Littler triumphiert in Liverpool – „The Nuke“ setzt Ausrufezeichen im Titelrennen

Der zwölfte Spieltag in Liverpool stand ganz im Zeichen der Doppelquote – und genau hier machte Luke Littler letztlich den Unterschied. Während mehrere Partien bis in den Decider gingen und selbst Top-Leistungen im Scoring nicht immer belohnt wurden, präsentierte sich der Youngster auf die entscheidenden Felder äußerst sicher. So arbeitete sich Littler durch einen anspruchsvollen Spieltag und setzte mit seinem Tagessieg ein deutliches Signal im engen Rennen um den Spitzenplatz.

Gian van Veen 6:4 Gerwyn Price

Der Abend begann mit einem Achtungserfolg für Gian van Veen, der sich mit 6:4 gegen Gerwyn Price durchsetzen konnte. Der Niederländer erwischte den besseren Start und erspielte sich früh eine Führung, die er im weiteren Verlauf souverän verwaltete. Price hielt mit soliden Scores dagegen und glänzte mit einem 103er-Checkout, doch auf die Doppel fehlte dem Waliser die Konstanz. Van Veen hingegen nutzte seine Chancen konsequenter und brachte den Vorsprung letztlich sicher ins Ziel, um sich an seinem 24. Geburtstag mit dem Halbfinaleinzug selbst zu beschenken.

Gian van Veen 6:4 Gerwyn Price
90,97 Average 93,61
3 180s 2
84 High-Finish 103
0 100+ Checkouts 1
40% Finishing 33%

Jonny Clayton 6:5 Stephen Bunting

Im zweiten Viertelfinale entwickelte sich direkt ein echter Krimi. Jonny Clayton und Stephen Bunting lieferten sich ein Duell auf Augenhöhe, in dem beide Spieler lange Zeit ihren Anwurf durchbrachten. Bunting überzeugte vor allem im Scoring und setzte mit vier 180ern die Highlights, doch Clayton blieb cool und wartete geduldig auf seine Chancen. Im Decider behielt „The Ferret“ schließlich die Nerven und machte den knappen 6:5-Erfolg perfekt.

Jonny Clayton 6:5 Stephen Bunting
93,85 Average 90,42
2 180s 4
64 High-Finish 85
0 100+ Checkouts 0
38% Finishing 29%

Michael van Gerwen 6:3 Josh Rock

Michael van Gerwen zeigte gegen Josh Rock eine konzentrierte Vorstellung und setzte sich mit 6:3 durch. Der Niederländer dominierte das Match vor allem mit seinem Scoring und setzte mit fünf 180ern klare Akzente. Rock hielt phasenweise gut dagegen, ließ jedoch zu viele Chancen auf den äußeren Ring des Dartboards liegen. „Mighty Mike“ nutzte dies eiskalt aus und zog souverän ins Halbfinale ein.

Michael van Gerwen 6:3 Josh Rock
98,64 Average 91,89
5 180s 2
75 High-Finish 95
0 100+ Checkouts 0
40% Finishing 25%

Luke Littler 6:2 Luke Humphries

Luke Littler eröffnete seinen späteren Siegeszug mit einem klaren 6:2-Erfolg gegen Luke Humphries. Trotz eines starken Averages seines Gegners profitierte Littler vor allem von dessen schwacher Doppelquote. „Ich war definitiv fokussiert. Ich wollte den Abend gewinnen – und genau das habe ich getan“, erklärte Littler später. Mit starker Checkout-Quote ließ er Humphries kaum eine Chance und zog verdient ins Halbfinale ein.

Luke Littler 6:2 Luke Humphries
97,22 Average 99,39
1 180s 4
60 High-Finish 104
0 100+ Checkouts 1
46% Finishing 18%

Jonny Clayton 6:5 Gian van Veen

Im ersten Halbfinale sah es zunächst nach einer Überraschung aus, als Gian van Veen mit 3:1 in Führung ging. Doch Jonny Clayton bewies einmal mehr seine Comeback-Qualitäten. Mit drei Highfinishes jenseits der 100 Punkte – darunter ein spektakuläres 156er-Checkout – drehte der Waliser die Partie. „Ich habe an mich geglaubt und wusste, dass meine Chancen kommen“, so Clayton. Am Ende setzte er sich im Decider durch und zog ins Finale ein.

Jonny Clayton 6:5 Gian van Veen
102,37 Average 98,04
4 180s 5
156 High-Finish 112
3 100+ Checkouts 1
67% Finishing 25%

Luke Littler 6:5 Michael van Gerwen

Das zweite Halbfinale entwickelte sich zu einem absoluten Highlight des Abends. Michael van Gerwen spielte mit über 107 Punkten im Average und neun 180ern ein herausragendes Match, doch Littler hielt eindrucksvoll dagegen. Nach einem 1:3-Rückstand kämpfte sich der Youngster zurück und überzeugte vor allem mit seiner überragenden Doppelquote. „Normalerweise ist mein Finishing nicht so stark, aber heute war es da, wenn ich es gebraucht habe“, erklärte Littler. Im Entscheidungsleg machte er den Sieg perfekt.

Luke Littler 6:5 Michael van Gerwen
102,06 Average 107,54
3 180s 9
100 High-Finish 76
1 100+ Checkouts 0
86% Finishing 71%

Luke Littler 6:1 Jonny Clayton

Im Finale ließ Luke Littler dann keine Zweifel mehr aufkommen. Gegen Jonny Clayton dominierte er von Beginn an und zog schnell auf 5:0 davon. Clayton verkürzte zwar noch, doch Littler blieb unbeeindruckt und machte mit einem starken Finish den 6:1-Erfolg perfekt. „Ich bin sehr glücklich mit meiner Leistung. Ich habe viele wichtige Doppel zum richtigen Zeitpunkt getroffen“, resümierte der Sieger. Mit einem Average von über 104 Punkten und einer starken Trefferquote auf die Doppel krönte Littler einen nahezu perfekten Abend und sicherte sich verdient den Tagessieg in Liverpool.

Luke Littler 6:1 Jonny Clayton
104,54 Average 99,16
6 180s 5
68 High-Finish 61
0 100+ Checkouts 0
60% Finishing 17%
Viertelfinals Halbfinals Finale
Best of 11 Best of 11 Best of 11
6 G.v.Veen
4 G.Price 5 G.v.Veen
5 S.Bunting 6 J.Clayton
6 J.Clayton 1 J.Clayton
3 J.Rock 6 L.Littler
6 M.v.Gerwen 5 M.v.Gerwen
2 L.Humphries 6 L.Littler
6 L.Littler

Fotos © PDC @ Darts1

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