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Schindler und Clemens erreichen die 4. Runde

Am 6. März startete im englischen Minehead die 18. Ausgabe der UK Open. Ausgetragen wurde das einzige PDC-Turnier ohne Setzliste erneut über drei Tage und acht Bühnen. Von den insgesamt 159 Teilnehmern kamen sieben aus Deutschland und Österreich (Max Hopp musste kurzfristig absagen), sechs von ihnen waren bereits am Freitagnachmittag im Einsatz. In dieser Session fanden sämtliche Partien der ersten drei Runden statt, absolvierten wurden diese über die Distanz „Best of 11 Legs“.

Die Partien auf der Hauptbühne

1. Runde: Ashton und Sherrock beide klar unterlegen

Die erste der beiden weiblichen Teilnehmerinnen bei diesen UK Open eröffnete Lisa Ashton das Turniergeschehen auf der Hauptbühne. Als Tourcard-Inhaberin war die Engländerin automatisch qualifiziert und erlebte ihr Debüt gegen Mike de Decker. Der Belgier brachte das Auftaktleg auf seine Seite und nutzte anschließend einen Fehlwurf seiner Konkurrentin zum Break. Nachdem de Decker per 74er-Finish auch das dritte Leg gewann gelang Ashton auf der doppelten 12 ihr erstes Erfolgserlebnis. De Decker stellte wenig später den alten Abstand wieder her, verpasste danach aber eine Gelegenheit zur Vorentscheidung. Ashton erwischte letztlich die Doppel-5 und kam auf 2:4 heran. Doch letzten Endes brachte „The Real Deal“ die Partie sehr souverän zum Abschluss. Mit einem 14-Darter machte er schließlich das 6:2 perfekt.

Es folgte das Erstrundenduell zwischen dem zweifachen BDO-Weltmeister Scott Waites und dem Sieger des Brisbane Darts Masters 2019, Damon Heta. Waites bestrafte drei Patzer seines Gegners im Eröffnungsleg mit einem 85er-Finish, doch Heta machte dieses Break mit einem eigenen 84er-Checkout sofort rückgängig. „The Heat“ ließ diesem ein 86er-Finish folgen. Waites konnte zwar sofort kontern, vergab anschließend allerdings drei Breakmöglichkeiten. „Scotty 2 Hotty“ reagierte jedoch mit einem starken 11-Darter inklusive 87er-Checkout und glich auf 3:3 aus. Nachdem die nächsten beiden Legs gerecht aufgeteilt wurden unterlief dem Australier der letztlich entscheidende Fehler, als er sechs Mal an Doppelfeldern vorbeiwarf. Waites zeigte sich erneut stark beim Finishing, machte in dieser Situation 106 Punkte aus und gewann das zehnte Leg mit einem 101er-Highfinish. Damit war der Engländer bereits am Ziel angelangt, die Partie endete 6:4.

Nun war bereits die zweite Teilnehmer im Einsatz. Dies war niemand geringeres als WM-Heldin Fallon Sherrock. Sie hatte sich bei einem der Amateur-Qualifier das Ticket nach Minehead gesichert und traf dort auf Kyle McKinstry. Der Nordire, seinerseits zweifacher Teilnehmer bei der BDO-WM, gewann das erste Leg und beobachtete danach, wie seine Gegnerin dreimal an Doppeln vorbeiwarf. McKinstry selbst kam auf der doppelten 6 zum Break und legte per 74er-Finish erfolgreich nach. Die „Queen Of The Palace“ konnte erst danach ihr erstes Erfolgserlebnis verbuchen, doch McKinstry blieb stabil und stellte mit einem 68er-Checkout auf 4:1. Im nächsten Leg zeigte sich dann exemplarisch der Unterschied zwischen den beiden: während Sherrock zweimal an Doppeln vorbeiwarf blieb der „Village Man“ eiskalt und sorgte mit einem 112er-Finish für die Vorentscheidung. Ganz zum Schluss setzte McKinstry noch ein Ausrufezeichen, als er 128 Punkte auf dem Bullseye checkte. Zum eindeutigen 6:1-Erfolg verhalf besonders die bärenstarke Doppelquote von 86 Prozent.

