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Frühe Niederlagen für Hopp und Clemens

Aufgrund der COVID19-Pandemie musste die PDC Europe die European Tour massiv umkrempeln: statt der geplanten 13 Turniere konnten nur vier stattfinden. Die 32 Spieler, die bei diesen Events das meiste Preisgeld erspielt hatten, waren für die European Darts Championship – auch als Darts-Europameisterschaft bekannt – in Oberhausen qualifiziert. Da die neuen Corona-Maßnahmen erst ab Montag gelten, durften 250 Zuschauer live in der König Pilsener-Arena mit dabei sein. Mit Mensur Suljovic, Max Hopp und Gabriel Clemens waren drei Spieler aus dem deutschsprachigen Raum mit von der Partie. Los ging es am Donnerstagnachmittag mit einer XXL-Session, über die Distanz „Best of 11 Legs“ wurden nacheinander alle 16 Erstrundenspiele ausgetragen.

Knappe Niederlagen für Chisnall und Ratajski

Im ersten Match dieses Turniers standen sich Jamie Hughes und Dave Chisnall gegenüber. Abzuwarten war insbesondere, wie „Chizzy“ die verpassten Matchdarts in Halbfinale des World Grand Prix verkraftet hatte. Anscheinend ganz gut, zumindest begann er mit einem 126er-Finish und zeigte dann einen 14-Darter zum Break. Doch Hughes ließ das nicht lange auf sich sitzen, rebreakte mit einem eigenen 14-Darter und produzierte wenige Minuten später den 2:2-Ausgleich. Der erste große Fehler unterlief „Yozza“ im sechsten Durchgang, als er vier Pfeile außen an der Doppel-16 vorbeiwarf – Chisnall war mit einem 89er-Bullfinish zur Stelle. Doch erneut meldete sich Hughes schnell zurück und stellte mit einem 13- und einem 15-Darter wieder Parität her. Da die nächsten beiden Legs gerecht aufgeteilt worden waren, musste das Entscheidungsleg herhalten. Dort ließ Chisnall einen Matchdart auf dem Bullseye aus, Hughes hatte sich dank zwei 180ern nacheinander bei 81 Rest positioniert und brachte diese Punktzahl umgehend für einen 11-Darter auf Null. Dank dieses großartigen elften Legs gewann Hughes am Ende mit 6:5.

Wenig später durften Krzysztof Ratajski und Steve West die Bühne betreten. Nachdem die ersten drei Legs allesamt ohne Breaks vonstattengegangen waren, gelangen West im vierten Leg sieben perfekte Darts. Dass es dennoch nicht zum Leggewinn reichte, lag vor allem am „Polish Eagle“, der einen eigenen 12-Darter mit einem 87er-Finish beendete. Kurz darauf konnte Ratajski sechs Breakdarts nicht verwerten, sorgte jedoch auch umgehend wieder für den 3:3-Ausgleich. Analog dazu verliefen die beiden darauffolgenden Legs: Ratajski ließ weitere Breakdarts aus und lag erneut in Rückstand, konnte dies aber mit einem 114er-Finish schnell korrigieren. West legte anschließend mit einem 13-Darter vor und benötigte nur noch ein Leg zum Sieg, doch Ratajski hielt nochmals dagegen und löschte 89 Punkte zum Abschluss eines 14-Darters. Im nun erforderlichen Decider positionierten sich beide Akteure nach zwölf Würfen bei 40 Rest, doch der Engländer hatte bekanntlich angeworfen und erhielt auch als Erster Matchdarts. Schon der erste steckte mitten in der Doppel-20 und brachte Steve West in die zweite Runde.

