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Dave Chisnall

Dave Chisnall Dave Chisnall wurde am 12. September 1980 (Alter heute 36 Jahre) in St Helens, England geboren. Er begann seine Profikarriere im Jahr 2004 bei der British Darts Organisation(BDO).

Dave spielt aktuell mit 22 Gramm schweren Darts der Marke Target. Sein Spitzname lautet "Chizzy" und seine Einlaufmusik ist Dizzy von Vic Reeves & The Wonderstuff.

Chisnall spielte in seiner Heimat zunächst Football, brach sich mit 17 Jahren allerdings den Fuß, weswegen er die Sportart wechselte. Bei einem Freund trat er zum allerersten Mal vor ein Dartboard und warf direkt 100 Punkte. Er bestritt im Jahr 2004 sein erstes BDO Event, die Welsh Open. Er traf in der ersten Runde auf Alan Tabern, verlor allerdings deutlich mit 0:3. Erst drei Jahre später machte er wieder von sich reden. Er nahm am BDO Gold Cup 2007 teil und traf hierbei in Runde eins auf Andy Mitchell. Mit einem 3:0-Sieg sicherte er sich das Weiterkommen ins Achtelfinale. Dort hieß sein Gegner Terry Birch. Erneut setzte sich „Chizzy“ mit einem 3:0 durch. Im Viertelfinale hieß sein Gegner dann Martyn Freeman, welchen Chisnall ebenfalls mit 3:0 nach Hause schickte. Mike Veitch war sein Gegner im Halbfinale und auch hier konnte sich Dave Chisnall durchsetzen, 2:1 war das Endergebnis aus Sicht von Chisnall. Somit erreichte er sein erstes Finale. Matthew Quinlan sollte es aber auch nicht vergönnt sein Chisnall zu stoppen und so gewann Dave im Jahr 2007 sein erstes BDO Turnier. 2:0 gewann „Chizzy“ das Endspiel.

Dave Chisnall Dave Chisnall verpasste es daraufhin sich für die BDO World Darts Championship 2008 zu qualifizieren, da er auf dem Weg dorthin Robert Thornton unterlag. Und Thornton war es auch, der Chisnall aus den Winmau World Masters warf. 3:1 gewann „The Thorn“ in der Runde der letzten 72. Bei den Isle Of Man Open 2008 besiegte „Chizzy“ Ted Hankey im Viertelfinale mit 3:2 und Gary Robson im Halbfinale mit 3:1, um so ins Finale des Turniers einzuziehen. Dort wartete Robert Hughes auf Chisnall. Dave gewann das Finale mit 3:1 und sicherte sich somit seinen zweiten Titel. Ted Hankey gab Chisnall daraufhin den Rat ein professioneller Dartspieler zu werden. Auch die England National Championships des Jahres 2008 ging an „Chizzy“. Er gewann dort im Finale gegen Colin Laffar. Durch den Sieg bei einem Qualifikationsturnier für die BDO World Darts Championship 2009, sicherte sich Chisnall die Teilnahme an seiner ersten Weltmeisterschaft. Mit dem daraus resultierenden Selbstvertrauen wollte „Chizzy“ dann bei den Winmau World Masters groß auftrumpfen, jedoch schied er hier bereits in der ersten Runde aus. 1:3 unterlag er Daryl Gurney. Bei den BDO World Darts Championship wollte Chisnall es dann besser machen. Martin Adams in Runde eins war jedoch schon eine Nummer zu groß und so schied Dave nach einer 2:3-Niederlage auch hier bereits nach einem Match aus dem Turnier aus.