2. Runde: McKinstry gewinnt auch sein zweites Hauptbühnenspiel

Weiter ging es vor den TV-Kameras nun mit der zweiten Turnierrunde, wo Scott Baker und Mark McGeeney den Anfang machten. Baker schnappte sich gleich zu Beginn ein Break, doch der „Gladiator“ konnte sich mit einem guten 13-Darter revanchieren. Nachdem die nächsten beiden Legs gerecht aufgeteilt wurden brachte sich „The Mod“ wieder in Front, doch McGeeney antwortete erneut sofort, wieder per 13-Darter. McGeeney leistete in den nächsten beiden Legs jedoch insgesamt sieben Fehler. Baker nutzte dies dankbar aus und benötigte nur noch ein Leg zum Weiterkommen. McGeeney gab sich allerdings noch nicht auf, spielte zwei 14-Darter nacheinander und sorgte für das Entscheidungsleg. Baker hatte im zehnten Leg einen Matchdart vergeben und blieb im Decider komplett chancenlos. Denn McGeeney brillierte in diesem wichtigen Moment mit einem 11-Darter und erreichte die nächste Runde.

Seit Beginn des Jahres ist der Kanadier Jeff Smith wieder Inhaber einer Tourcard, beim ersten Players Championship Event konnte er sogleich das Endspiel erreichen. Heute ging es für ihn gegen John Michael um das Erreichen der nächsten Runde. Der „Silencer“ vergab im Auftaktleg zwei Breakdarts und war dann im zweiten Leg erstmals erfolgreich. Im Anschluss daran gelang Smith das erste Break, welches er mit einem starken 160er-Highfinish bestätigen konnte. Michael verkürzte anschließend auf 2:3, vergab anschließend jedoch eine Möglichkeit zum Ausgleich. Zwar kam der Grieche mit einem starken 12-Darter wieder heran, doch Smith löschte wenig später 82 Zähler sehr souverän über Bullseye und Doppel-16 und benötigte nur noch ein einziges Leg. Doch Michael kämpfte sich jetzt wieder ran, checkte unter maximalem Druck 70 Punkte und breakte im zehnten Durchgang mit einem starken 12-Darter. Es ging nun also auch hier in das alles entscheidende Leg, wo Michael den Vorteil des Anwerfens für sich nutzen konnte. Er verwandelte in der Doppel-6 und siegte mit 6:5.

2018 ging es für David Pallett bei den UK Open bis in die Vorschlussrunde, heute sollte erstmal der Sprung in die dritte Runde gelingen. Dazu musste er Kevin Doets, einen Qualifikanten der Development Tour, aus dem Weg räumen. Pallett startete eigentlich gut und entschied die ersten beiden Legs für sich, doch Doets hielt jetzt dagegen und gewann seinerseits drei Legs nacheinander. Kurz darauf warf der Niederländer jedoch dreimal außen an der Doppel-18 vorbei und durfte sich ein 106er-Highfinish seines Gegners ansehen. Doets kam allerdings zum sofortigen Rebreak, bestätigte dieses mit einem 76er-Checkout und stand kurz vor dem Sieg. Pallett musste seine Niederlage nun eingestehen und konnte gegen abschließenden 13-Darter von Doets nichts mehr ausrichten. Unterm Strich gewann Doets also mit 6:3.

Als nächstes traf Sherrock-Bezwinger Kyle McKinstry auf Jason Heaver. Dieser war als Sieger aus dem Amateur-Qualifikationsturnier in London hervorgegangen. Heaver löschte im Auftaktleg 73 Punkte via Triple-11 und Tops, doch McKinstry kam mit einem 12-Darter zum sofortigen Rebreak und brachte sich schon wenig später in Front. Heaver antwortete zwar sofort, musste die beiden darauffolgenden Legs jedoch an seinen nordirischen Gegner abgeben. Der Engländer kämpfte sich aber wieder heran, holte sich auch dank eines 13-Darters zwei Legs nacheinander und hielt die Partie mit dem 4:4 komplett offen. Heaver vergab im neunten Leg allerdings eine wichtige Breakmöglichkeit auf der Doppel-20, die ihm letztlich das Genick brach. Denn McKinstry kam ein Leg später selbst zum Break und hatte Partie dadurch mit 6:4 gewonnen.