Mit Mervyn King und Ian White waren danach zwei sehr erfahrene Profis im Einsatz. „The King“ erlebte eine aus seiner Sicht katastrophale Anfangsphase. Nachdem er sich bereits im ersten Leg drei Fehlwürfe geleistet hatte und auch das zweite Leg verloren geben musste, warf er im dritten vierfach am äußeren Ring vorbei. White stellte sich im direkten Gegenzug mit 164 Punkten vors Oche, konnte dieses Checkout tatsächlich zeigen und erhöhte auf 3:0. Mit einem 80er-Checkout holte sich King anschließend endlich sein erstes Leg, setzte wenig später allerdings die nächsten beiden Möglichkeiten in den Sand. „Diamond“ bedankte sich mit dem Break, legte erfolgreich nach und stand nun kurz vor dem Weiterkommen. King sicherte sich zwar noch sein zweites Erfolgserlebnis, doch White machte mit einem starken 143er-Finish schon wenige Minuten später alles klar.

De Sousa gelingt der 9-Darter – Wade und Smith kämpfen sich durch

Erst vor wenigen Wochen feierte Jose de Sousa den größten Erfolg seiner Laufbahn. „The Special One“ gewann das European Tour-Event in Sindelfingen mit einem Finalsieg über Michael van Gerwen und war vor allem dank dieser starken Performance bei der European Darts Championship an drei gesetzt. Sein Auftaktgegner war Jeffrey de Zwaan. De Sousa eröffnete mit einem 13-Darter und machte seinem Spitznamen anschließend alle Ehre: über den Weg 180, 177 und 144 spielte er seinen ersten 9-Darter vor TV-Kameras. Trotz einiger Schwierigkeiten auf Doppelfelder konnte der Portugiese sogar erhöhen, ehe er zweimal außen an der Doppel-16 vorbeiwarf. De Zwaan kam dadurch zu seinem ersten Leggewinn, warf in den nächsten beiden Durchgängen aber insgesamt sieben Pfeile an den Doppeln vorbei. De Sousa nutzte dies für sich aus und stand kurz vor dem Sieg. „The Black Cobra“ bäumte sich jetzt nochmal auf und kam mit einem 15- und einem 14-Darter wieder heran, ließ anschließend aber drei Möglichkeiten aus, um noch weiter zu verkürzen. De Sousa ließ sich die Gelegenheit nun nicht mehr entgehen, erwischte die Doppel-10 und gewann mit 6:3.


Anschließend ging der EM-Sieger von 2018, James Wade, als Favorit in das Duell mit Steve Lennon. Nachdem die ersten beiden Legs noch als Breaks gewonnen worden waren, fokussierten sich beide Spieler erfolgreich auf ihre eigenen Anwürfe. Erst beim Spielstand von 3:3 erhielt Lennon wieder Breakmöglichkeiten, konnte zwei Chancen jedoch nicht ausnutzen. Wade rettete sich an dieser Stelle auf seiner favorisierten Doppel-10, kassierte aber wiederholt den umgehenden Ausgleich. Nachdem sich „The Maschine“ wieder in Führung gebrachte hatte, erhielt er einen Matchdart, verfehlte das Bullseye allerdings knapp. Lennon konnte nach vier eigenen Fehlern erleichtert aufatmen, traf die Doppel-8 letztlich doch und sorgte für das entscheidende elfte Leg. Dort hatte der anwerfende Wade keine Schwierigkeiten, verwandelte in der Doppel-18 und erreichte die nächste Runde.

Ähnlich wie de Sousa konnte auch Devon Petersen auf der diesjährigen verkürzten European Tour einen großen Erfolg feiern. Der Südafrikaner triumphierte in Hildesheim und sicherte sich dort seinen ersten PDC-Titel. In Oberhausen war der Südafrikaner an Position vier gesetzt und wurde von Andy Hamilton gefordert. Nach ausgeglichenem Beginn drückte der formstarke Petersen aufs Gaspedal. Völlig problemlos gewann der „African Warrior“ vier Legs in Serie und ging dementsprechend mit einem 4:1-Vorsprung in die Kabine. Der frühere WM-Finalist Hamilton lief auch im Anschluss an die Pause weiter hinterher und durfte kein weiteres Mal auf Doppel zielen. Auf der anderen Seite brachte Petersen die Partie ganz locker nach Hause, nutzte seinen zweiten Matchdart und gewann eindeutig mit 6:1.

