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PDC World Grand Prix Spielberichte Tag 1, Montag, 6.10.2008


Tony Eccles 2:1 James Wade

Tony Eccles schubste den letztjährigen World Grand Prix Sieger James Wade mit einem tollen 2:1 Sieg aus dem diesjährigen Turnier. Eccles hatte schon eine Niederlage vor Augen, doch Wade verwarf zwei Darts auf den Sieg und ein entscheidendes drittes Set wurde notwendig. So kam der Qualifikant wieder ins Spiel und konnte seinen bisher bedeutendsten Sieg bei einem im Fernsehen übertragen Turnier einfahren. Wade strafte Eccles für einen langsamen Start und sicherte sich gegen den Debütanten das erste Set. Im ersten Leg hatte Eccles fünfmal das nötige Doppel zu Beginn verfehlt, während Wade sofort starten konnte und das Leg problemlos gewann. Auch Leg zwei fiel nach einem brillanten 160 Finish an ihn, während Eccles schon auf einem Finish wartete. Im nächsten Leg gelang Wade ein 174er Score und mit der Doppel 20 sicherte er sich auch dieses Leg und damit Set 1. Eccles ging im nächsten Set in Führung, verfehlte aber im zweiten Leg die Doppel 16 und Wade konnte nach einem Wurf über 177 Punkte mit der Doppel 6 den Ausgleich erzielen. Leg drei ging wieder an Eccles, aber Wade glich mit Leg vier wieder aus und ihm hätte nur noch ein Leg zum Sieg gefehlt. Aber Wade verwarf zwei Darts auf das Sieg-Doppel, das Leg ging an Eccles, der damit nach Sets ausgleichen konnte. Die ersten beiden Legs im entscheidenden Set holte sich Eccles, das dritte Leg gewann Wade mit Scores von 120 und 125 Punkten. Dann verfehlte Wade erneut das Doppel und Eccles sicherte sich mit einem 125er Finish den Sieg.

"Ich habe große Turniere auf der ganzen Welt gewonnen, aber das ist wahrscheinlich mein größter Erfolg im Fernsehen", meinte Eccles. "Dieses Format habe ich zum ersten Mal gespielt und ich wusste nicht, was auf mich zukommen würde. Wahrscheinlich war es gut, dass mir James im ersten Set zeigte, was zu tun ist. Aber dann lief es für mich und ich konzentrierte mich auf mein eigenes Spiel. Den regierenden Champion zu schlagen ist toll für mich, darauf kann ich aufbauen- auch wenn ich keine Ahnung habe, gegen wen ich als nächstes spielen werde! Ich konzentriere mich immer nur auf ein Spiel, mal sehen, was diese Woche noch auf mich zukommen wird."

Wade kommentierte: "Ich hatte genügend Chancen und es ist sehr enttäuschend zu verlieren, aber wenn man das ganze Spiel betrachtet, hat Tony sicher besser gespielt als ich. Ich denke schon, dass ich gut spiele, aber im Augenblick kann ich es nicht auf die Bühne übertragen. Ich habe ein bisschen meinen Fokus verloren und dafür muss ich bezahlen."

Dennis Priestley 2:0 Denis Ovens

Dennis Priestley begann seinen World Grand Prix Auftritt mit einem glatten zu Null Sieg über Denis Ovens. Der Veteran aus Yorkshire hatte ein starkes Comeback in den Circuit, nachdem er im September wegen der Radiotherapie seines Prostata Krebses nicht hatte spielen können- er gewann am Sonntag das irische Players Championship und zeigte eine sichere Vorstellung, mit der er sich einen Platz unter den letzten 16 des World Grand Prix sicherte. Er zeigte sich souverän auf die Einstiegs-Doppel und warf auch einige starke Finishes auf der Doppel 10. Mit der Doppel 10 stieg Priestley auch ins Spiel ein und gewann das erste und das dritte Leg, Ovens konnte sich ein Leg mit der Doppel 4 holen, hatte dann aber Probleme und Priestley gewann das Set mit der Doppel 20. Mit einem 13-Darter gegen den Wurf und gegen eine 180 von Ovens stieg Priestley in das zweite Set ein und baute seine Führung mit einem 15-Darter aus. Ovens schlug mit der Doppel 10 zurück, konnte aber nicht verhindern, dass der Sieg mit der Doppel 20 an Priestley ging.

