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MVG gewinnt irre Partie gegen Cross

Auch am Abend des zweiten Grand Slam-Tages hieß es Gewinner gegen Gewinner und Verlierer gegen Verlierer. Besondere Aufmerksamkeit bekam dort natürlich die Neuauflage des EM-Finals zwischen Michael van Gerwen und Rob Cross. Interessant war auch, ob James Wade gegen Peter Machin zurück in die Spur finden würde. Phil Taylor musste gegen Robbie Green ran und im Duell zwischen Darren Webster und Danny Noppert ging es nach den Auftaktpleiten bereits um alles oder nichts.

Gruppe A: Murnan verliert “Spiel um Platz 3”

Joe Murnan und Ross Montgomery hatten, wenn sie ehrlich sind, wohl keine sonderlich großen Hoffnungen auf eine Achtelfinalteilnahme in der Gruppe mit Rob Cross und Michael van Gerwen. Lediglich Platz drei war für die beiden wohl drin. Einer von beiden konnte aber immerhin den Traum vom Weiterkommen am Leben erhalten, indem er dieses direkte Duell für sich entscheidet. Den perfekten Start erwischte Murnan, der sich nach der 180 zu Beginn sein Leg holte. Ross konterte mit einem perfekten Start seinerseits und dem Ausgleich. Dennoch war die Partie über lange Zeit auf einem eher mittelmäßigen Niveau ausgeglichen. In den eigenen Legs waren sie relativ sicher, erst im sechsten Leg wurde es mal etwas knapper. Dort konnte sich Joe auf 16 Punkte Rest bringen und so den Druck auf Montgomery ein wenig erhöhen. Dies weckte den BDO-Spieler dann wohl auf. Er checkte zum 3:3 und legte danach so richtig los. Er zeigte zunächst einen 12-Darter samt 121’er Finish zum Break, ehe er auch noch einen 11-Darter nachlegen und sich so den 5:3-Sieg sichern konnte.

Ross Montgomery ist Kapitän der schottischen Darts Nationalmannschaft Schatten

In den vergangenen Monaten trafen sich Michael van Gerwen und Rob Cross immer häufiger am Board, drei Mal sogar in Endspielen von Turnieren. Cross bewies, dass er vor dem Weltmeister keine Angst hat und zeigte dies auch mit dem 114’er Finish zum 1:0 in dieser Begegnung. Michael hatte auf 74 Punkten Rest gestanden und hatte im Leg darauf sogar Glück, dass Rob drei Breakdarts vergab. So glich Michael aus und tat Rob im Anschluss richtig weh. „The Voltage“ hatte eine 135 geworfen um sich 36 Punkte Rest zu stellen, doch Michael checkte 134 Punkte via Triple-18 und zwei Mal Tops zum Break. Der Niederländer vergab dann aber seinerseits drei Chancen auf die Doppel, sodass Rob direkt das Rebreak gelang. Er startete einen echten Lauf, bei dem er drei Legs in Serie holte und dabei unter Druck 170 Punkte zum 4:2 und Break auscheckte. „Mighty Mike“ stand zu diesem Zeitpunkt auf 52 Punkten. Ein perfekter Start und 12-Darter führte aber zum Rebreak und weil Cross dann zwei Matchdarts auf Tops liegen ließ, konnte Michael wieder ausgleichen. Im Entscheidungsleg war Cross dann nicht mehr ganz bei der Sache und so siegte Michael dank eines 11-Darters doch noch mit 5:4 und zog damit sicher ins Achtelfinale ein. Am Ende zeigte der Niederländer einen Average von 108 Punkten, Cross stand bei knapp 105.

Michael van Gerwen setzte sich in einem Krimi gegen Rob Cross durch Schatten

Gruppe B: Jamie Hughes kassiert einen Whitewash

Im vergangenen Jahr holte sich Jamie Hughes sehr überraschend den Sieg in seiner Gruppe mit unter anderem James Wade. In diesem Jahr stand er im zweiten Spiel sehr unter Druck, musste gegen Steve Lennon gewinnen um eine Chance auf das Achtelfinale zu wahren. Doch dieses Spiel war eines zum vergessen, zumindest aus Jamies Sicht. Er spielte keine guten Scores und konnte Lennon damit überhaupt nicht attackieren. Steve auf der anderen Seite spielte ganz befreit und locker auf, zeigte im zweiten Leg sogar einen starken 11-Darter mit einem 98’er Finish auf der Doppel-19. Hughes schaffte es in den ersten drei Legs gar nicht in den Finishbereich. Erst in Leg Nummer vier konnte er sich immerhin auf 81 Punkte Rest stellen und so den Anschein erwecken, dass er hier auch mitspielte. Doch am Resultat sollte auch das nichts mehr ändern. Lennon siegte am Ende mit 5:0 und verpasste Jamie Hughes damit einen deftigen Whitewash.

Steve Lennon präsentierte sich bei seinem Grand Slam Debüt in toller Verfassung Schatten

Raymond van Barneveld und Gerwyn Price galten in ihrer Gruppe bereits im Vorfeld als die klaren Favoriten auf ein Weiterkommen. Nun gab es das direkte Duell der beiden in welchem der „Iceman“ einen richtig guten Start erwischte. Bereits im ersten Leg gelang ihm ein Break gegen die niederländische Ikone, welches er nach einem verpassten 121’er Finish van Barnevelds auch bestätigen konnte. Price war der aggressivere Spieler in der Anfangsphase, Barney hatte einige Probleme, vor allem auch auf die Doppel. Dort ließ er zu viel liegen und so setzte sich Gerwyn auf 3:0 ab. Nur weil er ein 123’er Finish auf der Doppel-9 vergab, kam Raymond zum Rebreak und holte sich sein erstes Leg. Dies gab Raymond nochmal etwas Selbstvertrauen, er schien seinen Rhythmus gefunden zu haben. Nachdem sich Price mit einem fantastischen 12-Darter auf 4:2 in Führung gebracht hatte, schien die Partie entschieden zu sein. Raymond hatte aber was dagegen, zeigte unter Druck ein tolles 104’er Finish und erzwang wenig später mit einem Break das Entscheidungsleg. Dort war er nun der gefestigtere Spieler und so konnte er seinen eigenen Anwurf souverän zum 5:4-Erfolg ins Ziel bringen.

