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Michael Smith

Michael Smith

Michael Smith ist ein englischer Dartspieler, der am 18. August 1990 in St. Helens geboren wurde. Er ist auch unter seinem Spitznamen „Bully Boy“ bekannt. Im Alter von 15 Jahren stürzte Smith auf dem Weg zur Schule mit seinem Fahrrad und brach sich dabei die Hüfte. Er musste 16 Wochen auf Krücken gehen und begann aus Langeweile mit dem Dartspielen. Noch auf Krücken warf er seine erste 180.

Nach der Schule besuchte er auf dem College einen Schreinerkurs, bei dem ihm noch eine Prüfung zum Bestehen fehlte. Am Tag als diese stattfand entschied er sich allerdings zu einem Dartturnier zu fahren, was er als beste Entscheidungs eines Lebens betitelt. Er spielte nun regelmäßig Darts und wurde immer stärker, spielte ab 2008 in der PDC.

Dort nahm er 2009 erstmals an den UK Open teil. Im Jahr 2011 spielte er jedes Event auf der Pro Tour, war nun professioneller Dartspieler. Sein Debüt bei der Weltmeisterschaft gab er 2012, als er allerdings durch seine Doppelschwäche an Co Stompé scheiterte. Nur ein Jahr später dominierte er die Junioren-WM, wo er sich im Finale letztlich deutlich mit 6:1 gegen Ricky Evans durchsetzen konnte. So qualifizierte er sich auch für die WM 2014, wo er die Welt schockte, als er Phil Taylor mit einem 128’er Finish auf dem Bullseye mit 4:3 bezwang. In der Folgezeit konnte er jedoch nicht immer Konstanz in sein Spiel bringen. Immer wieder überzeugte er mit tollen Partien, die er allerdings nur selten bestätigen konnte. Gerade auf den großen Bühnen hatte er damit Probleme, konnte allerdings auf der European Tour oftmals Erfolge feiern. Zwischen 2014 und 2017 holte er sich dort vier Turniersiege. Sein größter Erfolg bei einem Major Turnier war bis dato seine Halbfinalteilnahme beim Grand Slam of Darts 2015, wo er am späteren Sieger Michael van Gerwen scheiterte.

Smith gilt als Riesentalent, welches ein zukünftiger Weltmeister werden kann, sollte er sein Spiel mal ohne große Schwankungen durchziehen können.

Michael Smith Fakten
Name Michael Smith Spitzname Bully Boy
Geburtsort St. Helens, England Geburtstag 18.9.1990
Darts 22g Unicorn PDC seit 2008

Michael Smith PDC Weltmeisterschaft Schatten

Ein Sturz ins Glück(2006-2013)

Mit 15 Jahren wollte der Michael Smith ganz normal mit seinem Fahrrad zur Schule fahren, als er plötzlich stürzte und sich die Hüfte brach. Er war nun gezwungen für einige Zeit auf Krücken zu gehen, was den eher ungeduldigen Smith ziemlich nervte. Von Langeweile angetrieben nahm er ein paar Darts in die Hand und warf auf die Scheibe. Michael hatte Spaß daran und spielte immer weiter. Noch während er die Krücken benutzen musste, warf er seine ersten 180 und merkte, dass er sein Talent nutzen könne. Er spielte nun regelmäßig und Darts wurde immer mehr zu seinem Lebensinhalt. Nach der Schule wollte er zunächst Schreiner werden, verpasste aber die letzte Prüfung, weil er stattdessen lieber zu einem Dartturnier fuhr. Die beste Entscheidung seines Lebens, wie er heute sagt.

Michael spielte direkt bei der PDC und trat bei den UK Open erstmals in Erscheinung, als er allerdings schon in der ersten Runde mit 5:6 gegen David Ladley unterlag. Im Jahr 2011 gelang ihm bei einem Youth Tour Event ein 9-Darter gegen Michael van Gerwen, eine Woche später gewann er mit einem UK Open Qualifier sein erstes Turnier. Nachdem er bei den Weltmeisterschaften der Herren noch nicht sonderlich auf sich aufmerksam machen konnte, tat er dies bei der Junioren-WM 2013, als er das Feld dominierte. Im Endspiel, im Rahmen der Premier League Finals Night, besiegte er Ricky Evans mit 6:1 deutlich und holte sich so seinen ersten großen Titel. Doch schon damals sah man, dass er Probleme hatte, seine Leistung konstant abzurufen. So besiegte er Dave Chisnall beim Grand Slam of Darts mit einem 103’er Average, verlor aber die beiden anderen Gruppenspiele gegen Scott Waites und Ted Hankey und schied somit aus.

