Dartsbuch

Die Stimmung in Mülheim beginnt – European Tour in Deutschland

Die European Darts Trophy gehört zu der Turnierreihe der European Tour. Sie wird vom 11. bis 13. September in Mülheim ausgetragen. Dabei kämpfen heute in der ersten Runde zunächst die Qualifikanten darum, sich einen Platz gegen einen Profi am morgigen Samstag zu erspielen. Dafür brauchte man sechs Legs.

Dudbridge, West, Gurney und Reyes kommen weiter

(M. Dudbridge – D. Johnson 5-6)

Die Eröffnung des Turniers war das Spiel zwischen Mark Dudbridge und Darren Johnson. Die zwei erfahrenen Engländer sind in der letzten Zeit ein bisschen in den Hintergrund geraten und kämpften jetzt um ein Spiel gegen James Wade. Dabei war der Kampf jedoch nicht so offen. Zwar konnte sich Johnson das erste Leg sichern, aber die nächsten fünf gingen an Dudbridge, da Johnson sehr viele Doppel verpasste. Doch dann checkte er auf einmal 120 und danach 81 auf dem Bull und es stand nur noch 3:5. Nun spielte Dudbridge nicht mehr so gut und so machte Johnson auch noch das 4:5, bevor er Dudbridge zum 5:5 und zum Decider breakte. Und diesen spielte Johnson sicher runter. Er gewann also 6:5 und trifft morgen damit auf James Wade.

(S. West – D. Pallett 6-4)

Das zweite Spiel war das Aufeinandertreffen von dem erfahreneren Steve West und dem jungen englischen Talent David Pallett, welcher an der letzten WM gegen Adrian Lewis antrat. Und es war ein Wechselspiel. Zunächst gewann West drei Legs in Folge, bevor Pallett ins Spiel fand und die nächsten vier Legs gewann. Dabei verpasste West im siebten Leg fünf Doppel, bevor Pallett im achten vier Doppel verpasste und West den Ausgleich machte. Danach checkte West eine 100 über Tops Tops und ging damit mit 5:4 in Führung. Und ihm gelang auch direkt das 6:4 Break, da Pallett wieder ein Doppel verpasste. West trifft in der zweiten Runde auf Terry Jenkins.

(D. Gurney – M. Frost 6-2)

Jetzt kam es zum dritten Spiel des Tages. Dabei traf Mark Frost auf den jungen Nordiren Daryl Gurney. Der Gewinner trifft morgen auf Mervyn King. Jedoch war es kein Kampf, denn Gurney zeigte eine gute Leistung und Frost traf die Doppel nicht. So ging Gurney mit 5:0 in Führung, wobei er eine 153 checkte. Doch dann sicherte sich Frost doch noch ein Leg sicherte und es 1:5 stand. Danach verpasste Gurney einen Matchdart und so holte sich Frost auch noch das 2:5, bevor Gurney das Match dann zu machte und mit 6:2 gewann, nachdem Frost eine 170 auf dem Bull verpasste.

(C. Finnan – C. Reyes 2-6)

Das nächste Spiel bestritten Connie Finnan und Cristo Reyes gegeneinander. Der Überraschungsspieler der WM, Cristo Reyes, traf also auf einen Iren. Sie kämpften um ein Spiel gegen Brendan Dolan. Und dieses Spiel verlief, wie das davor. Auch Reyes ging mit 0:5 in Führung, wobei er 102 und 143 checkte. Doch dann schaffte Finnan ein Leg und jetzt wurde Reyes, ähnlich wie Gurney ein bisschen schwächer. Somit gelang Finnan auch das 2:5. Doch dann machte Reyes den Sack zu, weil Finnan vier Doppel verpasste. Er gewann also 6:2 und trifft mirgen auf Dolan.

