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Robbie Kong Green

Robbie Green Portrait

Robbie Green wurde am 19. Juli 1974 (Alter heute 43 Jahre) in Liverpool, England geboren. Seine professionelle Dartkarriere begann er 2003 bei der Professional Darts Corporation(PDC). 2008 folgte der Wechsel zur British Darts Organisation(BDO), ehe er 2015 zur PDC zurückkehrte.

Robbie spielt gegenwärtig mit 21,5g schweren Darts. Sein Spitzname lautet „Kong“ und seine Einlaufmusik ist „You Shook Me All Night Long“ von AC/DC.

Robbie Green machte zum ersten Mal im Jahr 2004 von sich reden. Er qualifizierte sich für die UK Open und schlug dort in seinem ersten Match Lee Rose mit 5:1. Ganz knapp mit 7:8 verlor er dann aber seine zweite Partie gegen Cliff Lazarenko und schied aus. Er nahm auch an den Welsh Classics teil und erreichte dort sogar das Finale. Dazu schlug er Syd Williams(4:0), Richie Davies(4:3) und John Turnbull(5:4). In im Finale unterlag er dann jedoch Alan Green mit 3:5. Er konnte sich zudem für das World Matchplay 2004 qualifizieren, wo er in der ersten Runde auf Bob Anderson traf. Er machte ein gutes Spiel, musste nach dem 7:10 aber dennoch nach Hause fahren. Ein folgenschweres Turnier waren die UK Open 2006. Damals zeigte Robbie eine fantastische Leistung, als er Jamie Harvey mit 8:7 und Chris Mason 8:4 schllug. Er legte nach und schlug Mark Walsh 11:6, ebenso wie Terry Jenkins im Achtelfinale. Gegen John Magowan im Viertelfinale war dann aber Endstation, nachdem er 8:11 unterlag. Damit verdiente er sich 4000 Pfund, welche er aber wieder abgeben musste. Damals wurden die Drogentests eingeführt und sein Test war positiv auf Marihuana. „Kong“ musste zusätzlich 2000 Pfund Strafe zahlen und wurde für acht Wochen gesperrt. Bei den UK Open ein Jahr später zeigte er sich zwar auch wieder gut. Er besiegte Ian Wise und Lionel Sams und verlor nur knapp mit 9:11 gegen „Pie Man“ Andy Smith. Aber an den Erfolg aus dem Vorjahr konnte er nicht anknüpfen.

Er bemerkte, dass er bei der PDC einfach nicht richtig Fuß fassen konnte, also entschied er sich zu einem Wechsel zur BDO im Jahr 2008. Dort zeigte er bei den BDO International Open direkt eine fantastische Performance. Er bezwang Martin Adams, Martin Atkins und Ted Hankey und zog ins Halbfinale ein. Erst dort unterlag er Ross Montgomery mit 2:3. Bei den World Masters 2008 lief es auch relativ gut für „Kong“. Er startete mit einem 3:0 über David Finlay und legte ein 3:2 gegen Jan Dekker nach. Kevin Simm schlug er danach mit 3:1, flog jedoch wenig später mit 1:3 gegen Tony O’Shea raus. Im Jahr 2009 sollte es noch weit besser laufen. Siege über David Smith-Hayes, Sören Behrendsen, Davyd Venken, Stephen Rennie und Daryl Gurney ins Achtelfinale ein. Dort konnte er Revanche aus dem Vorjahr nehmen, als er Ross Montgomery mit 3:1 besiegte. Auch Connie Finnan und Lourence Ilagan konnte er schlagen und damit ins Finale einziehen. Dort unterlag er Martin Adams nur denkbar knapp mit 6:7. 2010 reichte es nicht für das Finale. Tobias Anliker, Robbie Nelson Lourence Ilagan und Leon de Gaus konnte er schlagen, flog dann aber schon in der Runde der letzten 40 gegen Stewart Rattray raus. Bei den Zuiderduin Masters 2010 zeigte er sich in der Gruppenphase fehlerlos. Er schlug Steve Douglas und Darryl Fitton jeweils mit 5:3 und sicherte sich damit Platz 1 und die Teilnahme am Viertelfinale. Dieses gewann er mit 3:0 gegen Gary Robson. Ein 3:1 gegen Martin Adams führte ihn ins Endspiel, wo Ross Montgomery auf ihn wartete. Wieder wurde es richtig eng, aber am Ende unterlag Robbie mit 4:5.