Erst im Jahr 2009 kam „Chizzys“ großer Durchbruch. So gewann er die Welsh Masters durch einen 5:1-Sieg über den damaligen WM-Zweiten Tony O’Shea. Auch den damaligen Weltmeister konnte er kurze Zeit später schlagen. Bei den British Open schlug er Ted Hankey glatt mit 3:0 und zog auch hier ins Finale ein. Dort war sein Gegner Martin Atkins und auch Diesen schlug Chisnall um den Titel letztendlich zu gewinnen. Diese Erfolge halfen ihm auch um die BDO International Grand Prix Series für sich zu entscheiden. Daraufhin scheiterte Dave dabei, sich für die BDO World Darts Championship zu qualifizieren, als er bei einem Qualifying Event gegen Stuart Kellett mit 0:2 unterlag. Allerdings qualifizierte er sich im späteren Verlauf dennoch, dank der BDO Invitational Rankings. Dies war sein Glück, denn beim eigentlichen Event, der Weltmeisterschaft, trumpfte Chisnall ganz groß auf. In der ersten Runde besiegte er dabei die damalige Nummer vier der Welt, Daryl Fitton, nach einer überlegenden Leistung mit 3:1. Noch besser zeigte er sich in Runde zwei. Dort traf er auf Tony West und besiegte ihn mit 4:2.

„Chizzy“ spielte hierbei einen 3-Dart-Average von 96,84. Das war mehr als zehn Punkte besser als sein Gegner. Nachdem er im Viertelfinale auch noch den damals amtierenden Weltmeister Ted Hankey nach 1:4-Rückstand noch 5:4 schlug, da war allen klar, man musste diesen Jungen ernstnehmen. Im Halbfinale wartete dann mit Tony O’Shea die damalige Nummer eins der Welt. Ein Gegner, der dann doch zu groß war, richtig? Falsch! Chisnall besiegte sogar O’Shea, obwohl er die beiden ersten Sätze verlor. Damit zog „Chizzy“ zum ersten Mal in ein Weltmeisterschaftsfinale ein, in welchem er auf Martin Adams traf. Der damals auf Rang drei gesetzte Adams war in dem Jahr dann aber doch zu stark und besiegte Dave letztlich mit 7:5. Als Resultat der Finalteilnahme qualifizierte er sich aber für den Grand Slam of Darts 2010. Das Turnier begann sogar gut, als er in seinem ersten Match Simon Whitlock mit 5:1 besiegen konnte. Eine 2:5-Niederlage gegen Robert Thornton sowie das 3:5 gegen Colin Osborne bedeuteten jedoch das Aus nach der Gruppenphase für den Engländer. Bei den BDO World Darts Championship gewann Dave dann in der ersten Runde mit 3:2 gegen Steve West, ehe er sich in Runde zwei Gary Robson mit 1:4 geschlagen geben musste.

Im Jahr 2011 folgte dann der Wechsel von Chisnall zur Professional Darts Corporation. Er spielte direkt in der Q School und gewann dort bereits am ersten Tag eine PDC Tour Card. Er besiegte in seinem Finalmatch Terry Temple mit 6:2. Der gute Start bei seinem neuen Verband wurde auch bei seinem ersten PDC Event bestätigt. Er spielte in Halle, Deutschland und warf dort sogar einen 9-Darter. In der Runde der letzten 64 war allerdings dort schon Schluss. Er verlor knapp mit 5:6 gegen Vincent van der Voort, welcher später im Finale stand. Nach zwei Viertelfinalteilnahmen bei den Pro Tour Events in Derby, erreichte „Chizzy“ im zweiten UK Open Qualifier Tournament das Finale. Dort verlor er zwar knapp mit 5:6 gegen Michael Smith, es genügte aber um sich für die UK Open zu qualifizieren. In einem weiteren UK Open Qualifier gelang ihm sein zweiter 9-Darter in dem Jahr. Doch vor den UK Open standen zunächst die Eddie Cox memorial Players Championship an und dort erreichte er das Halbfinale. Er besiegte auf dem Weg dorthin Denis Ovens, Mark Walsh und John Part, ehe er Paul Nicholson mit 5:6 unterlag. Dave vergab hierbei fünf Matchdarts. Am Tag drauf lief es noch etwas besser. Er erreichte bei den Bobby Bourn memorial Players Championship das Finale, unterlag dort aber Andy Smith mit 2:6. Diese Resultate brachten ihm aber bereits die Teilnahme am World Matchplay ein.

