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PDC World Grand Prix Spielberichte Tag 4, Donnerstag, 9.10.2008


Terry Jenkins 3:0 Mark Walsh

Terry Jenkins hatte bei seinem glatten Sieg gegen Mark Walsh keinerlei Schwierigkeiten und steht jetzt in den Viertelfinalen. Damit ist Jenkins zum dritten Mal hintereinander im Kurs auf das Finale dieses DIDO Turniers und er unterstrich dies mit einer eindrucksvollen Vorstellung. Er verlor nur ein einziges Leg, das allererste des Spiels, und gewann dann neun Legs nacheinander für seinen Platz unter den letzten Acht. Walsh, der in der ersten Runde Steve Beaton besiegt hatte, fand nie zu seinem Rhythmus obwohl er sich mit der Doppel 20 das erste Leg hatte holen können. Jenkins glich aus und wehrte dann im dritten Leg eine 180 von Walsh ab, um sich selbst das Leg mit der Doppel 10 gegen den Wurf zu sichern. Im vierten Leg nutzte er verfehlte Doppel von Walsh, traf wieder die Doppel zehn und hatte damit das erste Set 3:1 in der Tasche. Auch Set zwei fiel ohne größere Gegenwehr an ihn. Ins dritte Set stieg er mit 6 perfekten Darts ein, er warf eine 180, und beendete das Leg mit einem 121er Checkout auf dem Bull und übernahm damit wieder die Führung. Walsh verwarf dann neun Darts, bevor er überhaupt Leg 2 beginnen konnte, so dass Jenkins ohne Druck mit der Doppel 20 das Leg holen konnte und mit einem 76er Finish im nächsten Leg machte er seinen deutlichen Sieg klar, bei dem er einen eindrucksvollen Durchschnitt von 92,72 erzielte.

"Ich habe in letzter Zeit wirklich gute Darts gespielt, aber in den Ergebnissen hat sich das nicht niedergeschlagen, es ist schön wieder einmal zu gewinnen", meinte Jenkins. "Ich war absolut fokussiert und beim Spiel dabei, anstatt mit den Zuschauern zu spielen, was ich auch manchmal tue, und das hat sich ausgezahlt."

Andy Hamilton 3:2 Robert Thornton

Andy Hamilton gelang es sich von einem 0:2 Rückstand gegen Robert Thornton in eindrucksvoller Weise zu einem 3:2 Sieg zurückzukämpfen. Es schaute schon alles nach einem Ausstieg der Nummer 8 der Welt aus dem Turnier aus, als Thornton sich von seinem schwachen Beginn erholte und die ersten beiden Sets gewinnen konnte. Aber Hamilton, unterstützt von sechs Maxima, kämpfte sich zurück und holte sich sieben der nächsten Legs, gewann das entscheidende Set 3:1 und buchte damit einen Viertel-Final-Platz. Hamilton strafte zu Beginn Thornton für seine schwachen Doppelwürfe in den ersten beiden Legs des Spiels, verwarf dann aber selbst 5 Darts auf den Set-Gewinn, so dass Thornton ausgleichen konnte. Im entscheidenden Leg verfehlte Hamilton dann das Bullseye für den Setgewinn und Thornton erzielte ein 120er Shanghai-Finish, eine bemerkenswerte Rückkehr ins Spiel, nachdem er in den ersten Legs insgesamt 15 Darts auf die Eröffnungs-Doppel verworfen hatte. Thornton holte sich mit der Doppel 20 gegen den Wurf Leg 1 des zweiten Sets und auch Leg zwei fiel mit der Doppel 16 an ihn. Hamilton gelang es mit einem 13-Darter, bei dem er einen 152er Score und eine 180 warf, den Rückstand zu reduzieren. Aber Thornton war im nächsten Leg zu stark, traf die Doppel 3 und hatte damit auch Set 2 in der Tasche. Hamilton stieg in Set drei mit einem 15-Darter ein, verfehlte dann aber zwei Darts auf eine 2:0 Führung, so dass Thornton wieder ausgleichen konnte. Aber im dritten Leg warf Hamilton wieder eine 180 und sicherte es sich gegen den Wurf und holte sich mit der Doppel 16 dann sein erstes Set. Im eröffnenden Leg von Set vier hatte Thornton wieder Fehlwürfe auf die Doppel, was Hamilton mit der Doppel 10 zur Führung nutzte, und auch die nächsten beiden Legs und damit das Set gingen mit Scores über 177 Punkte und einem Maximum an Hamilton und es stand 2:2. Mit der Doppel 5 ging Thornton im entscheidenden Set in Führung, verfehlte dann aber die Doppel 20 und die Doppel 10, so dass Hamilton ausgleichen konnte. Nach einem Bullseye Finish, während Thornton schon auf 82 Punkten Rest saß, holte er sich Leg drei gegen den Wurf und mit einem eindrucksvollen 13-Darter sicherte sich Hamilton trotz seines deutlichen Rückstands anfangs des Spiels doch noch den Sieg und hatte sich damit seinen ersten Viertel-Final Auftritt bei diesem Turnier erarbeitet.

