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PDC World Grand Prix Spielberichte Tag 2, Dienstag, 7.10.2008


Mark Walsh 2:1 Steve Beaton

Mark Walsh gelang es gegen den heftigen Widerstand Steve Beatons mit einem 2:1 Sieg einen Platz in der zweiten Runde zu buchen. Im ersten Match an Tag zwei des Worlds Grand Prix sah es schon ganz nach einem einfachen Sieg für Walsh aus, der das erste Set ohne Legverlust gewinnen konnte, aber dann bäumte sich Beaton auf und erzwang ein entscheidendes drittes Set. Walsh gewann aber seine Fassung zurück, entschied das Set mit 3:1 für sich und holte sich so den Sieg. Er war voller Selbstvertrauen mit der Doppel 20 ins Spiel gegangen und strafte Beaton gleich im ersten Leg für Fehlwürfe auf die Doppel, holte sich Leg zwei mit der Doppel 18 und mit einem 105er Checkout auch das dritte Leg und damit das ganze erste Set. Im ersten Leg von Set 2 warf er ein Maximum und schnappte sich auch das Leg erneut mit einem Finish auf der Doppel 20. Dann hatte er aber einige Fehlwürfe und Beaton konnte mit der Doppel 10 ausgleichen, im dritten Leg erzielten beide Spieler Maxima. Beaton stand dann auf 42 Punkten Rest, Walsh verfehlte dreimal die Doppel, so dass Beaton mit einer Doppel 18 2:1 in Front gehen konnte. Mit einer erneuten Doppel 18 sicherte er sich das zweite Set mit 3:1, Im entscheidenden Set konnte Walsh nach einer Doppel 20 und einer Doppel 6 mit 2:0 in Führung gehen. Dann schlug Beaton mit der Doppel 8 zurück. Walsh brauchte zwar im nächsten Leg drei Anläufe, um ins Spiel zu kommen, warf dann aber einen Score über 160 Punkte und konnte mit der Doppel 20 seinen Sieg klar machen.

Andy Hamilton 2:1 Andy Smith

Andy Hamilton ließ Andy Smith für verfehlte Doppel büßen und schlängelte sich in die nächste Runde. Hamilton wird nun unter den letzten 16 auf Robert Thornton treffen, nachdem es ihm gelang das entscheidende Set für sich zu gewinnen. Hamilton zwang das erste Set in ein entscheidendes fünftes Leg, nachdem Smith unter anderem ein Shanghai-Finish geworfen hatte, aber zweimal die Doppel 16 zum Setgewinn verfehlt hatte. Hamilton holte sich das Set mit der Doppel 4. Auch im zweiten Set ging Smith, diesmal mit einem 100er Checkout, in Führung, der Spieler aus Stoke antwortete mit einem eröffnenden Score über 152 Punkte, bevor er mit der Doppel 10 ausglich. Smith wehrte eine 180 ab und sicherte sich das 3.Leg, warf im 4. selbst ein Maximum und holte sich mit der Doppel 20 das zweite Set. Im entscheidenden Set verfehlte er eine wichtige Doppel 16, als Hamilton schon führte, konnte aber nach Fehlwürfen Hamiltons wieder ausgleichen. Im dritten Leg warf Smith zwei 180er, Hamilton erzielte ebenfalls eine und konnte sich das Leg zum 2:1 noch schnappen, nachdem Smith bei seinem Wurf auf die Doppel 18 nur am Draht gekratzt hatte. Als Smith im vierten Leg erneut das Doppel verfehlte, nutzte Hamilton seine Chance, machte 112 Punkte auf der Doppel 16 aus und holte sich damit den Sieg.

John Part 2:0 Chris Mason

Der Weltmeister John Part stürmte mit einem klaren 2:0 Sieg über Chris Mason in den World Grand Prix. Der Kandier verlor auf seinem Weg unter die letzten 16 gerade Mal drei Legs, musste aber um das erste Set gegen Masons heftigen Widerstand zu gewinnen, seine ganze Entschlossenheit einsetzen. Mason führte im ersten Set mit 1:0 und 2:1, dann konnte Part mit der Doppel 16 ausgleichen und sich das Set mit der Doppel 20 sichern. Auch im zweiten Set ging Mason zunächst in Führung, nachdem der Weltmeister viermal die Doppel verfehlt hatte, konnte dann aber auf 40 Punkten Rest sitzend nur zuschauen, als Part sicher mit der Doppel 4 ausglich. Nach einer Doppel 8 hatte Part den Sieg schon vor Augen und machte dann ohne unter Druck zu stehen mit der Doppel 6 alles klar.

