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PDC World Grand Prix Spielberichte Tag 6 - Halbfinale, Samstag, 11.10.2008


Raymond van Barneveld 5:0 Mervyn King

Raymond van Barneveld stürmte mit einem eindeutigen 5:0 Sieg über Mervyn King ins Finale des World Grand Prix. Der Holländer musste in der von ihm beherrschten Begegnung lediglich drei Legs abgeben. und erreichte zum ersten Mal das Finale bei diesem Turnier. King der Siege gegen Wayne Jones, Tony Eccles und Dennis Priestley erzielt hatte, stand zum ersten Mal im Halbfinale eines im Fernsehen übertragenen PDC Turniers, fand aber nie zu seinem Spiel und enttäuschte. Barneveld eröffnete das Spiel mit einem 14-Darter, King konnte mit der Doppel 12 ausgleichen, hielt aber van Barnevelds Druck nicht stand, der in aller Ruhe das erste Set gewinnen konnte. Im folgenden Set verpasste King je dreimal das Anfangsdoppel, so dass das Set ohne Legverlust an van Barneveld ging. Mit einem 76er Checkout sicherte er sich das sechste Leg in Folge, verfehlte aber die Doppel 20 im nächsten und King konnte sich mit der Doppel 8 sein zweites Leg schnappen. Dann zeigte van Barneveld seine ganze Klasse und holte sich auch dieses Set und damit die 3:0 Führung, dazu er ließ einem 110er Finish einen 13-Darter folgen. Im vierten Set ging King mit der Doppel 5 in Führung, aber seine zweite 180 verhalf van Barneveld zum Ausgleich. Im dritten Leg warf er zwei 180er für einen 13-Darter und mit einem weiteren 76er Checkout fiel auch dieses Set zum 4:0 an Barneveld. Auch im fünften Set kam kein Aufbäumen von King, so dass van Barneveld alle drei Legs gewinnen konnte und mit einer abschließenden Doppel 10 seinen Platz im Finale buchte.

"Ich war ein bisschen überrascht von Mervyns Leistung", sagte van Barneveld. "Ich kenne ihn ja seit Jahren und weiß, was er kann, aber nach dem zweiten Set hat er den Glauben an sich anscheinend verloren. Deshalb verlor ich auch etwas meine Konzentration, aber ich musste durchhalten, weil ich ja unbedingt ins Finale wollte und ich ließ ihm nicht viele Chancen.

Die Finalteilnahme wird die erste Finalteilnahme van Barnevelds in einem Fernsehturnier seit den Desert Classics 2007 sein, ein Zeichen für eine erfolgreiche Rückkehr aus seiner zweimonatigen Pause.

"Nachdem ich beim World Matchplay gegen Wayne Mardle verloren hatte, habe ich nicht mehr an mich geglaubt und habe eine Pause gebraucht, aber es ist schön zurück zu sein", fügte er hinzu. "Mit den Doppeln läuft es hervorragend und ich glaube wieder an mich."

Phil Taylor 5:0 Terry Jenkins

Mit einer sauberen Vorstellung gelangte Phil Taylor durch seinen 5:0 Sieg über Terry Jenkins ins Finale des World Grand Prix. Wie auch van Barneveld gegen Mervyn King, gewann auch Taylor sein Spiel ohne Set-Verlust und ist auf Kurs zu seinem 8.World Grand Prix Titel. Er verlor lediglich vier Legs im gesamten Spiel, holte sich aber in zwei überragenden letzten Sets, bei denen er einen Durchschnitt von über 115 erzielte, sechs Legs in Folge. Die ersten beiden Legs wurden geteilt, dann verwarf aber Jenkins drei Darts auf Doppel, die ihm Leg drei gegen den Wurf gesichert hätten, das Leg fiel an Taylor, der sich anschließend mit einem brillanten 167er Finish das gesamte erste Set sicherte. Auch zu Beginn von Set 2 verwarf Jenkins, der in den letzten beiden World Grand Prix Finalen gestanden hatte, wieder Dart auf die Doppel, so dass Taylor die Doppel 4 ausmachen konnte. Taylor schnappte sich dann auch gleich die folgenden beiden Sets und holte sich Set zwei ohne Legverlust. Auch in Set drei ging er in Führung, verfehlte dann aber die Doppel, so dass Jenkins mit der Doppel 16 ausgleichen konnte, obwohl Taylor mit sieben perfekten Darts, einer 160, einer 180 und der Tripel 20, ins Leg gegangen war, dann aber die Tripel 17 verfehlte. Leg drei ging mit einem sicheren 136er Checkout in einem 12-Darter wieder an Taylor und er sicherte sich auch dieses Set mit einem 13-Darter gegen den Wurf. Jenkins steigerte sich und d warf zu Beginn von Set vier zwei 180er in einem 14-Darter und holte sich auch das zweite Leg mit einem 110er Finish. Aber trotzdem hatte er keinerlei Chance auf den Setgewinn, da Taylor ein erstaunliches Feuerwerk entfachte. Mit einem 14-Darter stieg er in Leg drei ein, warf ein Maximum in einem 13-Darter zum Ausgleich und machte zum 4:0 121 Punkte in einem 12-Darter aus. Auch im folgenden Set warf Taylor noch einmal zwei Maxima in einem 12- und einem 14-Darter und beendete das Spiel mit einem 13-Darter zum 5:0 Sieg.

"Ich bin etwas langsam in Schwung gekommen, aber irgendwie musste ich mich erst an die helleren Lichter auf der Bühne gewöhnen und vielleicht hatten wir auch beide zuviel Respekt voreinander, " "meinte Taylor. "Wir hatten die ganze Woche zusammen trainiert und dabei auch einige tolle Spiele gegeneinander gespielt, ich wusste also, dass es hart werden würde. Wir haben beide zur gleichen Zeit höher geschaltet und es war toll die letzten drei Sets zu spielen. Terry gibt nie auf, er hat bis zum Schluss durchgehalten, trotz des Resultats."

Taylor konnte den Titel schon sieben Mal für sich beanspruchen und er gab zu, dass er sich darauf freut, auf den wieder erstarkten van Barneveld zu treffen.

"Ich liebe es zu gewinnen und ich liebe die Herausforderung", sagte Taylor. "Das steckt einfach in mir drin auf der Bühne zu stehen, sich einen Wettkampf zu liefern und Teil an dieser besonderen Atmosphäre zu haben. Es könnte das tollste Finale in der Geschichte des Turniers werden. Auf dem Papier ist es zunächst einmal das Finale, das alle sehen wollen und es wird ein bisschen etwas besonderes sein. Er hatte nach Blackpool eine längere Pause und ist frisch und das hat ihn wahrscheinlich zu einem noch besseren Spieler gemacht. Sein Selbstvertrauen war weg und da muss man manchmal etwas Neues machen, um es zurück zu bekommen und offensichtlich hat es bei ihm gewirkt. Dein wichtigster Muskel sitzt im Kopf-dort muss alles in Ordnung sein, weil es so ein schwieriges Format ist und man die ganze Zeit unter Druck steht."

PDC World Grand Prix 2008
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