Unterecke
Darts 1 Dartshop Automaten Richter
Dart Tickets Dart Stream Dart Wetten
dartworld banner

Bulls Darts

Dartshop



Taylor und Anderson in den Play-Offs

Im Brighton Center, selbstverständlich in Brighton, gab es den letzten Vorrundenspieltag der Premier League Darts 2014. Der Spielplan bot nochmal viel Spannung, denn es gab noch drei Spieler, die sich um zwei freie Play-Off-Plätze stritten. Gary Anderson traf, auf Rang vier liegend, auf Raymond van Barneveld. Danach bekam es Phil Taylor, er hatte als Dritter die beste Ausgangslage, mit dem Tabellenletzten, Robert Thornton, zu tun. Peter Wright schloss den Abend gegen Tabellenführer Michael van Gerwen ab. Er hatte es nicht mehr selbst in der Hand, er musste auf Ausrutscher der Konkurrenz hoffen. Den Abend eröffneten allerdings Dave Chisnall und Adrian Lewis, für die es nur noch um ein Erfolgserlebnis am Ende des Turniers ging.

Gary Anderson löst Play-Off-Ticket

Und diese Eröffnung brachte das Herz eines jeden Darts-Fans direkt mal zum höher schlagen, zumindest das erste Leg von Adrian Lewis. Sechs perfekte Darts zeigte „Jackpot“ im Anfangsleg, welches von Dave Chisnall eröffnet wurde. Letztlich wurde es kein 9-Darter, aber ein Break. Auch danach hielt Lewis sein Niveau, er spielte sehr hohe Scores, Dave Chisnall kam kaum hinterher. Dennoch gelang ihm das Rebreak, fast sogar mit einem 170’er-Finish. Dem folgte sogar die Führung, ehe Adrian wieder aufdrehte. Er selbst zeigte dann auch fast ein 170’er-Checkout, scheiterte allerdings ebenfalls sehr knapp. Danach spielte Lewis die Partie locker runter, seine eigenen Legs gewann er, bei Chisnalls Legs schien er sich nicht zu arg anzustrengen. Dennoch gelang dem zweifachen Weltmeister noch ein Break. Dies war im elften Leg, als es bereits 6:4 stand. Chisnall traf das Doppel nicht, Lewis wusste dies zu nutzen. 7:4 also letztlich der Endstand, ein versöhnlicher Abschluss für Adrian.

Premier League Darts

Das zweite Spiel des Abends war dann schon ein Entscheidendes. Gary Anderson wollte sich für die Play-Offs qualifizieren und brauchte, um sicherzugehen, einen Sieg gegen den bereits qualifizierten Raymond van Barneveld. Gary stand also unter Druck, machte aber zunächst alles richtig. Er behielt sein eigenes Leg. Dann aber vergab er Breakchancen, was Barney direkt bestrafte. Mit einem 110’er Break ging der Niederländer dann sogar in Führung. Doch Gary zeigte Charakter und brannte daraufhin ein Darts-Feuerwerk ab. Er spielte unglaubliche Scores und legte eine echte Serie hin. Nach der 4:2-Führung des „Flying Scotsman“ schien ihm einfach alles zu gelingen. Ein 100’er-Finish mit zwei Mal Tops, ein 124’er-Finish auf Bull, jeder Dart saß. Doch dann kam etwas Nervosität auf, Raymond witterte dies und bestrafte wann immer er dazu kam. Doch Gary machte eben nicht viele Fehler und so holte er sich verdient auch sein siebtes Leg. Durch das 7:4 sicherte sich der Premier League Sieger von 2011 also die Teilnahme an der Finals Night am nächsten Donnerstag.

