Price nicht zu stoppen – Machtdemonstration in Manchester
Manchester wurde am neunten Spieltag der Premier League Darts zur Bühne für einen überragenden Gerwyn Price. Der Waliser spielte sich mit drei eindrucksvollen Auftritten zum Tagessieg und setzte dabei ein echtes Ausrufezeichen im Kampf um die Play-Offs. Dahinter überzeugte vor allem Gian van Veen mit seinem Finaleinzug, während mehrere enge Duelle und starke Einzelleistungen den Abend prägten.
Bunting nutzt seine Chancen eiskalt gegen van Gerwen
Stephen Bunting erwischte den besseren Start in den Abend und setzte sich mit 6:3 gegen Michael van Gerwen durch. „The Bullet“ überzeugte vor allem auf die Doppel und nutzte seine Chancen konsequent, während van Gerwen trotz eines starken Averages von über 104 Punkten zu viele Möglichkeiten liegen ließ. Ein Highlight war Buntings 161er-Finish, das den Unterschied in einer ansonsten ausgeglichenen Partie markierte.
| Stephen Bunting | 6:3 | Michael van Gerwen |
| 95,70 | Average | 104,07 |
| 3 | 180s | 3 |
| 161 | High-Finish | 97 |
| 1 | 100+ Checkouts | 0 |
| 67% | Finishing | 27% |
Price startet mit Feuerwerk gegen Humphries
Gerwyn Price legte gegen Luke Humphries einen echten Blitzstart hin. Zwei spektakuläre Highfinishes gleich zu Beginn brachten den Waliser früh auf Kurs, ehe er die Partie mit konstant hohem Niveau kontrollierte. Humphries hielt phasenweise gut dagegen, fand jedoch kein Mittel gegen die starke Scoring-Power und das sichere Finishing von Price. „Ich wollte mir zuerst die zwei Punkte holen. Der Start mit den hohen Checkouts hat mir sofort Sicherheit gegeben“, erklärte Gerwyn Price nach der Partie.
| Gerwyn Price | 6:2 | Luke Humphries |
| 104,46 | Average | 101,64 |
| 3 | 180s | 1 |
| 167 | High-Finish | 40 |
| 2 | 100+ Checkouts | 0 |
| 86% | Finishing | 33% |
Van Veen ringt Littler im Decider nieder
Ein echter Krimi entwickelte sich zwischen Gian van Veen und Luke Littler. Der junge Engländer glänzte mit fünf 180ern, doch van Veen blieb cool und zwang das Match in den Decider. Dort behielt der Niederländer die Nerven und sicherte sich mit einem wichtigen Checkout den 6:5-Erfolg. Vor allem sein Timing auf die Doppel gab letztlich den Ausschlag.
| Gian van Veen | 6:5 | Luke Littler |
| 96,26 | Average | 98,56 |
| 2 | 180s | 5 |
| 128 | High-Finish | 87 |
| 1 | 100+ Checkouts | 0 |
| 46% | Finishing | 36% |
Rock trotzt Claytons Gala-Scoring
Josh Rock komplettierte das Halbfinalfeld mit einem 6:4-Sieg gegen Jonny Clayton. Trotz eines herausragenden Averages des Walisers zeigte sich Rock in den entscheidenden Momenten abgeklärter. Ein starkes 150er-Finish sowie zwei weitere hohe Checkouts brachten den Nordiren auf die Siegerstraße und sorgten für den verdienten Erfolg.
| Josh Rock | 6:4 | Jonny Clayton |
| 101,91 | Average | 107,44 |
| 3 | 180s | 3 |
| 150 | High-Finish | 61 |
| 2 | 100+ Checkouts | 0 |
| 55% | Finishing | 27% |
Price in toller Form – 170er-Highlight gegen Bunting
Im Halbfinale zeigte Gerwyn Price erneut seine Klasse. Gegen einen starken Stephen Bunting spielte der Waliser einen überragenden Average von über 112 Punkten und setzte mit einem 170er-Finish das absolute Highlight der Partie. Bunting hielt mit über 106 Punkten im Schnitt stark dagegen, hatte jedoch gegen den entfesselten Price keine Chance. „Gegen Stephen habe ich richtig gut gespielt – und er auch. Aber ich hatte einfach das Gefühl, dass ich heute kaum etwas verfehle“, so Price.
| Gerwyn Price | 6:2 | Stephen Bunting |
| 112,91 | Average | 106,66 |
| 4 | 180s | 4 |
| 170 | High-Finish | 112 |
| 2 | 100+ Checkouts | 1 |
| 67% | Finishing | 29% |
Van Veen bleibt cool und zieht ins Finale ein
Gian van Veen bestätigte seine starke Form und zog mit einem 6:3-Erfolg über Josh Rock ins Finale ein. Rock überzeugte zwar mit sechs 180ern, doch van Veen war auf die Doppel deutlich konsequenter. Ein starkes 160er-Finish unterstrich die Qualität des Niederländers, der sich damit seinen ersten Finaleinzug seit mehreren Wochen sicherte.
| Gian van Veen | 6:3 | Josh Rock |
| 95,06 | Average | 102,84 |
| 1 | 180s | 6 |
| 160 | High-Finish | 109 |
| 2 | 100+ Checkouts | 1 |
| 75% | Finishing | 38% |
Price krönt perfekten Abend mit klarem Finalsieg
Im Finale machte Gerwyn Price schließlich kurzen Prozess. Der Waliser startete furios, erspielte sich schnell eine komfortable Führung und ließ Gian van Veen kaum ins Match kommen. Zwar konnte der Niederländer zwischenzeitlich verkürzen, doch Price blieb dominant und brachte den 6:2-Sieg souverän ins Ziel. „Manchmal fühlt es sich einfach so an, als könnte man nichts verfehlen – genau so war es heute“, resümierte der Tagessieger nach seiner beeindruckenden Vorstellung.
| Gerwyn Price | 6:2 | Gian van Veen |
| 105,84 | Average | 103,87 |
| 4 | 180s | 3 |
| 170 | High-Finish | 124 |
| 3 | 100+ Checkouts | 1 |
| 46% | Finishing | 44% |
| Viertelfinals | Halbfinals | Finale | |||
| Best of 11 | Best of 11 | Best of 11 | |||
| 3 | M.v.Gerwen | ||||
| 6 | S.Bunting | 2 | S.Bunting | ||
| 6 | G.Price | 6 | G.Price | ||
| 2 | L.Humphries | 6 | G.Price | ||
| 6 | G.v.Veen | 2 | G.v.Veen | ||
| 5 | L.Littler | 6 | G.v.Veen | ||
| 4 | J.Clayton | 3 | J.Rock | ||
| 6 | J.Rock | ||||
Fotos © PDC @ Darts1