Mervyn King 2:1 Wayne Jones

Mervyn King lag schon mit einem Set in Rückstand, kam aber wieder und sicherte sich noch mit seinem 2:1 über Wayne Jones seinen Platz in der zweiten Runde. King wird nun am Mittwoch im Citywest Hotel auf Tony Eccles treffen, nachdem er sich mit einer entschlossenen Vorstellung gegen den ehemaligen Welt Meisterschafts- Halb-Finalisten durchsetzen konnte. Jones lag im ersten Set mit 2:1 zurück, gewann das Set aber doch noch, nachdem King in den folgenden beiden Legs einige Darts verworfen hatte. Im zweiten Set war es dann Jones, der mit seinen Fehlwürfen King die Chance gab das Set zum Ausgleich mit 3:1 zu gewinnen. Im entscheidenden Set ging zunächst Jones mit der Doppel 9 in Führung, aber King konnte mit Hilfe einer 180 ausgleichen. Im folgenden Leg verwarf Jones erneut, diesmal traf er die Doppel 16 nicht, und King zog mit der Doppel 18 auf 2:1 davon. Auch im nächsten Leg gingen Jones Probleme weiter und King ergriff seine Chance und sicherte sich mit der Doppel 8 den Sieg und einen Platz in der zweiten Runde.

Colin Lloyd 2:1 Vincent van der Voort

Colin Lloyd konnte diese Mal seine Erstrunden-Schwäche überwinden und erzielte gegen Vincent van der Voort einen 2:1 Sieg. Dieses Jahr war Lloyd sowohl im UK Open als auch bei den Las Vegas Desert Classics und dem World Match Play nicht über die ersten Runde hinaus gekommen, diesmal gelang ihm ein sicher sein Selbstvertrauen stärkender Sieg. Der World Grand Prix Sieger von 2004 genoss seinen erfolgreichen Abend, er begann mit der Doppel 20, verlor das zweite Set durch Fehlwürfe auf die Doppel, gab aber nicht auf und wurde mit dem Sieg belohnt. Van der Voort verwarf zwei Darts auf den Sieg des ersten Legs, so dass Lloyd mit der Doppel 20 in Führung gehen konnte. Er wehrte dann ein Maximum des Holländer ab und holte sich auch das zweite Leg mit der Doppel 9. Weitere Fehlwürfe van der Voorts gaben Lloyd die Chance mit der Doppel 20 das erste Set für sich zu entschieden. Im zweiten Set lief es genau andersherum, dieses Mal hatte Lloyd Probleme mit den Doppeln, so dass alle drei Legs an van der Voort gingen. Im ersten Leg kämpften beide mit ihren Doppeln, schließlich traf van der Voort die Doppel 1, auch im zweiten Leg traf Lloyd die Doppel nicht und im dritten hatte er gleich sieben verfehlte Darts zu verzeichnen, so dass van der Voort Set zwei für sich entschied und damit ausglich. Im entscheidenden dritten Set traf Lloyd gleich zu Beginn die Doppel 20, was seine Nerven beruhigte und als van der Voort im nächsten Leg das Bullseye verfehlte, kam der Engländer mit der Doppel 9 endgültig wieder ins Spiel. Im dritten Leg hing er etwas durch, baute mit einer 180 aber Druck auf van der Voort auf, der dann zweimal die Doppel 10 verfehlte, so dass Lloyd seinen Sieg mit der Doppel 20 klarmachen konnte.

Raymond van Barneveld 2:1 Alan Tabern

Raymond van Barnevelds 2:1 Sieg dürfte ihm zu einer das Selbstvertrauen stärkenden Rückkehr auf die Bühne verholfen haben. Nach seiner enttäuschenden Viertel-Final Niederlage beim World Matchplay hatte sich der Holländer eine zweimonatige Auszeit genommen. Bei seinem Auftritt zeigte er sich in seiner bisher zuversichtlichsten Form in diesem Jahr und sicherte sich mit dem Sieg des entscheidenden Sets seinen Platz in der zweiten Runde. Die ersten beiden Legs des ersten Sets teilten sich die beiden Spieler, im dritten erzielten sie beide ein Maximum, bevor der Holländer es sich mit der Doppel 10 zur Führung holen konnte, mit der Doppel 20 sicherte er sich dann das ganze Leg. Im zweiten Set schlug Tabern zurück, er warf einen 13-Darter gegen den Wurf und konnte mit dem Gewinn des dritten Legs nach Sets ausgleichen. Im entschiedenen Set ging van Barneveld nach einer 180 in Führung, Tabern glich mit der Doppel 8 aus. Er verfehlte dann aber im dritten Leg das Bullseye für ein 167erFinish, so dass van Barneveld nach einer Doppel 5 nur noch ein Leg zum Sieg fehlte. Das holte er sich dann mit einem schönen 127er Checkout auf dem Bullseye und zog in die zweite Runde ein.