Phil Taylor behält Nerven

Im dritten Match musste Phil Taylor einen Sieg holen, denn ein Unentschieden gegen Robert Thornton wäre bei einem Wright-Sieg gegen MVG zu wenig gewesen. Der Druck der auf „The Power“ lastete war enorm. Thornton konnte hingegen frei aufspielen. Dementsprechend spielte der Schotte auch lockerer und holte sich das 1:0. Taylor verfehlte zunächst einige Doppel, blieb dann aber doch cool und glich aus. Beide konnten daraufhin ihre eigenen Legs durchbringen, auch wenn es immer wieder große Breakchancen gab. Erst im siebten Leg riss die Serie, Phil Taylor war es, der das erste Break schaffte. Anschließend gelang dem Rekordweltmeister ein kleiner Lauf, der ihm schon mal das Unentschieden sicherte. 6:3 war er in Führung. Dann aber verfehlte Phil einige Darts auf die Doppel, was Robert wieder ins Spiel brachte. Er schaffte das Break zum 4:6 und brachte daraufhin auch sein eigenes Leg durch, um wieder Spannung ins Spiel zu schaffen. Das entscheidende Leg wurde von Phil eröffnet, der super startete, jedoch wieder Schwächen im Finishbereich offenbarte. Thornton kam zwar nochmal ran, aber einfach viel zu spät. Dadurch machte „The Power“ das 7:5 und sicherte sich somit, nach Michael van Gerwen, Raymond van Barneveld und Gary Anderson, als vierter und letzter Spieler die Teilnahme an den Play-Offs.

Premier League Darts

Dadurch dass Gary Anderson und Phil Taylor ihre Spiele für sich entschieden, war schon im Vorfeld klar, dass es für Peter Wright hier um nichts mehr gehen würde. Nach einer tollen ersten Premier League Saison wollte er sich dennoch mit einem Sieg verabschieden. Gegner war Tabellenführer Michael van Gerwen. Im Hinspiel war es Michael van Gerwen, der Peter durch den 7:5-Erfolg die erste Niederlage seiner Premier League Karriere beibrachte. Peter interagierte damals wieder viel mit dem Publikum, was Michael ein wenig auf die Palme brachte. Es war also schon etwas geboten. Und das bestätigten auch die Spieler. Das Match begann rasant, Peter behielt sein erstes Leg, ehe Michael ausglich. Daraufhin vergab Peter ein 161’er Finish, was Michael zu bestrafen wusste. Auch das 3:1 schaffte Michael, ehe „Snakebite“ doch noch ein 161’er Finish gelang, wodurch er wieder verkürzte. Die Averages der beiden waren zu dem Zeitpunkt sehr hoch. Der von Michael lag weit über 110 Punkten. Auch Peter warf pro Aufnahme mehr als 100 Punkte. Peter hatte in der Folge allerdings ein paar Schwierigkeiten auf die Doppel, während Michael sehr sicher war. Deswegen setzte sich der Niederländer auf 5:2 ab. Nachdem Peter ein Break schaffte, gelang Michael sofort das Rebreak, was ihm auch das Unentschieden sicherte. Peter aber gab nicht auf. Er schaffte erneut das Break und brachte auch das eigene Leg durch, um ein entscheidendes, zwölftes Leg zu erzwingen. Das war Michael allerdings nicht zu nehmen. Er startete perfekt und war von den Scores einfach zu sehr überlegen. Am Ende siegte „Mighty Mike“ also 7:5 und holte sich nochmals Selbstvertrauen für die Play-Offs.

Remembrance Stephen Sutton

In der nächsten Woche geht es für die vier verbliebenden Spieler nach London in The O2. Dort finden dann zunächst die Halbfinals statt, in denen der Tabellenerste auf den Vierten und der Zweite auf den Dritten treffen wird. Dadurch ergeben sich die Partien zwischen Michael van Gerwen und Gary Anderson, sowie Raymond van Barneveld gegen Phil Taylor. Danach folgt eine Pause in der das Finale der PDC Junioren WM stattfindet. Keegan Brown trifft dabei auf den Österreicher Rowby-John Rodriguez. Anschließend folgt das Finale der diesjährigen Premier League mit dem Duell der Halbfinalsieger, in dem der Champion ermittelt wird.

Tobias Gürtler

Premier League Darts

© darts1®.de 2007-2017 Alle Rechte vorbehalten