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George Silberzahn

Vergnügen an der Niederlage?

Kürzlich hörte ich ein Gespräch, bei dem es um mangelndes Interesse an kleinen Trainingsspielchen ging. Die Konversation ging dahin, warum Dartspieler nicht daran arbeiten, ihre Gewinnchance zu verbessern und die Frage, warum sie überhaupt Darts spielen. Meinen Beitrag findet ihr unten. "Ich sehe, dass Du unzufrieden auf diejenigen blickst, die nicht daran arbeiten, ihr Spiel zu verbessern", sagte einer der Teilnehmer.

Ich blicke auf eine lange Darts Karriere zurück, bei der ich nahezu davon besessen war, mein Können zu zeigen. Während dieser Zeit fragte ich mich, wie man Spaß am Spiel haben kann, ohne es zu gewinnen. Das ist für mich schon immer ein Widerspruch gewesen, genau wie der, Vergnügen an der Niederlage zu haben. Ich glaube, dies kommt der Frage, warum man es überhaupt macht, sehr nahe.

Mein neuester Standpunkt dazu ist, dass ich die letzten vier Jahre komplett auf das Spiel verzichtet habe, weil ich meine Leistung nicht mehr abrufen konnte. Ohne das absolute Vertrauen, jeden schlagen zu können, fürchtete ich die Wettkämpfe, anstatt mich auf sie zu freuen.

Letzten Abend habe ich in meinem alten Revier an der Liga teilgenommen, das erste Mal seit zehn Jahren. Ich spielte so gut wie ich dachte, lausig, schlimmer als lausig. Aber ich entdeckte, was ich in all den Jahren nicht begreifen konnte. Ich genoss die gemeinsame Unfähigkeit aller Team Mitglieder (Ich spiele in einer unteren Klasse). Wir haben versucht, ein gutes Spiel abzuliefern, waren aber nicht imstande dazu. Und das Gute daran ist, dass seit wir wissen, dass wir diese Fähigkeit nicht haben, es so in Ordnung ist. Wir konnten den Aufwand genießen und ergänzen uns gegenseitig, anstatt ausschließlich nach der Leistung zu bewerten. Und das beste von allem war, dass meine Teamkollegen meine Kameradschaft genossen, und nicht, wie gut ich das Spiel beherrsche. Ich hatte eine solche Angst, dass die Leute, aufgrund meiner Leistung und meines Rufes, weniger von mir hielten, dass ich diesen Teil des Spieles komplett verpasst hatte.

Ich kenne den Rausch auf dem höchsten Niveau zu spielen, und sich durch das großartige Spiel weiter zu steigern, eine fantastische Sache. Ich dachte, ich wüßte alles über Freizeitspieler, aber ich habe mir niemals Gedanken in diesem Zusammenhang gemacht. Vielleicht ist das meine Enthüllung, warum es so viele Menschen gibt, die nicht das Feuer in ihrem Bauch verspüren, um den Wettkampf richtig anzunehmen. Vielleicht habe ich mit meiner Behauptung, dass über 80 Prozent aller Dartspieler nicht richtig konkurrieren, sondern lieber einfach spielen, richtig gelegen? Vielleicht hatte ich nicht das richtige Verständnis für ihr Motiv?


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