein sollten. Aber meine Scores sind gut und ich freue mich, dass ich von drei Spielen zwei gewinnen konnte. Ich glaube, ich bin immer noch nicht richtig in Schwung, ich hoffe, das kommt noch und dann kann ich das hier auch gewinnen.“


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