Grand Slam of Darts Schatten

Die kleine Bühne ist sein zu Hause(2014-heute)

Seine Bekanntheit explodierte bei der Weltmeisterschaft 2014. Nach seinem Erstrundensieg über Morihiro Hashimoto, bekam er es in der zweiten Runde mit Rekordweltmeister Phil Taylor zu tun. Es war eine Partie auf Augenhöhe, bei der Smith eine tolle Leistung abrief. Nach sechs Sätzen stand es 3:3 und im Entscheidungssatz hatte Smith die Nase vorn. Mit einem 128’er Finish auf Bull bezwang er die Legende und trug sich in die Geschichtsbücher ein. Eine Runde später verlor er allerdings trotz 3:2-Führung gegen Peter Wright mit 3:4. Im gleichen Jahr sollte er aber auf den kleinen Bühnen überzeugen. Gerade auf der European Tour war er bärenstark, erreichte einige Endspiele und holte sich bei der European Darts Trophy seinen ersten ET-Titel, indem er im Endspiel Michael van Gerwen mit 6:5 besiegte.

Auch in den Folgejahren hatte Michael Probleme sein Potential auf den ganz großen Bühnen abzurufen. Seine beste Leistung zeigte er beim Grand Slam of Darts 2015. Dort gewann er alle seine Gruppenspiele gegen Adrian Lewis, Andy Fordham und Wayne Jones und bezwang auf dem Weg ins Halbfinale auch noch Dave Chisnall und erneut Adrian Lewis. Erst gegen den späteren Sieger Michael van Gerwen war Schluss. Titel sammelte er aber auf der European Tour auch weiterhin ein. Im Jahr 2015 verteidigte er seinen Titel bei der European Darts Trophy und holte zudem den Sieg bei den International Darts Open. Seine starke Entwicklung blieb nicht unbemerkt und so wurde er 2016 zur Premier League eingeladen, wo er allerdings nicht überzeugen konnte. Im Jahr 2017 gewann er dann beim European Tour Event in Gibraltar seinen insgesamt vierten Titel auf dieser Tour.

Michael Smith Chronologie

Michael Smith

Michael Smith wurde am 14. September 1987 (Alter heute 27 Jahre) in St. Helens, England geboren. Er begann seine Profikarriere im Jahr 2008 bei der Professional Darts Corporation(PDC).

Michael spielt aktuell mit 22 Gramm schweren Darts der Marke Unicorn. Sein Spitzname lautet "Bully Boy" und seine Einlaufmusik ist Back in Black von AC/DC.

Michael Smith begann im Jahr 2006 damit Darts zu spielen. Auf dem Weg zur Schule stürzte er vom Fahrrad und verletzte sich, sodass er eine Zeit auf Krücken gehen musste. Während dieser Zeit fing er aus Langeweile an, ein paar Pfeile zu werfen. Dies machte ihm Spaß und seine erste 180 warf er noch auf Krücken. Er entschied sich in der Folge dafür, Darts noch stärker in sein Leben zu integrieren und so kam er 2008 letztlich zur PDC. Dort blieben Erfolge zunächst aus, jedoch nahm er am New Kids on the Oche Tournament 2008 teil. In seiner Gruppe gelang ihm zwar zunächst ein 3:0-Erfolg gegen Tom Martin, jedoch unterlag er Joe Cullen und Matt Gallett jeweils 1:2. Dennoch kam er ins Halbfinale, wo er dem späteren Sieger Arron Monk unterlag. Auch sein Debüt bei einem Major Turnier ließ nicht lange auf sich warten. So nahm er an den UK Open 2009 teil, unterlag jedoch in Runde eins Dave Ladley knapp 5:6.