Kurze Zeit später wollte Michael Smith seiner Favoritenrolle im Duell mit Namensvetter Ross Smith gerecht werden. Den besseren Start konnte zweifellos der Letztgenannte für sich verbuchen: auch dank einiger gegnerischer Fehler entschied Ross Smith die ersten drei Legs allesamt für sich. Der „Bully Boy“ wachte in der Folge aber allmählich auf und verkürzte bis auf 2:3. Nachdem Ross Smith den alten Abstand wiederhergestellt hatte, zeigte Michael Smith zwei echte Highlights: erst löschte er 142 Punkte auf der Doppel-11, dann gelang ihm ein 96er-Finish über zweimal Doppel-19. Anschließend übernahm Michael Smith dank eines 62er-Checkouts sogar erstmals die Führung, doch „Smudger“ konnte mit einem 12-Darter nach längerer Zeit wieder dazwischengehen. Im nun notwendig gewordenen Entscheidungsleg konnte Michael Smith seinen Anwurf souverän verteidigen, sodass er als Sieger aus diesem Erstrundenmatch hervorging.

Dirk van Duijvenbode, zuletzt sensationell Finalist beim World Grand Prix, traf in der ersten Runde auf seinen niederländischen Landsmann Danny Noppert. Für den „Titan“ ging es dabei auch heute richtig gut los, er schaffte im zweiten Leg per 14-Darter ein Break und überstand anschließend einen Breakdart gegen sich unbeschadet. Van Duijvenbode zeigte wenig später den nächsten 14-Darter, ehe „Noppie“ auch den zweiten Versuch auf ein Doppelfeld vergab – er musste tatsächlich den 0:5-Rückstand hinnehmen. Nach der Pause änderte sich am Spielverlauf nichts mehr, van Duijvenbode nutzte gleich den ersten Matchdart und verpasste seinem Landsmann den Whitewash.

Mit Maik Kuivenhoven war auch in der nächsten Partie ein Niederländer involviert. Für ihn ging es hier und heute gegen den Weltranglistensechsten Nathan Aspinall. Der Engländer hatte das erste Leg bereits gewonnen, als er sich im zweiten bei 90 Rest überwarf und diese Punktzahl auch im zweiten Anlauf nicht löschen konnte. Kuivenhoven rettete also seinen ersten Anwurf, ließ wenig später aber selbst drei Breakdarts liegen. Aspinall nahm dies dankbar zur Kenntnis und erhöhte anschließend seinerseits sogar auf 3:1. Nachdem Kuivenhoven mit einem 88er-Finish regebreakt hatte, produzierte Aspinall mit einem starken 11-Darter das nächste Break, hatte im darauffolgenden siebten Leg aber wieder massive Schwierigkeiten auf Doppelfelder. Doch Kuivenhoven leiste sich selbst drei weitere Fehler und stand dadurch kurz vor dem Aus. Zwar schnappte sich der Niederländer noch einen Durchgang, Einfluss auf den Spielausgang hatte dies aber nicht mehr. Aspinall brachte die Angelegenheit schließlich per 15-Darter zu Ende und ging als 6:3-Sieger aus einer schwachen Partie hervor.

Cullen und Cross müssen die Heimreise antreten

Dank des Triumphs beim letzten European Tour-Turnier in Riesa sowie einiger guter Resultate bei den vorherigen drei Events war Joe Cullen bei der EM der topgesetzte Spieler. Sein Auftaktgegner war William O’Connor, der selbst von der Absage des positiv getesteten Glen Durrant profitiert hatte. Der Ire kam dank eines 13-Darters frühestmöglich zum Break, doch Cullen konterte umgehend mit einem 14-Darter. Nachdem die nächsten beiden Legs ebenfalls gerecht aufgeteilt worden waren, leistete sich der „Rockstar“ sechs Fehlwürfe auf Doppelfelder und machte es O’Connor so einfach, zum Break zu kommen. „The Magpie“ holte sich dadurch motiviert auch die nächsten beiden Legs und stand mit dem 5:2 bereits kurz vor dem Sieg. Cullen konnte zwar noch einmal erfolgreich sein, zu mehr reichte es am heutigen Tage aber nicht. O’Connor glänzte abschließend mit einem 12-Darter und machte den 6:3-Sieg über die Nummer eins der Setzliste perfekt.