Als nächstes ging es aber zu den UK Open. Dort startete er in der dritten Runde ins Turnier und besiegte Richard North locker mit 9:2. In Runde vier wurde es dann schon anspruchsvoller, dort war sein Gegner Ronnie Baxter. Aber auch da war Chisnall am Ende der lachende Sieger. 9:7 gewann der Youngstar gegen den Altmeister. Durch einen 9:4-Sieg im Achtelfinale gegen John Bowles, schaffte „Chizzy“ es in seinem ersten Major Tournament der PDC direkt ins Viertelfinale. Dort war sein Gegner Wes Newton. In einem sehr engen und starken Match von beiden war es letztlich Wes, der sich mit 10:8 durchsetzen konnte und später sogar ins Finale einzog. Weniger erfolgreich war Chisnalls Debüt beim World Matchplay. Hier folgte bereits nach seinem ersten Match das Aus. Mark Walsh besiegte ihn deutlich mit 10:3. Trotzdem erreichte er zum ersten Mal die Top 50 der PDC Order of Merit. Auch an den European Darts Championship nahm Dave teil und besiegte in der ersten Runde den Niederländer Jelle Klaasen mit 6:4. Obwohl er in Runde zwei ein starkes Match ablieferte und einen 100’er 3-Dart-Average spielte verlor er gegen den damaligen Weltmeister Adrian Lewis mit 5:10. Diese Niederlage warf ihn aber nicht zurück, er erreichte beim vierten Dutch Players Championship das Finale, verlor dort allerdings erneut, dieses Mal gegen Richie Burnett mit 4:6. Auch beim World Grand Prix gab es Grund sich zu ärgern. „Chizzy“ verlor in der ersten Runde mit 1:2 gegen Alan Tabern, vergab dabei aber ganze 13 Matchdarts. Ein TV-Rekord der bis ins Jahr 2013 bestand hatte. In einem Players Championship Tournament in Crawley dann endlich der erlösende erste Turniersieg für Chisnall. Er besiegte im Finale Justin Pipe mit 6:4 und holte sich so seinen ersten Titel in der PDC. Bei den Players Championship Finals erreichte er dann auch das Viertelfinale. In der ersten Runde gab es dabei die Wiedergutmachung gegen Alan Tabern. Dieses Mal siegte Dave mit 6:3. 8:2 gewann er dann in Runde zwei gegen Co Stompé. In einem sehr engen Match gegen Mark Webster verlor „Chizzy“ dann aber knapp mit 8:9 und schied somit aus.

Dave Chisnall Seine erste PDC Weltmeisterschaft, die im Jahr 2012, wurde dann direkt eine denkwürdige. Nachdem Dave Chisnall in seinem Auftaktmatch ungefährdet mit 3:0 gegen Mark Dudbridge gewann, traf er in der zweiten Runde auf Phil Taylor. Obwohl „The Power“ einen 100’er 3-Dart-Average spielte, setzte sich „Chizzy“ letztlich mit 4:1 durch. Ein unvergessliches WM-Debüt. Im Achtelfinale folgte dann das Duell mit Andy Hamilton, welches „The Hammer“ mit einem verdienten 4:0-Erfolg für sich entschied. Das Aus schien sich bereits anzukündigen, denn die einzigen beiden Spieler die Taylor bei der WM vor einem Finale besiegten(Wayne Mardle und Mark Webster), verloren deren darauffolgende Matches ebenfalls. Somit reihte sich Chisnall in diese Gruppe nahtlos ein. Die starken Leistungen in seinem ersten Jahr bei der PDC führten zur Ernennung des besten Newcomers der PDC. Sein zweites Jahr begann aber erneut sehr erfolgreich. Nachdem er das Finale des zweiten UK Open Qualifiers erreichte, welches er jedoch gegen van Gerwen verlor, gelang ihm auch der Finaleinzug im vierten Players Championship Turnier. Auf dem Weg dorthin besiegte er Andy Hamilton 6:0 und Steve Beaton mit 6:5 um dann auf Phil Taylor zu treffen. Die Neuauflage von deren WM-Duell gewann Chisnall erneut, dieses Mal 6:5. Damit war Chisnall bis dahin immernoch ungeschlagen gegen „The Power“. Außerdem holte er sich so seinen zweiten Titel in der PDC. Am Ende des Jahres sollten gar sechs Players Championship Turniersiege in seiner Vita stehen.