Phil Taylor 3:0 Colin Osborne

Phil Taylor fügte Colin Osborne eine zu Null Niederlage nach Legs und Sets zu und erreichte damit die Viertel-Finale. Taylor ließ seinem Erst-Runden-Sieg über Ronnie Baxter eine sensationelle Demontage Colin Osbornes folgen, bei der er einen Durchschnitt von 100,2 Punkten erzielte und wird nun am Freitag unter den letzten Acht auf den ebenfalls in Stoke-on-Trent beheimateten Hamilton treffen.

"Colin ist eigentlich viel besser, als er es heute Abend zeigen konnte, und er tut mir leid, aber man ist ja Profi und muss seiner Arbeit nachgehen", sagte Taylor. "Natürlich will man seinen Job so rasch und so sauber erledigen wie möglich, und es ist nicht wirklich freundlich einen Kollegen mit 3:0, 3:0, 3:0 abzufertigen, aber ich freue mich trotzdem über den Sieg."

Taylor verwarf sechs Darts auf die eröffnenden Doppel zu Beginn von Leg 1, während Osborne ein Maximum erzielte, dann aber seinerseits zwei Fehlwürfe auf die Doppel 20 hatte, so dass der siebenmalige Grand Prix Sieger sich das Leg mit der Doppel 20 doch noch holen konnte. Das nächste Leg lief genauso ab und Leg drei, und damit das erste Set, fiel mit einem 15-Darter an ihn. Das nächste Set begann Taylor mit einem 13 Darter- sechs perfekte Darts mit Scores über 160 und 180 Punkten, warf im folgenden Leg einen 174er Score der ihm ein passendes Doppel stehen ließ und schloss mit einem 15-Darter seinen Durchmarsch durch Set zwei ab. Im ersten Leg von Set drei warf er wieder einen 13-Darter, während Osborne alleine schon 10 Darts brauchte, um überhaupt ins Spiel zu kommen, dann allerdings gleich mit 160 Punkten. Osborne konnte aber nur noch zuschauen, wie Taylor die Doppel 16 ausmachte. Im nächsten Leg erzielte Osborne eine 180, aber wieder war Taylor vor ihm auf einem Doppel und machte die Doppel 20 sicher aus. Im letzten Leg warf der Spieler aus Derby Scores über 140 und 145 Punkte, verfehlte aber die Doppel 20 und Taylor nutzte das, um mit der Doppel 3 seinen Sieg zu besiegeln.

John Part 3:0 Jacko Barry

Der Weltmeister John Part brach die Herzen der irischen Zuschauer mit seinem 3:0 Sieg über Jacko Barry. Der einheimische Star hatte selbst in der ersten Runde den Nord-Iren Brendan Dolan in einem Thriller besiegen können, konnte diese heroische Tat aber gegen den Kanadier nicht wiederholen. Part holte sich mit seinem guten Finishing den Sieg und strafte damit Barry für verfehlte Doppel. Er trifft nun im Viertel-Finale am Freitag auf Terry Jenkins. Der Kanadier gewann das erste Set 3:1, aber der eigentliche Wendepunkt im Spiel kam in Set zwei. Barry traf die Doppel 10 und die Doppel 6 für eine 2:0 Führung, verwarf dann aber drei Darts auf den Setgewinn und Part boxte sich zum Ausgleich durch und sicherte sich das entscheidende Leg mit der Doppel 20. Auch im ersten Leg des dritten Sets hatte Barry wieder Probleme mit den Doppeln und Part konnte 1:0 in Führung gehen, genau wie in Leg 2, wo Barry zweimal die Doppel 8 verfehlte und der Kanadier sich mit der Doppel 16 das Leg noch schnappen konnte. Dann warf Part sein zweites Maximum und holte sich mit der Doppel 16 den Sieg.

"Ich hatte ein paar Probleme mit meinen Eröffnungs-Doppeln, aber Jacko hatte Probleme mit den Doppeln zum Schluss", sagte Part, der bei seinen Finishes eine Erfolgsquote von 47% hatte. "Ich war sehr zufrieden mit meinem Finishing, das machte den ganzen Unterschied aus."

Barry meinte: "Ich konnte in den meisten Legs mit John mithalten, aber ich traf die Doppel nicht. Das Spiel war viel knapper, als es das 3:0 Resultat zeigt, aber es machte deutlich, warum er Weltmeister ist. Hätte ich meine Doppel getroffen, wäre es anders ausgegangen, aber es war für mich eine tolle Erfahrung, wenn man berücksichtigt, dass ich erst seit einem Jahr Profi bin."

PDC World Grand Prix 2008
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