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Justin Pipe

Justin Pipe Justin Pipe wurde am 9. November 1971 (Alter heute 45 Jahre) in Taunton, England geboren. Er begann seine Profikarriere im Jahr 2008 bei der Professional Darts Corporation(PDC).

Justin spielt aktuell mit Darts der Marke Cosmo. Sein Spitzname lautet "The Force" und seine Einlaufmusik ist Can You Feel The Force von The Real Thing.

Justin Pipe spielte bereits als Jugendlicher Darts. Er entschied sich jedoch zunächst für eine Karriere als Boxer. Im Jahr 1993 machte ein schwerer Autounfall einen Weg in diesem Sport jedoch zunichte. Sein Arm war damals für drei Wochen gelähmt. Daher kommt auch sein sehr langsamer Wurfstil. Sein erstes großes Turnier bei der PDC waren die UK Open 2008. Dort konnte er sich in der ersten Runde mit 6:4 gegen Geoff Wiley und in Runde zwei mit 6:2 gegen Lionel Sams durchsetzen. In der dritten Runde hieß sein Gegner dann James Wade, welcher zu stark war. „The Force“ unterlag mit 3:9. Sein erstes Viertelfinale erreichte er bei einem Players Championship Turnier in Wales im Jahr 2009. In der Runde der letzten 128 besiegte er dabei Jonathan Overton locker mit 6:0. Ähnlich locker und doch ein wenig überraschend schlug er auch Adrian Lewis(6:1) und Vincent van der Voort(6:2). Durch das 6:2 gegen Lionel Sams erreichte er dann schließlich das Viertelfinale, wo er aber 1:6 gegen Colin Osborne verlor. 2009 nahm er ebenfalls an den UK Open teil. Nach einem 6:1 gegen Joe Cullen und dem 6:3-Erfolg über Tony Ayres erreichte er erneut die dritte Runde. Zum wiederholten Male war dort aber Schluss. Andy Jenkins bezwang „The Force“ mit 9:5. Seinen ersten Turniersieg holte er sich bei den Kingswood Darts Open 2009 in Bristol. Er bezwang dort im Finale Mark Dudbridge 5:4. Die UK Open im Jahr 2010 brachten ihm dann aber weniger Glück. Er startete zwar erst in der zweiten Runde ins Turnier, verlor dort aber direkt 4:6 gegen Chris Thompson.

Justin Pipe Eine herausragende Performance zeigte er bei den Players Championship in Barnsley 2010. Am ersten Tag setzte er sich gegen Trevor Frost(6:3), Simon Whitlock(6:5), John Magowan(6:2), Alex Roy(6:0) und Wayne Jones(6:4) durch und erreichte somit das Halbfinale. Dort scheiterte er knapp mit 4:6 an seinem guten Freund Gary Anderson. Und auch am zweiten Tag zeigte er sein Können. Er erreichte das Achtelfinale, besiegte Mark Webster auf dem Weg dorthin, verlor dann aber gegen Dennis Priestley hauchdünn 5:6. Ein weiteres Halbfinale erreichte er bei einem Players Championship Turnier in Irland. Ihm gelangen auf dem Weg Siege gegen Adrian Lewis(6:4) und Michael van Gerwen(6:2). Im Halbfinale verlor er gegen den späteren Sieger Simon Whitlock 5:6. Sein erster Auftritt beim Grand Slam of Darts ging dann ziemlich nach hinten los. In der Auflage von 2010 trat er in einer Gruppe mit James Wade, Tony O’Shea und Vincent van der Voort an. Ohne einen Sieg musste Justin sich verabschieden. Er kam überhaupt nicht ins Turnier und nach zwei deutlichen Niederlagen gegen Wade(2:5) und van der Voort(1:5) kam nur im Match mit Tony O’Shea(4:5) richtig Spannung auf. Nichts desto trotz qualifizierte sich „The Force“ auch zum ersten Mal für eine Weltmeisterschaft. Über seinen vierten Rang in der Pro Tour Order of Merit sicherte er sich die Teilnahme. Sein WM-Debüt lief dann aber wieder wenig erfolgreich. Er unterlag bereits in der ersten Runde Mark Walsh 1:3 und schied aus dem Turnier aus.