Rob Cross ging als Titelverteidiger in das Turnier, zeigte sich in den letzten Wochen aber ziemlich formschwach. Dementsprechend musste er aufpassen, um nicht gleich in der ersten Runde gegen Martijn Kleermaker rauszugehen. „Voltage“ startete mit einem starken 12-Darter inklusive 130er-Highfinish, Kleermaker brachte sein Anwurfleg mit einem 74er-Bullfinish ebenfalls durch und übernahm mit einem 97er-Checkout anschließend sogar die Führung. Der Niederländer machte seine Sache bis hierhin richtig gut, zeigte mit 107 sowie 100 Punkten zwei weitere gute Checkout. Cross hatte selbst im fünften Legs drei Möglichkeiten ausgelassen und musste den 1:4-Rückstand akzeptieren. Nach der Pause spielte Kleermaker den nächsten 15-Darter und kam dem Sieg wieder ein ganzes Stück näher, doch dann stellte Cross nach langer Wartezeit mit einem eigenen 15-Darter einen Fuß in die Tür. Der Titelverteidiger sicherte sich auch das nächste Leg, ließ danach aber drei Möglichkeiten aus, um die Partie wieder richtig spannend zu machen. Kleermaker ließ sich seine Gelegenheit jetzt nicht mehr entgehen, verwandelte in der Doppel-10 und freute sich über den 6:3-Erfolg.

Das vergangene Wochenende bedeutete für den deutschen Dartsport eine kleine Zäsur. Nach vielen Jahren als höchstplatzierter deutscher Spieler wurde Max Hopp von Gabriel Clemens überholt, zu allem Überfluss fiel er auch aus den Top-32 heraus. Da der „Maximiser“ bei der EM vor zwei Jahren bis ins Halbfinale vorgerückt war, musste er zudem auch noch eine Menge Preisgeld verteidigen. Hopp erlebte einen hervorragenden Start, breakte mit einem 108er-Finish und konnte sein daran anschließendes Anwurfleg verteidigen. Clayton hatte in beiden Legs eigene Möglichkeiten ausgelassen und war schließlich erst im dritten Durchgang erfolgreich. Der Waliser legte einen 14-Darter nach und übernahm anschließend noch vor der Pause die 3:2-Führung. Nach der Unterbrechung zündete Hopp den Turbo, glich mit einem 13-Darter aus und brachte sich kurz darauf in Front. Danach gelang dem Deutschen ein echtes Highlight: er machte 170 Punkte aus und war dadurch soweit, als dass ihm nur noch ein einziges Leg fehlte. Doch Clayton gab sich längst nicht geschlagen, überlebte im zehnten Durchgang den ersten Matchdart und sorgte selbst mit dem 5:5 für den Decider. Dort bekam Hopp noch eine zweite Chance zum Matchgewinn, verfehlte die Doppel-20 jedoch denkbar knapp. Mehr Möglichkeiten gab ihm Clayton nicht mehr, „The Ferret“ erwischte die Doppel-8 und feierte einen knappen 6:5-Erfolg.

Van Gerwen, Price und Wright mit Machtdemonstrationen

Von den vier European Tour-Turnieren konnte Michael van Gerwen keines gewinnen. Dass er zwei Endspiele verloren hatte, passte in das bislang schwache Jahr des Weltranglistenersten. Nichtsdestotrotz wollte er die Darts-EM natürlich zum fünften Mal gewinnen und musste dafür als Allererstes Darius Labanauskas aus dem Weg räumen. Der Niederländer eröffnete das Match mit einem 117er-Finish, doch „Lucky D“ hielt mit einem eigenen 130er-Checkout sofort dagegen. Aber van Gerwen zeigte sich heute in starker Verfassung und zog mit einem 14- und einem 12-Darter davon. Labanauskas bot selbst ebenfalls eine richtig gute Leistung, konnte in den beiden darauffolgenden Legs allerdings jeweils eine Möglichkeit auf der Doppel-20 nicht verwerten. Van Gerwen nutzte dies gnadenlos aus und benötigte mittlerweile nur noch einen Leggewinn. „Mighty Mike“ verlor keine Zeit mehr, verwandelte seinen zweiten Matchdart und kam beim 6:1-Erfolg auf einen 103er-Average.