"Das lief sehr gut bei meinem Start ins Turnier", sagte Part. "Ich hatte den Eindruck, dass ich zum Teil sehr gut spielte und es freut mich, dass ich jetzt unter den letzten 16 bin."

Jacko Barry 2:1 Brendan Dolan

Der einheimische Star Jacko Barry gewann gegen Brendan Dolan einen Thriller, der bis ins letzte Leg ging, und steht jetzt in Runde zwei. Der Dubliner lag über weite Strecken des engen Kampfes zurück, schmuggelte sich dann aber im letzten Leg doch noch mit der Doppel 6 durch und verzückte dadurch die Menge im voll besetzten City West Hotel. Barry trifft nun am Donnerstag in der Runde der letzten 16 auf den Welt -Meister John Part und räumt ein, dass das das bisher größte Ereignis in seiner Laufbahn ist.

"Ich kam im ersten Set irgendwie nicht zur Ruhe und am Anfang nicht in die Gänge", meinte der Spieler, der im Hauptberuf Lastwagenfahrer ist. "Das war mein erster Sieg im Fernsehen und ich hoffe, ich kann mich jetzt ein bisschen entspannen. Wenn ich gegen John einen guten Start erwische, kann es schon zu einer Überraschung kommen. Ich war einfach nur begeistert darüber, das Sieg-Doppel getroffen zu haben, die 250 Fans da draußen haben schon einen großen Erwartungsdruck auf mich ausgeübt- es hörte sich an als wären es 2500."

Dolan startete gut, er holte sich das erste Set nachdem er schon 2:1 zurückgelegen hatte, im entscheidenden 5.Leg, nachdem Barry fünf Darts auf den Setgewinn verworfen hatte. Barry führte auch zu Beginn des zweiten Sets, mit zwei Leggewinnen nacheinander zog aber Dolan zum 2:1 an ihm vorbei. Im nächsten Leg warf Barry eine entscheidende 180, die ihm noch 24 Punkte Rest ließ, Dolan traf dann die Doppel 16 für ein 109er Finish nicht und Barry konnte ausgleichen. Im nächsten Leg warf er ein sensationelles 144 Checkout zum Setgewinn und ein drittes Set wurde notwendig. Dolan antwortete zu Beginn von Set 3 mit einem 149er Finish, aber Barry schlug mit der Doppel 2 zurück. Dann verfehlte er aber das Bullseye und der Nordire holte sich mit der Doppel 16 das Leg. Leg 4 ging mit der Dopple 20 wieder an Barry und im nächsten Leg besiegelte er seinen bemerkenswerten Sieg mit der Doppel 6.

Phil Taylor 2:0 Ronnie Baxter

Phil Taylor konnte die Dämonen, die seit seinem Erst-Runden-Aus letztes Jahr auf ihm lasteten, loswerden und startete mit einer brillanten 2:0 Vernichtung von Ronnie Baxter ins Turnier. Taylor hatte vor 12 Monaten mit einer schwachen Leistung glatt nach Sets gegen Adrian Gray verloren, warf aber den bisher höchsten Durchschnitt des diesjährigen Turniers mit 96.72 Punkten. Bei seinem Sieg gegen Baxter warf er 4 180er und erzielte 6 perfekte Darts für einen möglichen Neun-Darter und zog unter die letzten 16 ein. Taylor startete mit einem 13-Darter ins Turnier, Baxter glich mit der Doppel 20 aus. Mit dem zweiten Maximum des Spiels zog Taylor im nächsten Leg davon und holte sich mit der Doppel 20 die 2:1 Leg Führung, in Leg drei warf er einen Score von 160, in Leg 4 erneut eine 180, wobei ihm ein möglicher Neun-Darter nicht gelang, er sich das Leg und das Set aber trotzdem mit der Doppel 16 sicherte. Baxter strafte ihn für fünf verworfene Darts im ersten Leg von Set 2, aber Taylor glich mit einem 14-Darter wieder aus und nutzte seinerseits zwei Fehlwürfe von Baxter um selbst wieder die Führung zu übernehmen. Mit der Doppel 16 machte er im nächsten Leg seinen Sieg klar und ist damit auf dem Weg zu einem 8.Titelgewinn bei diesem Turnier.