3. Runde: Siege für Humphries und Huybrechts

Gestern erst hatte Luke Humphries Premier League-Geschichte geschrieben und als erster Gastspieler ein Match gewonnen. Jetzt startete er genauso wie sein Gegner Kyle Anderson in die UK Open. „Cool Hand Luke“ setzte im Auftaktleg zwei Möglichkeiten in den Sand und erlebte auch sonst einen Fehlstart. Anderson holte sich mit 16 und 13 Würfen nämlich auch die nächsten beiden Legs. Danach wurde Humphries wach, löschte zunächst 145 Punkte, zeigte dann einen 13-Darter und im Anschluss daran auch noch ein 160er-Finish. Als er wenig später zudem die Doppel-18 erwischte hatte Humphries vier Legs nacheinander gewonnen und das Spiel gedreht. „The Original“ intervenierte jetzt und glich auf 4:4 aus, doch Humphries sicherte sich das neunte Leg mit einem 94er-Finish und benötigte nur noch ein Leg. Im nachfolgenden Durchgang traf Anderson jedoch Tops mit dem letzten Dart in der Hand und rettete sich in den Decider. Humphries hatte in dieser Situation kurz davor den ersten Matchdart ausgelassen, ließ im finalen Leg aber nichts anbrennen. Er benötigte nur 13 Würfe und wird auch heute Abend noch mit am Start sein.

Anschließend duellierten sich mit Kim Huybrechts und Robert Thornton – der die UK Open im Jahr 2012 gewann – zwei sehr erfahrene Profis. Nachdem die ersten beiden Legs noch gerecht aufgeteilt wurden löschte der „Hurricane“ im dritten Durchgang 72 Punkte. Da sein Scoring bis dato deutlich besser war als das von Thornton konnte Huybrechts mit dem ersten Break der Partie nachlegen, ehe er per 14-Darter auf 4:1 erhöhte. Bei „The Thorn“ lief dagegen nichts zusammen, er traf deutlich zu wenig Triplefelder und rutsche häufig in das 1er- und 5er-Segment ab. Symptomatisch für seine Leistung war eine Szene im siebten Leg, als Thornton bei 117 Rest die Triple-20 sogar getroffen hatte, aber die Single-17 verfehlte. Huybrechts hatte schlussendlich keine Schwierigkeiten damit, das Match mit 6:1 zu gewinnen.

Mittlerweile fehlte nur noch ein Match, um die Nachmittagssession abzuschließen. Dabei standen sich Josh Payne und Luke Woodhouse gegenüber. Nachdem er das erste Leg bereits abgegeben hatte rettete Payne seinen Anwurf im zweiten Leg mit einem 82er-Checkout. Er vergab anschließend jedoch drei Breakdarts, sodass in diesem Fall Woodhouse sein Anwurfleg doch noch verteidigen konnte. Zudem glänzte „Woody“ im darauffolgenden Leg mit einem 121er-Bullfinish, ehe er wenig später von drei weiteren Fehlern seines Gegners profitierte und auf 4:1 erhöhte. Payne arbeitete sich danach wieder zurück ins Match, zeigte ein zweites 82er-Finish und produzierte anschließend das gewünschte Break. Kurz darauf erwischte Payne die Doppel-2 und glich auf 4:4 aus. Im weiteren Verlauf drehte Payne die Partie dann komplett zu seinen Gunsten und gewann das insgesamt vierte Leg nacheinander. Als Woodhouse dann drei Chancen ausließ, um für den Decider zu sorgen, brachte Payne das Match zum Abschluss und stand ebenfalls in der vierten Runde.

Die Partien mit deutschsprachiger Beteiligung

1. Runde: Siepmann und Leitinger starten erfolgreich

Bereits um kurz nach 12 Uhr deutscher Zeit erlebte Steffen Siepmann sein Debüt bei einem Major-Turnier. Der Hannoveraner sicherte sich im Januar seine Tourkarte und gleichzeitig auch die Qualifikation für die UK Open. Er spielte am dritten Board gegen Krzysztof Kciuk. Der Pole erlebte den besseren Start ins Match, zeigte zunächst zwei 13-Darter und sicherte sich auch Leg Nummer drei. Danach wachte „Sippi“ auf, gewann seinerseits drei Legs nacheinander und genehmigte seinem Gegner in diesem Zeitraum nicht einen Wurf auf ein Doppelfeld. Kciuk unterbrach dann den Lauf seines Gegners, doch Siepmann antwortete sofort und glich wieder aus. Mit einem starken 12-Darter gelang dem Deutschen ein sehr bedeutendes Break, er musste anschließend aber noch eine brenzlige Situation überstehen, als Kciuk für das Entscheidungsleg sorgen wollte. Er vergab jedoch vier Möglichkeiten dazu, Siepmann benötigte für 76 Rest nur zwei Würfe und gewann mit 6:4.

