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Andy Hamilton

Andy Hamilton Andy Hamilton wurde am 16. März 1967 (Alter heute 49 Jahre) in Stoke-on-Trent/England geboren. Er begann 1983 mit dem Dartsport.

Aktuell spielt er mit 23 Gramm schweren Unicorn Darts und trägt den Spitznamen "The Hammer". Seine Einlaufmusik ist "U Can't Touch This" von MC Hammer.

Hamilton begann im Alter von 16 Jahren mit seinem Bruder Darren und seinem Vater Jim Darts zu spielen. Mit 18 trat er bereits in der englischen County Liga für Cheshire an. Dennoch fehlte ihm die Zuversicht, den Sport auf einem höheren Level zu betreiben, und er nahm daraufhin 20 Jahre lang nicht mehr an Wettkämpfen teil.

Karriere bei der Professional Darts Corporation (PDC)

Hamilton gab bei den UK Open 2004 sein Fernsehdebüt, unterlag jedoch in der ersten Runde mit 2:5 gegen Eddie Lovely.

Hamilton qualifizierte sich für die PDC Dart WM 2005 und erreichte unmittelbar die Viertelfinale. Er schlug zunächst Mark Thomson und Mick Manning mit 3:0, besiegte anschließend den ehemaligen BDO Weltmeister Steve Beaton mit 4:2, um unter letzten 16 einzuziehen. In der vierten Runde gewann er mit 4:1 gegen Josephus Schenk, verlor im Viertelfinale jedoch mit 1:5 gegen Bob Anderson

Andy Hamilton Bei der folgenden Weltmeisterschaft der Professional Darts Corporation 2006 rächte sich Hamilton gegen Bob Anderson für das Aus im Vorjahr, er schlug den ehemaligen Weltmeister in der ersten Runde mit 3:2. In Runde zwei ließ er Terry Jenkins mit 4:1 keine Chance. In der dritten Runde war für Hamilton jedoch Schluss, als er auf den späteren Weltmeister Phil Taylor traf und mit 0:4 verlor. Außerdem gelang ihm mit 170 das höchst mögliche Finish, die ausgelobte Prämie musste er sich jedoch mit Taylor teilen, dem dies ebenfalls glückte.

Hamilton erreichte bei den Las Vegas Desert Classic 2006 die Viertelfinale, wo er dem späteren Finalisten Raymond van Barneveld mit 1:3 unterlag. In der ersten Runde hatte er Kevin Painter mit 6:4 besiegt und gab in der zweiten Runde beim 3:0 gegen Matt Clark keinen Satz ab.

2006 trat "The Hammer" erstmals beim World Matchplay in den Winter Gardens an. In der ersten Runde sorgte er sogleich für eine Überraschung, als er den an Vier gesetzten Peter Manley mit 10:2 vom Board fegte. In einem spannenden Match gegen Adrian Lewis entschied Hamilton auch die zweite Runde mit 15:13 für sich. Sein Lauf setzte sich auch gegen Wayne Mardle fort, den er mit 16:9 bezwang, um in sein erstes Major Halbfinale einzuziehen. Dort besiegte ihn jedoch der siebenmalige World Matchplay Sieger Phil Taylor mit 17:11.

Bei der PDC Dart Weltmeisterschaft 2007 erreichte Hamilton das Halbfinale, wo er erneut gegen Phil Taylor unterlag, diesmal mit 0:6. Er startete die WM mit einem 4:3 Sieg über Mark Dudbridge, um mit 4:1 über Dennis Priestley und 5:4 gegen Jenkins in das Viertelfinale einzuziehen. Hamilton schaffte in diesem Turnier 46 Maxima, die zweitmeisten hinter Raymond van Barneveld.

2007 begann für Hamilton sehr gut, als er sein erstes PDC ProTour Turnier im Finale mit 3:1 gegen Colin Lloyd gewann, es war das Players Championship Turnier in Gibraltar am 21. Januar. Auf seinem Weg dorthin hatte er Andy Smith, Roland Scholten, Jenkins und Alan Warriner-Little bezwungen.

Er behielt seine Form, als er das Halbfinale des Süd-West regionalen Qualifikationsturnier für die UK Open erreichte und beim PDPA Players Championship Turnier in Deutschland sowie beim Nürd-Ost regionalen Turnier für die UK Open in die Viertelfinale einzog.

