Unterecke
Darts 1 Dartshop Automaten Richter
Dart Tickets Dart Stream Dart Wetten
dartworld banner

Bulls Darts


Darren Webster

Darren Webster
Darren Webster

Darren Webster ist ein englischer Dartsprofi, welcher seine Wurzeln in Norwich hat. Dort wurde er am 10. Juni 1968 geboren. Er trägt den Nicknamen „Demolition Man“ und läuft mit dem Song „Shoot the Runner“ von Kasabian auf die Dartbühnen.

Aktuell spielt Webster mit 16 Gramm schweren Cosmodarts. Sein Markenzeichen ist, dass er vor jedem Wurf seinen Dart auf seine Nase tippt, bevor er ihn auf das Board wirft.

Die Karriere des 49-jährigen begann im Jahr 2003. Er tauchte das erste Mal bei den Sunparks Masters auf, wo er in die zweite Runde einzog und nahm an seiner ersten UK Open teil. Dort schlug der Engländer Keith Read (5:2) in der ersten Runde, bevor er gegen John Lowe mit 3:5 verlor. Im Jahr 2004 spielte der „Demolition Man“ dann schon mehr Turniere mit. Bei den Sunparks Masters und den Chris de Roo Open erreichte er die zweite Runde. Viel besser lief es bei den Vauxhall Autumn Open. Er erreichte nach Siegen über Colin Monk, Martin Kingsley und Terry Jenkins das Halbfinale, wo er gegen Al Hedman eine Niederlage einsteckte. Noch eine Schippe mehr legte Webster bei den Sheppey Darts Classics drauf. Er zog nach erfolgreichen Spielen gegen Dave Whitcombe, Peter Evison, Paul Amos und James Wade in das Finale ein, in dem er dann Kevin Painter unterlag. Außerdem spielte der Engländer erneut bei den UK Open mit, wo er sich James Wade mit 7:8 geschlagen geben musste. Auch bei seiner ersten Teilnahme bei den Las Vegas Desert Classics flog der „Demolition Man“ in der ersten Runde raus. 2005 war Webster dann so richtig bei der PDC angekommen. Auf der Pro Tour und bei den kleineren Turnieren erreichte er immer wieder das Achtelfinale oder die dritte Runde und konnte bei den Open Oust Nederland seinen ersten Turniersieg feiern. Dabei besiegte der Engländer Harold van Melsen, Piet-Jan Veenendaal, Terry Jenkins, Erwin Extercatte und im Finale Co Stompé. Bei den UK Open gelang Webster 2005 der Einzug in die dritte Runde, wo er gegen Dave Askew mit 8:11 verlor. Zuvor gewann er gegen Dave Jowett mit 5:4 und Matt Clark mit 8:7. Durch seine Erfolge durfte der Engländer erneut bei den Las Vegas Classics teilnehmen, wo er sich John Part mit 0:2 geschlagen geben musste. Außerdem spielte er bei dem Wolrd Matchplay (Erstrundenaus gegen Andy Jenkins mit 6:10) und bei der Weltmeisterschaft mit. Dort unterlag er Erwin Extercatte knapp mit 2:3. 2006 dachte man, dass Websters Höhenflug schon wieder vorbei war. Ihm gelangen nicht mehr ganz so viele Turnierteilnahmen. Bei den UK Open schied er in der zweite Runde gegen Darren Johnson mit 6:8 aus, doch dann kam das wohl beste Turnier seiner Karriere. Bei der Weltmeisterschaft 2006/2007 schaffte er nach Siegen über Bob Anderson (3:1), Adrian Gray (4:1) und Wynand Havenga (4:2) den Einzug bis in das Viertelfinale. Phil Taylor war dort dann aber eine Nummer zu groß. Der „Demolition Man“ verlor gegen die Legende mit 1:5.

Nach der gelungenen Weltmeisterschaft wurde es dann ruhiger um den Engländer. In 2007 schaffte er auf der Pro Tour einige Male die dritte Runde und bei den UK Open das Achtelfinale. Dort flog er gegen Alan Green mit 8:11 aus dem Turnier. Zuvor bezwang er Mark Frost (8:6), Alan Caves (8:2), Andy Hamilton (11:7) und James Wade (11:7). 2008 spielte Webster sogar nur die UK Open, wo er sich schon in der zweite Runde geschlagen geben musste. Identisch verlief es in 2010. Auf der Pro Tour gelang ihm einmal die dritte Runde und bei den UK Open schied er gegen Andy Jenkins in der zweiten Runde knapp aus (5:6).

