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Terry Jenkins und Adrian Lewis im Finale

In vier hochklassigen Viertelfinals haben sich die Favoriten durchgesetzt und sind ins Halbfinale eingezogen. Die Auslosung ergab die Partien Terry Jenkins gegen Michael van Gerwen und Mervyn King gegen Adrian Lewis. Das große Finale was von vielen herbeigesehnt wird, „Jackpot“ gegen „Mighty Mike“ war also weiterhin möglich. Doch sowohl King als auch Jenkins, welcher innerhalb der letzten drei Monate bereits zwei 9-Darter warf, hatten etwas dagegen. Die Distanz war wie schon in den Viertelfinals Best of 19 Legs, wer als erstes zehn hatte kam ins Finale.

Terry Jenkins bezwingt „Mighty Mike“

Der große Favorit auf den Turniersieg war bereits vor Turnierbeginn der Niederländer Michael van Gerwen. Er bestätigte seine Rolle auch von seinem ersten Spiel an und zog verdient ins Halbfinale ein. Sein Gegner dort war Terry Jenkins, welcher noch nie ein Major Turnier gewinnen konnte. Dies wollte er natürlich ändern, doch die Chancen standen mit so einem Gegner alles andere als gut.

Terry war es dennoch, der super in die Partie fand. Er führte schnell 2:0, spielte sehr souverän, während Michael überhaupt nicht ins Match fand. Vor allem beim Auschecken hatte der Weltmeister große Probleme. Nachdem es sogar 5:1 für „The Bull“ stand schien sich eine große Überraschung anzubahnen. Dann aber explodierte van Gerwen förmlich und glich mit einem 118’er Finish zum 5:5 aus. Die Pause kam zum rechten Zeitpunkt, denn Terry musste sich von dieser Dominanz von „Mighty Mike“ erst mal erholen. Nach der Unterbrechung war er dann wieder komplett da und setzte sich erneut ab. 9:6 stand es, er brauchte nur noch ein Leg zum Finaleinzug. Michael aber wäre kein Weltmeister, wenn er nicht selbst da noch eine Antwort gehabt hätte. Ein 134’er Finish und ein weiteres starkes Leg brachten ihn zurück ins Match, ehe Terry Jenkins allerdings mit einem bärenstarken Leg seinen Sieg sicherte! 10:8, Terry Jenkins zog verdient und unter großem Jubel ins Finale ein!

Lewis zu stark für King

Im zweiten Halbfinale trat auch der andere große Titelfavorit an. Adrian Lewis musste sein Können gegen Mervyn King beweisen. Dass King ebenso wie Jenkins in der Lage war für eine Überraschung zu sorgen war jedem in der Arena klar, auch Lewis. Aus diesem Grund wollte Lewis von Beginn an Druck machen und das Match möglichst schnell gewinnen um sich vor dem Finale auch nicht zu sehr zu verausgaben.

Dies gelang „Jackpot“ zu Beginn des Matches auch äußerst gut. Er startete furios, zeigte sich sehr sicher auf die Doppel und rannte King mit seinen Scores teilweise davon. Schon sehr früh setzte er sich mit 5:1 ab. Dann aber nahm das Match einen ähnlichen Verlauf wie das vorherige. King in diesem Falle kam heran, verkürzte auf 4:5 und warf fast das Shanghai-Finish zum Ausgleich. Lewis bestrafte diese ausgelassene Chance sofort und ging wieder mit 6:4 in Führung. Obwohl Mervyn danach wirklich gut im Match war, hatte er keine wirkliche Chance mehr. Auch sechs perfekte Darts halfen ihm nicht mehr. Lewis spielte zu stark und erreichte nach dem 10:6 völlig zurecht das Finale.

Tobias Gürtler

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