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Dartspieler des Monats Mai 2018

Ein großer Monat liegt hinter uns. Für den Dartsport fiel ein neuer Rekord, als in der Veltins-Arena auf Schalke mit letztlich 20.100 Zuschauern eine neue Bestmarke aufgestellt wurde. Dort wurden die German Darts Masters ausgetragen, doch dies war nicht das einzige Turnier der letzten 31 Tage. Auch zwei European Tour Events und ein Players Championship Wochenende fanden statt, genau wie die letzten Spieltage und das Finale der diesjährigen Premier League.

Nun sollte man also auf den ganzen Monat zurückblicken und schauen, wer der beste Spieler war. Gerne lässt man sich in solchen Momenten ja von zeitnah erlebten Emotionen leiten, die ein wenig das Gesamtbild der vergangenen vier Wochen verfälschen. Die komplette Dauer des Monats muss dabei beachtet werden und in der Zeit hat ein Spieler sich mal wieder besonders ins Rampenlicht gerückt. Dieser kommt aus den Niederlanden, hat keine Haare, dafür aber viele Titel. Spieler des Monats Mai ist Michael van Gerwen.

Michael van Gerwen mit dem Premier League 2018 Pokal Schatten

Warum Michael?

Es ist richtig. Bei den German Darts Masters, dem Rekordturnier, enttäuschte er gegen einen furiosen Dimitri van den Bergh in der zweiten Runde und schied damit aus. Dimitri zog letztlich nach tollen Leistungen ins Endspiel ein und hätte damit sicherlich wie auch Sieger Mensur Suljovic einige Argumente auf seiner Seite. Allerdings brachten diese beiden Spieler die Leistungen an einem Tag. Bei den anderen Turnieren lief es hingegen für beide Akteure nicht so gut. Anders bei Michael van Gerwen. Er nahm zwar an den Players Championship Turnieren nicht teil, jedoch an der Premier League. Dort konnte er sich durch seine Leistungen an den letzten Spieltagen zum sechsten Mal in Serie auf den ersten Platz der Ligatabelle setzen. Seit seinem Premier League Debüt 2013 hatte er damit die Saison jedes Mal auf Rang eins beendet. Bei der Finals Night war an ihm dann kein Vorbeikommen. Nicht nur schlug er Weltmeister Rob Cross absolut souverän mit 10:6, er führte im Anschluss im Endspiel seinen Gegner Michael Smith quasi vor. Mit einer brillanten Leistung samt Average von am Ende 112 Punkten holte er sich nach dem 11:4 seinen vierten Premier League-Titel in Serie.

Michael van Gerwen gewinnt die Premier League Schatten

Aber auch die kleineren Bühnen gehörten in diesem Monat wieder dem Niederländer. Zunächst dominierte er in Sindelfingen die gesamte Konkurrenz. Spielte er gegen Alan Tabern und Darren Webster noch Averages um die 104 Punkte, erhöhte er das Pensum gegen Dave Chisnall, Michael Smith und James Wade nochmal, zeigte dort jeweils einen Punkteschnitt um die 110. Es war sein dritter Turniersieg auf der European Tour in diesem Jahr, bei erst fünf gespielten Turnieren. Und es reichte ihm noch nicht. Längst hatte er angekündigt ein neues Rekordjahr hinlegen und die 26 Titel aus 2016 übertreffen zu wollen. In Zwolle in den Niederlanden machte er da weiter und spielte sich über Terry Jenkins, Darren Webster, Kyle Anderson und Daryl Gurney erneut ins Endspiel. Gegen Gurney hatte er schon mit 2:6 zurückgelegen, schaffte aber noch das Comeback zum 7:6-Erfolg und war so auch in der Lage mit einem 8:5 über Steve Lennon den insgesamt 24. European Tour Titel seiner Karriere einzufahren. Michael van Gerwen war auf den gesamten Monat gesehen der stärkste Spieler und hat sich daher, trotz schwacher Leistung bei den German Darts Masters über die er sich selbst am meisten geärgert hat, die Ernennung zum Spieler des Monats Mai verdient.

Michael van Gerwen gewinnt die Premier League Schatten

Prognose

Der Juni startet direkt mit dem World Cup of Darts, wo Michael van Gerwen mit Raymond van Barneveld als Titelverteidiger anreisen wird. Desweiteren geht es auf der European Tour nach Gibraltar, Kopenhagen und Hamburg und in Wigan und Barnsley finden Players Championship Turniere statt. Der Kalender ist vollgepackt mit Dartsaction, bei der Michael van Gerwen wie immer und überall als Favorit gelten wird. Er wird sich wohl bei mindestens zwei Turnieren erneut zum Sieger küren und wie so oft von anderen nur schwer zu schlagen sein. Ob es so kommt, wir werden sehen. Bis dann!

Tobias Gürtler


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