Justin Pipe Auch bei den ersten Players Championship Finals des Jahres 2011 gab es das Erstrundenaus. Er unterlag Gary Anderson mit 4:6. Erst bei den UK Open gab es wieder Siege. Gary Welding(4:0) und John O’Shea(4:1) waren keine Gegner für ihn. John Bowles aber schon und deshalb verabschiedete sich Justin bereits in Runde drei nach einer 7:9-Niederlage. Sein Debüt beim World Matchplay verlief dann ähnlich. Erst sah es zunächst gut aus, ihm gelang ein 10:6 gegen Mervyn King. Doch Wes Newton in der zweiten Runde sorgte dann für Pipes Ausscheiden. 13:8 gewann der Warrior. Die European Darts Championship 2011 beinhalteten dann erneut ein Erstrundenaus für Pipe. Er unterlag Paul Nicholson 3:6. Genauso lief es auch bei seinem ersten World Grand Prix. 0:2 verlor Pipe gegen John Henderson. Dem Debakel des Vorjahres wollte „Mr Slowhand“ auf jeden Fall entgegenwirken, als er zum Grand Slam of Darts 2011 antrat. Mit dem 5:1 gegen Terry Jenkins fing seine Mission auch gut an. Die knappen Niederlagen gegen James Wade und Dave Chisnall(beide 4:5) führten jedoch erneut zum Turnieraus nach der Gruppenphase. Die zweiten Players Championship Finals 2011 waren erfolgreicher als die ersten. Justin gelang ein 6:1-Erfolg gegen John Henderson in seiner Auftaktpartie. Doch bereits eine Runde später war das Turnier für ihn wieder beendet. Mark Webster gewann deren Match knapp mit 8:7.

Neben den schwächeren Auftritten bei Major Turnieren, gewann Pipe allerdings drei Pro Tour Turnieren und erreichte insgesamt sechs Mal das Finale. Dies führte dazu, dass er zum PDPA Player of the year gewählt wurde. Dies lag auch an seiner Performance bei der WM 2012. In Runde eins gelang ihm ein 3:1-Sieg über Sean Reed. In der zweiten Runde gewann er dann ein sehr knappes Match gegen die damalige Nummer sieben der Welt, Wes Newton, mit 4:3. Im Achtelfinale unterlag er dann aber Terry Jenkins mit 1:4. Er bestätigte seine Form indem er beim ersten Players Championship Turnier des Jahres 2012 direkt den Titel holte. Er besiegte dabei Paul Nicholson im Finale mit 6:0. Auch an Tag zwei erreichte Pipe dort das Finale, unterlag aber Michael Smith mit 3:6. Die UK Open verliefen dann wieder weniger erfolgreich. Er stieg in der dritten Runde in das Turnier ein und besiegte Scott Robertson 9:2. Doch bereits in der vierten Runde war nach einer 5:9-Niederlage gegen Simon Whitlock wieder Schluss.

Das World Matchplay lief dann wieder besser. „The Force“ ging siegreich aus den Duellen mit Joe Cullen(10:4) und Wes Newton(13:10) hervor, unterlag im Viertelfinale dann aber Ronnie Baxter 11:16. Wie schon im Vorjahr folgte bei den European Darts Championship 2012 das Erstrundenaus für Justin Pipe. Brendan Dolan war zu stark für ihn und gewann deren Aufeinandertreffen 6:3. Doch schon beim World Grand Prix zeigte der Engländer bessere Leistungen. Ein überraschender 2:1 Erfolg gegen Simon Whitlock in Runde eins wurde von einem 3:2 über Kevin Painter gekrönt. Doch das Viertelfinale war kein gutes Pflaster für Justin. Er unterlag erneut Brendan Dolan, dieses Mal aber 1:3. Ein 6:5 im Finale der zweiten Vorrundengruppe brachte Pipe die Qualifikation für die Gewinnergruppe der Championship League of Darts 2012 ein. Dort fehlten ihm dann lediglich zwei Legs um sich für das Halbfinale zu qualifizieren, er wurde Fünfter. Das erste Halbfinale bei einem Major Turnier der PDC erreichte Pipe bei den Players Championship Finals 2012. Ihm gelangen Siege über Colin Osborne(6:3) und seinem „Angstgegner“ Brendan Dolan(10:8). Auch Mervyn King konnte er 10:7 schlagen und zog so ins Halbfinale gegen den Belgier Kim Huybrechts ein. Der junge Belgier war aber zu stark und siegte schließlich 11:6.

Justin Pipe Als Nummer elf der Welt trat „The Force“ dann bei der WM 2013 an. In Runde eins gelang ihm ein lockerer 3:0-Erfolg über Andy Jenkins. Gegen Mark Walsh in der zweiten Runde kam dann das etwas überraschende Aus gegen Mark Walsh. Während des Matches hatte Pipe Probleme mit seinen Darts, Walsh half mit Ersatzteilen aus. Bei den UK Open musste Justin dann in der ersten Runde ran und verlor direkt 2:5 gegen Gareth Pass. Auch bei den European Darts Championship 2013 war Pipe nicht lange mit dabei. Ihm gelang zwar zum Auftakt ein 6:3-Sieg gegen den Finnen Jani Haavisto, gegen Jelle Klaasen war in Runde zwei aber bereits wieder Schluss(6:10). Pipe gelobte Besserung und sie folgte beim World Matchplay 2013. Durch tolle Performances gelangen ihm Siege über die ehemaligen Weltmeister Mark Webster(10:4) und Raymond van Barneveld(13:9). Ein weiterer Weltmeister war dann einer zu viel. Pipe gab sich im Viertelfinale Phil Taylor mit 10:16 geschlagen.

