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Vorschau auf das PDC Wochenende in Atlanta

Seit meinem letzten Blog ist es schon eine Weile her - also dachte ich, ich würde Euch berichten, was ich über das kommende Wochenende denke und noch ein paar andere Sachen.

Zunächst möchte ich aber erwähnen, dass ich es schon toll finde, dass Dennis Priestley in Kanada wieder gewonnen hat und natürlich möchte ich auch meinem Freund Wes Newton zu seinem zweiten Platz gratulieren, durch den es schon fast sicher ist, dass wir ihn nächsten Monat im Fernsehen sehen werden.

Ich wurde gefragt, warum ich denn nicht nach Kanada gefahren bin, um das Players Championship zu spielen - das hatte drei Gründe: zum einen war es schwierig hinzukommen und alles andere als billig - fast so teuer wie nach England zu fliegen, um dort zu spielen. Darüber hinaus hatte ich meine Chancen auf einen besseren Rankingplatz bei den North American Singles vergeben. Ich würde also wirklich sehr gut spielen müssen, um etwas zu erreichen, was mir aber auf Grund meiner Arbeit (dritter Grund!) und meiner Spielpraxis diesen Monat nicht möglich gewesen wäre. Ich hätte nämlich erst am Samstagabend dort ankommen können und am Sonntagabend wieder zurückfahren müssen - keine guten Vorraussetzungen, um entspannt spielen zu können. Es wäre das sechste Wochenende in Folge mit Dartspielen gewesen - da dachte ich, ich würde lieber verzichten.

Also spiele ich dieses Wochenende in Atlanta - ursprünglich zwei Players Championships mit den US Open am Sonntag - aber sie haben es zu einem abgewertet. Ich fühle mich gut - jetzt liegt alles an der Tagesform und an der Auslosung. Ich denke einmal, ich werde eher tief gesetzt werden, was sich positiv oder negativ auswirken kann, aber ich bin wirklich fokussiert. Ich trainiere, überziehe aber nicht, da ich den Eindruck habe, es läuft gut und es ist besser, frisch und zuversichtlich als ausgepumpt und besorgt ins Rennen zu gehen. Es werden sicher jede Menge PDC Spieler da sein, da es Direktflüge von Großbritannien nach Atlanta gibt.

Ansonsten habe ich mich in letzter Minute dazu entschlossen, die Medalist E-Dart World Finals nächste Woche in Las Vegas mitzuspielen. Ursprünglich hatte ich nicht spielen wollen, weil sie die meisten Pro-Turniere herausgestrichen haben, aber dann dachte ich, letztes Jahr war ich Zweiter beim Grand Masters Einzel - dieses Jahr könnte ich ja gewinnen.

Dann habe ich noch meine China Reise im Oktober gebucht - das wird ein großes Turnier werden und sicher eine tolle Erfahrung. Ich freue mich schon darauf und habe anschließend noch ein paar Tage angehängt fürs Sightseeing und werde bestimmt jede Menge Bilder für Euch haben. Das Turnier geht über zwei Tage, es wird im Round Robin Format gespielt und dann Knock-out, das Preisgeld liegt bei $ 15.000 und als bekanntester Teilnehmer hat sich bisher John Part angemeldet.

Hier ein Link zur Seite: www.shdartsopen.com

Die Teilnehmerzahl ist auf 128 Männer und 64 Frauen beschränkt, $ 5.000 kann der Sieger einstreichen, ich werde also hart arbeiten in der Vorbereitung und auch für das Qualifikationsturnier für den Grand Slam und das Players Championship in Irvine ein paar Wochen später. Das chinesische Turnier ist etwas Besonderes - das Preisgeld wird von der chinesischen Regierung bezahlt. China, eigentlich ganz Asien, ist ziemlich Dart begeistert und sie würden sich wirklich wünschen, dass der PDC Pro Circuit auch dort vorbeikommt, was vielleicht nächstes Jahr passieren könnte.

Noch etwas zu einem möglichen Sponsor: Ich hatte große Hoffnungen bei einer bedeutenden Firma aus Großbritannien, aber durch die Wirtschaftslage verzögert es sich und ich weiß nicht, ob es klappen wird. Wenn ich jetzt ein paar gute Wochen habe und auch in China gut bin sieht es für das nächste Jahr ganz gut aus. Falls es mir auf irgendeine Weise gelingen sollte wieder bei den Weltmeisterschaften dabei zu sein, werde ich nächstes Jahr in Großbritannien wohnen und ein Jahr lang dort als Vollprofi spielen. Dieses Jahr hat es mir gezeigt, dass es einfach zu hart für mich ist, ständig hin- und her zu reisen. Es ist ja nicht nur die Reiserei, es ist auch die ganze Zeit, die man dort herumhängt, man hat kein richtiges Leben, keine Routine, keine normalen Aktivitäten - das ist oft ziemlich langweilig.

Bis zum Wochenende - haltet die Ohren steif und arbeitet an Eurem Fokus!!!

33 - Rückblick auf das PDC Wochenende in Atlanta

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