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Price und van Gerwen mit deutlichen Siegen

Am Samstagabend ging der Grand Slam of Darts in den Turniertag, an dem die fehlenden beiden Halbfinalisten ermittelt wurden. Dabei durften sich die Fans in Wolverhampton auf zwei absolute Viertelfinal-Kracher freuen. Zum einen kam es zur Neuauflage des Vorjahresfinals zwischen Gerwyn Price und Gary Anderson. Zum Anderen trafen mit Adrian Lewis und Michael van Gerwen zwei mehrfache Weltmeister aufeinander.

Anderson erlebt totalen Fehlstart

Es war eins der umstrittensten Spiele der letzten Jahre, als Gary Anderson und Gerwyn Price vor ziemlich genau einem Jahr gegeneinander spielten. Im Finale des Grand Slams 2018 kam es zu mehreren Konflikten; am Ende holte sich Price seinen ersten großen TV-Titel und eine saftige Geldstrafe. Die heutige Begrüßung verlief völlig normal, sodass man sich schnell aufs Sportliche konzentrieren konnte. Price schnappte sich die ersten beiden Legs ohne Probleme, Anderson durfte sich erst danach auf Doppel versuchen, scheiterte aber dreimal. Price hatte zuvor ganz knapp ein 170er-Finish verpasst, kam letztlich aber doch zum Break und legte auch auf der Doppel-1 nach. Anderson war noch gar nicht in der Spur und leistete sich ein Leg später ganze fünf Fehlwürfe. Price bedankte sich und gewann die erste Session mit 5:0. Erst als der Waliser nach der Pause auf Doppel patzte, holte sich Anderson sein erstes Erfolgserlebnis, Price produzierte jedoch das direkte Rebreak. Analog dazu spielte sich das Geschehen in den nächsten beiden Durchgänge ab: Price ließ zunächst erneut zwei Möglichkeiten liegen, machte das aber direkt wieder wett und hielt den großen Vorsprung aufrecht. Danach brachte der „Iceman“ seinen Anwurf nach längerer Wartezeit wieder nach Hause und lag deswegen zu diesem Zeitpunkt mit 8:2 vorne.

Nach der zweiten Pause legte Anderson dann einen Zahn zu, zeigte mehr Sicherheit auf dem äußeren Ring und holte sich drei Legs in Serie. Price konnte diesen Lauf zwar stoppen, doch der „Flying Scotsman“ antwortete sofort und lag zur nächsten Unterbrechung nur noch mit 6:9 hinten. Im Anschluss daran hatte Anderson eine Fülle an Möglichkeiten, um richtig nah an seinen Gegner heranzurücken. Er warf in den nächsten beiden Durchgängen jedoch sechs Darts an Doppelfeldern vorbei, Price war jeweils da und stellte den Abstand von fünf Legs wieder her. Wenig später erwischte Anderson dann endlich die Doppel-20, doch Price konterte mit einem starken 11-Darter und gewann auch das nächste Leg. Dadurch nahm er einen komfortablen 13:7-Vorsprung in die letzte Unterbrechung. Weil die nächsten vier Legs allesamt vom jeweils anwerfenden Profis gewonnen wurden, war Price dank eines 109er-Highfinishes bereits soweit, als dass ihm nur noch ein Leg zum Sieg fehlte. Kurz darauf war diese Mission erledigt, Price löschte 70 Punkte und gewann mit 16:9.

Lewis gibt sich frühzeitig geschlagen

Nun wurde das letzte Viertelfinale ausgetragen. Dort kam es zum Duell zwischen dem amtieren Weltmeister Michael van Gerwen und dem früheren Doppel-Weltmeister Adrian Lewis. Letztgenannter startete mit vier perfekten Darts in diese Partie, warf wenige Momente später aber einmal an der Doppel-20 vorbei. Van Gerwen bedankte sich, erwischte genau dieses Feld und bestätigte das eben vollbrachte Break auch. Lewis verkürzte anschließend mit seinem ersten Erfolgserlebnis. „Mighty Mike“ antwortete mit einem 12-Darter sofort, profitierte dann von vier Fehlwürfen seines Kontrahenten und ging mit einem 4:1 im Rücken in die erste Pause. Nach der Unterbrechung zog der Weltranglistenerste dann einsam seine Kreise. Einem 14-Darter im sechsten Durchgang ließ er ein 132er-Bullfinish zum 12-Darter sowie einen 13-Darter folgen. Lewis konnte dieses hohe Niveau nicht mitgehen und erst danach seinen zweiten Leggewinn vermelden. Doch van Gerwen glänzte anschließend mit einem 11-Darter und führte zu diesem Zeitpunkt klar mit 8:2.

Auch danach ließ der Niederländer nicht locker, spielte zwei 15-Darter in Folge und war mittlerweile bei einer zweistelligen Anzahl von Leggewinnen angelangt. Lewis kam danach wieder zum Zuge, profitierte im 14. Durchgang von gleich fünf Patzern seines Gegners und verringerte den Abstand zumindest um ein kleines Stück. Eine vergebene Möglichkeit kostete Lewis dann jedoch ein drittes Leg in Folge, stattdessen erwischte van Gerwen die Doppel-10 und lag nun mit 11:4 vorne. Van Gerwen setzte seine Leistung dann ungerührt fort, gewann wiederholt drei Legs nacheinander und verlor erst wieder eines, als er haarscharf an einem 170er-Finish scheiterte. Lewis gab dies jedoch keinen Auftrieb, und er verpasste wenig später ein Doppelfeld. So erhöhte van Gerwen auf 15:5, benötigte nur noch ein einziges Leg und musste dennoch nochmals runter von der Bühne. Lewis konnte seine Pleite noch kurzzeitig herauszögern, doch selbstverständlich war es für van Gerwen gar kein Problem, den Deckel wenig später draufzumachen. Das Schlussergebnis von 16:6 sprach dabei eine klare Sprache.

Grand Slam of Darts


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