Seine erste Weltmeisterschaft war die unter dem Banner der BDO im Jahr 2011. Ein 3:0 gegen Andy Boulton erwies sich als guter Auftakt. Doch schon in der zweiten Runde unterlag er dem späteren Finalisten Dean Winstanley mit 1:4 und verabschiedete sich aus dem Turnier. 2011 versuchte sich Green mal wieder bei den UK Open. Er schlug in seinem Auftaktmatch Steve Clews mit 4:2, verlor aber nur eine Runde später gegen Dennis Priestley mit dem gleichen Ergebnis. Bei den World Masters 2011 unterlag er Stephen Bunting in seiner ersten Partie direkt mit 1:3. Auch bei der BDO WM 2012 lief es nicht besser als im Vorjahr. Er schlug zunächst Darryl Fitton mit 3:1, verlor aber schon in der zweiten Runde mit 1:4 gegen Wesley Harms. Es war eine Phase in der es bei Robbie nicht allzu gut lief. Auch bei den World Masters 2012 verlor er seine Auftaktpartie mit 1:3 gegen Phil Nixon. Siege über Christian Kist(3:1) und Scott Mitchell(4:1) brachten ihn bei der Weltmeisterschaft 2013 immerhin eine Runde weiter als je zuvor, dort verlor er dann allerdings gegen Tony O’Shea mit 3:5. 2013 startete er dann erneut den Versuch bei den UK Open mitzumischen, wo er aber schon in der Vorrunde mit 2:5 gegen James Wade verlor.

Robbie Kong Green

Besser lief es bei den World Masters 2013. Er konnte eine Siegesserie gegen Rick Hofstra, Andy Chalmers und Scott Waites hinlegen und verlor erst im Halbfinale gegen James Wilson. Das Halbfinale erreichte er auch bei der BDO Weltmeisterschaft 2014. Richie George, Gary Robson und Tony Eccles konnte er dabei aus dem Turnier werfen. Gegen den späteren Sieger Stephen Bunting hatte er dann jedoch keine echte Chance und verlor klar und deutlich mit 1:6. All das führte zur Qualifikation für den Grand Slam of darts 2014. Nach einer 3:5-Pleite gegen Raymond van Barneveld stand Robbie gegen Robert Thornton schon unter Druck. Diesen schlug er aber mit 5:2 und erarbeitete sich so sein Endspiel gegen Vincent van der Voort um den Einzug ins Achtelfinale. In einem sehr engen Match setzte sich „Kong“ am Ende mit 5:4 durch und wurde Gruppenzweiter. Gegen Dave Chisnall in der Runde der letzten 16 verlor er dann aber klar mit 3:10. Bei der BDO Weltmeisterschaft 2015 konnte er dann nochmal Siege gegen Darius Labanauskas und Peter Sajwani einfahren, ehe er im Viertelfinale Jeff Smith mit 1:5 unterlag.

Robbie Kong Green Wurf

Robbie entschied sich in der Folge zu einem Wechsel zurück zur PDC. Dort waren die UK Open 2015 sein erstes großes Turnier, an welchem er teilnahm. Nach seinem 5:1-Erfolg in der Vorrunde gegen Graham Hall verlor er aber schon sein zweites Spiel gegen Stuart Kellett mit 0:5. Bei der PDC konnte er vor allem passable Ergebnisse auf der Pro Tour einfahren. Auch auf der European Tour qualifizierte er sich immer mal wieder für die Hauptbühne. 2015 nahm er erneut am Grand Slam of Darts teil, wo er nach Siegen über Rowby-John Rodriguez und Martin Phillips hinter Phil Taylor als Gruppenzweiter ins Achtelfinale einzog. Dort war dann aber erneut Endstation, nachdem er 8:10 gegen Robert Thornton verlor. Alles in allem verlief sein zweiter Anlauf bei der PDC zu Anfang erneut nicht nach Plan. Er konnte sich kaum für große Turniere qualifizieren, verpasste auch die Weltmeisterschaft 2016, nachdem er im letzten Qualifier Event mit 2:5 gegen Stuart Kellett verlor. Auch die UK Open 2016 gingen ziemlich nach hinten los. Ein 6:3 über Yordi Meeuwisse war der Start, ein 5:9 gegen Dirk van Duijvenbode eine Runde später das Ende. Weil er aber auf der Pro Tour gute Leistungen zeigte und am letzten Players Championship Wochenende vor dem World Matchplay noch den 16. Platz in der Pro Tour Order of Merit erreichte, konnte er sich für dieses zweitwichtigste PDC Turnier qualifizieren.

Tobias Gürtler

Robbie Green Fakten
Name Robbie Green Spitzname Kong
Geburtsort Liverpool, England Geburtstag 19.7.1974
Profi seit 2004 Walk-On Musik You Shook Me All Night Long

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