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WDF World Cup

WDF World Cup

in Kobe, Japan
3. - 7. Oktober 2017

Alle zwei Jahre wird von der WDF der World Cup veranstaltet. Es ist der im Dart größte internationale Teamwettbewerb den es gibt. Das Turnier beinhaltet einen Einzel, einen Doppel und einen Team-Wettbewerb für Herren und Damen sowie auch für Jungen und Mädchen im Jugendbereich. Im Teamwettbewerb treten sie hier jedoch als gemischte Paare an. Die absolute Krönung dieses World Cups ist allerdings, am Ende in der Gesamtwertung der Nationen an erster Stelle zu liegen.

Da sich der WDF World Cup mit dem WDF Europe Cup, dem Americas Cup sowie dem Asia/Pacific Cup abwechselt, findet er nur alle zwei Jahre in den ungeraden Jahreszahlen statt. In den geraden Jahreszahlen werden immer die jeweiligen kontinentalen Cups veranstaltet.

Rekordgewinner bei den Herren ist Eric Bristow. Er hat es auf insgesamt zehn Titeln (4x Einzel und 6x Doppel) gebracht. Bei den Damen liegt in dieser Wertung Trina Gulliver mit insgesamt acht Titeln (3x Einzel und 5x Doppel) voran.

Nach einem viertägigen „Dart-Marathon“ sind alle Wettbewerbe des WDF World Cup 2017 entschieden. Die Teilnehmer aus 31 Nationen gaben ihr Bestes im Kampf um die jeweiligen Titel. Den prestigeträchtigsten Titel, die Gesamtwertung der Nationen, holte sich bei den Herren Australien vor Kanada und USA. Bei den Damen sicherte sich Niederlande Platz eins vor Schweden und Russland. Die Gesamtwertung im Jugendbereich ging ebenfalls an Niederlande, gefolgt von Iran und Irland.

Eröffnet wurde der World Cup mit den Wettkämpfen im Herren/Team, Damen/Team, sowie dem Jungen/Einzel bzw. dem Mädchen/Doppel. Nach den jeweiligen Gruppenspielen und der KO-Phase standen bei den Herren die USA und Australien als Finalteilnehmer fest. Dabei setzten sich in einem wahren Krimi die USA im Halbfinale gegen die Schweiz mit 9:8 durch. Australien hatte in seinem Halbfinale gegen Norwegen etwas weniger Mühe und gewann mit 9:5. Für das deutsche Team war schon nach den Gruppenspielen Endstation. Es landete hinter Schweden und Kanada auf Rang drei und verpasste somit den Einzug ins Achtelfinale.

Bei den Damen zogen die Teams aus Schweden und Niederlande ins Finale ein. Schweden bezwang Australien im Halbfinale mit 9:4, Niederlande setzte sich gegen die Heimmannschaft aus Japan mit 9:7 durch. Auch die deutschen Damen scheiterten schon in der Gruppenphase. Nach jeweils knappen 8:9 Niederlagen gegen Belgien und Südafrika bildeten sie das Schlusslicht ihrer Gruppe.

Im Jungen/Einzel ergab sich mit Justin van Tergouw gegen Wessel Nijman eine rein niederländische Finalpaarung.

Das Finale im Mädchen/Doppel erreichten L.Rietbergen/L.Brussel aus den Niederlanden und die sensationell spielenden D.Hashtbaran/M.Avazzadeh aus dem Iran.

Am zweiten Tag standen das Mädchen/Einzel und Jungen/Doppel, das Herren/Einzel und Damen/Doppel auf dem Programm.

Smith vs. Smith

Jeff Smith aus Kanada gegen Raymond Smith aus Australien lautet das Finale im Herren/Einzel. Der Kanadier bezwang im Halbfinale Willem Mandigers (Niederlande) mit 6:1, der Australier tat es ihm gleich und setzte sich gegen Ricardo Pietreczko (Deutschland) ebenfalls mit 6:1 durch. Von den deutschen Teilnehmern konnte allen voran Ricardo Pietreczko mit dem Einzug ins Halbfinale überzeugen. Aber auch Michael Unterbuchner brachte eine hervorragende Leistung und scheiterte erst im Viertelfinale an dem Niederländer Willem Mandigers. Für Jens Ziegler und Daniel Zygla kam das Aus leider schon in Runde1. Ziegler unterlag dem Schweizer Tobias Anliker mit 2:4, Zygla dem Belgier Sven Verdonck mit 1:4.