Raymond van Barneveld winkt den Dartfans in Wolverhampton zu Schatten

Gruppe C: Taylor siegt nach 2:4-Rückstand

In seiner Auftaktpartie kassierte James Wade eine herbe 1:5-Pleite gegen Robbie Green. Gegen Peter Machin stand er damit nun schon unter Zugzwang, musste einen möglichst hohen Sieg einfahren, damit ein Weiterkommen noch realistisch bleibt. Im ersten Leg lief es bei beiden allerdings noch gar nicht. Machin vergab einige Möglichkeiten auf die Doppel, am Ende holte sich Wade mit seinem vierten Versuch das erste Leg. Und er konnte sogar ein Break nachlegen und hätte beinahe 147 Punkte gecheckt um die Führung weiter auszubauen. Er verpasste es aber und so verkürzte Peter. Dieses Mal ließ Wade davon aber nicht aus dem Konzept bringen. Er blieb ruhig, holte sich ein weiteres Break und konnte dieses nun auch zum 4:1 bestätigen. Damit stand er kurz vor dem Sieg, wurde aber wohl nochmal ein wenig nervös, sodass Peter Machin nochmal zwei Chancen auf die Doppel bekam. Diese vergab er jedoch und so tütete James wenig später den wichtigen 5:1-Sieg ein.

Phil Taylor traf danach auf den im ersten Spiel so überraschend starken Robbie Green. Und auch in diesem Spiel sollte „Kong“ eine richtig tolle Leistung zeigen. Obwohl er im ersten Leg ein 122’er Finish vergab, konnte er mit einem Break starten und dieses auch bestätigen. Vergab Phil in den ersten beiden Legs noch jeweils eine Möglichkeit auf die Doppel, schien sich eine gewisse Schwäche beim Auschecken in den folgenden Legs manifestieren. „The Power“ holte sich zwar auch mal ein Leg, verpasste aber immer wieder die Doppel-16. So stand es nach vier Legs 1:3 aus seiner Sicht und die Doppelquote lag bei rund 8%. Green blieb auch danach sehr ruhig, vor allem im eigenen Anwurf war er bärenstark und schien mit dem 4:2 für die Vorentscheidung gesorgt zu haben. Er setzte Taylor auch in dessen Leg unter Druck, dieses Mal brachte er 93 Punkte auf der Doppel-16 aber ins Ziel. Nachdem Robbie dann vier Matchdarts vergab, checkte Phil 105 Punkte zum 4:4-Ausgleich, erneut traf er dafür die Doppel-16. Im Entscheidungsleg spielte er dann einen starken 12-Darter zum 5:4-Erfolg, den er, um den Fluch endgültig zu besiegen, auf der Doppel-16 beendete.

Phil Taylor spielt 2017 den letzten Grand Slam seiner langen Karriere Schatten

Gruppe D: Darren Webster zu konstant für Noppert

Das Spiel Darren Webster gegen Danny Noppert versprach eine Menge Spannung und Darts der Spitzenklasse. Beide hatten längst bewiesen, dass sie den Sport richtig gut beherrschen, in der Anfangsphase dieser Partie konnte der „Demolition Man“ dies aber etwas besser ans Board bringen. Mit einem 13-Darter holte er sich direkt ein Break, weil Noppert ein 104’er Finish vergab. Und er konnte dies auch weiter ausbauen, indem er 96 und 100 Punkte auf null brachte und sich bis auf 3:0 absetzte. Vier perfekte Darts und ein 12-Darter waren nötig, damit Noppert sich danach mal ein Leg sichern konnte. Dies gelang ihm unter Druck, da Webster sich bereits wieder auf 40 Punkte Rest gestellt hatte. Danny kam dann sogar wieder auf ein Leg heran, verpasste allerdings ein 121’er Finish auf Bull zum Ausgleich. So checkte Darren noch zwei weitere Male das 96’er Finish und sicherte sich mit einem 103,44’er Average den 5:2-Erfolg.

Darren Webster freut sich über seinen Sieg beim Grand Slam of Darts 2017 Schatten

Daryl Gurney ging als klarer Favorit in sein Spiel mit Mark Webster. Nach dem starken Auftritt gegen Danny Noppert wollte „Super Chin“ gegen den Waliser nachlegen und spielte von Beginn an sehr konzentriert und gut. Zwar vergab er im ersten Leg ein 116’er Finish, holte sich aber dennoch die Führung. Danach war die Partie relativ ausgeglichen. Gurney brauchte Geduld, wartete auf Fehler seines Gegners. Dabei zeigte er auch einen starken 12-Darter mit einem 90’er Finish, erhöhte danach auch den Druck auf Webster. Diesem hielt der zunächst noch stand, nach dem 4:3 von Gurney wurde er dann aber noch größer. Dort begann er dann Fehler zu machen. Er vergab ein 130’er Finish und danach noch fünf weitere Möglichkeiten um erneut auszugleichen. Das konnte Gurney nicht ungenutzt lassen und so holte er sich mit dem ersten Break der Partie den 5:3-Erfolg und ging damit dem Achtelfinale einen weiteren großen Schritt entgegen.

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