Dave Chisnall Bei den UK Open 2012 startete Chisnall wie schon im Vorjahr in der dritten Runde ins Turnier. Dort gelang ihm ein 9:7-Sieg gegen Mark Layton. Ein 9:5-Sieg gegen Dennis Smith in der vierten Runde brachte ihn ins Achtelfinale, wo er auf Simon Whitlock traf. Den Australier konnte Chisnall ebenfalls besiegen, 9:5 war auch hier das Endergebnis. Damit stand er wie schon bei der Auflage von 2011 im Viertelfinale. Im Gegensatz zum Jahr davor gelang ihm 2012 aber auch hier der Sieg. 10:5 gegen Raymond van Barneveld war eine tolle Leistung, die Chisnall in sein erstes Major-Halbfinale bei der PDC brachte. Dort traf er auf den Schotten Robert Thornton, verlor jedoch deutlich mit 4:10 gegen den späteren Sieger. Durch seine starken Performances bei den Players Championship Turnieren und den UK Open erreichte Dave zum ersten Mal die Top 16 der Order of Merit. Dies brachte ihm die sichere Teilnahme am World Matchplay ein. Dort begann er aber genauso erfolglos wie bei seinem Debüt im Jahr zuvor. Es kam zum erneuten Erstrundenaus, dieses Mal nach einer 7:10-Pleite gegen Ronnie Baxter. Beim World Grand Prix lief es 2012 aber besser als im Vorjahr. Er kam über die erste Runde hinaus, indem er Dean Winstanley mit 2:1 besiegte. Dann war aber erneut Schluss, da er in der zweiten Runde mit 1:3 gegen Mervyn King unterlag. Bei der Championship League Darts begann er in der dritten Vorrundengruppe und erreichte direkt das Finale, welches er jedoch gegen Ronnie Baxter verlor. In der vierten und fünften Vorrundengruppe gelang ihm jeweils der Halbfinaleinzug, ehe er die sechste Vorrundengruppe endlich gewann und sich somit für die Gewinnergruppe qualifizierte. Dort erreichte er wieder das Halbfinale, verlor dann jedoch 0:6 gegen Phil Taylor.

Als die Nummer eins der PDC Pro Tour Order of Merit ging Dave mit hohen Erwartungen in die Players Championship Finals. Überraschenderweise unterlag er dort jedoch 0:6 in der ersten Runde gegen Wayne Jones. Dennoch wurde „Chizzy“ später zum besten Pro Tour Player des Jahres ernannt. Bei der PDC World Darts Championship 2013 hatte Dave in den ersten beiden Runden sehr dankbare Gegner. Dennoch boten ihm diese gut Paroli. Letztlich stand aber ein 3:0 gegen Shane Tichowitsch aus Australien und ein 4:1 gegen Daryl Gurney aus Nordirland zu Buche. Mit Simon Whitlock kam im Achtelfinale der erste namhafte Gegner auf Chisnall zu. Und er war etwas zu stark. 4:3 gewann „The Wizard“ und so flog Chisnall wie schon im Vorjahr im Achtelfinale aus der WM raus.

Dave Chisnall Den beiden ersten sehr starken Jahren folgte dann ein eher durschschnittliches Jahr 2013. Bei den UK Open schied er bereits in der vierten Runde aus, nachdem er sich James Wade mit 2:9 geschlagen geben musste. Auch die European Darts Championship wurden zum Debakel für Chisnall. In Runde eins verlor er klar und deutlich 0:6 gegen Jamie Caven und schied aus. Erst beim World Matchplay gelangen ihm wieder ein paar Erfolge. 10:8 gewann er gegen Paul Nicholson in Runde eins. Danach rächte er sich für die EDC und besiegte Jamie Caven 13:10. Im Viertelfinale war der Gegner Michael van Gerwen, welcher in Topform war und somit zu stark für „Chizzy“. 11:16 unterlag der Engländer, dabei hatte er bereits 7:3 geführt. Beim World Grand Prix meldete er sich dann aber endgültig zurück und zog ins Finale ein. Auf dem Weg dorthin besiegte er Ian White, Wayne Jones, Michael van Gerwen und Justin Pipe, nur um im Finale dann 0:6 gegen Taylor unterzugehen. Es war sein erstes Major Finale unter dem Banner der PDC. Beim Grand Slam of Darts 2013 fiel er in seinen alten Trott zurück und verlor alle seiner drei Gruppenspiele. 3:5 verlor er gegen Michael Smith und Ted Hankey, 1:5 gegen den späteren Halbfinalisten Scott Waites. Auch bei den Players Championship Finals 2013 kam es zum Erstrundenaus. 4:6 unterlag er in der Generalprobe zur WM dem Niederländer Jelle Klaasen. Bei der WM selbst setzte sich der Negativtrend fort. Chisnall traf in der ersten Runde auf John Henderson, lag 0:2 hinten und kämpfte sich zurück. Er kam zum 2:2 und vergab später vier Matchdarts um letztlich 2:3 gegen den Schotten zu verlieren. Es war sein frühstes WM-Aus bei der PDC bis dahin. Dennoch bekam er zum ersten Mal eine Wild Card für die Premier League Darts.