Im Halbfinale des Damen/Doppel setzten sich Byrne/Breen aus Irland gegen Zijlstra/Zuidema (Niederlande) mit 5:4 durch. Im Finale treffen sie auf Dobromyslova/Kononova aus Russland, die wiederum Viinikainen/Rekinen (Finnland) mit 5:3 bezwangen. Für die deutschen Damen-Doppel lief es nicht nach Wunsch. Armstrong/Lowe kamen in die Runde der letzten 32, mussten sich da aber De Peuter/Dessein aus Belgien geschlagen geben. Rennoch/Willkomm scheiterten schon in Runde 1 gegen die späteren Halbfinal-Teilnehmerinnen Zijlstra/Zuidema aus den Niederlanden.

Mit einem souveränen 5:1 zogen sowohl Nijman/van Tergouw (Niederlande) gegen Killin/Dodge (Australien) als auch Barry/Heffernan (Irland) gegen Nakamura/Sueshige (Japan) ins Finale des Jungen/Doppel ein. Das deutsche Doppel A.Rahlfs/N.Horn belegte mit nur zwei Siegen in ihrer Gruppe Rang 5 und verpasste somit eindeutig den Aufstieg in das Viertelfinale.

Mahshad Avazzadeh aus dem Iran, die schon im MädchenDoppel den Einzug ins Finale schaffte, überzeugte im Mädchen/Einzel ebenfalls und erreichte auch hier das Finale. Gegnerin ist Katie Sheldon aus Irland. Die beiden deutschen Mädchen Christina und Denise Schuler erreichten in ihren Gruppen jeweils Rang vier und blieben schon in der Vorrunde auf der Strecke.

Am Freitag, 6. Oktober, dem dritten Turniertag, wurden am Vormittag noch die Vorrunden im Damen/Einzel, Jugend/Mixed-Doppel und dem Herren/Doppel absolviert. Ab dem späten Nachmittag kam es dann zu den ersten Finalentscheidungen.

Die Schwedin Vicky Pruim, die sich vor kurzem für die BDO-Weltmeisterschaft qualifiziert hatte, bestätigte ihre Leistung und erreichte mit 6:4 gegen Anastasia Dobromyslova aus Russland das Finale im Damen/Einzel. Ihre Finalgegnerin Sharon Prins aus den Niederlanden konnte sich im Halbfinale gegen ihre Landsfrau Aileen de Graaf mit 6:1 durchsetzen. Silke Lowe aus dem deutschen Damen-Quartett schaffte den Sprung ins Achtelfinale, in dem sie Vicky Pruim mit 4:6 unterlag. Irina Armstrong und Stefanie Rennoch kamen unter die besten 32, für Anne Willkomm war schon in der ersten Runde Schluss.

Im Herren/Doppel werden sich die Russen Koltsov/Oreshkin und die Kanadier Smith/Edmunds den Turniersieg ausmachen. Koltsov/Oreshkin zogen mit 5:3 gegen die Norweger Dekker/Johansen, Smith/Edmunds mit 5:4 gegen die Belgier Martinez/Verdonck ins Finale ein. Die beiden deutschen Doppelteams Pietreczko/Ziegler und Zygla/Unterbuchner kamen in die Runde der letzten 32. Pietreczko/Ziegler unterlagen den Schweden Larsson/Engström, Zygla/Unterbuchner konnten die Hürde Chaney/Sawyer aus den USA nicht nehmen.