Seinen zweiten Durchbruch schaffte Webster erst im Jahr 2012. Er erspielte sich die Tour Card und nahm an 15 Players Championship Turnieren teil. Dort zog er dreimal ins Achtelfinale und sogar einmal in das Viertelfinale ein. Auf seinem Weg dorthin besiegte er Chris Aubrey (6:0), Andy Jenkins (6:2), Dean Winstanley (6:2) und Richie Howson (6:2). Im Viertelfinale selbst verlor er dann knapp gegen Wesley Newton mit 5:6. Außerdem qualifizierte sich der Engländer für drei European Tour Events. Dort war jedoch immer in der ersten Runde Schluss. Er schied gegen Vincent van der Voort (3:6), gegen Mark Webster (4:6) und gegen Mark Walsh (1:6) aus. Zudem blieb Webster den UK Open treu. Nach einem Sieg über Michael Smith (9:7) stand er in der zweiten Runde, wo er mit 6:9 gegen Ronnie Baxter unterlag. Aufgrund seiner Erfolge qualifizierte sich der Engländer für seine dritte Weltmeisterschaft. Dort schied er jedoch gegen Mark Walsh (1:3) in der ersten Runde aus.

2013 steigerte sich der „Demolition Man“ noch einmal. Auf der Players Championship Tour gelangen ihm dieses Mal zwei Achtelfinals, zwei Viertelfinals und sogar ein Halbfinale. Dabei schlug er Alan Derrett (6:4), Alex Roy (6:3). Daryl Gurney (6:3), John Henderson (6:4) und Steve Beaton (6:3), bevor er gegen Andy Jenkins mit 4:6 kurz vor dem Finale gestoppt wurde. Auch auf der European Tour ging es für Webster weiter. Er qualifizierte sich für vier Events. Bei den UK Masters (5:6 gegen Dave Chisnall) und bei den Austrian Darts Open (4:6 gegen Stuart Kellett) flog er zwar in der ersten Runde raus, bei der Austrian Darts Trophy (1. 6:5 gegen Kurt van de Rijk, 2. 0:6 gegen Michael van Gerwen) und bei den German Darts Championships (1. 6:3 gegen John Part, 2. 1:6 gegen Andy Smith) erreichte er dafür die zweite Runde. Danach folgte bei den Irish Masters der zweite Turniersieg von Webster. Dabei bezwang er Gary Anderson (4:0), Vincent van der Voort (5:1), Gaz Cousins (5:1) und Joe Cullen mit 6:2. Bei der Weltmeisterschaft 2013/2014 kratzte der Engländer dann an einer Sensation. In der ersten Runde verlor er äußerst knapp mit 2:3 gegen James Wade.

Darren Webster musste sich in der ersten Runde der PDC Darts WM 2014 James Wade mit 2:3 geschlagen geben
Darren Webster musste sich in der ersten Runde der PDC Darts WM 2014 James Wade mit 2:3 geschlagen geben

Doch davon lies sich der „Demolition Man“ nicht unterkriegen und spielte 2014 eines der besten Jahre seiner Karriere. Auf der Pro Tour gelangen ihm vier Viertelfinals bei den Players Championship Turnieren und bei den European Tour Events einmal die zweite Runde und zwei Achtelfinals. Bei der European Darts Open zog er gegen Andy Hamilton mit 2:6 den Kürzeren. Zuvor gewann er gegen Ronnie Baxter mit 6:5. Bei den Dutch Darts Masters gelangen ihm Siege über Mick Todd (6:2) und Jamie Caven (6:5). Danach flog er gegen Ian White (3:6) aus dem Turnier. Bei dem European Darts Grand Prix schlug der Engländer Wayne Jones (6:3) und Brendan Dolan (6:4), bis er gegen Terry Jenkins mit 3:6 verlor. Außerdem nahm Webster an sechs Majorturnieren teil. Bei der UK Open ging es in die zweite Runde, wo er sich gegen van der Voort mit 4:6 geschlagen geben musste. Beim World Matchplay unterlag er Phil Taylor (4:10) in der ersten Runde. Gleich verlief es bei seinem Debüt bei dem World Grand Prix. Hier steckte er eine 0:2-Niederlage gegen Andrew Gilding ein. Und auch bei den Players Championship Finals gelang Webster nicht der große Wurf. Dort schlug ihn Robert Thornton mit 4:6. Auch bei seiner ersten Teilnahme beim Grand Slam überzeugte er nicht. In seiner Gruppe mit Michael van Gerwen (4:5), Jan Dekker (2:5) und Kim Huybrechts (1:5) blieb der Engländer sieglos. Doch gerade bei der Weltmeisterschaft gelang Webster dann sein erster Sieg bei einem Majorturnier in 2014. Er bezwang den Australier Simon Whitlock mit 3:1. In Runde zwei verlor er dann aber gegen Dean Winstanley knapp mit 3:4.