Andy Hamilton Am 1. April gewann er sein zweites PDC ProTour Turnier, im Finale des Midlands Qualifikationsturnier für die UK Open bezwang er James Wade.

Bei den PDC US Open schlug er Dennis Priestley und Mark Dudbridge, um im Halbfinale gegen Raymond van Barneveld zu unterliegen.

Im November fand der jährliche Grand Slam of Darts statt, Hamilton erreichte das Finale und kassierte ein Preisgeld von 35.000 £, er unterlag dort Phil Taylor mit 11:18 Legs.

Bei der PDC Dart Weltmeisterschaft im Dezember lief es nicht so gut für Andy Hamilton, er schied in der zweiten Runde gegen Alex Roy aus.

Im folgenden Jahr überstand er die ersten Runden bei einer Reihe von Turnieren, er zog in das Viertelfinale der Las Vegas Classic und des World Grand Prix ein. Ein Jahr später schaffte er es sogar in das Halbfinale des World Grand Prix. 2010 war wieder im Viertelfinale des Grand Prix Schluss. 2011 schlug er beim World Matchplay Gary Anderson und John Henderson, lag anschließend mit 8:15 gegen Simon Whitlock zurück, um die Partie noch zum 17:15 zu drehen, die Aufholjagd mit neun Legs in Folge geht in die Geschichte des Dartsports ein. Im Halbfinale verlor er jedoch mit 9:17 gegen Phil Taylor.

Bei der PDC Dart WM 2012 bezwang Hamilton den Spanier Antonio Alcinas in der ersten Runde mit 3:2, wobei er im dritten Satz einen Dart auf die Doppel 18 verpasste, der das perfekte Spiel, einen 9-Darter bedeutet hätte. Danach gewann er mit 4:3 gegen Vincent van der Voort, mit 4:0 gegen Dave Chisnall und mit 5:2 gegen Kim Huybrechts, um zum zweiten Mal in seiner Karriere das Halbfinale einer Weltmeisterschaft zu erreichen. Er spielte gegen Simon Whitlock und lag mit 3:5 zurück, bevor ihm erneut ein Comeback gelang, das zum 6:5 Sieg führte. Hamilton konnte mit den starken Scores des Australiers nicht mithalten, aber ihm gelang eine Doppelquote von 58 Prozent, mit der er erstmals in ein WM Finale einzog, sein zweites Major Turnier Finale insgesamt. Hamilton, der vor dem Turnier als 1:200 Außenseiter der Buchmacher gehandelt worden war, kämpfte wie immer, konnte aber zu keiner Zeit gegen seinen Gegner Adrian Lewis in Führung gehen und musste sich schließlich mit 3:7 geschlagen geben. Das Preisgeld in Höhe von 100.000 £ ist das bisher höchste seiner Karriere. Es katapultierte ihn zudem auf den siebten Rang der Weltrangliste.

Seine Leistung bei der Weltmeisterschaft brachte ihm zudem eine Wildcard für die Premier League Darts 2012 ein. Am ersten Abend schlug er James Wade mit 8:5, konnte dann bis zum achten Spieltag nicht mehr gewinnen, inklusive drei Niederlagen in Folge. Hamilton steigerte sich wieder, schlug Kevin Painter mit 8:1 und qualifizierte sich als Tabellendritter für die Play offs. In den letzten fünf Spielen blieb er ungeschlagen und traf im Halbfinale auf Simon Whitlock, gegen den er in der Gruppenphase einmal unentschieden gespielt und einmal 8:4 gewonnen hatte. Hamilton ging mit 4:1 in Führung, wobei der einzige Leg Whitlocks ein 9-Darter war, am Ende verlor Hamilton mit 6:8.

