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Ist Darts sexy genug für das amerikanische Fernsehen?

Jay Tomlinson von Bulls Eyes News sagte zu mir: "Über die Frage habe ich nachgedacht. Meinst Du, Du könntest darüber etwas schreiben? Schon ernsthaf,t aber aus der Dartoid Perspektive. Ich fragte zurück: "Und Du meinst das ganz ernst mit der Ernsthaftigkeit?" Er antwortete. "Ja und ich brauche es morgen!" "Na klar, sagte ich, "ich kann ernsthaft sein."

Das erste, was mir in den Sinn kam, war ein Zwischenfall mit Jess Nicoll, zu der Zeit als sie, der verstorbene Bucky Bakalac und ich zusammen Tripel gespielt haben.

Also werde ich, entsprechend meiner Zusage an Tomlinson, zuerst einmal allen Gerüchten entgegentreten, die seit jenem Vorfall überall herumgeistern: Es war nicht Nicolls Schuld, dass mir mein linkes Auge ausgestochen wurde. Sie hat sie nur etwas schnell herumgedreht und mein Auge war zu nahe an etwas daran, wo es nichts verloren hatte.

Und da habt Ihr sie schon, die Antwort auf Tomlinsons Frage: Wenn Darts auch nach meiner bescheidenen Meinung im Augenblick nicht sexy genug für das amerikanische Fernsehen ist, könnte es dass doch ganz einfach werden.

Seid Ihr noch da? Oder habt Ihr den roten Faden verloren? Wenn Ihr ihn verloren habt, habt Ihr bestimmt noch nie Jess Nicoll gesehen!!!

Die gute Nachricht, die ich für Euch habe ist, dass sich dank der Kreativität solcher Förderer des Sports wie Tommy Cox und Dick Allix von der PDC und dank der Verbindungen die ihr Vorsitzender Barry Hearn hat, der Sport in Amerika in die richtige Richtung bewegt. Er ist nur noch nicht ganz angekommen.

Der Sport braucht mehr als nur aufgemotzte Bühnen wie dieses enorme orange und purpurnfarbene Ding, dass die PDC da in Las Vegas aufbaut. Er braucht mehr als ein paar Turniere mit hohen Preisgeldern, wie die in den Kasinos im Mohegan und des Mandalay Bay. Er braucht mehr als in einen Smoking gekleideten Masters of Ceremony wie John McDonald und Caller mit dröhnenden Stimmen wie Russ Bray. Er braucht mehr, als riesige elektronische Score Boards, Nebelmaschinen, Walk-On Musiken und Walk-On Girls. Selbst eine so unglaubliche Attraktion wie Sid Wadell ist einfach nicht genug.

Der Sport braucht Sex Appeal und zwar am Oche.

"Wenn Du den aufbaust, wird er da sein," flüsterte die geheimnisvolle Stimme Ray Kinsella im "Field of Dreams" zu. "Bringt die Miezen auf die Bühne" sage ich "und die Zuschauer werden strömen." Bringt Nicoll. Bringt Charity Buntz, Tee Ruleman, Melissa Wargo, Julie Heckmann, Christina Oakley, Holly Carver, Keri Stevenson, Michele Olson und Suzana Vaccaro. Findet Lori Verrier verflixt noch mal! Und bringt Matsch mit!

Also gut, den Matsch könnt Ihr weglassen!

Wenn man in Amerika Fernsehzuschauer anziehen möchte, wird es Zeit, dass jemand die Produzenten(Nicht unbedingt die von American Idol oder Dancing with the stars) daran erinnert, dass Sex beim verkaufen hilft. Sex verkauft Tennis. Und Golf. Und Fußball. Und Schwimmen. Und Volleyball. Sogar Poker( Googelt "Shannon Elizabeth", wenn Ihr mir nicht glaubt!)

Sex Appeal verkauft mehr oder weniger alles und so war es schon immer seit Eva Adam am Haken hatte und mit ihm in den Garten Eden dieser netten viktorianischen Geheimnummer schlenderte.

Mir ist es egal, wie ihr das macht. Und es ist auch vollkommen gleichgültig an welcher Stelle des ADO Rankings (American Darts Organization) die von mir erwähnten Damen zu finden sind. Wenn man will, dass Darts in der Gunst der Fernsehzuschauer steigt, muss man Darts sexy machen-natürlich mit dem nötigen Respekt vor den Ladies da draußen, die sich kaum ihrer Tops entledigen dürften, wenn Du ans Oche trittst, so ist es nun mal.