Auch Harald Leitinger musste bereits in der ersten Runde an die Arbeit. Der Österreicher holte ebenfalls bei der diesjährigen Q-School seine Tourkarte und debütierte deshalb bei den UK Open – sein erster Gegner war Kevin Burness. Leitinger kam dank eines 14-Darter frühestmöglich zum Break, welches er auch bestätigen konnte. Einen guten Start setzte der Österreicher anschließend mit einem 15-Darter fort, ehe beide Spieler im vierten Durchgang auf den Doppelfeldern schwächelten. Doch letztlich war Leitinger auf der Doppel-4 erfolgreich und zog weiter davon. Der zweifache WM-Teilnehmer aus Nordirland konnte mit einem 86er-Finish anschließend seinen ersten Leggewinn vermelden, doch mehr brachte er am heutigen Tage nicht mehr zustande. Mit 16 und 11 Darts schnappte sich Leitinger die beiden ihm noch fehlenden Legs und vollendete den klaren 6:1-Erfolg.

2. Runde: das Aus für beide Österreicher

In der zweiten Runde startete nun der zweite Österreicher in den Wettbewerb. An Board 7 ging es für Rowb gegen den Riley-Qualifikanten Jason Askew. Letztgenannter startete besser und entschied die ersten beiden Legs für sich, doch dann konnte „Little John“ zurückschlagen: er gewann seinerseits zwei Legs nacheinander und machte es im fünften Leg dann richtig spektakulär. Nach neun Würfen hatte er nur noch 50 Punkte übrig, die er mit einem Treffer im Bullseye mit der nächsten Aufnahme für einen 10-Darter sofort auf Null brachte. Askew blieb davon allerdings unbeeindruckt und glich sofort aus; auch die nächsten vier Legs wurden ausnahmslos vom jeweils anwerfenden Spieler gewonnen. Es ging nun in das Entscheidungsleg, in dem der Engländer das bessere Ende für sich haben sollte: gegen den Anwurf benötigte er nur 15 Darts und machte das 6:5 mit einem 70er-Finish perfekt.

Zum zweiten Mal in seiner Laufbahn war Christian Bunse bei den UK Open dabei. Nachdem es im letzten Jahr nicht zu einem Sieg reicht sollte dieser heute gegen Martin Atkins möglichst gelingen. Atkins verteidigte seinen Anwurf im Auftaktleg und spielte ein ganz starkes zweites Leg, als er 122 Punkte zum Abschluss eines 12-Darters löschte. Nachdem der „Bunsenbrenner“ auch das dritte Leg an seinen Gegner abgeben musste konnte er auf der Doppel-16 erstmals seine Ansprüche anmelden. Atkins stellte anschließend ohne zu Zögern den alten Abstand wieder her, ehe Bunse sein zweites Leg einfahren konnte – zu diesem Zeitpunkt lag er mit 2:4 hinten. Atkins holte jetzt zum Schlussspurt aus, gewann die beiden ihm noch fehlenden Legs mit 16 und 15 Darts und hatte durch das klare 6:2 das Weiterkommen geschafft. Christian Bunse musste dagegen die Segel streichen.

Durch seinen Erfolg über Krzysztof Kciuk hatte sich Steffen Siepmann in die zweite Runde vorgespielt, wo es für ihn nun gegen Carl Wilkinson ging. Der Hannoveraner musste den ersten Durchgang noch an seinen Kontrahenten abgeben, übernahm dann aber schnell die Initiative. Er gewann ziemlich problemlos ganze vier Lege in Serie und zeigte dabei auch zwei 15-Darter. Erst als sich Siepmann im sechsten Durchgang mehrere Fehler auf Doppel leistete schaffte es Wilkinson, den Lauf des Gegners zu unterbrechen. Doch Siepmann ließ sich davon nicht abbringen, kam per 15-Darter wenig später zum Break und benötigte jetzt nur noch ein einziges Leg. Dieses holte er sich dann mit einem starken 135er-Highfinish, welches den verdienten 6:2-Erfolg besiegelte.