Anschließend griff nach van Gerwen der zweite große Titelfavorit in das Turniergeschehen ein. Gerwyn Price, der vor knapp drei Wochen beim World Grand Prix triumphiert hatte, startete als Nummer zwei der Setzliste gegen Kim Huybrechts in die Europameisterschaft. Der „Iceman“ stellte diese Favoritenrolle schon sehr früh unter Beweis. Völlig problemlos entschied er die ersten vier Legs für sich, dabei sind insbesondere die Checkouts von 126 sowie 100 Punkten hervorzuheben. Erst danach durfte „The Hurricane“ es selbst auf den Doppelfeldern versuchen, er traf dabei die Doppel-8 und stellte auf 1:4 aus seiner Sicht. Nachdem Price den alten Abstand umgehend wiederhergestellt hatte, warf Huybrechts zweimal an der Doppel-16 vorbei. Diese Aufnahme im siebten Leg sollte tatsächlich seine letzte bleiben. Price vollendete den 6:1-Sieg mit einem 80er-Checkout. Unterm Strich kam der Weltranglistenzweite auf einen Average von knapp 104 Punkten, zudem warf er nur ein einziges Mal am äußeren Ring vorbei.

Seit Montagmorgen darf sich Gabriel Clemens als deutsche Nummer eins bezeichnen – dem Saarländer gelang auch der erstmalige Sprung unter die besten 32. Bei der European Darts Championship hatte er nun aber eine sehr schwere Aufgabe vor der Brust: er traf auf niemand geringeren als Weltmeister Peter Wright. Nachdem die ersten beiden Legs fair aufgeteilt worden waren, konnte Clemens mit einem 90er-Finish vorlegen. Doch Wright antwortete mit einem 13-Darter und konnte mit einem 101er-Checkout noch vor der Pause die Führung übernehmen. Clemens versuchte auch nach der Unterbrechung gegen seinen starken Kontrahenten dagegenzuhalten. Doch ein knapp verpasstes 160er-Finish kostete ihn den direkten Ausgleich. Zwar konnte der „German Giant“ einige Minuten später mit einem 80er-Checkout wiederum verkürzen, kurz darauf verpasste er jedoch ein 170er-Finish auf dem Bullseye. Wright war auch hier eiskalt zur Stelle und machte den Deckel letztendlich mit einem 116er-Finish drauf. Die Nummer drei der Welt glänzte beim 6:3-Erfolg mit einem 105er-Durchschnitt, Clemens kann sich mit seinem 100er-Average nicht allzu viel vorwerfen.

Jetzt fehlte tatsächlich nur noch ein einziges Match: für den Abschluss der ersten Runde waren Mensur Suljovic und Daryl Gurney verantwortlich. „The Gentle“ begann mit Checkouts von 76 sowie 120 Zählern und beobachtete, wie sein Gegner im dritten Leg sechsfach auf Doppel patzte. Suljovic traf selbst die doppelte 10 mit dem letzten Dart in der Hand und erhöhte auf 3:0. Erst als der Wiener im vierten Leg zweimal an der Doppel-14 vorbeigeworfen hatte, schaffte es Gurney, seinen ersten Durchgang einzusammeln. Suljovic stellte den alten Abstand umgehend wieder her, ehe „Superchin“ dies mit einem 90er-Finish wieder rückgängig machte. Schlussendlich musste Suljovic aber nicht mehr zittern, er holte sich die beiden ihm noch fehlenden Legs innerhalb der nächsten Minuten und stand nach dem klaren 6:2-Sieg als letzter Teilnehmer der zweiten Runde fest.


European Championship


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