Michael Smith Im Jahr 2010 gelang ihm ein großer Erfolg bei einem UK Open Qualifier Turnier. Er besiegte Adrian Lewis und Terry Jenkins. Auch durch diese Siege qualifizierte er sich erneut für die UK Open selbst. Einem 6:3-Sieg gegen Peter Manley folgte ein 9:3-Erfolg über Matt Clark. In der Runde der letzten 32 war dann jedoch Schluss. Mervyn King gewann das Aufeinandertreffen 9:6. „Bully Boy“ nahm auch an der U21 WM 2011 teil und erreichte das Viertelfinale. Auf dem Weg besiegte er Scott Johnson 4:0 sowie Sean East und Ryan Hitchens mit 4:1, ehe er Benito van de Pas mit 2:4 unterlag. Siege gegen unter anderem Michael van Gerwen(3:0) und Arron Monk(4:3) brachten Michael Smith bei einem Turnier der Youth Tour England 2011 ins Finale, welches er jedoch gegen Shaun Griffiths mit 2:4 verlor. Seinen ersten Turniersieg hatte Michael bei einem UK Open Qualifier im Jahr 2011. Er besiegte Robert Thornton 6:5, Vincent van der Voort 6:2 und Simon Whitlock mit 6:4. Im Finale gelang dann auch noch der 6:5-Erfolg über Dave Chisnall. Bei den UK Open selbst ging es wie im Vorjahr jedoch nicht weit. Michael gewann zwar mit 9:2 gegen Sam Hill, jedoch unterlag er in der Runde der letzten 32 mit 4:9 gegen Raymond van Barneveld und schied so aus.

Michael Smith Sein WM-Debüt gab Michael Smith im Jahr 2012. Er traf dort in der ersten Runde auf Co Stompé, verlor jedoch deutlich mit 0:3. Davon ließ er sich jedoch nicht unterkriegen und so zeigte er bei einem Players Championship Turnier in Spanien wieder eine fantastische Leistung. Ihm gelangen Siege über Paul Nicholson(6:3), Peter Wright(6:1), Dave Chisnall(6:3) und James Wade(6:4), ehe er im Finale auf Justin Pipe traf. Auch diesen konnte „Bully Boy“ bezwingen. Mit einem 6:3 sicherte er sich den Turniersieg. Ernüchterung dann jedoch bei den UK Open 2012. Michael verlor sein erstes Match direkt mit 7:9 gegen Darren Webster und schied aus. Ein ähnliches Bild bei seinem World Matchplay Debüt. 4:10 verlor Michael gegen Raymond van Barneveld und flog somit nach nur einem Match aus dem Turnier. Auch beim World Grand Prix 2012 war das Event für ihn schnell vorbei. Phil Taylor war sein Erstrundengegner und gewann das Match mit 2:0. Einen Sieg bei einem größeren Turnier feierte „Bully Boy“ wieder bei den Players Championship Finals 2012. Er bezwang Ian White in der ersten Runde mit 6:5. Doch die Freude währte auch hier nicht lange. Nach der zweiten Runde und einem 6:10 gegen Kim Huybrechts, war auch hier wieder Schluss.

Michael Smith Seine zweite WM unter dem Banner der PDC endete wie jene im Vorjahr. Bereits nach einem Match war Schluss, ohne dass Michael auch nur einen Satz holen konnte. Mit 0:3 unterlag Smith dem späteren Halbfinalisten Raymond van Barneveld. Mit einem 6:1-Sieg gegen Ricky Evans ging Michael Smiths Stern dann aber endgültig auf. Im Jahr 2013 war dies nämlich das Endergebnis im Finale der U21 Weltmeisterschaft der PDC. Michael Smith war Juniorenweltmeister. Dies gab ihm neuen Schwung. So unterlag er bei den UK Open Raymond van Barneveld nur hauchdünn mit 8:9. Auch beim Grand Slam zeigte er eine gute Leistung, besiegte Dave Chisnall zum Auftakt 5:3. Jedoch folgten Niederlagen gegen Scott Waites und Ted Hankey, welche das Vorrundenaus bedeuteten. Auch bei den Players Championship Finals 2013 gab es das frühe Aus nach einem 2:6 gegen Peter Wright.