"Ich bin erleichtert und sehr glücklich, das überstanden zu haben", kommentierte Taylor. "Letztes Jahr kamen mir hinter der Bühne die Tränen nach der ersten Runde, dieses Jahr kann ich wieder lachen. Ich kann mich jetzt ein bisschen entspannen, weil das Format länger wird. In der ersten Runde ist jeder Spieler nervös, das geht mir auch so."

Robert Thornton 2:0 Peter Manley

Robert Thornton feierte seinen ersten Auftritt beim World Grand Prix mit einem deutlichen 2:0 Sieg über Peter Manley. Der Schotte wird in der zweiten Runde am Donnerstag auf Andy Hamilton treffen, nachdem er den fünfmaligen Halb-Finalisten überzeugend bezwingen konnte. Thornton stürmte durch das erste Set und gewann es ohne Leg-Verlust, warf zwei 180er in den ersten beiden Legs und strafte Manley für seine Fehlwürfe, bevor er mit der Doppel 8 Leg 3 und das erste Set gewann. Im zweiten Set ging er mit einem 76er Checkout in Führung, bevor Manley mit der Doppel 10 ausgleichen konnte. Doch schon das nächste Leg ging mit einem tollen 140 Finish wieder an Thornton. Manley konnte mit der Doppel 4 noch einmal ausgleichen. Es half ihm aber nicht viel, schon im nächsten Leg machte Thornton nach einigen Schwierigkeiten mit der Doppel 1 alles klar.

Terry Jenkins 2:0 Mick McGowan

Terry Jenkins bezwang seinen gutgelaunten Herausforderer Mick McGowan und zieht in die zweite Runde ein. Jenkins war bei den vergangenen beiden Turnieren im Finale gestanden und zeigte bei seinem Start entsprechendes Selbstvertrauen. Er nahm mit dem Gewinn der ersten beiden Legs gleich das Kommando im ersten Set, während McGowan bei seinem Debüt bei diesem Turnier sehr nervös war. Im dritten Leg warf er ein Maximum und konnte es auch gewinnen, aber Jenkins antwortete in Leg vier mit einer eigenen 180 und traf die Doppel 8 zum Set-Gewinn. Zur Begeisterung seiner Fans fiel das erste Leg des zweiten Sets an McGowan, aber Jenkins holte sich die folgenden beiden Legs und stand kurz vor dem Sieg. Jenkins gelang es zunächst nicht das folgende Leg zu eröffnen, so konnte McGowan sich das Leg mit einem 125er Checkout sichern, aber dann hatte der Ire Probleme im entscheidenden Satz und Jenkins nutze die Chance um selbst davonzuziehen und mit der Doppel 20 den Sieg einzufahren.

Colin Osbourne 2:1 John MaGowan

Colin Osbourne wird nach seinem knappen Sieg über John MaGowan nund in der zweiten Runde auf Phil Taylor treffen. Der 67 jährige MaGowan lähmte Osbourne förmlich, als er das erste Set gewann und er erzwang damit auch ein entscheidendes drittes Set. Osbourne startete mit einem 14 Darter zuversichtlich ins Spiel und führte 2:1, bis MaGowan nach verfehlten Doppeln ausgleichen konnte, um dann im entscheidenden Leg eine 180 zu werfen und sich mit der Doppel 11 das Leg zu schnappen. Im ersten Leg von Set 2 stand MaGowan nach einem Wurf über 165 Punkte schon auf 40 Punkte Rest, aber Osbourne ging nach einem Zwei-Dart 78er Finish in Führung und gab sie mit zweimal Doppel 16 in diesem Set auch nicht mehr ab. Mit einem 126er Checkout auf dem Bullseye startete er in das nächste Set, hatte dann aber Probleme mit dem Eröffnungs-Doppel, so dass der Viertel-Final Teilnehmer von 2005 mit der Doppel 10 noch einmal ausgleichen konnte. Aber Osbourne holte sich mit der Doppel 16 Leg 3 und obwohl er einen schlechten Start ins vierte Leg hatte, konnte er, dank schlechter Scores von MaGowan, mit der Doppel 12 den Sieg holen.

PDC World Grand Prix 2008
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