Wayne Mardle 2:0 Felix McBrearty

Wayne Mardle bezwang den Neuling Felix McBrearty und sicherte sich einen Platz in der zweiten Runde. Der Nordire McBrearty hatte sich sein Bühnendebüt durch seinen Sieg beim irischen Open Classic Players Championship in seiner Heimatstadt erkämpft und nach seinem starken Start hatte man schon fast eine Sensation erwartet. Er strafte Mardle im ersten Leg für verworfene Doppel und konnte mit der Doppel 20 ausgleichen, bevor Mardle durch den Gewinn von Leg 5 doch noch der Set-Gewinn gelang. Mit einer beruhigenden Doppel 20 ging Mardle in Set zwei in Führung und auch das zweite Leg ging an ihn, nachdem McBrearty seinerseits die Doppel 20 verfehlt hatte. Mardle, dessen größter Grand Prix Erfolg bisher ein Platz in den Viertelfinalen vor drei Jahre war, machten seinen Sieg mit der Doppel 8 vollends klar und zog unter die letzten 16 ein.

"Ich war schrecklich nervös, weil ich nicht wusste, was auf mich zukommen würde", meinte Mardle. "Nachdem ich das erste Leg verloren hatte, ging es mir besser, ich beruhigte mich, stand es durch und fühlte mich eigentlich gut. Felix hat recht gut gespielt, aber ich bin mit meiner eigenen Vorstellung sehr zufrieden. Jetzt treffe ich im nächsten Spiel auf Dennis Priestley, das wird hart, weil er hervorragend spielt. Wenn ich mich da durchsetzen kann, ist diese Woche alles möglich."

Kevin Painter 2:0 Mark Dudbridge

Kevin Painter bezwang Mark Dudbridge ohne Setverlust und zieht in die zweite Runde ein. Painter wird nun nach seiner glanzvollen Vorstellung in der zweiten Runde am Mittwoch auf Colin Lloyd treffen. Die ersten beiden Legs wurden geteilt, dann konnte Painter davon ziehen und mit zwei Leggewinnen das erste Set schnappen, nachdem Dudbridge Problem mit den Doppeln bekommen hatte. Auch die ersten beiden Legs des zweiten Sets wurden durch Fehlwürfe beider Spieler bestimmt, bevor es dann endlich auch Dudbridge gelang, ein gutes drittes Leg zu spielen, in das er mit 160 Punkten einstieg und das er mit der Doppel 20 zur 2:1 Führung beendete. Im vierten Leg erzielte Dudbridge ein Maximum, hatte dann aber wieder Doppelprobleme, so dass Painter mit der Doppel 20 ausgleichen konnte. Auch im entscheidenden Satz verwarf Dudbridge wieder zwei Darts auf Doppel, so dass Painter mit einem 111er Finish das Spiel endgültig für sich entscheiden konnte.

Adrian Lewis 2:1 Roland Scholten

Adrian Lewis gewann einen drei Set-Thriller gegen Roland Scholten und zieht in die zweite Runde des World Grand Prix ein. Der junge Spieler aus Stoke schien seine Chance auf einen Sieg schon verspielt zu haben, als er im zweiten Satz vier Match-Darts auf den Sieg verwarf und Scholten so zum 1:1 ausgleichen konnte. Aber er gewann die Fassung wieder und führte im entscheidenden Set schon mit 2:0 bevor er den Sieg klar machen konnte. Lewis holte sich die ersten beiden Legs des Spiels mit der Doppel 10, bevor Scholten nach einem eröffnenden Score über 160 Punkte mit der Doppel 20 Leg drei schnappte und mit dem folgenden Leg ausgleichen konnte. Im entscheidenden fünften Leg verwarf Scholten zwei Darts auf Doppel und Lewis konnte das Set mit der Doppel 10 noch für sich gewinnen. Auch im zweiten Set führte Lewis 2:0, aber wieder gewann Scholten Leg 3 diesmal mit der Doppel 4, und strafte dann den Jüngeren für verfehlte Doppel und holte sich Leg vier mit der Doppel 12 zum Ausgleich. In Leg 5 hatte diesmal Scholten die Nase mit der Doppel 10 vorne und ein entscheidendes drittes Set wurde nötig. Lewis schaltete einen Gang höher, warf im ersten Leg eine 180 und beendete es sicher mit der Doppel 16, in Leg zwei folgte ein 177er Score und wieder führte er 2:0. Mit der Doppel 10 blieb ihm auch diesmal Scholten auf den Fersen, aber Lewis ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen und beendete das Spiel mit einem 119er Finish.

PDC World Grand Prix 2008
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