Bei den UK Open unterlag er Raymond van Barneveld unter den letzten 32 mit 5:9. Er erreichte das Finale des zehnten Players Championship Turnieres und führte dort mit 5:3 gegen Colin Lloyd, um sich am Ende jedoch mit 5:6 geschlagen geben zu müssen. Beim World Matchplay schlug er Brendan Dolan und Mark Webster, verlor anschließend im Viertelfinale mit 11:16 gegen Phil Taylor. Beim 12. PDC Players Championship Turnier im September erreichte er erneut das Finale, unterlag jedoch Simon Whitlock mit 4:6. Beim World Grand Prix stand er nach Siegen über Mark Webster und Steve Beaton im Viertelfinale. Hamilton traf dort auf Michael van Gerwen, schaffte ein 160er Finish um einen entscheidenden Satz erzwingen, den er zum 2:3 verlor. Beim Grand Slam of Darts schloss er die Gruppenphase als Erster ab, nachdem er alle drei Spiel für sich entscheiden konnte. Im weitern Verlauf gelangen ihm vier Finishes über 100, um Gary Anderson mit 10:9 aus dem Turnier zu werfen. Er schlug John Part in den Viertelfinalen mit 16:12 und führte im Halbfinale mit 6:3 gegen Raymond van Barneveld, befor der Niederländer neun Legs in Folge gewann und mit 16:10 triumphierte. Nachdem alle 33 ProTour Wettbewerbe gespielt waren, lag Hamilton auf Rang 14 der Weltrangliste, welches gleichzeitig eine Qualifikation für die Players Championship Finale bedeutete. Er gewann gegen Andy Smith und Michael van Gerwen, um im Viertelfinale mit 9:5 gegen Phil Taylor in Führung zu gehen. Taylor wendete jedoch die erste mögliche Niederlage bei einem im Fernsehen übertragenen Turnier ab. Hamilton benötigte beim Stand von 9:8 60 Punkte Rest, warf den ersten Dart neben das Board und den letzten neben die Doppel 20, es war sein einziger Matchdart, die Partie endete 10:9 für Taylor.

Bei der PDC Dart WM 2013 gab er in den ersten drei Partien jeweils einen Satz ab, um in das Viertelfinale einzuziehen. Er spielte gegen Phil Taylor und unterlag mit 0:5, wobei er lediglich zwei Legs gewinnen konnte. Beim dritten Qualifikationsturnier für die UK Open warf Hamilton einen 9-Darter gegen Tony West, verlor jedoch in der folgenden vierten Runde mit 4:6 gegen Richie Burnett. Dadurch, dass er im Vorjahr das Halbfinale der Premier League erreicht hatte, war er für die 2013er Auflage qualifiziert. In der sechsten Woche gelang ihm mit einem Punkte Durchschnitt von 101,40 ein 7:3 Sieg über Phil Taylor, aber er verlor sechs der letzten sieben Partien, um den Wettbewerb als Siebter abzuschließen. Hamilton erreichte bei den UK Open sein insgesamt drittes Major Finale. Nach einer tollen Leistung und einem 10:8 Erfolg über James Wade, wehrte er im Halbfinale sechs Match Darts von Raymond van Barneveld ab und gewann mit 10:9. Im Finale gegen Taylor schaffte er ein 97er Average, sein Gegner hatte beinahe zehn Punkte mehr im Schnitt, er unterlag mit 4:11. Hamilton erreichte zwei Wochen später beim sechsten Players Championship Turnier erneut ein Finale, verlor dort mit 1:6 gegen Michael van Gerwen.

Andy Hamilton Bei den UK Masters, dem ersten Turnier der PDC European Tour 2013 musste sich Hamilton in der dritten Runde Raymond van Barneveld mit 3:6 geschlagen geben. Bei der darauf folgenden European Darts Trophy war gar eine Runde früher Schluss für den Engländer, er unterlag Mark Webster mit 3:6. Bei der European Darts Open war Schluss im Viertelfinale, Hamilton verlor mit 3:6 gegen Peter Wright. Bei der Austrian Darts Open in Wien holte Hamilton in der zweite Runde gegen Colin Lloyd kein Leg. Die Gibraltar Darts Trophy endete für Hamilton nach Runde drei, wo er mit 3:6 gegen Dave Chisnlall unterlag. Andy Hamilton sorgte im Viertelfinale der Dubai Darts Masters für einen Paukenschlag, als er den 16-fachen Weltmeister Phil Taylor mit 10:8 besiegen konnte. Es war erst seit zweiter Sieg gegen die Legende vor laufenden Kameras. Bei den UK Open 2013 zog Hamilton in das Finale ein. Er konnte einem starken Taylor beim 4:11 jedoch keine Paroli bieten. Der Finaleinzug wurde mit 20.000 £ prämiert. Bei der Dart EM in Mülheim war für Hamilton im Viertelfinale Schluss, wo er dem späteren Sieger Adrian Lewis mit 3:10 unterlag.