Sex verkauft. Eine sportliche Vorstellung alleine reicht nicht aus um ein starkes Band zwischen den Spielern und den Fans entstehen zu lassen. Männer (die über 70% der Zuschauer von Sportsendungen darstellen) wollen fast nackte Frauen sehen. Vielleicht sind wir pervers, aber wir sind nicht die Einzigen!

Da könnt Ihr ganz sicher sein --- Frauen sind genauso pervers.

Genauso wie Anna Kournikova, Lisa Harrison, Heather Mitts, Jenny Thompson, Lokelani McMichael,Michelle Wie, Gabriel Reece, Laila Ali und Danica Patrick zum Fernseherfolg ihres Sports beigetragen haben, indem sie männliche Zuschauer ansprechen, habe sexy Männer die weiblichen Zuschauer für ihren Sport gewinnen können.

Erzähl mir bloß nicht, dass die Frauen nicht einschalten um Michael Jordan zu sehen oder dass sie den Sender wechseln, wenn er Werbung für Boxer-Shorts macht. Erzähl mir bloß nicht, dass sie sich nicht gerne David Beckham, Tom Brady, Alex Rodriguez, Ian Thorpe, Tiger Woods, Andy Roddick, Jason Taylor und Jose Theodore ansehen und nicht nur wegen ihres sportlichen Könnens(oder wegen des Gelds). Das ist einfach nicht der Grund.

So könnte es im Dartsport auch laufen.

Spitznamen wie "The Power" oder "Razor" sind nicht verlockend genug und 180er und perfekte Spiele sind nicht spektakulär genug, um die Massen anzuziehen. Nichts davon, gleichgültig wie schön verbrämt mit Bühnenaufbau und Brimborium, kann verbergen, dass die Dartspieler, zu mindest die an der Spitze, ein Image-Problem haben.

Anna Kournikova hat kein einziges Einzel Grand-Slam Tennis Turnier gewonnnen, sie hat aber trotzdem zu ihren besten Zeiten weit mehr Fernsehzuschauer angezogen als die ganzen Männer. Jason Taylor hat wahrscheinlich eine Zimmer für seine gesammelten Trophäen, das so groß ist, wie mein ganzes Haus, aber ich bin sicher, dass eine Menge Frauen, die keine Ahnung vom Unterschied zwischen einem Touchdown und einem Home Run haben, nur deshalb in der nächsten Saison seinetwegegen den Fernseher einschalten werden, weil sie ihn zur besten Sendezeit haben Foxtrott tanzen sehen.

Was der Dartsport in Amerika braucht, um sich Fernsehzuschauer zu holen, sind Spieler, Männer und Frauen, mit Sex Appeal, Persönlichkeit und Können, nicht notwendigerweise in dieser Reihenfolge. Amerika will sich einfach irgendeinen tätowierten fetten Jungen und einem Shirt mit Bierflecken ansehen, der auf die Tripel 20 wirft. Das will es einfach nicht.

Aber es wird einschalten, das garantiere ich, wenn für ein Dartturnier zum Beispiel mit jemandem wie Mieke der Boer, die in den Niederlanden 2005 für den Play Boy posierte und 2002 die World Darts Trophy und die British Classics gewann, werben würde.

Jetzt möchte ich aber auch einige männliche Spieler erwähnen, die die Frauen anziehen könnten.

Ich weiß eigentlich nicht warum(wirklich nicht!), aber Frauen, mit denen ich mich oft unterhalte(genauso wie ich das mit den Männern über Frauen mache) reden oft über Bill Bell, Rob Heckmann, Dan Zimmermann, Bob Gargan und Brad Wethington. Mehr werde ich aber über die Männer nicht sagen, das ist mir nicht ganz geheuer.

Trotzdem ist es aber einfach eine Tatsache, ob die Leute es akzeptieren oder zugeben wollen oder nicht, genauso wie der Sport die Mädchen braucht, um sich zu verkaufen, braucht er auch die hübschen Jungens.

Nun gibt es natürlich einige, die sagen, dass das alles Quatsch ist und dass es in Amerika einfach keinen Markt für Darts im Fernsehen gibt, und die halte ich für, um es einmal diplomatisch auszudrücken, Idioten.