Darren Webster gelang bei der PDC Darts WM 2015 die Sensation, als er Simon Whitlock aus dem Turnier warf

Nach der WM folgte wieder ein etwas ruhigeres Jahr für Webster. 2015 erreichte er auf der Pro Tour zwei Viertelfinals und bei der European Tour zweimal die zweite Runde. Bei den German Darts Masters besiegte er Jeffrey de Zwaan mit 6:3, bevor er von Robert Thornton mit 3:6 geschlahen wurde. Ein ähnliches Bild gab es bei dem European Matchplay. Nach einem Sieg über Mensur Suljovic (6:2), schied der Engländer gegen Kim Huybrechts (2:6) aus. Bei den anderen zwei Teilnahmen verlor er einerseits gegen Ricky Evans (5:6) und andererseits gegen Matt Edgar (5:6). Auch bei den UK Open war sofort Schluss. Hier unterlag er John Ferrell mit 2:5. Bei der Weltmeisterschaft gewann Webster in der ersten Runde mit 3:1 gegen John Henderson, bevor er in der zweiten Runde einen Whitewash von Michael van Gerwen kassierte.

In 2016 läuft es wieder etwas besser für den Mann aus Norwich. Er schaffte zwei Halbfinals bei den Players Championship Turnieren. Dabei gelangen ihm beim ersten Mal Siege über Kyle Anderson mit 6:3, Kevin Painter mit 6:5, Jeffrey de Zwaan mit 6:5, Mark Walsh mit 6:1 und Alan Norris mit 6:5. Danach unterlag er Benito van de Pas mit 1:6. Beim zweiten Mal bezwang er Antonio Alcinas mit 6:4, Michael Smith mit 6:2, Nigel Heydon mit 6:4, Johnny Clayton mit 6:5 und Steve Beaton mit 6:5, bevor er mal wieder von Michael van Gerwen mit einem Whitewash gestoppt wurde. Durch die guten Turniere ist er für die Players Championship Finals qualifiziert. Auf der European Tour erreichte er bei vier Teilnahmen dreimal die zweite Runde. Beim European Matchplay bezwang er Jonathan Worsley (6:1) und verlor danach eng gegen Peter Wright (5:6). Bei den International Darts Open schlug er Max Hopp mit 6:3, bevor er sich auch Terry Jenkins mit 5:6 geschlagen geben musste. Das dritte Mal in der zweiten Runde stand er bei dem European Darts Grand Prix. Dort unterlag er van Gerwen mit 4:6. Zuvor warf er den Bremer Robert Allenstein mit einem Whitewash aus dem Turnier. Das was er Allenstein zufügte bekam er gegen Kyle Anderson bei der European Darts Trophy und schied dort direkt aus. Bei den UK Open 2016 zeigte der „Demolition Man“ eine gute Leistung. Nach Siegen über Lee Morris (6:0), Scott Dale (6:3), Andrew Davidson (9:5) und Ricky Evans (9:8) verlor er dann im Achtelfinale gegen Peter Wright mit 5:9. Außerdem qualifizierte sich Webster in diesem Jahr für den World Grand Slam und ist ziemlich wahrscheinlich auch bei der Weltmeisterschaft dabei.

Darren Webster besiegt Phil Taylor im Grand Slam of Darts 2016 mit 5:0 und scheidet dennoch aus dem Wettbewerb aus

Jonathan Schütte

Darren Webster Fakten
Name Darren Webster Spitzname Demolition Man
Geburtsort Norwich, England Geburtstag 10.6.1968
Darts Cosmo 16g PDC seit 2003

© darts1®.de 2007-2017 Alle Rechte vorbehalten