Auch Harald Leitinger hatte sich in die zweite Runde vorgespielt, wo er nun gegen Joe Murnan ranmusste. „Shaggy“ eröffnete das Duell mit einem starken 11-Darter, ehe er gegnerische Fehler ausnutzte und zum Break kam. Auch das dritte Leg ging an den Engländer, ehe Leitinger dank eines 15-Darter zu seinem ersten Leggewinn und zum 1:3 kam. Murnan konnte den alten Abstand mit einem 14-Darter wiederherstellen und ließ sich auch nicht davon stören, dass Leitinger selbst zwei Legs nacheinander einfahren konnte. Mit 14 und 17 Darts sicherte sich Murnan nämlich problemlos die beiden benötigten Legs und siegte locker mit 6:3.

3. Runde: Ward ist für Siepmann Endstation

Die dritte Runde wurde aus deutschsprachiger Sicht von Gabriel Clemens eröffnet. Der Saarländer erlebte sein erstes Match bei den diesjährigen UK Open gegen Maik Kuivenhoven. Clemens produzierte gleich zu Beginn ein Break, punktete dann aber zu schwach und kassierte postwendend das Rebreak. Er übernahm anschließend mit einem 15-Darter wieder die Führung und bestätigte das Break in dieser Situation auch, als er per 12-Darter zum 3:1 kam. Kuivenhoven blieb jedoch weiter dran, verkürzte zunächst und kam kurz darauf mithilfe eines starken 11-Darters zum Ausgleich. Der Niederländer verpasste anschließend jedoch eine Möglichkeit zur eigenen Führung, was von Clemens mit einem eigenen 13-Darter ausgenutzt wurde. Der „German Giant“ hatte auch zum Ende hin den längeren Atem, gewann noch zwei Legs nacheinander und damit mit einem 106er-Highfinish gleichzeitig auch das Match. Zu diesem 6:3-Erfolg verhalf Clemens ein guter Durchschnitt von 98 Punkten.

Auch Martin Schindler musste erst in der dritten Runde an die Arbeit, er bekam es mit Benito van de Pas zu tun. Schindler patzte im Auftaktleg mehrfach auf Doppelfelder, machte es ein Leg später aber besser und nutzte im dritten Durchgang dann drei Fehlwürfe seines Konkurrenten aus. „The Wall“ profitierte auch wenig später davon, dass van de Pas Schwierigkeiten auf den Doppelfeldern hatte. Der Niederländer konnte dann zwar zwischenzeitlich auf 2:3 verkürzen, doch Schindler brachte sein Anwurfleg anschließend durch und hatte die Ziellinie bereits in Sichtweite. Zwar ließ der Deutsche im siebten Leg wichtige Möglichkeiten liegen, zeigte im achten Leg aber einen 14-Darter und benötigte nur noch ein Leg zum Weiterkommen. Weil Schindler wenige Minuten später die ersten beiden Matchdarts vergab konnte van de Pas nochmals herankommen, vergab danach aber selbst die Chance, noch für den Decider zu sorgen. Stattdessen brachte Schindler zum Abschluss 30 Zähler auf Null und war mit 6:4 siegreich.

Mit Steffen Siepmann hatte auch der dritte Deutsche die dritte Runde erreichen können. Um einen perfekten Nachmittag zu erleben musste er jetzt nur noch Harry Ward aus dem Weg räumen. Dabei ging es für „Sippi“ auch gut los, als er sich einen 2:1-Vorsprung erarbeiten konnte. Doch Ward hielt mit einem 14-Darter dagegen und übernahm durch das darauffolgende Break erstmals die Führung. „Big H“ legte mit einem 13-Darter erfolgreich nach, doch auch Siepmann spielte noch mit und sicherte sich sein insgesamt drittes Erfolgserlebnis. Schlussendlich sollte dieses aber auch das letzte des Hannoveraners bleiben, weil Ward mit 15 und 18 Würfen die beiden ihm noch fehlenden Legs einsammeln konnte. Das Schlussergebnis hier lautete also 6:3.

UK Open


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