Wie im Jungen/Einzel kommt es auch im Finale des Mixed/Doppel zu einem rein niederländischen Duell. Nachdem sie im Halbinale die türkischen Mixed/Doppel Dursan/Kaya und Butuner/Dogan bezwangen, treffen Nijman/Rietbergen und van Tergouw/Brussel im Finale aufeinander. Von den beiden deutschen Teams schafften es C.Schuler/A.Rahlfs ins Achtelfinale, ehe sie an Khoshnoodi/Avazzadeh aus dem Iran scheiterten. D.Schuler/N.Horn kassierten in den Gruppenspielen zwei Niederlagen und schieden als Gruppenletzte schon früh aus dem Turnier aus.

Nachdem alle Finalisten ermittelt wurden, kam es ab 17:30 zu den finalen Entscheidungen in allen Doppel-Wettbewerben. Dabei holten die Niederländer und die Russen je zwei Titel, einer ging an den Iran. In einem dramatischen Spiel behielten Hashtbaran/Avazzadeh (Iran) im Mädchen/Doppel gegen Rietbergen/Brussel (Niederlande) mit dem denkbar knappen Ergebnis von 6:5 die Oberhand. Im Jugend/Mixed Doppel setzten sich van Tergouw/Brussel (Niederlande) mit 6:4 gegen Nijman/Rietbergen (Niederlande) durch. Das Jungen/Doppel entschieden Nijman/van Tergouw (Niederlande) mit einem klaren 6:1-Erfolg gegen Barry/Heffernan (Irland) für sich. Den Titel im Damen/Doppel holten sich Dobromyslova/Kononova (Russland), ebenfalls mit einem klaren 6:1-Sieg gegen Byrne/Breen (Irland). Im Herren/Doppel gab es den zweiten Titel für Russland. Koltsov/Oreshkin (Russland) bezwangen Smith/Edmunds (Kanada) mit 6:3.

Der vierte und letzte Turniertag brachte die Entscheidungen in allen Einzel-und Team-Wettbewerben. Im Herren/Einzel heißt der Sieger Jeff Smith aus Kanada. Er gewann das Finale gegen den Australier Raymond Smith mit 7:5. Das Damen/Einzel-Finale entschied die Schwedin Vicky Pruim für sich. In einem packenden Spiel bezwang sie die Niederländerin Sharon Prins mit 7:6. Im Jungen/Einzel ging der Titel an den Niederländer Justin van Tergouw. Er setzte sich im Finale gegen seinen Landsmann Wessel Nijman mit 6:3 durch. Deniz Hashtabaran aus dem Iran sicherte sich den Titel im Mädchen/Einzel. Mit 6:4 blieb sie gegen Katie Sheldon aus Irland erfolgreich. Der Herren Team-Wettbewerb endete mit einem 9:3-Erfolg für Australien im Match gegen die USA und ist mittlerweile der fünfte Titel für die Australier. Den Titel im Damen Team-Wettbewerb holte sich Niederlande mit einem 9:6-Sieg gegen Schweden.

