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Grand Slam of Darts 2009


Darts1 in Wolverhampton, Teil 5

Am Mittwochmorgen machte ich mich noch einmal auf den Weg in die Vergangenheit von Wolverhampton. In England gibt es sehr viele Kanäle, die früher wichtige Transportwege waren, von Wolverhampton aus besonders für den Wollhandel. Heute kann man sich Kanalboote mieten und damit das Kanalsystem durchfahren. Ich habe aber keines gemietet und bin nur den Wolverhampton Kanal bis zur nächsten Kanal-Kreuzung abgelaufen - rund fünf Kilometer, und auf dieser Strecke gibt es tatsächlich 23 Schleusen.

Zurück im Civic Centre standen die Entscheidungen in den Gruppen E bis H an. Den Anfang machte das Spiel zwischen Terry Jenkins und Adrian Lewis - ein Spiel bei dem es um nichts ging, weil Jenkins schon qualifiziert und Lewis ohnehin schon draußen war. Es wurde das beste Spiel eines insgesamt schwachen Lewis, der sich wenigstens mit einem Sieg vom Turnier verabschiedete.

Das Spiel zwischen Anderson und Stompe spielte auch keine Rolle mehr - Anderson war schon weiter. Er ließ es sich aber trotzdem nicht nehmen auch dieses Spiel mit 5:2 zu gewinnen.

Das Spiel zwischen Gary Mawson und Robert Thornton war nicht besonders gut, vor allem Gary Mawson enttäuschte erneut. Mit einem Sieg hätte er sich sogar noch qualifizieren können, aber mit 81er Durchschnitten stellt man für Robert Thornton nicht unbedingt eine Gefahr da.

Auch in seinem dritten Spiel machte Scott Waites einen sehr starken Eindruck und Wayne Mardle erneut einen sehr schlechten, wobei sein Durchschnitt sogar noch höher lag, als der von Mawson im vorhergehenden Spiel - der Höhepunkt für Mardle: er warf eine 180!!

Im nächsten Spiel verlor überraschend James Wade gegen Andy Hamilton. Im Durchschnitt lagen die beiden gar nicht weit auseinander, aber Hamilton war "bombensicher" beim Finishen. Eigentlich war ja James Wade jetzt ausgeschieden…

Auch im folgenden Spiel ging es überwiegend um die Ehre, weil Ted Hankey keine Chance mehr hatte weiterzukommen und Whitlock schon in der zweiten Runde stand. Hankey verlor zwar, spielte aber dennoch sein bestes Spiel.

Steve Beaton schaffte es mit seinem Sieg über Kevin McDine gerade so in die zweite Runde, obwohl zunächst McDine dominierte.

Und im letzten Spiel des Abends konnte sich der Amerikaner Darin Young gegenüber Denis Ovens durchsetzen und damit in die zweite Runde einziehen.

Nach Abschluss aller Spiele fand, genau wie letztes Jahr, wieder ein Nine-Dart-Shootout statt. Andy Hamilton kannte das ja schon, im Jahr zuvor hatte er dies gegen Alan Tabern gewonnen. Dieses Jahr war sein Gegner James Wade und Wade konnte gewinnen, sein letzter Score war eine 180, das konnte Hamilton nicht mehr toppen.

Wieder einmal hatte sich der Grand Slam als sehr interessantes Turnier herausgestellt, und wie auch im Vorjahr konnten die BDO Spieler beweisen, dass sie besser sind als ihr Ruf.

Es war schon schade, dass ich nicht bis zum Finale bleiben konnte, aber bis zu einem gewissen Grad hatte ich auch genug - es ist schon ziemlich anstrengend, wenn man immer erst gegen zwei Uhr morgens ins Bett kommt, zahllose Dartspiele live erlebt, Spielberichte übersetzt und Interviews führt…

Grand Slam of Darts 2009

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