Dort zeigte er durchaus ansprechende Leistungen, schloss die Ligaphase allerdings nur auf dem siebten Platz ab. Durchwachsen auch Chisnalls Performance bei den UK Open. Nach einem 9:7 gegen Justin Pipe, flog Dave bereits eine Runde später gegen Mervyn King aus dem Turnier. Mit 4:9 unterlag er. Immerhin bis ins Viertelfinale führte Chisnalls Weg beim World Matchplay. Nach Siegen über Dean Winstanley(10:4) und Andy Hamilton(13:10), folgte das Aus gegen Michael van Gerwen(12:16). Der World Grand Prix schockte „Chizzy“ mit einem frühen Aus. Bereits in der ersten Runde unterlag er Raymond van Barneveld mit 1:2. Bei den European Darts Championship lief es dann schon wieder etwas besser. Chisnall startete mit einem 6:4 gegen Jyhan Artut ins Turnier. In der zweiten Runde gewann er zudem mit einem 10:9 gegen Ian White. Erst im Viertelfinale flog er raus. Dort unterlag er Michael van Gerwen mit 5:10. Gegen MVG unterlag er auch beim Masters 2014. Nach dem 10:8-Auftakterfolg über Robert Thornton, unterlag „Chizzy“ dem Niederländer mit 7:10. Dafür zeigte er einen überragenden Grand Slam of Darts. Zunächst bezwang Chisnall in der Gruppe sowohl Keegan Brown als auch Rowby-John Rodriguez mit 5:1, verlor dann allerdings mit 2:5 gegen Adrian Lewis. Dies änderte aber nichts mehr an seinem Gruppensieg. Im Achtelfinale bezwang er Robbie Green relativ locker 10:3. Ein äußerst spannendes und hochklassiges Viertelfinale gewann Chisnall nach deutlichem Rückstand noch 16:14 gegen Keegan Brown. Noch knapper das Halbfinale gegen Kim Huybrechts. Gegen den Belgier siegte „Chizzy“ dank der besseren Nerven schließlich mit 16:15 und zog ins Finale ein. Dort war Phil Taylor einfach noch einen Tick stärker und so verlor Dave am Ende mit 13:16. Umso enttäuschender das Erstrundenaus gegen Adrian Lewis bei den Players Championship Finals. Mit 2:6 unterlag Dave.

Premier League Darts

Die Weltmeisterschaft 2015 verlief durchwachsen. Einem souveränen 3:0 gegen Ryan de Vreede folgte das Aus in der zweiten Runde. Mit 2:4 verlor er gegen Benito van de Pas. Immerhin bis ins Viertelfinale ging es beim Masters 2015. Nach einem 10:5 in der ersten Runde, unterlag „Chizzy“ sehr knapp mit 9:10 dem späteren Sieger Michael van Gerwen. Auch bei den UK Open reichte es nur für einen Sieg. Mit 9:6 bezwang er Ryan Harrington. Direkt eine Runde später verlor er aber schon mit 6:9 gegen Stephen Bunting und schied aus. Dabei verschlief er die Anfangsphase der Partie völlig, kämpfte sich zurück, aber der Rückstand war bereits zu groß.

Tobias Gürtler

Dave Chisnall Fakten
Name Dave Chisnall Spitzname Chizzy
Geburtsort St. Helens, England Geburtstag 12.9.1980
Darts 22g Target Spielt seit 1997

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