Der WDF World Cup 2017 findet in Kobe, Japan, statt Schatten

Ergebnisse

Herren Team-Wettbewerb

Gruppe 1 Endstand
Frankreich Italien 9:3 1. Frankreich
Island Frankreich 3:9 2. Italien
Italien Island 9:2 3. Island
Gruppe 2 Endstand
Belgien Bahamas 9:1 1. Belgien
Bahamas Irland 2:9 2. Irland
Irland Belgien 7:9 3. Bahamas
Gruppe 3 Endstand
Trinidad Gibraltar 2:9 1. Finnland
Gibraltar Finnland 2:9 2. Gibraltar
Finnland Trinidad 9:1 3. Trinidad
Gruppe 4 Endstand
Schweiz Hongkong 9:1 1. USA
USA Südkorea 2:9 2. Schweiz
USA Schweiz 9:4 3. Hongkong
Südkorea Hongkong 3:9 4. Südkorea
Schweiz Südkorea 9:4
Hongkong USA 3:9
Gruppe 5 Endstand
Niederlande Südafrika 9:4 1. Niederlande
Dänemark Mongolei 9:0 2. Südafrika
Südafrika Dänemark 9:5 3. Dänemark
Mongolei Niederlande 5:9 4. Mongolei
Südafrika Mongolei 9:6
Dänemark Niederlande 3:9
Gruppe 6 Endstand
Indien Schweden 0:9 1. Schweden
Deutschland Kanada 6:9 2. Kanada
Kanada Indien 9:2 3. Deutschland
Schweden Deutschland 9:8 4. Indien
Indien Deutschland 1:9
Schweden Kanada 9:8
Gruppe 7 Endstand
Australien Luxemburg 9:0 1. Australien
Russland Türkei 9:5 2. Russland
Türkei Australien 3:9 3. Türkei
Luxemburg Russland 1:9 4. Luxemburg
Russland Australien 7:9
Türkei Luxemburg 9:8
Gruppe 8 Endstand
Japan Neuseeland 2:9 1. Neuseeland
Neuseeland Norwegen 9:8 2. Norwegen
Norwegen Japan 9:6 3. Japan

Letzte 16 - Best of 17 Legs Viertelfinale - Best of 17 Legs
Frankreich Schweiz 4:9 Schweiz Belgien 9:8
Belgien Gibraltar 9:2 Finnland USA 8:9
Finnland Irland 9:3 Norwegen Schweden 9:8
USA Italien 9:4 Australien Neuseeland 9:4
Niederlande Norwegen 4:9 Halbfinale - Best of 17 Legs
Schweden Rusland 9:8 Schweiz USA 8:9
Australien Kanada 9:3 Norwegen Australien 5:9
Neuseeland Südafrika 9:4
Finale - Best of 17 Legs
Australien USA 9:3

Damen Team-Wettbewerb

Gruppe 1 Endstand
Nordirland Italien 9:6 1. Nordirland
Italien Bahamas 4:9 2. Italien
Bahamas Nordirland 8:9 3. Bahamas
Gruppe 2 Endstand
Belgien Südafrika 9:8 1. Belgien
Südafrika Deutschland 9:8 2. Südafrika
Deutschland Belgien 8:9 3. Deutschland
Gruppe 3 Endstand
Kanada Frankreich 9:4 1. Irland
Frankreich Irland 4:9 2. Kanada
Irland Kanada 9:8 3. Frankreich
Gruppe 4 Endstand
Hongkong Australien 2:9 1. Australien
Australien Schweden 9:4 2. Schweden
Schweden Hongkong 9:2 3. Hongkong
Gruppe 5 Endstand
Finnland Mongolei 9:5 1. Finnland
Mongolei Neuseeland 6:9 2. Neuseeland
Neuseeland Finnland 8:9 3. Mongolei
Gruppe 6 Endstand
Tschechien Indien 9:4 1. Niederlande
Schweiz Niederlande 1:9 2. Schweiz
Schweiz Tschechien 9:2 3. Tschechien
Niederlande Indien 9:0 4. Indien
Niederlande Tschechien 9:3
Indien Schweiz 0:9
Gruppe 7 Endstand
Südkorea Norwegen 7:9 1. Norwegen
Norwegen USA 9:6 2. USA
USA Südkorea 9:2 3. Südkorea
Gruppe 8 Endstand
Russland Japan 8:9 1. Japan
Dänemark Russland 8:9 2. Russland
Japan Dänemark 9:8 3. Dänemark

Letzte 16 - Best of 17 Legs Viertelfinale - Best of 17 Legs
Nordirland Schweden 1:9 Schweden Kanada 9:2
Belgien Kanada 8:9 Südafrika Australien 5:9
Irland Südafrika 6:9 Russland Niederlande 7:9
Australien Bahamas 9:2 Schweiz Japan 1:9
Finnland Russland 5:9 Halbfinale - Best of 17 Legs
Niederlande USA 9:7 Schweden Australien 9:4
Norwegen Schweiz 6:9 Niederlande Japan 9:7
Japan Neuseeland 9:7
Finale - Best of 17 Legs
Niederlande Schweden 9:6

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