Michael Smith Sein bis dahin größter Erfolg sollte jedoch nicht mehr lange auf sich warten lassen. Bei der PDC Weltmeisterschaft 2014 holte er seinen ersten Sieg bei einer Erwachsenen-WM, er bezwang Morihiro Hashimoto mit 3:1. In der zweiten Runde kam es noch besser. Er traf auf den amtierenden Weltmeister Phil Taylor. Michael Smith zeigte eine unfassbare Leistung und beendete das Match bei 128 Punkten Rest mit einem Treffer im Bullseye. 4:3 siegte „Bully Boy“ und zog so ins Achtelfinale ein. Dort verlor er zwar knapp mit 3:4 gegen den späteren Finalisten Peter Wright, doch Respekt hatte er gewonnen. Gegen Peter Wright verlor Michael auch bei den UK Open. Erneut sehr knapp, 8:9. Beim World Matchplay lief es dann wieder etwas besser. Er besiegte in der ersten Runde Justin Pipe mit 10:8. Doch in der zweiten Runde traf er auf Phil Taylor. Dieser siegte in diesem Match mit 13:6. Doch erneut ließ Michael sich nicht unterkriegen. Einen klasse Monat September krönte der Engländer mit einem weiteren Turniersieg. Bei der European Darts Trophy gelang ihm im Finale ein klasse Erfolg über Michael van Gerwen. Mit 6:5 gewann Smith und sicherte sich den Turniersieg.

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Weniger erfreulich war allerdings seine Performance beim World Grand Prix. Bereits in der ersten Runde flog er raus. Er unterlag Dean Winstanley mit 1:2. Auch bei der Europameisterschaft folgte das Aus in Runde eins. Michael unterlag Brendan Dolan direkt mit 2:6. Dafür revanchierte sich Smith beim Grand Slam of Darts 2014. Dort bezwang er Dolan mit 5:1. Weil er zuvor auf Peter Wright und Simon Whitlock besiegte, sicherte er sich das Weiterkommen als Gruppensieger. Im Achtelfinale konnte er nachlegen und Christian Kist mit 10:5 besiegen. Allerdings war das Viertelfinale wieder eine eher schwache Leistung. Michael bekam es mit Phil Taylor zu tun und fand überhaupt nicht zu dem Spiel, was er zuvor zeigte. Smith verlor mit 3:16 sehr deutlich und schied aus. Bei den Players Championship Finals sollte die Teilnahme von Smith auch ziemlich schnell beendet sein. Er verlor in Runde eins mit 4:6 gegen Andy Smith und schied aus.

PDC WM 2015 Bei der Weltmeisterschaft 2015 begann mit einem durchaus ansehnlichen 3:1-Erfolg für Michael Smith. Er bezwang den Österreicher Mensur Suljovic. Auch gegen Brendan Dolan war er siegreich. Mit 4:2 siegte „Bullyboy“. Mit Stephen Bunting lauerte im Achtelfinale aber die Endstation für Smith. Er unterlag Bunting mit 2:4 und schied aus der WM aus. Gleiches Bild auch bei den UK Open. Smith traf auf Bunting und verlor. Mit 8:9 flog Smith diesmal bereits nach seiner ersten Partie aus dem Turnier.

Der „Bullyboy“ konnte in der Folge zwei European Tour Events gewinnen. Beim World Matchplay hingegen flog er schon nach einer Runde raus. Er verlor gegen Gerwyn Price mit 4:10. Revanche gab es beim World Grand Prix, als dieses Mal Smith die Oberhand behielt und Price 2:1 besiegte. Gegen Jamie Lewis eine Runde später verlor Michael allerdings schon wieder mit 2:3 und durfte nach Hause fahren. Erneut siegte Michael gegen Gerwyn Price. Bei der Europameisterschaft trafen sich die beiden Spieler wieder in der ersten Runde, Smith gewann mit 6:4. Doch in Runde zwei verlor er mit 5:10 gegen Phil Taylor.