Sein zweites Major-Halbfinale erreichte Pipe beim World Grand Prix 2013. Nach glatten Siegen über Andy Smith(2:0) und Adrian Lewis(3:0), besiegte er auch Hamilton deutlich mit 3:1. Erst Dave Chisnall im Halbfinale war zu gut, obwohl er nicht seinen besten Tag erwischte. Justin spielte einfach nicht gut genug und verlor verdient 2:5. Es war aber mehr drin. Daraufhin verpasste Pipe es, sich für die Championship League of Darts zu qualifizieren. Er wurde letzter in der zweiten Vorrundengruppe und schied somit aus. Besser lief es auch beim Grand Slam of Darts 2013 nicht. Gegen Andy Hamilton gelang ihm zum Auftakt zwar ein 5:2-Sieg, er unterlag jedoch Robert Thornton und Mark Walsh(beide 2:5) und schied somit erneut nach der Gruppenphase aus. Die Generalprobe zur WM 2014 lief dann aber nochmal richtig gut für „The Force“. Er besiegte Simon Whitlock(6:4), Jamie Caven(9:4) und Gary Anderson(9:7), wodurch er das Halbfinale der Players Championship Finals erreichte. Dort unterlag er aber Phil Taylor mit 4:10. Bei der WM selbst gewann er zunächst 3:0 gegen einen völlig überforderten Arron Monk, ehe er überraschend mit 1:4 gegen den Südafrikaner Devon Petersen verlor.

Bei den German Darts Championship 2014 wurde Justin Pipe dann gefeiert wie ein Popstar. Er war Publikumsliebling in Hildesheim. Getragen vom Jubel der Anwesenden bezwang er Richie Burnett(6:3), Brendan Dolan(6:2) und Paul Nicholson(6:4). Auch John Part(6:3) und Jelle Klaasen(6:5) konnten die Serie von „The Force“ nicht brechen und so zog er ins Finale ein. Dort traf er auf seinen guten Kumpel Gary Anderson. Pipe führte bereits 5:3, vergab aber einige Matchdarts und so sicherte sich letztlich doch Gary Anderson den Titel mit einem 6:5-Sieg.

Nach dieser tollen Performance war sein Abschneiden bei den UK Open umso enttäuschender. Pipe verlor direkt in seiner ersten Partie mit 7:9 gegen Dave Chisnall. Auch beim World Matchplay folgte das Aus schon nach der ersten Partie. „The Force“ musste sich dabei Michael Smith 8:10 geschlagen geben. Viel besser machte er es dafür bei einem Players Championship Turnier in Irland. Ihm gelangen nacheinander Siege gegen Jyhan Artut(6:5), John Part, Nigel Birch, Darren Johnson(alle 6:4), Dean Winstanley(6:1) und Adrian Lewis(6:5), was ihn bis in das Finale brachte. Dort traf er auf Michael van Gerwen und konnte auch gegen den Niederländer siegreich vom Board gehen. Mit 6:5 gewann Pipe die Partie. Auf der großen Bühne lief es allerdings nicht mehr so rund für Justin. Beim World Grand Prix musste er ein weiteres frühes Aus hinnehmen. Er verlor in der ersten Runde mit 0:2 gegen Robert Thornton. Gleiches Bild auch bei den European Darts Championship. In der ersten Runde verlor Pipe dort mit 3:6 gegen Michael van Gerwen. Ein Sieg gelang ihm endlich mal wieder beim Masters 2014. Dort bezwang er in Runde eins Peter Wright mit 10:7, verlor allerdings nur eine Runde später 6:10 gegen Mervyn King. Ein deutliches 1:6 gegen Wes Newton bedeutete zudem das frühe Aus bei den Players Championship Finals.

Pipe ging also mit einer wirklich schlechten Form in die Weltmeisterschaft 2015. Dort traf er in der ersten Runde auf Laurence Ryder und kassierte direkt eine überraschende 2:3-Pleite. Die Negativserie hielt auch bei den UK Open an, als er seine erste Partie gegen Jan Dekker direkt 5:9 verlor.

Tobias Gürtler

Justin Pipe Fakten
Name Justin Pipe Spitzname The Force
Geburtsort Taunton, England Geburtstag 9.11.1971
Darts 22,5g Cosmo Spielt seit 2008

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