Van Gerwen triumphiert zum Auftakt in Newcastle

Die Premier League Darts 2026 ist eröffnet – und der erste Spieltag bot in Newcastle direkt hochklassigen Sport. Vor ausverkauftem Haus in der Utilita Arena sicherte sich Michael van Gerwen den Tagessieg und startete damit perfekt in seine Mission, den achten Premier-League-Titel zu holen. Während der Niederländer konstant überzeugte, sorgte Debütant Gian van Veen mit seinem Finaleinzug für ein echtes Ausrufezeichen. Auch Titelverteidiger Luke Humphries und Rückkehrer Jonny Clayton lieferten zum Auftakt starke Auftritte.

Clayton mit Gala zum Auftakt

Gleich im ersten Match des Abends zeigte Jonny Clayton sein gesamtes Potenzial. Der Waliser dominierte Josh Rock mit einem Average von über 109 Punkten und einem starken Timing auf die Doppel. Clayton kontrollierte die Partie früh und ließ seinem Gegner kaum Chancen, wodurch er sich souverän den Einzug ins Halbfinale sicherte und seine Rückkehr in die Premier League eindrucksvoll untermauerte.

Jonny Clayton 6:2 Josh Rock
109,81 Average 101,83
6 180s 2
98 High-Finish 82
0 100+ Checkouts 0
67% Finishing 40%

Van Veen überrascht Littler

Im zweiten Viertelfinale gelang Gian van Veen ein starker Einstand auf der großen Premier-League-Bühne. Der Niederländer setzte sich in einem umkämpften Duell mit 6:4 gegen Luke Littler durch und revanchierte sich damit für die Niederlage im WM-Finale. Trotz guter Scoring-Phasen des Engländers blieb van Veen in den entscheidenden Momenten ruhig und nutzte seine Chancen konsequent.

Gian van Veen 6:4 Luke Littler
95,55 Average 96,98
3 180s 4
74 High-Finish 50
0 100+ Checkouts 0
40% Finishing 33%

Humphries übersteht Krimi gegen Price

Titelverteidiger Luke Humphries musste in seinem ersten Spiel alles investieren. Gegen Gerwyn Price entwickelte sich ein intensives Duell auf Augenhöhe, das erst im Entscheidungsleg entschieden wurde. Humphries überstand dabei sogar Matchdarts seines Gegners und rettete sich mit einem starken Average über die Ziellinie. Der ehemalige Weltmeister von 2024 bewies Nervenstärke und zog knapp ins Halbfinale ein.

Luke Humphries 6:5 Gerwyn Price
104,55 Average 94,92
3 180s 2
108 High-Finish 114
1 100+ Checkouts 1
55% Finishing 56%

Van Gerwen startet souverän

Michael van Gerwen präsentierte sich in seinem Auftaktmatch direkt in guter Form. Gegen Stephen Bunting spielte sich der Niederländer früh in einen Lauf, gewann nach 0:2-Rückstand sechs Legs in Serie und setzte sich klar durch. Vor allem sein Timing auf die Doppel und sein konstanter Druck im Scoring sorgten dafür, dass Bunting kaum ins Spiel fand.

Michael van Gerwen 6:2 Stephen Bunting
100,58 Average 97,59
2 180s 1
117 High-Finish 40
1 100+ Checkouts 0
46% Finishing 22%

Van Veen setzt seinen Lauf fort

Im ersten Halbfinale bestätigte Gian van Veen seine starke Form und setzte sich auch gegen Jonny Clayton durch. In einer engen Partie gelang es dem Niederländer, die wichtigen Momente für sich zu entscheiden. Mit mutigem Offensivspiel und konstantem Scoring holte er sich den Sieg und zog bei seinem Premier-League-Debüt direkt ins Finale ein.

Gian van Veen 6:4 Jonny Clayton
98,37 Average 94,86
5 180s 3
64 High-Finish 98
0 100+ Checkouts 0
32% Finishing 36%

Van Gerwen zu stark für Humphries

Im zweiten Halbfinale traf Michael van Gerwen auf Luke Humphries – und der Niederländer zeigte eine reife Vorstellung. Mit starken Finishes im richtigen Moment und einem konzentrierten Auftritt ließ er dem Titelverteidiger nur wenige Möglichkeiten. Besonders auf die Doppel präsentierte sich van Gerwen eiskalt und zog verdient ins Endspiel ein.

Michael van Gerwen 6:2 Luke Humphries
97,88 Average 97,02
4 180s 2
114 High-Finish 52
2 100+ Checkouts 0
75% Finishing 18%

Van Gerwen krönt sich zum Tagessieger

Im Finale gegen Gian van Veen erwischte van Gerwen den besseren Start und setzte seinen jungen Landsmann früh unter Druck. Van Veen kämpfte sich mehrfach zurück und hielt die Partie offen, unter anderem mit einem sehenswerten 110er-Highfinish. Doch am Ende behielt der erfahrene Routinier die Kontrolle und machte den Sieg mit einem sicheren Abschluss perfekt.

Michael van Gerwen 6:4 Gian van Veen
97,81 Average 90,57
6 180s 1
81 High-Finish 110
0 100+ Checkouts 1
38% Finishing 29%

„Ich habe ohne mein A-Game gewonnen, weil ich die wichtigen Finishes zum richtigen Zeitpunkt spielte“, erklärte van Gerwen nach seinem Triumph. „Ich weiß, dass ich noch viel besser werfen kann. Siege geben dir Selbstvertrauen – das ist die beste Medizin.“

Nach schwierigen Wochen zeigte sich der Niederländer erleichtert über den gelungenen Auftakt: „Beim World Masters hatte ich ein paar Probleme zu Hause, damit musste ich umgehen. Hier in Newcastle direkt mit einem Sieg zurückzukommen, bedeutet mir sehr viel. Es gibt noch viel Luft nach oben, aber solange ich das im Kopf behalte, ist alles möglich.“

Trotz der Finalniederlage durfte auch Gian van Veen auf einen denkwürdigen Abend zurückblicken. Mit Siegen über Luke Littler und Jonny Clayton spielte sich der Niederländer direkt in den Fokus und zeigte, dass er in dieser Saison eine echte Rolle spielen kann.

Der Auftakt in Newcastle machte damit Lust auf mehr – und bereits am kommenden Spieltag in Antwerpen warten die nächsten hochklassigen Duelle im Kampf um wichtige Punkte in der Premier League.

Viertelfinals Halbfinals Finale
Best of 11 Best of 11 Best of 11
2 J.Rock
6 J.Clayton 4 J.Clayton
4 L.Littler 6 G.v.Veen
6 G.v.Veen 4 G.v.Veen
6 L.Humphries 6 M.v.Gerwen
5 G.Price 2 L.Humphries
2 S.Bunting 6 M.v.Gerwen
6 M.v.Gerwen

Fotos © PDC @ Darts1

Premier League Darts


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