Der Grand Slam of Darts 2015 lag ihm anscheinend besser. Smith gewann seine Gruppe mit Adrian Lewis, Andy Fordham und Wayne Jones ohne eine Niederlage. Auch gegen Dave Chisnall(10:7) und Adrian Lewis(16:11) schritt Michael siegreich vom Oche. Erst im Halbfinale musste er sich dem späteren Sieger Michael van Gerwen mit 6:16 geschlagen geben. Schon nach einer Runde war für Michael beim World Series Finale Schluss. Er verlor mit 4:6 gegen Mark Webster. Wenigstens einen Sieg holte er beim Players Championship Finale, als er Jamie Caven 6:3 besiegen konnte. Doch gegen Mensur Suljovic in Runde zwei verlor Smith mit 3:10 und verabschiedete sich aus dem Turniergeschehen.

Eine richtig gute Weltmeisterschaft spielte Michael bei der Auflage von 2016. Nach einem 3:2 gegen Jeffrey de Zwaan besiegte er auch Steve Beton(4:2) und Benito van de Pas(4:0) und zog so ins Viertelfinale ein. Dort wartete Raymond van Barneveld, dem er einen echten Kampf bot, welchen Smith letztlich aber knapp mit 4:5 verlor. Die Revanche folgte beim Masters, als Smith den Niederländer mit 10:7 bezwang, allerdings eine Runde später 3:10 gegen Michael van Gerwen scheiterte. Auch bei den UK Open reichte es nur zu einem Sieg. Er besiegte Daryl Gurney mit 9:8, verlor aber eine Runde später 5:9 gegen Stuart Kellett und schied damit aus. Ähnlich enttäuschend verlief die Premier League 2016, zu der er erstmals eingeladen worden war. Er konnte letztlich nur drei Punkte holen und beendete die Ligaphase auf dem letzten Platz. Nach einem 10:6-Sieg gegen Simon Whitlock, unterlag er beim World Matchplay dann überraschend Steve Beaton mit 7:11 und musste damit erneut früh die Heimreise antreten. Noch schlimmer lief es in der Champions League, bei der er in der Gruppenphase alle seine Partien gegen Gary Anderson, James Wade und Adrian Lewis verlor. Im Vorfeld der Weltmeisterschaft sollte er bei den Major Turnieren dann noch vier Mal in der ersten Runde scheitern. Beim World Grand Prix unterlag er Alan Norris 1:2, bei der Europameisterschaft verlor er gegen Stephen Bunting mit 5:6, Benito van de Pas warf ihn mit 6:3 aus dem World Series Finale und beim Players Championship Finale war es erneut Alan Norris, gegen den Smith verlor. Dieses Mal mit 4:6.

Michael Smith zieht in das Achtelfinale der Darts WM 2017 ein Schatten

Mit geringen Erwartungen fuhr er also zur Weltmeisterschaft 2017, wo er auf seinen Kumpel Ricky Evans traf. In einer rasanten Partie setzte sich Smith am Ende mit 3:2 durch und behielt auch bei 4:3 gegen Mervyn King die Nerven. Erneut knapp verlief die dritte Runde, wo er aber letztlich 3:4 an James Wade scheiterte. Das Masters verlief dann aber erneut enttäuschend. Smith verlor wieder mal in der ersten Runde, dieses Mal mit 6:10 gegen Phil Taylor. Ein paar Siege fuhr er dann bei den UK Open ein. Dort bezwang er John Henderson und Jermaine Wattimena, eher er sich im Achtelfinale Alan Norris mit 6:10 geschlagen geben musste. Selbstvertrauen holte er sich auf der European Tour, wo er zu dieser Zeit einer der stärksten Spieler war. In Gibraltar reichte es dann nach knappen 6:5-Erfolgen gegen Christian Kist, Dimitri van den Bergh, Rob Cross und Peter Wright für das Endspiel, wo er es mit dem Österreicher Mensur Suljovic zu tun bekam. Gegen ihn behielt er die Nerven, checkte zur richtigen Zeit 132 Punkte und holte sich mit dem 6:4 den Titel. Beim World Matchplay hingegen lief dann wieder gar nichts zusammen, als er sich Steve West schon in der ersten Runde mit 5:10 geschlagen geben musste.

Tobias Gürtler

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