Gab es denn einen Market für Frauen-Basketball? Natürlich gab es ihn, aber das fiel erst auf, als es professionell vermarktet wurde. Man sollte auch sehen, dass der Markt für Frauentennis viel kleiner war, als der für Herrentennis, bevor Frauentennis mit Sex-Appeal vermarktet wurde. Letztes Jahr hat das Finale der Frauen in Wimbledon viel mehr Fernsehzuschauer gehabt als das der Männer. Das ist nicht einfach so geschehen. Es ist nach Plan geschehen. Genauso war es im Frauen Golf. Die "Ladies Professional Golf Association"(LPGA) hat einen Fünf-Punkte Plan um mehr Fans anzuziehen. Einer dieser Punkte ist es, Sex Appeal einzusetzen. Das gleiche gilt für Volleyball. Das man zu kurzen Röcken und eng anliegenden Outfits übergegangen ist gehört zu diesem Plan und hat den Zugang zum Fernsehen erschlossen.

Natürlich gibt es für Darts im Fernsehen einen Markt in den USA. Wenn es nicht so wäre würde die PDC nicht von Küste zu Küste reisen und gutes Geld investieren, um sich den Markt zu erschließen. Sie haben die erste Runde in Amerika bereits erfolgreich überstanden und wenn auch viele es mit Mühe und Note gerade noch langweilig gefunden haben(bezüglich Produktion und Promotion) hat die erste Folge der World Series of Darts immerhin rund halb so viele Zuschauer angezogen wie die durchschnittliche Übertragung der World Series of Poker.

Es war keine Pleite. Es wurde einfach nicht das Beste daraus gemacht. Das Sportgeschäft in unserem Land ist genauso ein Teil der Unterhaltungsmaschine wie die Film und die Musikindustrie und genauso wie die Film-und Musikindustrie sucht auch das Sportgeschäft nach Sex-Berühmtheiten.

Wenn man den Dartsport den Fernseh- Managern mit Worten und Bildern so nahe bringen kann, dass sie ihn verstehen - nämlich eben mit Sex-Appeal- wird sich der Markt vergrößern und, da die Werbung am Gleichen interessiert ist, gibt es dann auch die Möglichkeit, Sponsoren aufzutreiben.

Wir kommen also immer wieder auf den Sex Appeal zurück. Das ist es, was verkaufen hilft. Das ist so und war auch immer schon so. Sex Appeal ist der Schlüssel zu mehr Darts im amerikanischen Fernsehen.

Mir ist es natürlich klar, dass das Konzept Sex Appeal zu vermarkten, für viele ein Gräuel ist. Die Werbung für Sportler, besonders für weibliche, die im Wesentlichen auf den Sex Appeal ausgerichtet ist, wird von ihnen oft als Herabsetzung ihrer sportlichen Fähigkeiten betrachtet. Es vergiftet die Köpfe kleiner Mädchen(wahrscheinlich, weil sie dann alle davon träumen, nackt für den Playboy zu posieren). Es ist auch unfair, dass Michael Jordan Millionen damit verdient, in Werbespots fast nackt aufzutreten, während Brandi Chastain dafür gescholten wird, wenn man ihren Sport-BH aufblitzen sieht.

Das ist alles Quatsch. Entschuldigung. Akzeptiert es. Die Sportler der antiken Welt haben die Olympischen Spiele nackt ausgetragen. Heute würde die Mehrheit unserer Sportlerinnen, angekleidet wie sie für den Sport eben sind, in den Ländern des Mittleren Ostens gesteinigt werden. Unsere Welt ist eben unbeständig.

Anna Kournikova hat zwar nie ein Grand Slam Tennis Turnier gewonnen, aber Millionen an ihrem gut verkauften sexy Image und die Zahl der Amerikaner und der Zuschauer weltweit, die Tennis Turniere im Fernsehen anschauen, ist gestiegen. Kuornikova hat ihrem Sport geholfen und das nicht nur zufällig.

Ihr Plan war genial und beruhte auf dem einen Konzept, dass es immer schon gab und das auch Bestand haben wird: Sex verkauft sich. Genau das ist auch das Konzept, das wir brauchen um den Dartsport in Amerika groß zu machen! Und es gibt kein besseres Trio um ihn umzusetzen, als Tommy Cox, Dick Alix und Jay Tomlinson.

Vor Ort
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23 - Mobile, Alabama

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