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Bradley Brooks gewinnt die Junioren-WM 2020

Traditionell findet vor dem Endspiel der Players Championship Finals das Finale der Junioren-Weltmeisterschaft statt. Der Sieger durfte sich neben dem Pokal über 10.000 Pfund Preisgeld und einen Startplatz bei der anstehenden Weltmeisterschaft freuen. Bradley Brooks und Joe Davis duellierten sich um die Nachfolge von Luke Humphries, zum Titelgewinn waren sechs gewonnene Legs vonnöten.

Den Namen Bradley Brooks dürfte der fachkundige Darts-Fan bereits gehört haben. Der 20-jährige aus Blackburn ist seit 2018 im Besitz einer Tourkarte und erreichte bereits zwei Viertelfinals bei Players Championship-Turnieren, auch auf der European Tour und den UK Open war er schon dabei. Sein Gegner Joe Davis trat dagegen bei der PDC noch nicht in Erscheinung, das Finale heute war für den 23-jährigen aus Brighton dementsprechend der bislang größte Erfolg.

Davis hatte im Auftaktleg Anwurf und konnte diesen Vorteil auch nutzen, sein Pfeil landete abschließend in der Doppel-10. Brooks gewann sein erstes Leg nur wenig später mit einem 104er-Highfinish und sorgte anschließend ebenfalls auf der Doppel-20 für das erste Break. Im vierten Leg verfehlte „Bamm Bamm“ das benötigte Bullseye, sodass Davis mit einem 58er-Checkout zum direkten Rebreak kam. Ein paar Aufnahmen später stellte sich Davis mit einer 150 32 Restpunkte, musste zunächst aber abwarten, was Brooks mit 112 Zählern veranstaltete. Dieser verpasste die abschließende Doppel-20 allerdings knapp, sodass Davis zu diesem Zeitpunkt mit 3:2 vorne lag. Im Anschluss daran vergab der Letztgenannte jedoch drei Breakchancen, und Brooks stellte auf der doppelten 10 wieder Parität her. Genau so stellte sich die Situation im nächsten Leg dar: Davis ließ drei Möglichkeiten aus, Brooks erwischte erneut die Doppel-10 und brachte sich in Front. Danach leistete sich Brooks allerdings die Fehler, in diesem Fall ganze sieben Pfeile daneben. Beiden Spielern war die hohe Bedeutung dieser Partie anzusehen, insbesondere in dieser Schlussphase fehlte die Lockerheit. Davis verteidigte seinen Anwurf im neunten Durchgang und benötigte deshalb nur noch ein einziges Leg, doch Brooks antwortete mit einem starken 13-Darter und sorgte für das alles entscheidende elfte Leg. Dort lieferten sich beide lange ein Kopf-an-Kopf-Rennen, doch letztlich sollte Brooks das bessere Ende für sich haben. Er nutzte seinen zweiten Matchdart auf der Doppel-20 und gewann dieses spannende Endspiel mit 6:5.

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