Lovett, Dekker, Hunt und Rodriguez können folgen

(J. Artut – J. Lovett 5-6)

Das fünfte Spiel war dann das erste Spiel mit deutscher Beteiligung. Jyhan Artut traf auf den Engländer Jason Lovett und hoffte, dass die Zuschauer ihn in die zweite Runde trugen. Der Gewinner des Spiels trifft morgen auf Benito van de Pas. Und das Spiel war sehr offen. Die ersten vier Legs gingen an den jeweilig anwerfenden Spieler, bei dem Artut eine 147 checkte. Doch dann schaffte Artut ein Break und sein Leg zum 4:2, bevor Lovett drei Legs in Folge gewann, weil Artut insgesamt neun Doppel verpasste. Doch Artut rettete sich in den Decide, bei dem er jedoch drei Matchdarts verpasste. So konnte sich Lovett das 6:5 holen und mit dem Sieg in Runde 2 einziehen.

(J. Dekker – J. Bain 6-3)

Nun kam es zu dem Spiel zwischen Jan Dekker und Jamie Bain. Es war also mit einem offenen Spiel zu rechnen, bei dem der Gewinner in der zweiten Runde auf Dave Chisnall treffen wird. Dieses Spiel war dann wieder nicht offen. Man erkannte, wie wichtig die Doppel sind, denn davon verpasste Bain in den ersten fünf Legs 9 und so nutzte das Dekker Leg für Leg und so stand es 5:0. Doch auf einmal wurde Dekker schwächer und Bain traf die Doppel. In den nächsten drei Legs schaffte Bain das Leg immer mit dem ersten Dart im Doppel. Dabei checkte er 128 auf dem Bull und es stand 3:5. Doch dann war Dekker wieder besser und hielt mit einem 106er Finish seine super Doppelquote mit 6 Treffern aus 7 Versuchen. Er gewann also 6:3 und spielt morgen gegen Chisnall.

(A. Hunt – K. Ratajski 6-5)

Jetzt kam es zu einem der überraschenden Teilnehmer. Der Pole Ratajski hat sich qualifiziert und traf auf den jungen Engländer Hunt. Der Gewinner dieser Partie trifft in Runde 2 auf Michael van Gerwen. Und auch dieses Leg war sehr offen, denn Hunt spielte sehr gut und ging schnell mit 3:0 in Führung, bevor Ratajski sein bestes Leg spielte und somit das 3:1 machte. Danach gewann jeder Spieler erstmal sein Leg zum 4:2. Und auch das 4:3 gelang dem Polen noch. Und jetzt war Hunt komplett raus und so holte sich Ratajski auch das 4:4. Doch dann fand Hunt wieder zurück und holte sich das 5:4, bevor Ratajski sich mit einem guten Leg in den Decider rettete. Und dieser war sehr offen. Am Ende hatte Hunt den Vorteil des Anwurfes und das Glück, dass Ratajski ein Matchdart verpasste und so sicherte er sich den 6:5 Sieg.

(J. Hubbard – R.-J. Rodriguez 1-6)

Das letzte Spiel der Session war das Spiel zwischen James Hubbard und dem jungen Österreicher Rowby-John Rodriguez. Beide witterten eine Chance, denn auf den Gewinner wartete der formschwache Simon Whitlock. Doch die Chance hatte nur einer. Zwar schaffte Hubbard das erste Leg, doch die nächsten vier Legs gingen an Rowby-John Rodriguez. Im fünften Leg warf er dabei 7 Perfekte. Doch das Spiel hatte einen Haken, denn immer wieder fiel das Licht auf der Bühne aus und es gab immer wieder Unterbrechungen. Doch auch nach der großen Unterbrechung hatte Hubbard keine Chance mehr. Rodriguez machte das 5:1, bevor er Hubbard zum 6:1 Sieg breakte.

In Runde 2 eingezogen:
Darren Johnson, Steve West, Daryl Gurney, Cristo Reyes, Jason Lovett, Jan Dekker, Adam Hunt, Rowby-John Rodriguez

Jonathan Schütte

European Darts Trophy