Auch beim World Matchplay ging es bis in die Runde der letzten acht. Nach den Siegen über Ronnie Baxter(10:1) und Ian White(13:7) unterlag er dort jedoch erneut Adrian Lewis mit 17:19. Der World Grand Prix brachte erneut zwei Siege auf großer Bühne auf der Konto von Andy Hamilton. Er startete mit einem 2:0-Sieg über Kim Huybrechts in das Turnier und konnte gegen Kevin Painter ein 3:1 nachlegen. Doch erneut war das Viertelfinale die Endstation für den „Hammer“. Hamilton musste sich Justin Pipe mit 1:3 geschlagen geben und schied aus. Bei der Championship League Darts konnte sich Andy im zweiten Versuch für die Gewinnergruppe qualifizieren, erreichte dort allerdings nur den siebten Platz. Das Masters 2013 nahm ebenfalls ein unrühmliches Ende. Hamilton schied nach nur einer Partie aus, er verlor gegen Robert Thornton 4:6. Eine kleine Revanche gab es beim Grand Slam of Darts. In der Gruppenphase unterlag Hamilton zunächst Justin Pipe, ehe er gegen Mark Walsh einen Sieg holte. Entscheidend für das Weiterkommen war letztlich der 5:4-Sieg von Andy über Robert Thornton. Im Achtelfinale schied er allerdings schon wieder aus. Mit 7:10 unterlag er dort Tony O’Shea. Bei den Players Championship Finals lief es deutlich besser. Andy konnte Siege über John Part, Brendan Dolan und Ian White einstreichen. Erst im Halbfinale kassierte er eine Niederlage. Michael van Gerwen war zu stark und so verlor der „Hammer“ mit 5:10.

Eine Enttäuschung musste Hamilton bei der Weltmeisterschaft 2014 einstecken. Zunächst gelang ihm zwar ein 3:1-Erfolg über Julio Barbero, jedoch verlor er schon in der zweiten Runde mit 1:4 deutlich gegen Richie Burnett. Auch die UK Open waren nicht sonderlich erfolgreich. Andy konnte zwar Jelle Klaasen knapp mit 9:8 besiegen, verlor aber schon eine Runde später gegen Michael van Gerwen mit 5:9. Beim World Matchplay reichte es ebenfalls nur für einen Sieg. Andy bezwang Wayne Jones mit 10:3, verlor jedoch schon in Runde zwei mit 10:13 gegen Dave Chisnall. Noch schlimmer lief es beim World Grand Prix, als Hamilton bereits nach der ersten Runde seine Koffer packen musste. Er verlor mit 1:2 gegen Kevin Painter. Auch die European Darts Championship verliefen alles andere als erfolgreich für Hamilton. Er verlor erneut seine Auftaktpartie, in dem Fall mit 1:6 gegen Stephen Bunting. Ein weiteres Erstrundenaus folgte beim Masters 2014. Dort verlor Andy 7:10 gegen Gary Anderson. Er war eindeutig in einer Krise. Auch beim Grand Slam lief einfach nichts zusammen. Zwar gewann er in der Gruppenphase eine Partie(5:2 gegen Richie George), verlor jedoch die Spiele gegen Phil Taylor und Christian Kist, womit das Turnieraus besiegelt war. Als es bei den Players Championship Finals in Runde eins auch noch einen 0:6-Whitewash gegen Vincent van der Voort setzte, schien er am Boden angekommen.

PDC Weltmeisterschaft

Bei der WM schöpfte Hamilton dann neue Hoffnung. Er bezwang in der ersten Runde Dave Richardson mit 3:2. Auch Runde zwei absolvierte er erfolgreich. Gegen Kyle Anderson setzte er sich mit 4:2 durch. Deutlich mit 0:4 unterlag er dann jedoch in seiner Achtelfinalpartie gegen Peter Wright. Eine ebenfalls klare Niederlage musste Andy beim Masters 2015 einstecken. Gegen Gary Anderson verlor er mit 2:10 und schied direkt aus. Auch bei den UK Open war der Erfolg nur mäßig. Er bezwang zwar Aaron Turner 9:8, unterlag aber schon eine Runde später mit 8:9 gegen Kim Huybrechts.

Andy Hamilton Fakten
Name Andy Hamilton Spitzname The Hammer
Geburtsort Stoke-on-Trent Geburtstag 16.3.1967
Darts 23g Unicorn Spielt seit 1983

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