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Mensur Suljovic im Viertelfinale

Nach einer ereignisreichen vierten Runde, fand am Samstagabend auch noch das Achtelfinale statt. Die Auslosung spuckte wieder einige sehenswerte Begegnungen aus. Mit Adrian Lewis gegen Raymond van Barneveld stand das erste richtig heiße Match auf dem Programm. Taylor- und Wright-Bezwinger Aden Kirk bekam es mit Brendan Dolan zu tun und der Österreicher Mensur Suljovic sah in Jamie Lewis eine vergleichsweise machbare Aufgabe vor sich liegen. Außerdem traf Weltmeister Michael van Gerwen auf Mark Webster. Die Distanz belief sich wie schon in der vierten Runde auf Best of 17 Legs, also wer zuerst neun gewonnen hatte, qualifizierte sich fürs Viertelfinale.

Dolan bezwingt „Captain“ Kirk

Nach den furiosen Siegen über Phil Taylor und Peter Wright schien Brendan Dolan ja fast schon eine machbare Aufgabe für den jungen Aden Kirk zu sein. „The Captain“ versuchte auch von Beginn an seinen Stil durchzuziehen, jedoch zeigte Dolan eine brillante Strategie. Er bremste den Youngstar aus, spielte sehr langsam und gemächlich und so hatte Kirk immer wieder große Probleme. Es entwickelte sich dennoch ein sehr ausgeglichenes Match, was auch nochmal zeigt, dass Aden eine erfolgreiche Zukunft vor sich haben könnte, wenn er weiter intensiv trainiert. Bis zum Ende hin konnte sich keiner der Spieler mal zwei Legs absetzen, Fehler der Gegner wurden konsequent genutzt, beide machten einige. Letztlich war es dann aber Brendan Dolan, der die Nervenstärke hatte und Tops zum 9:7-Sieg traf. Kirk kann trotzdem stolz auf sich sein, grandiose Leistungen! Brendan Dolan damit im Viertelfinale.

Ebenfalls im Viertelfinale steht Mensur Suljovic! Der Österreicher bekam es im Achtelfinale mit Jamie Lewis zu tun. Beide Spieler zeigten eine gute Leistung, Suljovic konnte sich aber schnell absetzen und war beim Auschecken stärker. So konnte er letztlich einen deutlichen 9:5-Sieg einfahren. Auch Ian White durfte sich nach seinem Match gegen Gary Anderson zu den Viertelfinalisten zählen. Der Engländer hatte gegen den Schotten in einem sehr engen und intensiven Match am Ende die Nase vorn und gewann knapp mit 9:7.

Terry Jenkins Es ging direkt weiter mit Terry Jenkins gegen James Wade. Überrascht vom rasanten Start von „The Bull“ ließ Wade sich ein wenige überrollen und lag schnell 0:2 hinten. Danach warf Jenkins fünf perfekte Darts, überwarf sich bei 76 Punkten Rest und verlor das Leg noch. Wade fand so ins Match und glich aus, Jenkins aber blieb dominant. Sehr souverän brachte er sich selbst auf die Siegerstraße und das Match schien nach dem 8:5 durch Terry entschieden. Er vergab aber seinen ersten Matchdart und mit viel Glück kam Wade doch nochmal ran. Er begann dann furios aufzutrumpfen, glich zum 8:8 aus, aber in einer sehr knappen Entscheidung versenkte Jenkins dann seinen dritten Matchdart zum 9:8-Erfolg!

Lewis und van Gerwen dominant

Michael van Gerwen Eine sehr schwierige Aufgabe wartete indes auf Mark Webster. Der Waliser traf auf die Nummer eins der Welt, den amtierenden Weltmeister Michael van Gerwen. Webster überraschte mit einem guten Start und einer 2:0 Führung. Michael aber kam zurück und glich aus. Webster schien vorbereitet und blieb ruhig, zur Pause führte er 3:2. Diesen Zwischenstand hat Mark sich hoffentlich eingerahmt, denn danach fing Michael allmählich an ernst zu machen. Sechs Legs in Folge gingen an den Niederländer. Der Sieg war eigentlich schon eingetütet, da scheiterte er nochmal an einem 164‘er Finish zum Matchgewinn. Webster nutzte dies um ein weiteres Leg zu gewinnen. Er spielte ja nicht schlecht, jedoch konnte er gegen Michael nicht viel ausrichten, kaum jemand hätte das gekonnt. Michael machte also im darauffolgenden Leg den Sack zu und zog verdient nach einem 9:4-Erfolg ins Viertelfinale ein.

Ähnlich deutlich endete das Aufeinandertreffen zwischen Mervyn King und Christian Kist. King holte sich schnell eine 3:0-Führung und baute sie auch auf 8:3 aus. Es war ein sehr temporeiches, rasantes Match in dem kaum Spannung aufkam, weil King einfach zu dominant spielte. Gegen Ende keimte nochmal ein wenig Hoffnung bei Christian auf, er gewann noch ein paar Legs, doch King machte den Sack dann zu und gewann letztlich hochverdient mit 9:6. Einen sehr ähnlichen Matchverlauf gab es bei der Begegnung von Kevin Painter und Dean Winstanley. Kevin spielte furios, setzte sich schnell ab, führte gar 7:1. Dann aber ließ „The Artist“ nach und Winstanley fand ins Match. Er gewann einige Legs und glaubte nochmal an ein mögliches Comeback, am Ende setzte sich dann aber doch Kevin Painter mit 9:5 durch.

Adrian Lewis Das letzte Match des Abends war von den Namen her das hochklassigste. Adrian Lewis traf auf Raymond van Barneveld, somit zwei Premier League Starter unter sich, neben van Gerwen die einzig Verbliebenden übrigens. Nach diesem Match sollte es noch einer weniger sein. Das Match war durchaus hochklassig, vom Niveau her war es top. Allerdings war es zu keiner Sekunde spannend, da Lewis absolut dominant spielte und Barney überhaupt keine Chance ließ. Höhepunkt der „Jackpot“-Show war ein 154’er Finish zum vorentscheidenden 8:1. Am Ende hieß es 9:2 für Adrian Lewis, welcher sich als letzter Spieler für das Viertelfinale qualifizieren konnte. Neben Michael van Gerwen hat auch der Engländer Ansprüche auf den Titel angemeldet.

Tobias Gürtler

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